Dramatische Entwicklung in Venezuela. Marschiert Trump ein?

  • Aber Grauer Kater, diesen Vorwurf kann man doch hier jeden machen, daher sticht deine Karte nicht. Ich war auch nicht dabei und du übrigens auch nicht.


    Ich weiß aber mit Sicherheit eines, wer sein Volk so darben lässt wie jene Volksherrscher namens Chávez und Maduro, haben ihre Herrschaft delegitimiert. Niemand in Venezuela, ein potenziell wohlhabendes Land, muss in Armut leben, es sei denn der Reichtum dient dazu einer kleinen Clique die Macht zu erhalten.

    Ich lege dir ans Herz, dich mit der Geschichte dieses Landes zu beschäftigen. Aber bitte nicht mit der Tante WIKI ;)


    Mal davon ab, dass Grimmstone einen Artikel eingestellt hat, den zu lesen es sich lohnt.

    Wer nach dieser Lektüre den Undemokraten immer noch nach dem Mund redet, der hat nicht verstanden was dort grad abläuft.


    Ich verweise hier ausdrücklich auf die heute formulierte Haltung der UN.

    https://www.deutschlandfunk.de…e.html?drn:news_id=973451


    Und wenn uns jetzt schon ein Diktator vom Schlag eines Erdogans an unsere Werte erinnern muß, dann ist das mehr als peinlich.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • .... Doch man muss nur Chile betrachten, wo es schon zu viel war, dass Allende den Kindern 0,5 l Milch/d zusicherte, um ihn konterrevolutionär zu stürzen. Der Neokolonialismus der USA ist der Hauptgrund aller Übel im latainamerikanischen Hinterhof und darüber hinaus.

    ...oder wenn Bananen etwas höher besteuert werden sollen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Chiquita_Brands_International

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat sich eine Meinung gebildet....


    Zitat


    In der laufenden Debatte um den venezolanischen Gegenpräsidenten Juan Guaidó hat der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages die Anerkennung des Oppositionspolitikers durch die Bundesregierung und weitere westliche Staaten in Frage gestellt. Es gebe "starke Gründe" für die Annahme, dass es sich bei der Anerkennung Guaidós um eine "Einmischung in innere Angelegenheiten" handelt, heißt es in einer zehnseitigen Ausarbeitung der Bundestagsjuristen. Den Sachstand hat der Abgeordnete der Linksfraktion, Andrej Hunko, in Auftrag gegeben. Die Autoren bezeichnen die Frage, ob die Anerkennung Guaidós als unzulässige Intervention zu bewerten ist, als "durchaus berechtigt".

    https://www.heise.de/tp/featur…ten-in-Frage-4303114.html


    Mal schauen, wenn sich andere in unsere Wahlergebnisse einmischen. Ob dann auch gesagt wird, dass es gut so ist? ;)


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Das jemand gewählt wurde, heißt nicht, dass er alles darf. Und die Umstände der Wahl Maduros müßten einmal genauer beleuchtet werden, und zwar Stichwort massive Behinderung der Opposition. Außerdem hat er sich selbst durch seine Politik, die breite Schichten des Bevölkerung Venezuelas verarmen lässt und die zusätzlich die bürgerlichen Freiheiten einschränkt, delegitimiert. Venezuela ist entweder ein Fall für die Vereinten Nationen, die Blauhelme schickt oder eine Intervention beschließt. Das Land braucht einen Neustart mit freien Wahlen und eine Abkehr der verkorksten Wirtschaftspolitik. Der einzige Dienst, den Maduro dem Land noch tun kann, ist zurückzutreten und ins Exil zu gehen

  • Der erste Teil deines Post könnte auch fast ein Bericht über die letzten Wahlen in der Türkei sein. Warum intervenieren wir nich mal da? ;)

    Bleiben wir doch einfach auf der Ecke. Fast ganz Mittelamerika leidet unter einer katastrophalen, wirtschaftlichen Lage. Anstatt dort ein gesamtwirtschaftliches Aufbaupaket zu schnüren und Ländern wie El Salvador z.B. zu helfen deren Kriminalität ( ausgelöst unter anderen - äh durch was nochmal ? ) in den Griff zu bekommen wird was nochmal unternommen ? Null, interessiert kein XXXanz.


