• Ist ja auch verständlich. Es war schon immer so, dass Religion als das Opium fürs Volk galt. Das war für die herrschende Klasse am billigsten und einträchtigsten - siehe im Christentum der quasi "Wegezoll" in Form von Ablass.

    Und wer wollte schon gerne in die ewige Verdammnis abdriften? Für alle Ewigkeit? Da lieber "brav" bleiben gem. den 10 Vorschriften auf den Steintafeln.

    Das nun sieht natürlich beim Islam ganz anders aus - besonders das Gebot: Du sollst nicht töten. Die sollen das der Belohnung wegen nämlich durchaus.


    Hat man den Herren Terroristen noch nicht austrichtern können. ;-)))

  • und wenn es gelingen wuerde, den sozialen Inhalt des Islam umzusetzen, saehe es in vielen islamisch gepraegten Laendern anders aus. Es ist naemlich so, dass die Leute, wenn sie an die Macht kamen, die den Islam politisch instrumentalisierten, es bis dato in keinem Land der islamischen Welt dies geschafft haben. Die ganzen Aufbrueche haben vor allem eine soziale Basis, naemlich soziale Verelendung und Ungleichheit der Menschen.

    Und wie ist der "soziale Inhalt des Islam"? Ich denke "den Islam" gibt es gar nicht? Was also haben Machtinhaber "instrumentalisiert"? Können doch nur etwas für ihre Zwecke nutzbar machen, wenn etwas Passendes da vorhanden ist - also nichts (sozial) Gutes.

    Da wirst du sicherlich ein paar Stellen/Quellen zur Hand haben?

  • Dann hoffe ich, dass du für Neuerungen - auch für Blödsinn - offen bist.8)

    Für dein Unverständnis, dadurch bedingt, eine Vorstellung zu entwickeln und weiter zu denken - in dem Falle bezogen auf das Wort "ersetzen" bin ich nicht verantwortlich. Aber ich erkläre es dir auch gerne ganz langsam, was ich meinte: "Ersetzt" meint nicht, dass das AT ad acta gelegt wurde, sondern dass die heutige christliche Lehre, wonach wir hier leben, sich nun einmal am Neuen Testament orientiert!

    Verständlich jetzt auch für dich, "brainie" der selbst ernannten Art? :evil:

    Wieder absoluter Bloedsinn. Nochmals, das AT ist das Fundament. Rede dich also nicht heraus.

    Soll ich dir noch erklaeren was ein Fundament ist, uebersteigt aber vermutlich deine geistigen Faehigkeiten.

    Oh Herr lass Hirn regnen, AT beinhaltet die auch die 10 Gebote, leben Christen danach brauchen sie den Rest nicht.

    AT und NT sind im Christentum untrennbar.


    So, zum Islam. Erzaehle mal.

  • .... sondern dass die heutige christliche Lehre, wonach wir hier leben, sich nun einmal am Neuen Testament orientiert!

    Würden wir danach leben, hätten wir keine Gefängnisse. Bei körperlichen Angriffen würden wir uns nicht wehren, sondern die andere Gesichtshälfte auch noch anbieten. Es gäbe keinen Zins, keinen Wucher und es würden keine Menschen auf der Straße leben. Und vor allem gäbe es Menschen wie Dich und Kojo nicht.


    So, wie unsere heutige westliche Welt funktioniert, ist das so weit weg vom neuen Testament, da reicht die Entfernung zwischen Erde und Andromeda gar nicht aus.


    Ohnehin absolut unverständlich, wie sich konservativ bigotte Herrenmenschen erdreisten können, einen linken Sozialrevoluzzer als ihren Heiland zu bezeichnen.

    Zumindest eines haben Linke und Rechte gemeinsam: Beide Seiten befürchten, dass Deutschland immer brauner wird.

  • Ist ja auch verständlich. Es war schon immer so, dass Religion als das Opium fürs Volk galt. Das war für die herrschende Klasse am billigsten und einträchtigsten - siehe im Christentum der quasi "Wegezoll" in Form von Ablass.

    Und wer wollte schon gerne in die ewige Verdammnis abdriften? Für alle Ewigkeit? Da lieber "brav" bleiben gem. den 10 Vorschriften auf den Steintafeln.

    Das nun sieht natürlich beim Islam ganz anders aus - besonders das Gebot: Du sollst nicht töten. Die sollen das der Belohnung wegen nämlich durchaus.


    Hat man den Herren Terroristen noch nicht austrichtern können. ;-)))

    Die ev. Kirche hat seit der Reformation allerdings ihre Reform hinter sich. Im Islam sieht es ja anders aus.

    "Und kämpft gegen sie, bis nur noch Allah verehrt wird!"


