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Thema: Manipulieren uns die Medien ?

  1. #571
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    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    […] Danke für den Hinweis. […]
    Gern geschehen.
    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    […] Ich finde es vermessen, die Wähler bzw. einen Teil der Wählerschaft als nicht wahlfähig zu bezeichnen. […]
    Ein Teil der Wähler - und dieser Anteil wächst und wächst… - ist aber leider nicht wahlmündig. Aus welchen individuellen Gründen auch immer. Solange dieser Anteil unbedeutend geringzahlig war, hat dies ja auch nicht zu Verwerfungen zwischen Wahlergebnis und Abbildung des Wählerwillens geführt. Wenn der Anteil mittlerweile die Grüßenordnung des Stimmenanteils des Wahlsiegers erreicht, wird's allerdings proboematisch.
    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    […] nicht ohne Grund haqbe ich den Thread "undemokratische Städtbauepolitik" ins Leben gerufen. […]
    Den Thread hattest Du ins Leben gerufen - und darin lediglich dargestellt, dass Du mit dem demokratischen Procedere von Bebauungsplänen, Stadtplanung, Ausschreibungen usw. nicht einverstanden bist, weil nicht exakt Deine persönlichen Vorstellungen davon, was erhalten und was neu gebaut werden sollte, verwirklicht werden…
    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    […] Wenn wer die AfD aus Protest wählt (was auf sehr viele Wähler/innen dieser Partei zutreffen könnte), dann wäre es viel spannender zu fragen, was die Gründe für diesen Protestwillen sind/sein könnten? […]
    Was die Gründe sein könnten ist doch vielfach schon untersucht und wohl auch publiziert worden - erneute Befragungen und Analysen (der Wählerwanderung) brächten wohl kaum zusätzlichen Erkenntnisgewinn. Die AfD ist lediglich das aktuell lebendige und sehr anschauliche Beispiel dafür, dass Brechts Schlusssatz im "Arturo Ui" weiterhin erschreckend wahr bleibt.
    Übrigens hast Du wieder nicht so recht aufmerksam gelesen, denn ich habe keineswegs geschrieben, dass alle Nicht- und Protestwähler es an Wahlmündigkeit mangeln lassen, sondern lediglich, dass grob geschätzt die Hälfte von ihnen gar nicht abzuschätzen imstande ist, was sie politisch will und erst recht nicht erahnt, was die jeweilige Verwendung ihres Stimmrechts bewirkt.

  2. #572
    Politopia-Urgestein Avatar von grauer kater
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    Jegliche Wahlprognose im zeitlichen Umfeld von Landtags- oder Bundestagswahlen stellt eine Manipulation des Wählerverhaltens dar. Zudem müsste die Wahlgesetzgebung in der BRD so überarbeitet werden, dass Parteien nur in den Wahlkreisen zur Wahl antreten dürften, wenn sie über einen bestimmten Anteil von Mitgliedern verfügen. Desweiteren sind Wahlkampfkostenerstattung und Spenden an Parteien zu verbieten. Sie stellen eine unzulässige Beeinflussung der Wahlen durch ökonomische Machtausübung dar.

  3. #573
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    Zitat Zitat von grauer kater Beitrag anzeigen
    Jegliche Wahlprognose im zeitlichen Umfeld von Landtags- oder Bundestagswahlen stellt eine Manipulation des Wählerverhaltens dar. […]
    Aha. Das ist ja nun ein interessanter Manipulationsversuch. Denn die Prognosen lehnen sich ja an Umfrageergebnisse an - und spiegeln somit die gegenüber dem Personal demoskopischer Institute geäußerte Stimmungslage einer repräsentativen Stichprobe der Wahlberechtigten… um also manipulativ zu sein, müsste die Absicht dahinterstecken, die Wähler nun tatsächlich die in den Umfragen resultierenden Stimmengewichtungen auch den Wahlurnen zukommen zu lassen… ist das nicht ein wenig kompliziert und von recht ungewissen Erfolgsaussichten?
    Du unterstellst also, dass der anonyme, ja paradigmatische Wähler in einer Weise sich dem Mehrheitsverhalten zu unterwerfen bestrebt ist, dass Wahlen sowieso unsinnig wären… hättest Du mit dieser Ansicht recht, würden die Wahlergebnisse allerdings weit eindeutiger ausfallen - etwa mit 96% Stimmenanteil für den Wahlsieger und 4% Querulantenstimmen, die sich auf alle anderen Parteien verteilen…

  4. #574
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    Man könnte beinahe annehmen, dass Medien ihre Nutzer nicht manipulieren, sondern deren Leichtgläubigkeit auf die Probe stellen… wenn ich in diesem Beispiel etwa das Fotomaterial (hier die NWZ, dort das Hamburger Abendblatt) mit dem dazugelieferten Text vergleiche, dann zweifle ich, dass es sich um ein Amphibienfahrzeug handelt. Es sieht eher wie eine Halbkette aus, die bis zu einer gewissen Wattiefe Wasserläufe durchqueren kann. Schade, dass keine Angabe zum genauen Fahrzeugtyp zu lesen ist.