    Aber richtig, doch - da wird eine Mauer für Milliarden von US Dollar an der US Grenze hoch gezogen. An Perversion und Heuchelei seitens des Westen - nicht war Walze !!!! ist das kaum zu überbieten. Au contraire, Tichyleser wie Kojo reiten auf den Islam rum - das aber in dem Supa dupa Katholenland wie Mexiko es Jahre gab wo mehr Tote ( gefoltert und mit Ihren Geschlechtsteilen in Ihren Mündern ) auf den Straßen lagen als in Afghanistan - und zwar so brutal das es Video's gibt wo Frauen mit Kettensägen lebendig zerteilt werden, also praktisch eine Inspirationsquelle für Ihre Moslems ( sarkasmus off ) ... Ach nee, interessiert nicht... das selbst Hacker also eigentlich die heimlichsten Ihrer Zunft von den Drogenbaronen ausfindig gemacht werden konnten

    (wo haben die wohl ihr Wissen her, gell ?... Jaja, die sind soooo schlau...) ach was... das hat damit nichts zu tun das Mexiko/Guatemala/El Salvador etc. als Drogenküche und Gateway für dieses Produkt in die USA und Geldwaschanlage für die Dienste der USA bis nach Israel - Oh scheiße, das sind ja die Guten - herhalten mußten und es immer noch tun...


    Nee wirklich, Venezuela ist es... wo es den Menschen so plakativ dreckig geht...klar.


    Btw, können wir von Mittelamerika hervorragend den Bogen in das Kojo Land der islamischen Finsternis spannen : Afghanistan.


    Rekapitulieren wir das nochmal, weil das ja von unseren Gut/Böse Transatlantikern immer gern unter den Teppich gekehrt wird:


    Also, ein Land welches einerseits sich als das größte Anbaugebiet von Drogenrohstoffen auf der Welt darstellt (!) und andererseits mit der grössten, militärischen Interventionsdichte der Nato ausserhalb Ihres Einsatzgebiets sich präsentiert.


    Also, dieser grösste, modernste, westliche Militärapparat hat in seinen Jahrzehnten seiner Präsenz in Afghanistan nochmal was getan um eines der Hauptübel der Menschheit und praktisch mit einen der Hauptverursacher vom menschlichen Elend in Mittelamerika ( ja, ich weiß, momentan ist Maduro wirklich der Schlimmste, sorry für die Ablenkung ) zu verhindern ?


    Helft mir mal auf die Sprünge !!!

  • Dass jemand gewählt.......................................

    Diese Feststellung solltest Du mal in Bezug auf Trump, Netanyahu, Erdogan, Al Sisi, etc., etc. pp treffen, dann wären wir in der Weltpolitik und bei den Menschenrechten weiter. Und eine Wahl zu hinterfragen, ist Sache der Organe des Landes, in dem sie stattgefunden hat, möglichst unter Beobachtung von neutralen Beobachtern der UNO.

  • Diese Feststellung solltest Du mal in Bezug auf Trump, Netanyahu, Erdogan, Al Sisi, etc., etc. pp treffen, dann wären wir in der Weltpolitik und bei den Menschenrechten weiter. Und eine Wahl zu hinterfragen, ist Sache der Organe des Landes, in dem sie stattgefunden hat, möglichst unter Beobachtung von neutralen Beobachtern der UNO.

    Kater was soll diese Antwort?

    "Das jemand gewählt wurde heisst nicht dass er alles darf."

    Diese Aussage kann, glaube ich, jeder hier unterschreiben. Statt dessen wie immer der Verweis auf die anderen Bösen (Trump, Al Sisi etc). Hat niemand behauptet, dass die besser sind.

    Und ganz unter uns, wenn ich eine Wahl anzweifel dann zweifel ich sie an, egal ob mit oder ohne UN. Punkt.

    Ja der Selbsternannte hat das mit Hilfe der USA insziniert. Daran besteht kein Zweifel. Deshalb wiederhole ich meine Aussage: Alle sollten sich raushalten. Egal auf welcher Seite sie stehen.

  • Kater was soll diese Antwort?

    "Das jemand gewählt wurde heisst nicht dass er alles darf."

    Diese Aussage kann, glaube ich, jeder hier unterschreiben. Statt dessen wie immer der Verweis auf die anderen Bösen (Trump, Al Sisi etc). Hat niemand behauptet, dass die besser sind.

    Und ganz unter uns, wenn ich eine Wahl anzweifel dann zweifel ich sie an, egal ob mit oder ohne UN. Punkt.

    Ja der Selbsternannte hat das mit Hilfe der USA insziniert. Daran besteht kein Zweifel. Deshalb wiederhole ich meine Aussage: Alle sollten sich raushalten. Egal auf welcher Seite sie stehen.

    Wir haben da keine unterschiedliche Auffassung. Es ist ein Grundprinzip vernünftiger Aussenpolitik, dass man sich in die Inneren Angelegenheiten von Staaten nicht einmischt. Es gibt nur eine Ausnahme, für die die UNO zuständig ist: Wenn von einem Staat Aggressionen ausgehen und er sich als Gefahr für den Frieden erweist, indem er seine Interessen militärisch durchzusetzen versucht.

