Auto, Motor ... Fahrzeuge

  • Kiel innovativ mit Stickoxidsauger. Vorbildlich ! Endlich eine funktionierende technische Lösung. Der Markt hat es gerichtet, auch wenn wieder einmal üble Geschäftemacher die Gunst der Stunde nutzen um beim Staat abzukassieren. :erol: Wenigstens werden die militanten Radfahrer dabei behindert. Denen kann man nicht genug Klötze in den Weg legen. :lol:
    http://www.spiegel.de/auto/akt…rticle-comments-box-pager



    Genial, aber warum wusste ich bloß vor Weihnachten nichts davon !


    Da schließlich meine 4 Adventskerzen im Wohnzimmer das 12 fache des zulässigen Grenzwertes an Stickoxid
    hier in Dland verursacht haben.


    So hatte ich über eine Woche ein verdammt schlechtes Gewissen ob ich das Neuejahr noch erleben würde.

  • Für den Winter hast Du aber noch ein Auto, gell, techniker?


    Sonst: Sieht echt gut aus!


    Der ist echt auch wintertauglich, allerdings auch sehr reparaturanfällig. Wer nicht selbst den Wagen erhalten kann, für den wird es zumindest nicht billig. Grüsse vom grauen kater

  • Kiel innovativ mit Stickoxidsauger. Vorbildlich ! Endlich eine funktionierende technische Lösung. Der Markt hat es gerichtet, auch wenn wieder einmal üble Geschäftemacher die Gunst der Stunde nutzen um beim Staat abzukassieren. :erol: Wenigstens werden die militanten Radfahrer dabei behindert. Denen kann man nicht genug Klötze in den Weg legen. :lol:


    http://www.spiegel.de/auto/akt…rticle-comments-box-pager


    Das Ding ist reiner Blödsinn! Aber wenn man mit Steuergeldern bezahlen kann, brauchen Politiker nicht nachdenken.

  • Das Ding ist reiner Blödsinn! […]

    In Hinblick auf das Bemühen der EU, innerörtlich Fahrverbote (in möglichst großer Zahl) anzuordnen bzw. durchzusetzen, ist der Versuch Kiels, entlang der doch verkehrsstarken Ortsdurchfahrt der B76 die tatsächlich anfallende Schadstoffbelastung der Umgebungsluft unter'm derzeitigen Grenzwert, der gesetzlich angeordnet wurde, zu halten, verständlich.
    Insbesondere, wenn man bedenkt, dass in deutschen Städten die Luftmessstationen ja deutlich näher am Fahrbahnrand aufgestellt sind, als die EU dies vorgeschrieben hatte. Die betreffende Luftmessstation ist online übrigens, so viel Bürgernähe muss sein, erreichbar.

  • In Hinblick auf das Bemühen der EU, innerörtlich Fahrverbote (in möglichst großer Zahl) anzuordnen bzw. durchzusetzen, ist der Versuch Kiels, .................................


    Es ist technisch möglich, umweltverträgliche Autos zu bauen! Zudem ist mit geringem Aufwand die Nachrüstung der Fahrzeuge zu tätigen, die gegenwärtige und zukünftige Schadstoffnormen nicht einhalten. Das Versagen der Politik und der Fahrzeughersteller, insbesondere des VW Konzerns, ist nicht mit einigen Luftreinigern zu kompensieren. Die Verantwortlichen für den jetzigen Zustand gehören vor Gericht gestellt und zur finanziellen Wiedergutmachung verpflichtet werden.

  • Wird aber nicht passieren. Es ist ja viel einfacher die Richtlinien, Grenzwerte und Gesetze zu ändern.
    Der Protektionismus der Automobilindustrie darf ja nicht erlahmen.