    Sure 8, Vers 39

  • und wenn es gelingen wuerde, den sozialen Inhalt des Islam umzusetzen, saehe es in vielen islamisch gepraegten Laendern anders aus. Es ist naemlich so, dass die Leute, wenn sie an die Macht kamen, die den Islam politisch instrumentalisierten, es bis dato in keinem Land der islamischen Welt dies geschafft haben. Die ganzen Aufbrueche haben vor allem eine soziale Basis, naemlich soziale Verelendung und Ungleichheit der Menschen.

    Die Typen, die den Islam politisch instrumentalisierten, hatten bisher nur ihre persönliche Macht, gegebenenfalls noch die Ihres Clans im Auge. Aufgrund des Versagens echter politischer Bewegungen, des neokolonialistischen Unterdrückungsregimes des Westen, sehen allerdings die benachteiligten und unterdrückten Massen gerade aufgrund der sozialen Grundwerte des Islam (siehe dei "Fünf Säulen des Islam") ihre letzten Hoffnungen im "Politischen Islam".

  • Ich bin nicht besonders religioes, Tendenz in Richtung Buddhismus.


    Aber Religion ist ein interessantes Thema. Ich war auf Einladung bei Christen, Mormonen, Jehovas und wuerde auch ein Einladung von Moslems nicht ablehnen.


    Wichtig ist gegenseitiger Respekt. Ich finde es erschreckend wie Leute hier "kritisieren", besser beleidigen, ohne jegliche Grundkenntisse ueber Religionen. Auch Informationen zu verlinken ist zwecklos, Bildung wuerde ja das eigene, hetzerische Weltbild zerstoeren.


    @ Kojo ich dachte du warst eine Zeit lang in Fernost. Gelernt hast du dort anscheinend nicht viel. Fernost ist gepraegt von Philosophen wie Buddha, Konfuzius, Dao, Lao Tse, .........

    Zur Erinnerung Buddhismus beurteilt Menschen nicht danach an welchen Gott sie glauben, welcher Ethnie oder Nation sie angehoeren.

    Menschen werden individuell nach ihrem Handeln beurteilt.


    Ist etwas vom Thema Islam weg, betrifft aber Religion allgemein und soll als Denkanstoss dienen, gerne auch bei dem Thema Rassismus oder allgemeiner Umgang mit Menschen.

  • Der gleiche Bassam Tibi, der den Boden fuer die "Euro-Islam"-Diskussion vorbereitet hat und es kaum verwinden kann, dass man ihm das Zepter der "Islamreformation" aus der Hand genommen hat. Tibi, der behauptete, die Stadt Goettingen sehe aus wie ein Fluechtlingslager und dafuer - zu recht - heftige Kritik einstecken musste. Juergen Trittin warf ihm vor, mit Horror-Geschichten Hass zu saeen.

    https://www.noz.de/deutschland…-wie-ein-fluchtlingslager


    Einer von vielen Gruenden, weshalb ich Tibi an anderer Stelle einen "nuetzlichen Idioten" nannte.

  • Der gleiche Bassam Tibi, der den Boden fuer die "Euro-Islam"-Diskussion vorbereitet hat und es kaum verwinden kann, dass man ihm das Zepter der "Islamreformation" aus der Hand genommen hat. Tibi, der behauptete, die Stadt Goettingen sehe aus wie ein Fluechtlingslager und dafuer - zu recht - heftige Kritik einstecken musste. Juergen Trittin warf ihm vor, mit Horror-Geschichten Hass zu saeen.

    https://www.noz.de/deutschland…-wie-ein-fluchtlingslager


    Einer von vielen Gruenden, weshalb ich Tibi an anderer Stelle einen "nuetzlichen Idioten" nannte.

    Du hast auf meine Frage in #183 nicht geantwortet.

    Sie lautete, bezogen auf deine Wortwahl:


    Und wie ist der "soziale Inhalt des Islam"? Ich denke "den Islam" gibt es gar nicht? Was also haben Machtinhaber "instrumentalisiert"? Können doch nur etwas für ihre Zwecke nutzbar machen, wenn etwas Passendes da vorhanden ist - also nichts (sozial) Gutes.

    Da wirst du sicherlich ein paar Stellen/Quellen zur Hand haben?


    Und was die Äußerungen hinsichtlich des Aussehens von Göttingen anbelangte, so ist das eine Sichtweise - und ist bestimmt von anderen Bürgern auch so empfunden worden. Der Artikel resultiert aus 2016! Und da waren die Menschen in den gebrauchten und neuen Bundesländern solche Anblicke noch gar nicht gewohnt. Und dass sich mehr als Unmut im Osten darüber breit machte, dürfte unstrittig sein.

  • Informieren, schreiben.


    Der Islam baut auf 5 Saeulen, die dritte ist "Wohltaetigkeit gegenueber Mitmenschen" ( Zakat) Ab einem gewissen Einkommen/ Vermoegen muss ein Muslim 2.5% fuer Wohltaetige Zwecke abgeben.


