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Thema: Interessante Gerichtsurteile!

  1. #196
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    und jetzt ein Lied......

    https://vimeo.com/61666654
    Geändert von Zippo (09.12.2015 um 22:49 Uhr) Grund: videoeinbettung entfernt, zu überdimensioniert für OT

  2. #197
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    Zitat Zitat von Fingerzeiger Beitrag anzeigen
    Eigentlich ist es nur eine Frage der Zeit, wann die üppigen Renten endlich gekürzt werden, um das alles zu finanzieren. Wohl dem, der privat vorgesorgt hat.
    Die private Vorsorge ist keinesfalls sicher, es sei denn, man hat in dauerhaften Werten sein Vermögen angelegt und auch dann wirken die Gesetze des Marktes. Der Goldpreis schwankt erheblich, Diamanten ebenso, auserwählte alte Geigen, wie Stradivari, Amato etc. bedürfen eines Safes mit definiertem Klima, lukrative Immobilien haben meist schon ihre Besitzer, die auch wertbewusst investiert haben. Zudem ist für den normalen Sterblichen es i.d.R. kaum möglich, die Millionen ++ an Euro oder Dollar aufzubringen, um in den etwas sicheren Regionen der Geldanlage mitspielen zu können. Und mittels Versicherungen privat vorzusorgen, da schlägt die Inflation zu, garantiert ist nur die vereinbarte Summe. Was 1000 Euro im Monat in 30 Jahren noch an Kaufkraft haben, steht in den Sternen.

  3. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu grauer kater für den nützlichen Beitrag:

    gun0815 (10.12.2015), wudi (10.12.2015)

  4. #198
    Politopia-Urgestein Avatar von wudi
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    Zitat Zitat von grauer kater Beitrag anzeigen
    Die private Vorsorge ist keinesfalls sicher, es sei denn, man hat in dauerhaften Werten sein Vermögen angelegt und auch dann wirken die Gesetze des Marktes. .
    Nur kein Grund nicht privat vorzusorgen. Wohneigentum pluss X beruhigt und man kommt als Rentner ueber die Runden. Geht alles die Bach runter hilft gar nichts mehr.







    "Alles was Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen!"
    ( Adenauer)



  5. #199
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    Kuwait Airways muss keine israelische Staatsangehörigen befördern, entschied das Landgericht Frankfurt.
    • Die Richter wiesen die Klage eines Passagiers auf Beförderung und Entschädigung wegen Diskriminierung zurück.
    • Der Anwalt des israelischen Klägers zeigte sich in einer ersten Stellungnahme „tief schockiert“.
    https://www.welt.de/politik/article1...irways-ab.html


    Nach dem lesen (auch die Kommentare), kann ich die Entscheidung des Gerichts nachvollziehen. Natürlich sehen das einige Kommentarschreiber etwas anders, andere bleiben sachlich und verweisen sogar auf ähnliche "Gesetze" bei anderen Airlines.

    Ich möchte hier gar nicht zu sehr auf dieses doofe nationale Gesetz eingehen, dass diese Airline einen Vertrag zwischen sich und einem Israeli nicht eingehen darf. Das hätte der Student wissen können. Auch hätte er die volle Kostenübernahme akzeptieren können, denn wenn einem, auf Grund solcher Gesetze, die Mitnahme verboten wird, dann würde jeder so behandelte wohl freiwillig nicht mit dieser Airline fliegen.

    Antisemitisch ist an der Gerichtsentscheidung mMn gar nix. Denn hier Geht es um eine Gesetzgebung eines anderen Landes, an die sich die Bürger dieses Landes halten müssen. Hinzu kommt noch, dass der Student bei der Zwischenlandung vermutlich festgenommen worden wäre. Somit sehe ich die von der Airline angebotene Umbuchung und die Übernahme der Kosten dieser, als Angebot eben diese Festnahme zu verhindern.

    Streiten kann man sich jetzt natürlich darüber, ob es Airlines aus Ländern mit solche Regelungen überhaupt erlaubt sein soll, in Ländern wie Deutschland zu landen.