  • Das jemand gewählt wurde, heißt nicht, dass er alles darf. Und die Umstände der Wahl Maduros müßten einmal genauer beleuchtet werden, und zwar Stichwort massive Behinderung der Opposition. Außerdem hat er sich selbst durch seine Politik, die breite Schichten des Bevölkerung Venezuelas verarmen lässt und die zusätzlich die bürgerlichen Freiheiten einschränkt, delegitimiert. Venezuela ist entweder ein Fall für die Vereinten Nationen, die Blauhelme schickt oder eine Intervention beschließt. Das Land braucht einen Neustart mit freien Wahlen und eine Abkehr der verkorksten Wirtschaftspolitik. Der einzige Dienst, den Maduro dem Land noch tun kann, ist zurückzutreten und ins Exil zu gehen

    Lese dir mal die Bedingungen fuer Blauhelmeinsaetze durch. Einsaetze nur mit Zustimmung der Regierung, b.z.w. beiden Seiten des betroffenen Landes.


    Die UN kann wohl schlecht eine Regierung absetzen, und eine eigene, selbstbestimmte, einsetzen.

    Was ueberhaupt soll ein militaerischer Einsarz von aussen bringen?


    Die Probleme in Venezuela koennen nur Venezulaner loesen.


    Wenn die UN jeden bekloppten Regierungschef oder Totalversager mit Gewalt stuerzen wollte haette sie viel zu tun, nicht die Aufgabe der UN.

  • Fragt sich dann nur, wie er ins Amt gekommen ist. Gottvater wird ihn wohl keinesfalls von seinen Gnaden ernannt haben.

    Rat mal, wie er ins Amt gekommen ist.

    Er ist von seinem ebenfalls antidemokratischen Vorgänger ernannt worden und hat die Befehlsgewalt über die Armee übertragen bekommen. Und damit ist er dann im Amt geblieben. Reicht auch, wenn man ein antidemokratischer Usurpator ist.

  • Diese Feststellung solltest Du mal in Bezug auf Trump, Netanyahu, Erdogan, Al Sisi, etc., etc. pp treffen, dann wären wir in der Weltpolitik und bei den Menschenrechten weiter. Und eine Wahl zu hinterfragen, ist Sache der Organe des Landes, in dem sie stattgefunden hat, möglichst unter Beobachtung von neutralen Beobachtern der UNO.

    Wie kommst Du jetzt auf die Idee Al Sisi als gewählt zu bezeichnen. Der ist vielleicht gewählter als Maduro, aber der Unterschied ist schon wurscht. Und es geht dann schon ein wenig aufwärts über Erdogan und Trump. Aber so richtig sehe ich das nicht.

  • Wir haben da keine unterschiedliche Auffassung. Es ist ein Grundprinzip vernünftiger Aussenpolitik, dass man sich in die Inneren Angelegenheiten von Staaten nicht einmischt. Es gibt nur eine Ausnahme, für die die UNO zuständig ist: Wenn von einem Staat Aggressionen ausgehen und er sich als Gefahr für den Frieden erweist, indem er seine Interessen militärisch durchzusetzen versucht.

    Da sollten wir mal das Privatrecht dran anpassen, wenn einer seine Olle zuhause aufmischt, ist das allein sein Bier.

  • Im Grunde kann man froh sein, dass Maduro derzeit der einzige Linke ist, der sich wie ein Elefant im Porzellanladen benimmt. Wären die ganzen rechten Diktatoren, die ihre Völker ausplündern, ebenfalls Linke, würden den USA die Truppen ausgehen ....


    Zudem hat Venezuela das Pech, dass es sich mitten im US-Einflussbereich befindet - auf dem Planeten Erde.

    Zumindest eines haben Linke und Rechte gemeinsam: Beide Seiten befürchten, dass Deutschland immer brauner wird.

  • Putschdilettant des Tages: Juan Guaidó

    US-Vize Michael Pence sicherte ihm in der Nacht zum 23. Januar US-Rückendeckung zu, wenn er seinen »Plan« verwirklicht. Den hatten der Berufskonterrevolutionär sowie weitere »Menschen aus Caracas« am Mittwoch, in Washington eingereicht: Guaidó ernennt sich zum Staatschef, innerhalb von 24 Stunden ist das Militär an seiner Seite und das Öl Venezuelas wird endlich aus dem "Unrechtsregime" befreit.

    https://www.jungewelt.de/artikel/349182.putschdilettant-des-tages-juan-guaidó.html


    War wohl nichts.