    Zitat

    Berlin: (hib/SCR) Der Bundesrat spricht sich dafür aus, Hardware-Nachrüstungen und Umtauschprämien für betroffene Dieselfahrzeuge flächendeckend zu ermöglichen. Das von der Bundesregierung vorgelegte "Konzept für saubere Luft und die Sicherung der individuellen Mobilität in unseren Städten" soll entsprechend modifiziert werden. Das Konzept sieht Umtauschprämien und Hardware-Nachrüstungen für die 15 "besonders belasteten Gebiete" vor. Dies geht aus einer Stellungnahme des Bundesrates (19/6927) zu einem Gesetzentwurf der Bundesregierung (19/6335 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/063/1906335.pdf) hervor. Der Gesetzentwurf hat vor allem zum Ziel, Fahrverbote zu erschweren und Ausnahmen für bestimmte Dieselfahrzeuge zu normieren.


    In ihrer Gegenäußerung lehnt die Bundesregierung das Ansinnen der Länderkammer ab. Eine flächendeckende Einführung von Hardware-Nachrüstungen und Umtauschprämien sei nicht erforderlich.


    https://www.bundestag.de/presse/hib/-/583666

  • Wird aber nicht passieren. Es ist ja viel einfacher die Richtlinien, Grenzwerte und Gesetze zu ändern.
    Der Protektionismus der Automobilindustrie darf ja nicht erlahmen.


    https://www.bundestag.de/presse/hib/-/583666


    Es ist eben viel leichter, Millionen Bundesbürger mit erheblichen Wertverlusten ihrer Fahrzeuge zu beschenken, Millionen Fahrzeuge zu Schrott zu erklären, obwohl mit im Verhältnis geringem Aufwand sie gegenüber einer Neuproduktion sauberer gemacht werden könnten. Und der "Deutsche Michel" wählt weiter jene, die den Zustand herbeigeführt haben, kauft weiter bei dem VW-Konzern und anderen Unternehmen, für die der Kunde nur dann existiert, wenn er kritiklos ihre Produkte kauft, die eben keineswegs den Stand der Technik repräsentieren. Das Märchen, dt. Hersteller würden die besten Autos der Welt bauen, ist längst widerlegt und betrifft höchstens noch jene Fahrzeugklasse, wo die Preise sich je Fahrzeug auf rund 200 000 Euro ++ einpendeln.

  • Es ist technisch möglich, umweltverträgliche Autos zu bauen! […]

    Soso… zunächst einmal schlägt der Bau von Neufahrzeugen umweltbilanztechnisch stärker zu Buche als der Weiterbetrieb älterer Fahrzeuge, dann ist, was technisch möglich ist, nicht im Handumdrehen auch Otto Normalbürger verfügbar, der sich beim Neukauf von Fahrzeugen bereits recht zurückhaltend zeigt, zumal sich zeigt, dass, was heute als "umweltverträglich" gilt, im nächsten Jahr schon von der nächsten Grenzwertfestlegung überholt sein könnte, und so nur noch eingeschränkt nutzbar wäre… ist es nicht seltsam, dass der guten alten Glühbirne vorgeblich wegen ihres Stromverbrauchs der Garaus gemacht wurde und die EU jetzt auch eine Leistungsbegrenzung für Staubsauger durchsetzt, andererseits jedoch die "Elektromobilität" grad zum politischen Dogma erhoben wird? So richtig emissionsfrei sind die akkubetriebenen Kurzstreckenvehikel nun auch nicht - aber der (Umwelt-) Politik geht's hauptsächlich um Augenwischerei.

  • […] Der Protektionismus der Automobilindustrie darf ja nicht erlahmen. […]

    Aber sicher doch - vor lauter Protektionismus ist die Nachfrage eingebrochen - und die zunehmende Verunsicherung des Normalbürgers führt dann zu Begleiterscheinungen, die am Ende die Sicherheitsbehörden auf den Plan rufen, und die dann anderen Threads die Themen vorgeben.

