Beiträge von I'm a Substitute

    Schade - der Thread geht denselben Weg wie die darin thematisierte Branche - das Menschenmaterial der Gegenwart will kulturelle Werte nur hinter sich lassen und vergessen… da ist es ein schwacher Trost, von einem der wenigen noch existierenden Antiquariate mit Ladenverkauf zu lesen, denn auch seine Zeit wird -- spätestens beim Versuch, eine Nachfolgeregelung zu treffen - ablaufen.

    Na, immer schön Substi niedermachen?

    :thumbdown:

    Mangels Argumenten braucht er das halt - aber ist nicht interessant, dass er ganz nebenbei darauf hinweist, wie sein großes Vorbild, Greta Thunberg, mit ihrem Verbrauchsverhalten zur Verdreckung der Meere beiträgt, und diverse Arten gefährdet, wogegen sie am casual friday dann wohlgemut protestiertend auf die Straße geht, und dafür noch 'ne goldene Kamera bekommt (hätte man nicht letztes Jahr den "Echo" abgeschafft, würde doch sicher noch ein fröhlich=mahnendes Liedchen aufgenommen worden sein, wofür sie zusammen diesen Popmusikpreis von Laudator Kollegah und Laudator Farid Bang hätte entgegennehmen dürfen…

    […] Glas ist dagegen abbaubar, das Endergebnis ist Sand! […]

    Eigentlich ist die Reihenfolge genau andersrum: Es wird Sand benötigt, um Glas daraus herzustellen - bloß werden auch Halbleiter auf Basis desselben Rohstoff gefertigt, auch in der Architektur ist Glas mittlerweile ein mengenmäßig dominierender Werkstoff - kein Wunder, dass die Flaschenproduktion da so langsam ins Hintertreffen gerät. schließlich ist so besonders umweltfreundliche Glasherstellung doch etwas energieaufwendig…

    Was tun sie konkret?


    Schule schwänzen und Müll hinterlassen. :P

    He! Aber das tun sie schließlich charismatisch… und wie wir erfahren durften, gefällt sich die wissenschaftliche Elite jetzt darin, ihre Rolle im Mitläufertum (in Form einer Unterschriftensammlung) zu positionieren… die Zeit, in der wissenschaftliche Arbeit einer (kritischen) peer review unterzogen wurde, scheint vorbei - heute ist die bloße Zustimmung eines möglichst großen Publikums wichtiger… der Klimawandel bzw. der Protest dagegen ist also ein Pop-Event.

    Mn muss gar nicht in solche Ferne streifen, wie zur […]


    […] Hilfsorganisation, die in Kamerun Schulen bauen will, […]

    um sich über Weltverbesserer zu mokieren: Es gibt da eine schwedische Schulschwänzerin, der international jetzt eine schlagzeilenträchtige Masse von Followern sich angeschlossen hat, um ihrer Besorgnis ums Weltklima Transparente vor jeder sich auf sie richtenden Kamera hochzuhalten…

    […] Interessant auch, dass eine junge Dame in 1-2 Tagen so sehr viel essen kann/muss, dass allein die diesbezügliche Werbung Berge ausmacht […]

    Das Bild zeigt schließlich nur eine Momentaufnahme - bei einer vielstündigen Zugfahrt + Rückreise wird Frl. Thunberg sicher mehr als die abgebildeten Verpackungen verproviantiert haben - denke ich im Vergleich dazu an meine eigenen per Fahrrad erledigten Reisen als Schüler, wo mir meist ein Teebeutel und jenes Quantum heißes Wasser, das die in der Rahmenhalterung mitzuführenden wiederverwendbaren Kunststoffflasche füllte, unterwegs genügte, um die Zeit zwischen Jugendherbergsfrühstück und dem Abendessen in der nächsten Jugendherberge zu überbrücken…

    […] Wer von jedem, der sich für Umweltfragen engagiert verlangt, er müsse zu 100% erst einmal selbst alles erfüllen […]

    Irgendwie wirkte Frl. Thunbergs Sorge um die doch so gefährdete Umwelt glaubwürdiger, würde ihr persönliches Verbraucherverhalten den hochgesteckten Zielen, die sie so gern fordert, entsprechen… aber in Deinen Augen stärkt die Unbekümmertheit, mit der sie Berge von Wegwerfverpackungen verursacht, ihr Charisma nur…

    Der Begriff "Land der Dichter und Denker" ist ohnehin nur ein Propagandagag […]

    Aha. Dabei kam diese griffige Formel jener im Zeitalter der Frühaufklärung gelebten Vielfalt der wissenschaftlichen Forschung und der Ästhetisierung der sich langsam aus den zahllosen Mundarten und Dialekten herausschälenden Hochsprache wegen der konkurrierenden Kleinstaaten doch aus dem französischen Nachbarland… (und wurde gar in England gedruckt) - und wie schon die zeitgenössischen Rezensenten aus deutscher Sicht urteilten: Sie, die Deutschen, wollten gar keine Dichter und Denker sein. Im Prinzip strebten sie, die Deutschen, nach militärischer Überlegenheit, schon damals, vor und nach dem Wiener Kongress…

    Im Idealfall kann ein computergestütztes System Gefahren vorab "erahnen" (berechnen) und eingreifen.

    Das kann jeder routinierte Fahrer übrigens schon längst - während die potentiellen Gefahren, auf die ein autonom steuerndes System prophylaktisch reagieren soll, erst einmal vom Entwicklerteam "vorhergesehen" und in allen vorausgehenden Anzeichen in die Software eingearbeitet werden müssen… wenn Computer Autos fahren, dann wird's jedenfalls so richtig krachen… und wie der der verbauten und blindlings genutzten Technik gehorchende Fahrer aus Fleisch und Blut, wenn das Navi ihm befiehlt "jetzt rechts abzubiegen" schon oftmals neben der Brücke einen Fluss zu überqueren versucht hat, wird das so'n seinen "Fahrgast" multimedial einlullendes Vernetzungsmobil wohl so ähnlich handhaben…

    Unverständlich, denn die Umsätze der Baumärkte steigen kontinuierlich. Eigentlich kein Wunder, da immer mehr Menschen es sich nicht leisten können, Handwerker zu bezahlen.

    Ach, deswegen sind die Ketten "Praktiker" und "Max Bahr" von der Bildfläche verschwunden… in Sachen Bildungsoffensive scheint tatsächlich erheblicher Bedarf zu bestehen! (Wenn auch nicht vorrangig in Hinblick auf dessen digitalisierte Vermittlung)

    Angesichts der Tatsache, dass der Verband der Baumärkte gerade beklagt, dass die heutige Jugend in Summe zu dämlich ist, einen Nagel in die Wand zu schlagen ist ein Survivaltraining wohl verzichtbar :biggrin:

    Nägel in die Wand zu schlagen ist bestimmt klimaschädlich und wird deswegen von den versammlungsaffinen jüngeren Leuten auch verschmäht…