    ( Verlinken spare ich mir, wird von Anti - Islam - Knallkoepfen eh ignoriert)

  • Informieren, schreiben.


    Der Islam baut auf 5 Saeulen, die dritte ist "Wohltaetigkeit gegenueber Mitmenschen" ( Zakat) Ab einem gewissen Einkommen/ Vermoegen muss ein Muslim 2.5% fuer Wohltaetige Zwecke abgeben.


    ( Verlinken spare ich mir, wird von Anti - Islam - Knallkoepfen eh ignoriert)

    Das ist eine sehr weise Entscheidung, das sich Heraushalten. Grund: Hätte ich mich deines "Wissens" bedienen wollen, hätte ich direkt danach gefragt.

    So aber galt meine Frage nicht dir, auch wenn du dich vielleicht als "edler Ritter" hinsichtlich Hilfestellung gebärden wolltest. :)


    Auf der einen Seite wird hier die Threaderstellerin angemacht, dass sie auf Fragen nicht antwortet, auf der anderen Seite jedoch anders verfahren, wenn es sich um jemand anderer Grundeinstellung handelt. Das ist so durchschaubar.

  • ...


    Auf der einen Seite wird hier die Threaderstellerin angemacht, dass sie auf Fragen nicht antwortet, auf der anderen Seite jedoch anders verfahren, wenn es sich um jemand anderer Grundeinstellung handelt. Das ist so durchschaubar.

    Es geht primär nicht um das beantworten von Fragen, sondern um "mitdiskutieren"!


    Also wenn jemand eine Antwort weiß oder denkt er hätte ein, sollte dieser User auch schreiben dürfen, wenn er persönlich nicht angesprochen wird.


    Deine Einwürfe sind deshalb für mich persönlich etwas verwirrend. Denn auch deine Posts sagen mehr als du es vllt willst. ;)


    Aber was red ich, du hast hier gefühlt öfter Kojo verteidigt, als über das Thema diskutiert. Bekommst du mal ein gutes Argument, kommen solche oder ähnliche Anmerkungen.


    Was auch bezeichnend ist, hier soll über den "Islam" diskutiert werden, so zumindest meine Interpretation des Titels. Sollte etwas anderes gemeint sein, dann hätte man das schon im Titel andeuten können.

    Klar ist, es gibt in jeder Gruppe, die sich ideologisiert (egal ob politisch oder religiös) die sogenannten Fundamentalisten und Hardliner. Das sind meist Minderheiten. Ob nun Boko Haram oder IS auf der einen oder die LRA auf der anderen. Es ist schlicht unfair, den Rest jener, die sich auf die gleiche Ideologie beziehen, sich aber "liberal" oder tolerant verhalten nach eben jenen Hardlinern zu beurteilen. Auch Christen können mit Macheten gut umgehen, das hat die LRA bewiesen. Ich selbst hab nie verstanden, warum solch brutale (christliche) Terroristen es nicht in die MSM-Nachrichten geschafft haben.


    Schaut man sich die Prozentzahlen an, die solche Hardcorefundamentalisten ausmachen, dann ist es unseriös nach denen die Masse zu beurteilen.


    Und letztlich sollte man auch die eigenen Einstellung hinterfragen. Denn auf diesen "Background" kommt es natürlich an. Da haben wir aber genug Beispiele, wie sich Muslime gegen solch Radikalinskis in den eigenen Reihen stellen.


    Und letztlich muß man auch die Entwicklung dieser Ideologien berücksichtigen.

    Als der Islam seine Hoch-Zeit hatte war er moderner als das Christentum. Das ist geschichtlicher Fakt! Das ist aber auch der Grund, warum er so massiv bekämpft wurde. Schließlich bedeutete die Ausbreitung ja, dass es eine direkte Konkurrenz zum Christentum darstellte. In der damaligen Situation, das Christentum war eine bestimmende Macht und so politisiert, dass sie Kaisern und ganze Länder diktatorisch bestimmen konnte. Kann man im zeitlichen Kontext so sehen.


    Die Anstrengungen, die dann unternommen wurden sind bekannt. Und letztlich kann man konstatieren, dass seit dieser Zeit der Islam als Feindbild gesehen wurde.

    Geschichte muß berücksichtigt werden. Und die sieht jeder aus der eigenen Perspektive. In so fern sind jetzt Menschen des jeweiligen Kulturkreis immer "parteiisch". Da lob ich mir die Objektiven.

    Leider sind das meist aufgeklärte "Ideologen" oder eben Menschen, die von Religion nicht viel halten. Denn diese betrachten solch Situationen immer unvoreingenommen ihrer eigenen Einstellung (zu mindest in den von mir beobachteten Diskussionen).