  • Soso… zunächst einmal schlägt der Bau von Neufahrzeugen umweltbilanztechnisch stärker zu Buche als der Weiterbetrieb älterer Fahrzeuge, dann ist, was technisch möglich ist, nicht im Handumdrehen auch Otto Normalbürger verfügbar,


    Du irrst!
    http://www.politopia.de/thread…elber?p=999105#post999105


    Zitat

    ist es nicht seltsam, dass der guten alten Glühbirne vorgeblich wegen ihres Stromverbrauchs der Garaus gemacht wurde und die EU jetzt auch eine Leistungsbegrenzung für Staubsauger durchsetzt, andererseits jedoch die "Elektromobilität" grad zum politischen Dogma erhoben wird? So richtig emissionsfrei sind die akkubetriebenen Kurzstreckenvehikel nun auch nicht - aber der (Umwelt-) Politik geht's hauptsächlich um Augenwischerei.


    Korrekt!! Das Schlimmste ist, dass die Autohersteller immer Jammern, sie hätten den Anschluss verpasst, zuvor aber grundsätzlich Milliarden Subventionen erhalten und erhielten, um die Technologie zu entwickeln.


    Das war bei den Kats so (die gab es schon 15 J früher in Amerika und wurden dafür produziert, bevor sie in DE Autos montiert wurden). Dann bekamen sie schon vor ca. 10-20 J. Gelder für die Entwicklung der E-Motoren.
    Aber sie wollten ja lieber SUV mit normen Spritverbrauch vermarkten, statt in Technologien zu investieren.


    Es gab einen 3-L Motor, der ähnlich war wie ein Wankelmotor. Der hatte aber 5 Zacken, statt 3. Verschwand in der Schublade.


    Letztlich kam ein Bericht, dass die gesetzlichen Bedingungen Sprit aus Stroh herzustellen seitens BuReg verschlechtert wurde und die Produktion nun recht unrentabel ist.


    Siehe div. Links in obigem Link.
    Sogar BMW und Mercedes setzten auf die Weiterentwicklung der Motoren für diesen Kraftstoff.
    Seltsam, da hört man nichts mehr davon.
    Und dass die Grünen dieses E-Auto-Drecksspiel mitmachen sagt mir auch einiges.


    Die Speicherung, bzw. Akku-Technologie ist einfach noch nicht reif genug und verschlingt zu kostbare Ressourcen.


    Aber wir sind derart Lügen ja gewohnt. Der dt. Michel schluckt sie immer wieder.


    Nicht Lügenpresse, sondern Lügenpolitik und - wirtschaft wäre der korrekte Slogan für Protestwähler.

  • Du irrst! […]

    Nö. Da der Nutzwert dieser e-Mobile doch recht eingeschränkt ist, wird Otto Normal-Autofahrer eben seine in die Jahre gekommene Kiste weiterfahren, so lange es geht bzw. die Reparaturkosten nicht ins Unermessliche steigen. Nicht zufällig macht einen Großteil der Neuzulassungen im Verkehr längst der firmeneigene Fuhrpark aus - darunter sind übrigens auch die die großen Autovermietungen…
    das rein privat genutzte Automobil macht wohl nicht einmal mehr die Hälfte des Pkw-Bestandes auf europäischen Straßen aus.
    Und die Nutzungszyklen zwischen den Neufahrzeuganschaffungen dehnen sich - jüngere Neuwagenkäufer sind schon recht selten. Und die älteren Herrenfahrer gehen langsam in das Stadium der altersbedingten Fahruntüchtigkeit oder der Altersarmut über. Womit sie als e-Mobilitäts-Zielgruppe wohl ausfallen.

    […] Das war bei den Kats so (die gab es schon 15 J früher in Amerika und wurden dafür produziert, bevor sie in DE Autos montiert wurden). […]

    Dass der Katalysator in Europa seit Mitte oder Ende der 80er Jahre Pflicht wurde, diente jedenfalls weniger dem Umweltschutz, als vielmehr der Angleichung der Zulassungsbedingungen, um die Fahrzeugproduktion für Inlands- und Exportmärkte kostensenkend anzugleichen - der Witz ist doch, dass seit Einführung der Katalysatorenpflicht plötzlich das böse Kohlendioxid im politischen Rampenlicht, erneuten Handlungsbedarf wahrzunehmen, steht, schließlich erhöht so ein Katalysator den Verbrauch und somit auch die CO2-Emissionen. Aber was tut die Politik nicht alles für den "Umweltschutz".

