Parteien unter der Lupe - CSU

  • Es gibt viele Gründe warum die CSU bei der Landtagswahl 2018 mit sehr mageren 37,2 Prozent viele ihrer Wähler*innen verloren hat – es ist das zweitschlechteste Ergebnis ihrer Geschichte.


    Einer der Gründe ist mit großer Sicherheit ihr Verhältnis zum Sozialstaat – Herr MP Söder meinte zuletzt - Hartz IV ist ein Erfolgsmodell ja Herr Söder für 37,2 Prozent CSU- Stimmen der Wähler mag diese Aussage zutreffend sein, für sehr viel andere nicht. Im Jahr 2017 waren in Deutschland 19,7 Prozent der Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen. Für diese Menschen ist Hartz IV kein Erfolgsmodell, auch nicht für Menschen die im Niedriglohnsektor beschäftigt sind. Darin allerdings das Erfolgsmodell von Hartz IV manifestiert ist. Freilich der Niedriglohnsektor ist für die exorbitant hoch ansteigende Kinderarmut und Altersarmut verantwortlich. Politiker die derartiges wie MP Söder (Hartz IV- Erfolgsmodell) verkünden werden bei Wahlen kaum mehr als 37,2 Prozent der Wähler (immerhin profitieren auch einige von den Hartz IV Erfolgsmodell – Niedriglohnsektor bzw die 0 € Arbeitskraft die durch den § 16i SGB II „Teilhabe am Arbeitsmarkt“) für seine Partei gewinnen können. (Wer den*die „kleinen Mann*Frau vergisst) wird bei der Europawahl und bei der Kommunalwahl 2020 noch viel längere Gesichter ziehen als bei der Landtagswahl 2018. Eines ist gewiss mit MP Söder hat die CSU noch sehr viel Luft nach unten. Wobei die CSU in Bayern einmal ein Erfolgsmodell war, vor der Zeit von MP Söder.


    Die SPD hat zumindest einmal eine Wende ihrer Politik bezüglich des Sozialstaats angedacht, ein Anfang, immerhin.

    Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.

  • Der MP von Bayern, Markus Söder, sprach am politischen Aschermittwoch in der Passauer Dreiländerhalle, so als hätte die CSU nach der letzten Landtagswahl mehr als 60 % der Stimmen eine satte Zweidrittelmehrheit im Landtag erreicht. Irgendwie hat der MP von Bayern Markus Söder die Zeichen der Zeit noch nicht verstanden. Mit den Parolen von gestern wird er keine Wähler für die CSU zurückgewinnen. Diese wollen Taten sehen aber keine leeren Parolen hören. Die Zeiten eines Franz- Josef Strauß oder Edmund Stoiber sind vorbei, das waren Landesväter die jeden Bayern ansprachen, hingegen Markus Söder als vermutlich letzter MP der CSU in Bayern für eine lange Zeit, nur noch eine "Karikatur" der ehemaligen dominanten Stellung der CSU in Bayern verkörpert ohne das selbst zu bemerken,

    Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.

  • Söder fährt scheinbar die Strategie, die AfD anzukuscheln und die Grünen –vor allem Habeck- anzuraunzen. Man mag zu Robert Habeck politisch stehen, wie man will, aber intellektuell und rhetorisch spielt er zwei Ligen über Markus Söder. Da hat er sich den falschen Gegner ausgesucht.