  5. #575
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    Nu watt tohn leern.
    Datt Watt is Lann, datt bi Ebbe anne Vorbalkaneesen verkloppt werd.
    Waten is, wann Mann büss bummelich to den Knies in Woter rumlöppt.

    De Wattiefe ist datt watt de meent.
    Geändert von A3243 (12.03.2018 um 19:48 Uhr) Grund: e

  6. #576
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    Zitat Zitat von Konrad Beitrag anzeigen
    […] De Wattiefe ist datt watt de meent.
    Dieser Thread ist doch dem Plattdeutschen Kroog gar nicht zum verwechseln ähnlich. Und der Begriff Wattiefe ist Fahrzeugkonstrukteuren geläufig genug, dass er, seit es geländetaugliche Fahrzeuge gibt, auch in Autozeitschriften einem breiteren Publikum bekannt gemacht wurde.

    Dieser Thread ist ja ursprünglich gestartet worden, um die Frage zu diskutieren, ob Medien ihre Nutzer manipulieren - der Verdacht, Medienmachen wollten dies, mag ja verbreitet sein - die Diskussion geht doch aber genaugenommen darum, ob es den Medien auch gelänge. Und das wird doch nur bei einem vernachlässigbar kleinen Teil der Mediennutzer der Fall sein, und nur bei den leichter beeinflussbaren.

  7. #577
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    Und die mutmaßliche "Manipulation" eines bestimmten Lesers des Hamburger Abendblattes bestand in der unterstellten Irreführung breiter Leserschaften, indem ein Halbkettenfahrzeug fälschlich als Amphibienfahrzeug deklariert wurde? Wirklich?
    Geändert von A3243 (12.03.2018 um 20:38 Uhr)

  8. #578
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    Zitat Zitat von Konrad Beitrag anzeigen
    […] indem ein Halbkettenfahrzeug fälschlich als Amphibienfahrzeug deklariert wurde […]
    […] ist die Leserschaft leider fehlerhaft "informiert". Wo derartige Schludrigkeiten die Schlussredaktion durchlaufen, ohne korrigiert zu werden, ist natürlich Misstrauen auch bei Meldungen anderer Art und anderen Inhalts angebracht. Ich hatte dies Beispiel vor allem deswegen gewählt, um zu verdeutlichen, weswegen ich den mehr ideologiebelasteten Terminus "Manipulation" in diesem Zusammenhang ablehne. Es scheint doch, als würden fehler- oder zweifelhafte Darstellungen im Nachrichtenwesen sich mehren, um mal zu schauen, ob hinterher unter den Leserzuschriften Richtigstellungen zu finden sind.

  9. #579
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    Das einzige, was hier wirklich deutlich wird, ist dein schräges Koordinatensystem. Es wirkt allerdings ziemlich bemüht - diese kleinkarierte Rechthaberei. Denn gegen die dünnen Fäden deiner Herleitung wirken Haare wie Stahltrossen von Schleppern. Und diese unfreiwillige Komik verleiht deinen Ausführungen dann schon wieder unerwarteten Mehrwert.

  10. #580
    Politopia-Urgestein Avatar von grauer kater
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    Zitat Zitat von I'm a Substitute Beitrag anzeigen
    ................, müsste die Absicht dahinterstecken, die Wähler nun tatsächlich die in den Umfragen resultierenden Stimmengewichtungen auch den Wahlurnen zukommen zu lassen… ..................…
    Die Absicht steckt dahinter! Der Durchschnittswähler wählt keine Parteien, die unterhalb der 5% Hürde bleiben, weil er damit das Gefühl vermittelt bekommt, seine Stimmen verschenkt zu haben. Somit nähern sich die realen Wahlergebnisse weitgehend den Prognosen an. Es sei denn, die Unzufriedenheit wird so groß mit den Etablierten, dass eine größere Anzahl diesen "selbsternannten Volksparteien" die Rote Karte zeigt und solche Typen, wie die AfD wählt, die die Folge einzig der GroKos ist und Merkels Politik geschuldet war.
    Geändert von grauer kater (13.03.2018 um 11:22 Uhr)

