Mal wieder die Deutsche Bahn

  • Naja... Ich bin letzes Jahr 2 x Geschäftlich mit der Bahn gefahren. 2 x mehr oder weniger ein Reinfall. Im letzten März ist der Zug komplett ausgefallen ( ich hatte zum Glück genügend Pufferzeit um den zu erreichenden Flug einzuhalten ). Im Juni war FFM ( Messe ) mit Umsteigen in Fulda. Leider war irgendwas mit der "Batterie" und deswegen war der Anschlußzug dann weg... Also HH-FFM mit 1 1/2 Std. Verspätung erreicht. Aber fast noch schöner war die Auswahl im Bordrestaurant ( welches denn ja auch bei den andauernden Haltestops - Batterie - öfters frequentiert wurde ) Die hatten an warmen Mahlzeiten nix, also die Karte konnte man knicken. "Wir haben in Hamburg nichts bekommen.." Ne Currywurst aus dem Plastetopf, das wars. Achso, warmen Kaffee auch nicht, Maschine war kaputt. Und das schweizer Personal war daraufhin pampig weil man da mal nachgefragt hatte....in sofern hätte ich schon ganz gern das die Bordküche das verkauft was auf den bunten Bildern so abgebildet war...

    Für "Zurück" habe ich mir vorsichtshalber ne Stulle aus dem Hotel mit genommen. War auch gut so da hatten wir dann aufgrund von Weichenstörungen, Vorfahrt von ominösen Güterzügen etc. fast 2 Std. Verspätung. ( Ok, fairwerweise einschl. der verspäteten Abfahrt...)

  • Der Thread […] soll weiter leben. Bei der Bahn geht es ja wie gehabt weiter […]

    Angesichts des Cartoons stellt sich natürlich die Frage, inwieweit die Besetzung des Postens Bundesverkehrsminister durch Mitglieder anderer Parteien nun der Bahn zu stärkeren Investitionen in ihr Streckennetz, zu höherer Auslastung der Züge und zu höherer Rentabilität bei günstigeren Fahrpreisen hätten verhelfen können…

  • Eine Tradition scheint ins neue Forum mit hinübergenommen : Substi zickt und wortplänkelt wie gewohnt.

    Bevor du aber hier den selbeternannten Forums-Oberlehrer mimen willst, lerne erst einmal selber richtig zu zitieren.

    Ssprich unterlasse es bitte künftig mir oder anderen Dinge zu unterstellen,

    die ich/wir so nicht gesagt haben.


    Wwenn DU das Bildchen in meinem Beitrag dubios finden möchtest, dann darfts du das gerne tun,

    stelle dein Empfinden dann aber bitte als deine Meinung da.

  • Schweizer Personal auf deutschen Strecken? Kein Wunder, wenn der DB AG dann andernorts dauernd das Geld fehlt!

    Dafür fährt deutsches Personal auf schweizer Strecken.

    Die Bahn betreibt seit mehr als einem halben Jahrhundert nicht die Kleinstaaterei,

    die noch im 19. Jhd. üblich gewesen sein mag.

    Denk mal nach bevor du Nonsense schreibst.

  • Wie dem auch sei, nicht das Verkehrsministerium ist ja direkt zuständig, sondern ein Aufsichtsgremium und diejenigen, die in den Aufsichtsrat geschickt worden sind. Man kann ja problemlos feststellen, wer das ist und wo die eigentlich herkommen.

    Das sehe ich nicht so, Der Bund (und damit wir) ist Eigentünmer der DB, für die er übrigens auch mehrere MNilliarden Euro jedes Jahr aufbringt (da kommen in der Summe der verschiedenen Transfers schon an die 10 Mrd. per anno zusammen). Es ist unsere Bahn - das gilt für die Besitzverhältnisse als auch den gesellschaftspolitischen Wert dieses wichtigen Massenverkehrsmittels.