    DER ISLAM ist weder schlechter noch besser als DAS CHRISTENTUM. So viel sollte am Anfang jeder Diskussion stehen. Erste recht wenn die Überschrift einer Diskussion keine anderen Intensionen vorschreibt (zB "Der Islam kritisch" oä).


    In so fern ist es also schlicht irrelevant, ob und von wem hier Fragen beantwortet werden und von wem. Hier diskutieren alle. Deshalb halte ich deine Anmerkung (die mMn geschickt aber durchsichtig formuliert ist) für unseriös. Und in Anbetracht des Verlaufes und des Eingangspost der Erstellerin und deren weiteren Anmerkungen, könnte man streng genommen die Erstellerin als fast parmanent OT.


    Für mich ist hier jetzt schluß. Denn nicht nur der Verlauf der Diskussion sondern vorrangig die Art wie hier diskutiert wird, gefällt mir nicht. Gern würde ich über angemessen und sachlich über die verschiedensten Ideologien diskutieren. Nur eben nicht in solch Stimmung und mit solchen Stimmungsmachern, die anderen Ortes "Framing" kritisieren, selbst aber in einem "Frame" leben, den sie nicht durchbrechen wollen.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Deine Frage zum sozialen Inhalt des Islam und Quellenhinweis wundert mich nun tatsaechlich etwas. Als selbernannte Islamexpertin solltest du mindestens ueber Grundkenntnisse verfuegen. Was soziale Gerechtigkeit oder auch Gleichheit betrifft, so gibt es Hadithe, die besagen , dass man den Arbeiter bezahlen muss, bevor sein Schweiss getrocknet ist. Schaut man sich aber auf der Arabischen Halbinsel um, in Laendern, die sich auf den Islam berufen, begreift man, wie himmelweit man dort oftmals von der Umsetzung dieser Gebote entfernt ist.

    Stichwort: miserable Zahlungsmoral, Hungergehaelter usw. Von "Gleichheit keine Spur - gerade - auch - in Mekka, wird jeder soziale Grundsatz, der im Koran steht, missachtet. Die soziale Frage ist mehr denn je zentral, damit sollten sollten sich die Muslime beschaeftigen, sich an die Werte ihrer Religion besinnen und jenen die rote Karte zeigen, die diese politisch instrumentalisieren.

  • Deine Frage zum sozialen Inhalt des Islam und Quellenhinweis wundert mich nun tatsaechlich etwas. Als selbernannte Islamexpertin solltest du mindestens ueber Grundkenntnisse verfuegen. Was soziale Gerechtigkeit oder auch Gleichheit betrifft, so gibt es Hadithe, die besagen , dass man den Arbeiter bezahlen muss, bevor sein Schweiss getrocknet ist. Schaut man sich aber auf der Arabischen Halbinsel um, in Laendern, die sich auf den Islam berufen, begreift man, wie himmelweit man dort oftmals von der Umsetzung dieser Gebote entfernt ist.

    Stichwort: miserable Zahlungsmoral, Hungergehaelter usw. Von "Gleichheit keine Spur - gerade - auch - in Mekka, wird jeder soziale Grundsatz, der im Koran steht, missachtet. Die soziale Frage ist mehr denn je zentral, damit sollten sollten sich die Muslime beschaeftigen, sich an die Werte ihrer Religion besinnen und jenen die rote Karte zeigen, die diese politisch instrumentalisieren.

    Nur der Ordnung halber und damit du nicht der irrigen Meinung bist, du hättest jetzt eine wundervolle Antwort gegeben, so solltest du doch einmal aufzeigen, wo und wann ich mich jemals als "Islamexpertin" aufgespielt hätte? Das ist NIE über viele Jahre hinweg geschehen. Und Kritik an gewissen Dingen des "Islam" sind der Offensichtlichkeit der nicht zu leugnenden Fakten wegen nicht unter "Wissen" einzuordnen. Sondern unter Ablehnung.

    Deshalb sehe ich auch dein Statement hier als den üblichen mit Platitüden/Allgemeinplätzen gespickten Eiertanz an. Gezielte Information, die sich orientiert am "Jetzt" ist da nicht zu entnehmen.

    Aber danke trotzdem fürs feedback.

    Und dann viel Spaß beim "Diskutieren". Ich hatte von Anfang an kundgetan, dass ich mich lediglich eingebracht hatte, da ich dieses unsägliche Mobbing wieder sah, wofür das alte Forum nicht unbekannt war!


  • Is halt doof, wenn man sich erst ein wenig aufspielt und dann nicht solch leichtes Spiel hat, wie hust...anderen Ortes ;) nich war?


    Aber Danke für deine üblichen Spitzfindigkeiten. Haben mir irgendwie gefehlt.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.