  11. #581
    Politopia-Methusalem Avatar von Kleinlok
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    Zitat Zitat von grauer kater Beitrag anzeigen
    Die Absicht steckt dahinter! Der Durchschnittswähler wählt keine Parteien, die unterhalb der 5% Hürde bleiben, weil er damit das Gefühl vermittelt bekommt, seine Stimmen verschenkt zu haben. Somit nähern sich die realen Wahlergebnisse weitgehend der Prognosen an. Es sei denn, die Unzufriedenheit wird so groß mit den Etablierten, dass eine größere Anzahl diesen "selbsternannten Volksparteien" die Rote Karte zeigt und solche Typen, wie die AfD wählt, die die Folge einzig der GroKos ist und Merkels Politik geschuldet war.
    Das stimmt, gerade in Deutschland wird der deutsche Durchschnittsgartenzwerg gerne damit manipuliert, dass er/sie sich doch bitte im Rahmen der gesellschaftlichen Mitte (sprich dem sterbenslangweiligen Murmeltiervereinen SPD und CDU) bewegen möge. Seit die Grünen auch zur verklemmten gutwilligen Spießerpartei umerzogen wurden darf man zur Not auch die wählen, FDP für versuchte Bonzen und das war´s. Der Rest soll ganz furchtbar bubu sein und alles neue steht unter dem Generalverdacht der Nestbeschmutzung. Schön sterbenslangweilig immer den gleichen bekannten Mist wählen, anstatt auch mal neues zu wagen.

    Inzwischen haben immer mehr Wahlbürger/innen von diesem miesen Spiel die Nase voll. Die Partei der Nichtwähler wuchs und wuchs, hatte nur kein einziges Mandat. Somit können Nichtwähler den etablierten Murmeltieren nicht gefährlich werden. Mit Protestparteien sieht das anders aus und hauptsächlich deswegen sind die etablierten Spießer von der AFD verschreckt. Aber spießig wie sie nun mal sind, wollen die dann das Problem nur bei der AFD und den Wählern sehen und wollen zu allem Überfluss ihre Schrottpolitik wie gehabt fortsetzen. Mutti ohne Volk = GroKo.

    Das wird noch richtig lustig werden wie sich Merkel und ihre Hofschranzen ins Off katapultieren werden.
    152 Jahre waren erst der Anfang...

    .... die Spessartrampe soll weiterleben!



    http://politopia.de/threads/18109-(K...-Spessarttampe

    https://www.facebook.com/Fans-und-Fr...99282/?fref=nf


    In Memoriam: Chrash, Ziu, Schwaborigine(?), Fladdy, Roger Willemsen, meine Mutter

  12. Folgender Benutzer sagt Danke zu Kleinlok für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (13.03.2018)

  13. #582
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    Zitat Zitat von grauer kater Beitrag anzeigen
    […] Der Durchschnittswähler wählt keine Parteien […]
    Bis dahin stimmt's… der Durchschnittswähler wählt Personen, nämlich exakt die, die er von Wahlplakaten und aus'm Fernsehen "kennt".

  14. #583
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    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    […] gerade in Deutschland wird der deutsche Durchschnittsgartenzwerg gerne damit manipuliert, dass […]
    Eine interessante Deutung - wo doch mehrheitlich der deutsche Bürger doch so betont antibürgerlich zu sein wünscht und wenig so sehr verachtet wie "Spießigkeit". Selbst der Gartenzwerg ist doch eigentlich seltener anzutreffen als der so scheu vor sich hin brütende Wachtelkönig, der immer grad dort angetroffen wird, wo ein Bauvorhaben gestoppt werden muss… Aber wie Du schon schlussfolgerst: Der Bürgerliche Mitte formiert sich in der […]
    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    […] Partei der Nichtwähler […]
    […] und paradoxerweise scheinen sich übersteigerte Spießigkeit und der eifrigste Protest dagegen ausgerechnet in der AfD brüderlich in die Arme zu fallen, um's der Demokratie mal so richtig zu zeigen.

  15. #584
    Politopia-Urgestein Avatar von grauer kater
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    Zitat Zitat von I'm a Substitute Beitrag anzeigen
    Bis dahin stimmt's… der Durchschnittswähler wählt Personen, nämlich exakt die, die er von Wahlplakaten und aus'm Fernsehen "kennt".
    Er hat ja nur zwei Stimmen, mit der ersten Stimme kann er die Person wählen, die ihm zusagt, mit der zweiten die Partei. Und da es Wahlkreise gibt, hat er mit der ersten Stimme nur eine begrenzte Wahl unter 6 bis etwa 10 Hanseln/Hanselinen. Hinzu kommt die völlig undemokratische Besetzung des Bundestages mit Listenplatzkandidaten, wo die Parteien alle jene Unsympathen aufstellen, die kein Mensch ehrlichen Herzens zum Freund haben möchte, geschweige denn je wählen würde.

  16. Folgender Benutzer sagt Danke zu grauer kater für den nützlichen Beitrag:

    Kleinlok (14.03.2018)

  17. #585
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    Zitat Zitat von grauer kater Beitrag anzeigen
    Er hat ja nur zwei Stimmen, mit der ersten Stimme kann er die Person wählen, die ihm zusagt, mit der zweiten die Partei. […]
    Nach Wahlgesetz und Wahlrecht stimmt dies natürlich, aber Du hattest explizit auf den Durchschnittswähler verwiesen, und für diesen bedeutet bei der Bundestagswahl, unabhängig von Erst- oder Zweitstimme, Partei = Kanzlerkandidat derselben, und bei Landtagswahlen Partei = Ministerpräsident bzw. Oppositionsführer…

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