Dummfricke und die Altschulden

  • Den muss man sich einfach mal geben ...
    http://www.spiegel.de/wirtscha…-italiener-a-1209413.html


    Also irgenwie sind Altschulden wohl schlecht, wenn man dem Herrn Fricke glauben soll.


    Und die Lösungsstrategie des Herrn Fricke ...

    Die Alternative wäre es, Regeln zu schaffen, die es Italiens Regierungen ermöglichen, trotz der Altschulden von anno dazumal endlich wieder in die Zukunft des Landes zu investieren - um mit neuer Dynamik dann auch die Altschulden abbauen zu können.


    Was sollen das für Regeln sein? Wenn man die sonstigen Klolumnen des Herrn F. dann könnte man glatt meinen, das die Regeln Italien ermöglichen sollten, Neuschulden für Investitionen aufzunehmen.
    :joker:


    Es gibt aber einen ganz einfachen Weg, die Problematik von Altschulden zu vermeiden, GAR NICHT ERST Schulden machen, schon gleich gar nicht für Konsum, also Frührenten, Sozialleistungen und Steuersenkungen.


    Unter Anwendung von solchem arkanen Teufelszeug wie Logik kommt man allerdings bei der hier beschriebenen Schädlichkeit von Altschulden zu einer ganz einfachen Schlussfolgerung
    Schäuble hat recht!
    Der Stabilitätspakt ist richtig.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Da Italiens Schulden zu einem sehr großen Teil inländische Schulden (wie in Japan) sind, gibt es eine recht einfache Möglichkeit:


    Altlasten in Form von Schuldeinträgen auf die Bürger abwälzen, und zwar nach Höhe des Vermögens und der Einkommenshöhe gestaffelt. Wer viel hat zahlt entsprechend auch viel.


    Diejenigen, die viel haben und/oder verdienen sind schlussendlich oft auch die, die an den Schulden verdienen bzw. in der Vergangenheit verdient haben.

  • Mal wieder eine wohlige Stimmungskolumne von Thomas Dummfricke, dem Volkswirtschafts-Volltrottel.
    http://www.spiegel.de/wirtscha…statt-geld-a-1225774.html


    Zitat von Dummfricke

    Wie Krebs jetzt nachrechnete, lag die Wahrscheinlichkeit, dass jemand in seinem Arbeitsleben mit einem Mal und auf Dauer 20 Prozent seines Einkommens verliert, noch 1990 in Westdeutschland bei lediglich fünf Prozent. Anfang der Zweitausenderjahre hatte sich das Risiko mehr als verdoppelt - und ist, was noch bedenklicher ist, danach trotz Daueraufschwungs auch nicht wieder gesunken.


    Der Artikel, der als Basis der Kolumne verlinkt ist, ist dieser
    https://makronom.de/wie-sich-d…arkt-entwickelt-hat-26183
    und die Studie, die in dem Artikel zusammengefasst wird, ist folgende, also die Urquelle.
    http://ftp.iza.org/dp9869.pdf


    Sämtliche Grafiken und Tabellen haben als letztes Jahr 2008, womit wir jetzt leider 10 Jahre zurückliegen. Und der Daueraufschwung, überhaupt rein gar nicht in den Ergebniszeitraum fällt.
    Kurz, Dummfricke schreibt Scheiße.


    Wenn dass "Dumm-" nicht passt, kann es gerne gegen ein "Lügen-" eingetauscht werden. Dazu muss der Autor nur glaubhaft versichern, dass der die Basisartikel wirklich gelesen hat und mit dem Ablauf der großen Konjunkturwellen vertraut ist. 2008 war definitiv kein Aufschwungjahr.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Mal wieder eine ...


    dümmliche Strohmanndiskussion, die du hier aufbaust. Der Hauptaugenmerk in dieser Kolumne liegt auf dem weit höheren Risiko des Absturzrisikos von Arbeitnehmern. Das erzeugt Unsicherheit und Unsicherheit führt zu Angst, Angst führt zu Wut und Wut zu beschränktem Denken. Was letztendlich zur AfD führt.

  • dümmliche Strohmanndiskussion, die du hier aufbaust. Der Hauptaugenmerk in dieser Kolumne liegt auf dem weit höheren Risiko des Absturzrisikos von Arbeitnehmern. Das erzeugt Unsicherheit und Unsicherheit führt zu Angst, Angst führt zu Wut und Wut zu beschränktem Denken. Was letztendlich zur AfD führt.


    Und das mit Daten die 2008 enden, 10 Jahre in die Zukunft geschaut ...


    Gruß
    Verbalwalze

  • Und das mit Daten die 2008 enden, 10 Jahre in die Zukunft geschaut ...


    Klar. Komisch, schon ein wenig in den Links suchen offenbart:

    Zitat

    This paper uses annual data drawn from the GSOEP to estimate individual earnings risk (labor market risk) in Germany for the period 1983-2012.


    Da wären wir bei 2012.


    Außerdem führt es hierhin:

    Zitat

    JOURNAL OF ECONOMIC PERSPECTIVES VOL. 28, NO. 1, WINTER 2014


    Da wären wir schon bei einer Quelle von 2014, eine weitere von 2017 finde ich ebenfalls. Fricke stützt sich auf diverse Quellen, und nicht ausschließlich auf deine Zahl "2008".


    Du bist ein Desinformant, entweder böswillig oder aus Dummheit.


  • Scheißegeal von wann er die Datenhat , er hat Ergebnisse nur bis 2008 produziert. Du kannst ja mal die zahlreichen Grafiken und Tabellen durchforsten.
    Ich buche Dich also soweit auf Dummheit, neben den Dummfricke, der wahrscheinlich genauso weit gelesen hat (oder weniger?), versuch noch was.
    Ich habe im Gegensatz zu vielen anderen, die Quelle direkt verlinkt und die fraglichen Positionen eindeutig benannt, aber mancher ist zu faul ein wenig zu scrollen, bzw. verbeißt sich blind in den ersten vermeintlichen Exit.


    @D*mm K*th*t: Das war böswillig, die 2012 hatte ich schon gesehen, geprüft und habe niemanden gewarnt, stattdessen darauf gewartet, dass einer da reintritt, bekenne mich schuldig.


    Gruß
    Verbalwalze