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Thema: Neoliberalismus: Ein sozialdarwinistisches Paradoxon

  1. #31
    Politopia-Urgestein Avatar von grauer kater
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    Das Freihandelsabkommen mit Japan ist ein Abkommen von in etwa wirtschaftlich gleichstarken Partnern zum gegenseitigen Nutzen, ganz etwas anderes als TTIP und TISA, womit die USA die EU unter ihr Rechtssystem pressen wollten und dazu noch Klagemöglichkeiten einplanten, um souveränen Staaten die Gesetzgebung zugunsten der Konzerne vorzuschreiben.

    Das Ziel weltwirtschaftlicher Politik muss darin bestehen, die Lebensbedingungen weltweit den Normen der Charta der Menschenrechte anzupassen, dort möglichst ökologisch verträglich zu produzieren, wo das Ergebnis optimal erreichbar ist und Chancengleichheit herzustellen. Handelshemmnisse sind kontraproduktiv, es muss konstruktive Hilfen für Schwellenländer und Entwicklungsländer geben, die auch ihnen ermöglichen, nach modernsten Standards auf dem Stand der Technik zu produzieren.
    Geändert von grauer kater (19.07.2018 um 10:53 Uhr)

  2. #32
    Arroganter Neolibertärer Avatar von Danton
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    Zitat Zitat von grauer kater Beitrag anzeigen
    Das Freihandelsabkommen mit Japan ist ein Abkommen von in etwa wirtschaftlich gleichstarken Partnern zum gegenseitigen Nutzen, ganz etwas anderes als TTIP und TISA, womit die USA die EU unter ihr Rechtssystem pressen wollten und dazu noch Klagemöglichkeiten einplanten, um souveränen Staaten die Gesetzgebung zugunsten der Konzerne vorzuschreiben.
    Wenn es so wäre, warum lehnt Trump TTIP dann ab?

  3. #33
    Individuum Avatar von Diogenes2100
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    Zitat Zitat von Danton Beitrag anzeigen
    Wenn es so wäre, warum lehnt Trump TTIP dann ab?
    Weil Trump lieber mit kleineren Entitäten verhandeln würde, die lassen sich besser unter Druck setzen.
    Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.


    André Gide

  4. #34
    Politopia-Urgestein Avatar von grauer kater
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    Zitat Zitat von Danton Beitrag anzeigen
    Wenn es so wäre, warum lehnt Trump TTIP dann ab?
    Weil er wahrscheinlich gar nicht begriffen hat, welchen weitreichenden Einfluss US-Konzerne und Finanzfonds durch TTIP und TISA erhalten hätten und wie souveräne Staaten durch die möglichen Gerichtsverfahren in die Knie gezwungen worden wären, wenn Interessen internationaler Multis auf dem Spiel stehen. Trump ist eben nicht der "Geschäftsmann" und große Zampano, der er gern sein möchte.

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