Narzissmus in Hanoi

  • Kim jubelt sich an Trump hoch und Trump jubelt sich an der Tatsache hoch, dass er mit Kim redet.


    So weit, so belanglos.


    Hätte vor Trump mal irgendjemand den Versuch unternommen, mit den Nordkoreanern zu sprechen, sie wären bestimmt genauso aufgenommen worden.


    Aber wer mit Diktatoren gut klar kommt, den Notstand baucht, um sich einzumauern und Autos als Bedrohung für die innere Sicherheit einstuft, der braucht nur einen Twitteraccount, um Regierungen nervös zu machen.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Wenn es stimmt, dass es wieder kleine Annäherungsversuche gibt, ist klar, dass Trump ganz verzweifelt und unbedingt den Friedensnobelpreis haben will. Obama ist ein ewiger Stachel in seinem Fleisch, viele seiner politischen Aktivitäten nehmen in erster Linie dessen Entscheidungen zurück. Das muss ein Trauma ein, derart auch das optische Gegenteil von Obama zu sein.

  • Ich halte Trump noch immer für einen Kabarettisten, der uns die us-amerikanische Gesellschaft in ihrer verzweifelten Dummheit vorführt. Danke dafür!

    Egal.

    Kim ist Baujahr 1984, Ausbildung in der Schweiz, zu was auch immer.

    Trump ist Baujahr 1946, nach langem Suchen fand ich einen Bachelor-Abschluss, unklar bleibt in welchem Fach.

    Wenn also Kim jemanden trifft, der sein Urgroßvater sein könnte, nach spätestens drei Minuten feststellt: Der ist schlicht dumm! - Was soll da noch nachkommen?

    Wenn Trump verlangt, dass die Atombomben in Nordkorea abgeschafft werden sollen, die Atombomben der USA aber nicht, ist das idiotisch.

    Warum sollte Nordkorea suizidieren?


    Ok, Kim ist ein Diktator.

    Trump ist ein "Möchtegern" - oder eben ein Kabarettist.