    Das nur leider kein Massenverkehrsmittel sein soll, weil die Bahn der Autolobby keine Konkurrenz machen soll. Bei der Umsetzung dieses perfiden Spiels spielete das Verkehrsministerium und die Politik allgemein schon immer eine wichtige Rolle- de facto sollen wir gar keine gute (sprich preiswerte und gut funktionbierende) Bahn bekommen, damit der allgemein übliche Wahnsinn auf Deutschlands Straßen im gewohnten Aus- bzw- Übermaß erhalten bleibt.

    Dieser Wahnsinn wurde von fast allen Parteien mit getragen (auch die Grünen haben in den 7 Jahren rot-grüner Bundespolitik artig dem Autokanzler Schröder aus der Hand gefressen) - aber mit den CSU Luschen Ramsauer, Dobrindt und Scheuer ging und geht das ganz hervorragend die Bahn auf dem Abstellgleis rosten zu lassen.

  • Eine Tradition scheint ins neue Forum mit hinübergenommen […]

    Nun, wenn Du Bilder ohne schriftlich beifügter Aussage als "Diskussionsbeitrag" lieferst, und man sich bei Antwort eben darauf beziehen will, mangelt es eben an allem, was zu zitieren wäre. Und da ich ziemlich sicher bin, dass eingebundenes Bildmaterial zumeist ohne Erwerb des Nutzungsrechtes einen Copyrightverstoß bedeutet, schien es mir falsch, das Bildchen als "Zitat" nochmals hier einzustellen…


    Die Bahn als schienengebundenes Massentransportmittel ist nun mal leider ein zwar technisch faszinierendes Relikt des 19. Jahrhunderts, aber rein ökonomisch ist ihre Konkurrenzfähigkeit nur noch im Schnellverkehr zwischen Metropolen gewährleistet - als Wettbewerber gegenüber Kurz- und Mittelstreckenflügen.

    In den Jahren der Ära Kohl schrien auch die Normalbürger mehrheitlich nach Privatisierung - und die Privatisierung der Bahn hat doch hier auf deutschen Gleisen immerhin weit weniger Schaden angerichtet, als beispielsweise im Mutterland des Eisenbahnverkehrs. Was Dir bei der Deutschen Bahn AG nicht gefällt lernten die Briten wohl schon vor dem Jahrtausendwechselschmerzlich kennen.

  • In der Tat ist die von der Deutschen Bahn AG genutzte Verkehrsinfrastruktur in die Jahre gekommen, was natürlich dazu verleitet, nur das Nötigste zu tun, um sie vorerst weiter nutzen zu können; wird ein Neubau fällig, zahlt es schließlich, wie in der guten alten Zeit, der Bund.

    Zwar nicht mein Thema, aber hier:


    Mehr Wettbewerb auf der Schiene

    Verkehr und digitale Infrastruktur/Unterrichtung

    Berlin: (hib/HAU) Um mehr Wettbewerb im Schienenpersonenfernverkehr zu erreichen, setzt die Bundesregierung nach eigener Aussage auf zusätzliche Impulse durch die im Rahmen des Vierten Eisenbahnpakets erfolgte europaweite Öffnung der Schienenpersonenverkehrsmärkte und wird sich auch bei der nationalen Umsetzung des Pakets für wettbewerbsstärkende Maßnahmen einsetzen. Das geht aus der Stellungnahme der Bundesregierung zum Sondergutachten der Monopolkommission "Bahn 2017: Wettbewerbspolitische Baustellen" (18/13290) hervor, die als Unterrichtung (19/6893) vorliegt. Die Regierung geht darin auf 30 Punkte ein, die die Monopolkommission in ihrem Sondergutachten aufgeführt hat.