  • Ich hätte das Zitat stärker kürzen müssen. Sorry.


    Mein "Du irrst" bezog sich nur darauf:

    Zitat

    dann ist, was technisch möglich ist, nicht im Handumdrehen auch Otto Normalbürger verfügbar,


    Die neuen Treibstoffe funktionieren mit den Verbrennungsmotoren und die sollten eben nicht komplett abgeschafft werden zu Gunsten E-Auto. Da sind wir uns ja einig.


    Klar sollte man Autos fahren, bis sie kaputt gehen. Außer sie sind extreme Dreckschleudern.
    Auto-Neukauf war noch nie rentabel. Allein schon ökonomisch wegen des Wertverlustes.

  • […] Die neuen Treibstoffe funktionieren mit den Verbrennungsmotoren und die sollten eben nicht komplett abgeschafft werden zu Gunsten E-Auto. […]

    Die Umwidmung von Ackerfläche für die Treib-/Brennstoffproduktion ist ja nun ebenfalls eine reine Perversion - moralisch, ökonomisch, ökologisch… selbst wenn unsere Ober-Umweltaktivisten erzählen, der Anbau von Nutzpflanzen zur Biodiesel- oder Ethanolproduktion sei pflanzenwachstumsbedingt "CO2-neutral".

  • Die Umwidmung von Ackerfläche für die Treib-/Brennstoffproduktion ist ja nun ebenfalls eine reine Perversion - moralisch, ökonomisch, ökologisch… selbst wenn unsere Ober-Umweltaktivisten erzählen, der Anbau von Nutzpflanzen zur Biodiesel- oder Ethanolproduktion sei pflanzenwachstumsbedingt "CO2-neutral".


    In meinen Links ist kein einziger zu dem was du mit Recht kritisiert!
    Dort genannte Stroh und Holzreste fallen ohnehin an und werden anderweitig nicht verwertet.


    Der Biodiesel durch Raps und Mais ist in der Tat eine gewisse Perversion in Anbetracht der Hungernden und ohnehin durch Monokultur verödete Böden.


    Dann noch die Verschwendung durch übertriebenen Fleischkonsum und Wegwerfen von Lebensmitteln.

  • […] Das Märchen, dt. Hersteller würden die besten Autos der Welt bauen, ist längst widerlegt und betrifft höchstens noch jene Fahrzeugklasse, wo die Preise sich je Fahrzeug auf rund 200 000 Euro ++ einpendeln.

    Bei den Fahrzeugen in der Billigstkategorie (so etwa bei der BMW Isetta oder dem Goggomobil) galt dieser Führungsanspruch ohnehin nie - und der Mercedes 600 war seinerzeit das konkurrenzlos beste Automobil der Welt - dem ein paar Jahre später dann der Mercedes 450 SEL 6.9 auf den Thron folgte, wobei er gegenüber der Pullman-Limousine fast schon ein wenig zum Understatement neigte… im Vergleich zur Mercedes S-Klasse sind Konkurrenten, ob der 7er BMW, baut Jaguar aktuell noch 12-Zylinder?, Cadillac oder meinethalben Lexus zwar im selben Marktsegment positioniert, aber keine echte Konkurrenz. Und der Rolls Royce Phantom war immer schon eine Klasse für sich, recht pflegeaufwendig und hauptsächlich seiner handwerklichen Herstellung wegen etwas ganz Besonderes.


    Der Automarkt jedenfalls ist - quer durch alle Fahrzeugklassen - schwer angeschlagen, und das betrifft keineswegs nur die Autohersteller und deren Vertragshändler, sondern zunehmend auch die Zulieferer.