Infrastruktur - Ein marodes System mit fehlenden Investitionen

  • Die Infrastruktur in Deutschland ist marode, so ist es jedenfalls oft zu lesen und zu hören. Alte Kupferkabel sind das Rückrat der Telekommunikation, sodass die BRD in den Rankings zur digitalen Anbindung der Haushalte zurückfällt.
    Die Deutsche Bahn als eine zu 100% im staatlichen Besitz befindliche Aktiengesellschaft spart das Schienennetz sowie die Bahnhöfe kaputt, um weitere Gelder vom Bund zu erhalten.
    Viele Straßen verkommen oder werden gefühlt dauerhaft saniert.


    Infrastruktur ist ein wesentlicher Faktor für die weitere Entwicklung der Gesellschaft und Wirtschaft. Doch wie kann Deutschland hier wieder in eine Vorreiterrolle kommen, um weiterhin vorne mitspielen zu können?

  • Die Infrastruktur in Deutschland ist marode, so ist es jedenfalls oft zu lesen und zu hören. Alte Kupferkabel sind das Rückrat der Telekommunikation, sodass die BRD in den Rankings zur digitalen Anbindung der Haushalte zurückfällt.
    Die Deutsche Bahn als eine zu 100% im staatlichen Besitz befindliche Aktiengesellschaft spart das Schienennetz sowie die Bahnhöfe kaputt, um weitere Gelder vom Bund zu erhalten.
    Viele Straßen verkommen oder werden gefühlt dauerhaft saniert.


    Infrastruktur ist ein wesentlicher Faktor für die weitere Entwicklung der Gesellschaft und Wirtschaft. Doch wie kann Deutschland hier wieder in eine Vorreiterrolle kommen, um weiterhin vorne mitspielen zu können?


    Ganz einfach: Die Masse, die schon immer größte Einflussgewalt überall war,
    müsste nur mal darüber nachdenken, welche Auswirkungen das Verhalten
    sehr vieler Einzelner auf die jeweiiige Gesellschaft und auf das Ganze hat,
    wenn Individuen 24 Stunden täglichnächtlich ihr Geben und Nehmen mit anderen
    so ungerecht gestalten, dass den vielen Vermögensscheren
    gar nichts anderes übrig bleibt,
    als ihre Schenkel immer unanständiger zu spreizen.


    Dann könnte die Masse problemlos anfangen,
    sich mal mit tatsächlich mehr Gerechtigkeit zu beschäftigen
    und mit dem Finger auf all das zu zeigen,
    was tatsächlich ungerecht funktioniert,
    statt mit dem Finger all das eigene Fehlverhalten
    Mächtigen möglichst weit oben in die Schuhe zu schieben.


    Wer keine Zweifel, keine Vorbehalte formulieren kann,
    könnte doch wenigstens mal dartun,
    warum ersiees sich nicht nicht
    für eine
    „Gerechtigkeitsdefinition“ interessiert,
    die praktikabel ist und überall hilft,
    Ungerechtigkeiten rasch zu erkennen,
    künftig keine mehr zu unterstützen
    und sogar mithilfe der gewaltbefugten Macht
    zu attackieren, zu unterbinden ...

  • Ich verstehe die Antwort leider nicht so recht. Inwieweit spielt Gerechtigkeit hier eine Rolle, zumal diese individuell recht unterschiedlich wahrgenommen wird? Weiterhin hilft diese Feststellung nicht beim Entwurf eines Problemlösungsansatzes...

  • Ich verstehe die Antwort leider nicht so recht. Inwieweit spielt Gerechtigkeit hier eine Rolle, zumal diese individuell recht unterschiedlich wahrgenommen wird? Weiterhin hilft diese Feststellung nicht beim Entwurf eines Problemlösungsansatzes...


    Was bitte hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun?
    Mir ist nichts bekannt, was ohne Gerechtigkeit alle BeTEILigten so zufrieden stellt, dass weiteres Zufriedensein nicht unmöglich wird. Also liegt auch die Lösung des von dir ansprechenden Problems in entsprechenden Bemühungen um ein gerechteres Geben und Nehmen.


    Vermutlich wirst Du mir folgen können, wenn Du mal darüber nachdenkst, was Gerechtigkeit tatsächlich bedeutet und dass es nicht das Geringste gibt in unserer Welt, das nicht auf Gemeinsamkeiten beruht, die im besten Fall Mühe und Lohn, Aufwand und Nutzen, Anstrengung und Erfolg, Investition und Gewinn so verteilen auf alle BeTEIligten, dass keiner was zu meckern hat.


    Dass wir vieles anders wahrnehmen als andere, muss einem Konsens zugeführt werden, im besten Falle einem qualifizierten. Das ist aber nur möglich, wenn man die Zielsetzung hinter dem Idealzustand Gerechtigkeit kennt.

  • Was bitte hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun? ...


    Letztlich alles. Und vordergründig Infrastruktur erst mal so gut wie nichts. Die soll in erster Linie das Funktionieren des Gesamtgebildes Staat sicherstellen. Grundlagen für gewünschte Entwicklungen legen.

  • Letztlich alles. Und vordergründig Infrastruktur erst mal so gut wie nichts. Die soll in erster Linie das Funktionieren des Gesamtgebildes Staat sicherstellen. Grundlagen für gewünschte Entwicklungen legen.


    Du meinst, es gäbe nichts, was was mit G zu tun hat?


    Damit würdest Du faszinierend falsch ticken,
    was vermutlich daran liegt, dass dir nicht bewusst ist,
    was „gerecht“ bzw. „Gerechtigkeit“ bedeutet.
    Was wiederum daran liegen wird,
    dass dir nicht bewusst ist, welch wesentliche Zielsetzung
    jegliche Aktivität antreibt.


    Entschuldigung, aber solch wichtige Dinge sollte man wissen,
    wenn man sich über die Entgleisungen der Menschheit
    öffentlich im Austausch mit anderen Gedanken macht.


    Ist einem nicht klar, was um einen herum geschieht,
    oft genug ja auch selbst massiv betrifft,
    gar in Mitleidenschaft zieht oder ins Unglück schubst,
    hat man einfach nur verdammt schlechte Karten, und das ständig ...

  • Unsere Infrastruktur leidet seit einiger Zeit an einer Infektion mit ÖPP.


    Was da an "Gesundheitskosten" noch auf uns zu kommt, können wir im Kleinen schon beim Projekt A1 Bremen Hamburg beobachten.


    Aber wer Volks- und Betriebswirtschaft in einen Topf wirft, der braucht sich nicht zu wundern, wenn er selbst dann aus betriebswirtschaftlichen Gründen wegrationalisiert wird. ;)

  • Nö, ich will ja irgendwann mal ankommen. :hehehe:


    Was da stolz durch die Winterlandschaft prescht ist Geschichte und längst dem Marktgott geopfert. Das heißt heute auch nicht mehr Bundesbahn. Die schneebedeckten Züge im Bahnhof gehören dem DB Konzern. :cool: