Beiträge von chandralatha

    Die "Echauffierung" diverser Leute, darunter der Botschafter der USA und der ZdJ, zeigte Erfolg. Die Berliner Innenverwaltung entzog Rasmea Odeh die Erlaubnis, "sich politisch zu betaetigen". Klartext: Maulkorberlass.

    Ausserdem wurde ihr Schengen-Visum aufgehoben. Ein Rede war auch von Frau Dareen Tatour geplant, die wegen ihrer Gedichte ins Gefaengnis geworfen wurde.

    Offenbar ist es nicht gewollt, dass Leute hoeren, was die beiden Palaestinenserinnen zu sagen haben, nicht was Rasmea ueber die Realitaet von palaestinensischen Frauen unter der Besatzung, Apartheid und Kolonialismus zu sagen hat. Nicht die Geschichte von Folter und Inhaftierung, die 1977 in der UNO und auf den Seiten der britischen Sunday Times zu hoeren bzw. zu lesen war von Widerstandsfaehigkeit und Widerstand, die dann dazu fuehrten, dass sie in Chicago den Mosaic Award for Outstanding Community Service fuer die Organisationsarbeit mit Hunderten von arabischen Frauen zur Verteidigung ihrer Rechte erhielt. Keine Buehne in Deutschland fuer die Frau, die Unterstuetzung von Angela Davis, the Jewish Voice for Peace (US) und transnationalen Feministinnen auf der ganzen Welt geniesst.

    Sie war eine Terroristin, die für den Tod von Israelis verantworlich war. Dass deutsche Linke und Muslime das gut finden, kann ich verstehen. Ich hingegen bin gegen jede Art von Terrorismus, insbesondere, wenn Menschen dabei getötet werden, wie durch Rasmea Odeh! Möge sie xxxxxxxxxx


    Sympathisanten von ihr sollten Deutschland verlassen und zu ihren islamischen Brüdern und Schwestern ziehen!

    Terrorist oder Widerstandskaempfer - kommt ganz auf die Sichtweise an.

    Es gibt Terroristen, die es zum Ministerpraesidenten schafften und sogar zum Friedensnobelpreis.

    Anstatt sich ueber die Einladung von Frau Odeh zu entsetzen und erst mal deren Rede ueber den Widerstandskampf palaestinensischer Frauen abzuwarten, waere dem ZdJ, dem Botschafter der Vereinigten Staaten und wer immer sich echauffierte angeraten, sich ueber die illegale Besatzung und Menschenrechtsverletzungen des NetanjahusRegimes zu empoeren.

    Ich bin wie du, liebe Kojo, gegen jede Art von Terrorismus, auch Staatsterrorismus.

    Das ist ja wohl eine Frechheit sondergleichen, diese Frau einreisen zu lassen. Eingeladen hat die "Dersim-Gemeinde". Das sind Aleviten und daher um so unverständlicher für mich.

    Deine Empoerung ueber die Frechheit, Rasmea Odeh einzuladen, wird vor allem vom Zentralrat der Juden, dem deutschen Sprachrohr Netanjahus geteilt. Zum Glueck gibt es die "Juedische Stimme fuer einen gerechten Frieden in Nahost, die das anders sieht.

    So schreibt diese u.a. auf ihrer Facebookseite: "In Berlin läuft derzeit eine Schmutzkampagne gegen den Auftritt der palästinensischen Aktivistin Rasmea Odeh. Was in allen Medienberichten unerwähnt blieb - Odeh selber war ein Opfer von systematischer Folter und bestreitete vehement die Vorwürfe gegen sie. Das Qualitätsmagazin "The Nation" hat im Jahr 2014 darüber berichtet."

    Was ich in #48 meinte, war der Koran. Allerdings war das ein Hadith.

    Ich kenne nur intelligente Perser, die keinesfalls fromm sind.


    1954 kam ein Perser nach Hamburg, um dort Medizin zu studieren. Er fühlte sich ständig angestarrt und dachte, dass er mit seinem dicken schwarzen Schnurrbart wahrscheinlich zu sehr auffiele. Gedacht, getan, und siehe da, niemand starrte ihn mehr an. Er war später in Düsseldorf mein Arzt.

    Deine Assoziationen verstehe ich zwar immer noch nicht, lassen wir es gut sein.

    Froemmigkeit und Intelligenz widersprechen sich meiner Meinung nicht, so wenig wie Schnurrbaerte und Glattrasierte.

    Was heisst es, dass du nur intelligente Perser kennst? Kennst du einen, kennst du alle?

    Das wiederum ist etwas anderes, seltsamerweise. Juden sind intelligent durch ihr fortwährendes Studium, und Iraner haben auch eine bessere Bildung als arabische Länder. Wenn nur die Mullahs und ihre Revolutionsgarden nicht wären, die sich ständig die Taschen füllen.


    Ansonsten ist Israel für den Iran der "Kleine Satan", im Vergleichl zu den U.S.A., dem "Großen Satan".

    Inwiefern sollen Intelligenz und Bildung deine Aussage #48 erklaeren?

    Ausserdem: Israel stellt existenzielle Bedrohung fuer den Iran dar - nicht umgekehrt. Israel hat schon oft gedroht, den Iran zu bombardieren. Weshalb das Verhaeltnis zwischen dem Iran und der USA nachhaltig gestoert ist, dazu hat Washington in der Vergangenheit mehr als genug Gruende geliefert.

    „Die jüdische Gemeinde, die vor 1979 etwa 80.000 Mitglieder hatte, ist seit der Islamischen Revolution stark auf etwa 20.000 Mitglieder geschrumpft. Dies liegt vor allem an der antizionistischen Politik der iranischen Regierung, durch die iranische Juden leicht verdächtigt werden, als israelische Spione tätig zu sein.“


    https://de.wikipedia.org/wiki/Iran

    Ich mag diese Zahlen nun weder pruefen noch hinterfragen, denn ich antwortete Kojo, dass im Iran niemand nach dem Leben von Juden trachtet, nur weil sie Juden sind - und widerlegte damit deren Behauptung.

    "Ein Jude zu sein ist etwas voellig anderes, als ein Zionist zu sein. (Morsadegh, Direktor des Tehran Jewish Committees. )

    Nicht nur ohne Getoese, man findet solche Sprueche hoechst seltenst oder nie in westlichen Medien. Da muss man schon die Haaretz lesen.... Auch Israels Justizministerin Ayelet Shaked ist bekannt fuer ihre radikalen Sprueche. Die Siedler lieben sie dafuer und auch unser Aussenminister versteht sich praechtig mit ihr.

    Doch kommen wir auf das Thema Iran zurueck, der immer wieder als Bedrohung dargestellt wird - und das mit merkwuerdigen Fakten. Am ideologischen Feindbild wird permanent gearbeitet.

    Ich habe kuerzlich einen Vortrag des Nahost-Experten Michael Lueders gehoert, der praezise die Rollen der einzelnen Akteure in der Region des Nahen und Mittleren Ostens erklaert. Empfehlenswert zum besseren Verstaendnis und nachzulesen in seinem Buch "Amageddon im Orient".

    Steinmeier hatte noch nie ein gutes Händchen, wenn es darum ging, sich von suspekten Leuten fern zu halten. Man denke an die Ukraine, wo er den Vertrag mit der geringsten Laufzeit ever unterschrieb – und sich mit Nazis ablichten ließ.

    Völlig richtig, dass diverse Organisationen sich gegen die Glückwünsche verwehrten. „Nicht in meinem Namen“. Es ist ja nun sattsam bekannt, dass das iranische Regime die Terrororganisationen Hisbollah und Hamas finanziert, Israel mit Vernichtung droht, Frauen unterdrückt und Hinrichtungen en masse vollstreckt, mehr als andere Länder.Kein Grund für ein Oberhaupt der westlichen Welt, dort "Kotaus" zu machen.

    Wie gut, dass du weisst - im Gegensatz zu unserem BP, wer zu den "suspekten Leuten" zaehlt, Coralie.


    "Nicht in meinem Namen" sagen auch viele Juden weltweit zur Politik des juedischen Staats - und das ist voellig richtig.

    Wo und wann haette der Iran mit der Vernichtung Israels gedroht?

    Es gab mal eine Zeit, in der du Medien-Luegen aufdecktest, die du heute kritiklos uebernimmst.

    Ich erinnere an den Satz eines amtierenden iranischen Praesidenten, dass Israel von der Landkarte radiert werden muss.

    "Israel must wiped off the map." Nur: diesen Satz hat er nie gesagt - und du weisst das auch ganz genau - oder wusstest es einmal.

    Auch keiner seiner Nachfolger sagte aehnliches.

    "In rezhim -e eshghalgar bayad az safhe-ye ruzgar mahv shavad" . Auch ohne persisch zu verstehen, muss ich hier die Uebersetzung nicht liefern, du kennst diese ganz genau. Es handelt sich nicht um eine militaerische Drohung, keine Forderung der Ausloeschung Israels. Regimewechsel ist das Stichwort. Regimewechsel duerfen ungestraft nur die USA und Israel fordern? Vor denen duerfen oder muessen wir taeglich einen Kniefall machen, denn sie sind ja die Waechter der Menschenrechte? Lach...

    Ich habe mehrere Kollegen aus dem Iran, die allesamt überdurchschnittlich gebildet sind. Einer schon etwas älteren Iranerin habe ich vor zwei Jahren zu einer längst angemessenen Gehaltserhöhung verholfen, indem ich sie in unsere Abteilung dem Chef empfahl. Man hatte sie in der anderen Abteilung 20 Jahre lang ausgenutzt. Mir fällt aber auf, dass Iraner sich schnell verletzt fühlen. Man muss seine Worte mehr abwägen als bei Deutschen.

    Du kennst vermutlich nicht die Gruende der besonderen Sensibilitaet deiner Kollegen aus dem Iran. Das koennen Vorurteile sein, Ausgrenzungen im deutschen Alltag gegenueber Migranten aus dem Orient staemmig.

    Inwiefern? Wie viele Iraner kennst du, um das beurteilen zu koennen?

    Keine Antwort ist auch eine Antwort. Somit bleibt ein Raetsel, an was du eine "Uebersensibilitaet" "der Iraner" festmachst. Wer haette dieses Volk jemals mit "Samthandschuhen" angefasst?

    Noam Chomsky, ein prominenter Kritiker der amerikanischen Politik behauptete in einem Interview, dass seit dem vom CIA gefuehrten Umsturz 1953 kein einziger Tag vergangen sei, an dem die USA die Iraner nicht "gefoltert" haetten, nachzulesen in "Democracy now". Der Schah, der nach dem Militaerputsch eingesetzt wurde, bezeichnet er als brutalen Diktator, den Amnesty International Jahr fuer Jahr als einer der schlimmsten Folterer der Welt nannte. Nach dem Sturz des Schahs wandten sich die USA Saddam Hussein in seinem Angriff auf den Iran zu. Dabei wurden Hunderttausende Iraner durch den Einsatz von Chemiewaffen getoetet. Nicht zu vergessen die brutalen

    Sanktionen, denen der Iran unterworfen wurde. Und diese gehen bis zum Augenblick weiter. Samthandschuhe sehen anders aus.

    Das Thema hier ist nicht die "einzige Demokratie" (des Nahen Ostens). dennoch moechte ich das Stichwort aufgreifen.

    Vor einem Jahr nahm BP Steinmeier samt Gattin an der Geburtstagsparty - 70 Jahre Unabhaengigkeit Israels teil. Fuer die angestammte Bevoelkerung der Tag, den sie die "Nakba" nennt, Katastrofe. Niemand bezeichnete seine Teilnahme als "unglaublich" oder dachte im Entferntesten daran, sich deswegen zu "erdreisten" - im Gegenteil. Zaehlt zum Pflichtprogramm - nicht trotz, sondern wegen unserer Vergangenheit. Menschenrechtsverletzungen - kein Thema.


    Ausgerechnet das Sprachrohr der "einzigen Demokratie" Herr Schuster hatte bei "Bild de." die Glueckwuensche Steinmeiers an den Iran zum 40. Jahrestag der Islamischen Revolution kritisiert: "Wenn schon eine Notwendigkeit gesehen wurde, zu diesem Jahrestag zu gratulieren, hätte der Bundespräsident wenigstens deutliche Worte der Kritik am Regime finden müssen."


    Stimmt. Solche Worte haette ich mir auch bei Israels 70. Geburtstagsfeier gewuenscht, von Steinmeier oder wenigstens einem der geladenen eintausend Gaesten im Hotel Maritim in Berling. Doch dies haette womoeglich die gute Stimmung ob der grandiosen musikalischen Performance von "Tararam" etwas geschmaelert und den Carmel Weinen einen bitteren Nachgeschmack verliehen.

    Wissen die Alten ueberhaupt was sie wollen? Ab Ende 60 wurde Mini modern. Die alten Schachteln regten sich auf weil die Maedels zu wenig an hatten.


    Und heute? :rolleyes:

    Heute kreischen sie "Islamisierung", wenn einige Maedchen zu viel anhaben.