    Unter anderem begrüßt die Regierung der Vorlage zufolge, "dass die Monopolkommission die Stärkung der Bundesnetzagentur sowie die Einrichtung der Beschlusskammern befürwortet". Anders als die Monopolkommission sieht die Regierung hingegen kein Risiko darin, dass Finanzzuschüsse von 2,4 Milliarden Euro vom Bund an die Deutsche Bahn AG als unerlaubte staatliche Beihilfe zu qualifizieren sind. Die Bundesregierung handle bei der Eigenkapitalerhöhung und den einbehaltenen Gewinnen wie ein privater Investor, heißt es in der Unterrichtung. Es handle sich daher nicht um eine unerlaubte staatliche Beihilfe im Sinne des Artikel 107 Absatz 1 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV). Diese Einschätzung habe auch die Europäische Kommission bestätigt, die nach Prüfung des "Private Investor Tests" für diese Kapitalmaßnahmen derzeit laut Bundesregierung keine Notwendigkeit einer weiteren beihilferechtlichen Prüfung des Sachverhaltes sieht.

    Zur Einschätzung der Monopolkommission, das durch das Eisenbahnregulierungsgesetz (ERegG) insbesondere mit der Preisobergrenzenregulierung für Trassenpreise ein geeignetes Instrument eingeführt worden sei, um die Preissetzungsspielräume eines regulierten Unternehmens sinnvoll zu begrenzen, wenngleich "verschiedene Aspekte der Ausgestaltung der neuen Anreizregulierung gegen eine kostendämpfende Wirkung auf den Eisenbahnmärkten sprechen", nimmt die Bundesregierung ebenfalls Stellung. In der Unterrichtung heißt es dazu: "Um den Schienenverkehr im intermodalen Wettbewerb zu stärken, sollten aus Sicht der Bundesregierung Kostensenkungspotentiale genutzt werden, denn etwa 30 Prozent des Gesamtumsatzes der Eisenbahnverkehrsunternehmen entfallen auf Nutzungsentgelte, wie Trassen- und Stationsentgelte, die an die Eisenbahninfrastrukturunternehmen zu zahlen sind."

    Der Gesetzgeber habe sich "nach langer Diskussion" für die im ERegG verankerte Form der Anreizsetzung bei Trassenpreisen entschieden. Das System ziele auf eine einfache und transparente Ausgestaltung, da erstmals eine Anreizsetzung im System der Trassenentgelte verankert worden sei, schreibt die Regierung. Nachdem Erfahrungen mit dem neuen Modell gesammelt wurden, sei eine weitere Ausgestaltung des Modells denkbar.

  • Das Problem mit den Trassenpreisen ist doch, dass derzeit und künftig derjenige gewinnt, der den höchsten Preis bietet. Völlig ohne Rücksicht auf den Kunden in der Gesamtbetrachtung. Oder etwas zugespitzt gesagt: Wenn ich als EVU unbedingt einen Güterzug auf einer Neubaustrecke ordere, der da mit 120 km/h langdümpeln soll und einen entsprechenden Preis biete, dann reiht sich der ICE im neuen Fahrplan hinten ein. Verbesserung geht wohl auch anders.

  • dann reiht sich der ICE im neuen Fahrplan hinten ein. Verbesserung geht wohl auch anders.

    Ab der Meiji-Zeit kamen Japaner nach Deutschland, um von uns zu lernen. Seit dem Börsengang der Bahn, müssten Deutsche nach Japan fahren, um die Pünktlichkeit der japanischen Züge zu studieren und in Deutschland umzusetzen.


    Hier ist die nächste Generation des Shinkansen (Hochgeschwindigkeitszug):


    Zitat

    Der 22 Meter lange Prototyp Nr. 10 des Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen ALFA-X der nächsten Generation der japanischen Bahngesellschaft East Japan Railway Co. wurde in Kudamatsu präsentiert. Der ALFA-X soll mit einer Geschwindigkeit von 360 km/h Passagiere befördern. | Bildquelle: dpa

    https://www.tagesschau.de/mult…nsen-149~_v-videowebl.jpg


    Auf die schnellere Geschwindigkeit kommt es mir nicht an, sondern auf die Pünktlichkeit der japanischen Bahnen. Der Shinkansen stoppt automatisch bei einem Erdbeben.

    "Und kämpft gegen sie, bis nur noch Allah verehrt wird!"


    Sure 8, Vers 39

    2 Mal editiert, zuletzt von Kojo no Tsuki () aus folgendem Grund: Zusatz