Europawahl 2019

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    https://de.wikipedia.org/wiki/…e_Wirtschaftsgemeinschaft

    Die gesellschaftliche Entwicklung ist nicht zurückzudrehen! Für Europa gibt es nur eine Alternative: Ein geeintes Europa als Staatenbund, wie die USA, oder gar als einheitlicher Staat mit förderaler Struktur, wie die Bundesrepublik Deutschland. Entscheidend ist in jedem Fall, man verfolgt eine einheitliche Außen-, Wirtschafts-, und Verteidigungspolitik, man passt die Rechtsordnungen schrittweise aneinander an, ebenso die sozialen Bedingungen und man verfolgt eine optimale Standortverteilung der Wirtschaft im Inneren. Desweiteren regiert man nach dem Subsidiaritätsprinzip, so dass die gemeinsamen Interessen nach außen gemeinsam vertreten werden, alle weiteren Fragen auf den staatlichen Ebenen entschieden werden, die sie betreffen.

  • Die gesellschaftliche Entwicklung ist nicht zurückzudrehen! ...

    Da bin ich mir gar nicht sicher. Auf längere Sicht ist bislang noch jedes größere Reich bestenfalls in der Bedeutungslosigkeit verschwunden oder schlechtestenfalls in kriegerischen Auseinandersetzungen untergegangen. Das trifft wohl auch auf die heutige Zeit zu. Systeme wie die EU in der heutigen sind bei genauer Betrachtung zutiefst undemokratisch. Die Stimme des eigentlichen Souveräns wird gegenüber Lobbygruppen jedweder Ausprägung erheblich entwertet. Mit in der Folge erwartbaren Ergebnissen. Lobbygruppen und die politische Klasse setzen sich durch, der Souverän spielt keine oder nur eine vorgeschobene Rolle. Und die von dir angesprochenen Punkte werden nicht umgesetzt, da sie ohne größere Aufstände nicht umgesetzt werden können. Rente mit 70? Schlag das mal in Spanien oder Frankreich vor... Einheitliche Steuer und Abgabensätze? Länderfinanzausgleich? Stößt schon in DE zunehmend auf Kritik. Weil fast niemandem zu vermitteln ist, warum in Bayern 500 Euro pro Krippenplatz zu zahlen sind und Geld nach Berlin überwiesen wird, wo er umsonst oder wesentlich billiger ist. Gleiche Lebensbedingungen in Rumänien und DE? Wann soll das sein??


    Die EU braucht dringend Maß und Mitte. Und die kann ich in den vorliegenden, teils sehr dünnen Wahlprogrammen nicht erkennen.

  • AKK 47 sollte aufpassen wie sie die EU und ihre Entwicklung angeht. Und dem deutschen Bürger sollte es einleuchten, dass es D nie gut ergangen ist, wenn man als "Klassenbester" alleine dasthet und alle anderen mit dem Finger auf einen zeigen.Ich kann nur davor warnen, dass Blatt nicht zu überreizen.Am Ende sind sich dann nämlich wieder alle einig, der "Dicke" ist schuld.

  • Vor allem, in welche Richtung das getan werden sollte: links, Mitte, rechts.

    Diese Richtungen sind längst überholt! Sie stellen ein Relikt des vorigen Jahrhunderts dar. Heute geht es um politische Vernunft und um die Einsicht, dass im System bis zu 80/85 % der Bevölkerung de facto proletarisiert worden sind, während der Rest den Staat dominiert und einzig seine Interessen durchsetzt.

  • Was hat sie denn ersetzt?

    Niemand und nichts hat sie ersetzt, sie treffen schlicht nicht mehr auf die politische Realität zu. Man kann mitunter im rechten Spektrum vernünftige Ideen hören, in der Mitte kann rechtsextremes Gedankengut an Boden gewinnen und bei der Linken ist bei Weitem nicht alles "Links", was da in die Diskussion geworfen wird. M.E. sollte man zwischen vernünftigen Ideen und Unvernunft unterscheiden, zumal die gesellschaftlichen Grenzen heute ganz andere sind, als z. Z. der Festlegung der Positionierung aufgrund einer Sitzverteilung im Reichstag.

  • ...wenn ich so sehe, was heute als Vernunft verkauft wird! Dann wird da ein Schuh draus.

    Natürlich sollte man selbst auch wissen, was vernünftig ist. Gier, Verschwendung, Egoismus zB sind nicht vernünftig. Wenn man aber LOGIK nicht mal erkennt, wenn sie einem auf die Füße fällt, dann hat man auch Probleme zu erkennen, was vernünftig ist.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.