    Obwohl, hier geht es um Einschränkung der Bewegungsfreiheit eines Menschen auf Grund seiner Herkunft, solche Regelungen auch andere haben. Auch ein Trump will Menschen aus bestimmten Ländern nicht in die USA lassen. Zwar aus anderen Gründen aber prinzipiell ist es auch ein Ausgrenzen.

    Das Urteil geht für mich in Ordnung, weil sich ein deutsches Gericht nun mal nicht über die nationalen Gesetze eines Landes stellen kann. Und eine Airline kann nicht gezwungen werden, sich gegen die Gesetze des Herkunftslandes zu stellen.

    Mich persönlich würde ja mal interessieren, ob der Student diese Regelung/Gesetz wirklich nicht kannte. Und warum er das Angebot der Airline nicht angenommen hat?

    mfg

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu gun0815 für den nützlichen Beitrag:

    Meinungsbaum (17.11.2017)

  7. #200
    Politopia-Haudegen Avatar von Meinungsbaum
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    Standard Gegen den gesunden Menschenverstand (m. E.)

    Zitat Zitat von gun0815 Beitrag anzeigen
    ... Antisemitisch ist an der Gerichtsentscheidung mMn gar nix. Denn hier Geht es um eine Gesetzgebung eines anderen Landes, an die sich die Bürger dieses Landes halten müssen. Hinzu kommt noch, dass der Student bei der Zwischenlandung vermutlich festgenommen worden wäre. Somit sehe ich die von der Airline angebotene Umbuchung und die Übernahme der Kosten dieser, als Angebot eben diese Festnahme zu verhindern.

    Streiten kann man sich jetzt natürlich darüber, ob es Airlines aus Ländern mit solche Regelungen überhaupt erlaubt sein soll, in Ländern wie Deutschland zu landen. mfg
    Mir geht das Urteil ganz quer runter. Wenn ein deutsches Gericht Urteile verfassen darf im Sinne von Unternehmen, die auf deutschem Boden agieren dürfen, sich aber nicht an deutsche Gesetze halten müssen, dann find ich an solchen Urteilen gar nix in Ordnung.

    Klar, wir müssen jetzt tatsächlich die Begründung in Schriftform abwarten. Aber, was jetzt schon (bzgl. evtl. Entschädigung) zu lesen ist, wie „Abgewiesen wurde durch das Gericht auch die Klage nach einer nicht näher präzisierten Entschädigung. Das Antidiskriminierungsgesetz gelte nur bei einer Benachteiligung aus Gründen der Rasse, der ethnischen Herkunft oder der Religion, nicht aber wegen einer bestimmten Staatsangehörigkeit.“, http://www.hessenschau.de/gesellscha...rozess100.html
    dann weiß ich nicht so genau, was da noch zu rechtfertigen ist.

    Eine für ein Land, das sich in Deutschland etablieren darf, nicht genehme Staatsangehörigkeit erlaubt Diskriminierung?
    Da fehlt mir was.

    Frdl. Grüße
    Christiane

  8. #201
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    Nun ja, dieses Gesetz in Kuwait gibt es ja nicht erst seit Gestern. Es war bekannt.
    https://en.wikipedia.org/wiki/Israel...wait_relations

    Es gibt zwischen Kuwait und Israel keine politischen Beziehungen, weil Kuwait diesen Staat nicht anerkennt. Rechtlich hat also ein Israeli keine gültigen Ausweisdokumente.

    Versuch mal ohne diese in einen Interkontinentalflug zu steigen.

    Das Gericht hätte gar nicht anders entscheiden können. ...leider. Aber mal anders gefragt, selbst wenn dieser Fluggast die Maschine bestiegen hätte, was wäre nach der Landung in Kuwait passiert?

    Ich verstehe immer weniger (hab inzwischen auch mal andere Quellen gelesen) warum dieser Student überhaupt mit dieser Airline fliegen wollte. Das ist für mich ein absolutes Rätsel. Logisch wär, dass er genau das, was jetzt passiert, provozieren wollte. Möglich, dass er damit medienwirksam auf eben diesen Umstand hinweisen wollte. Aber das ist reine Spekulation.

    mfg

  9. #202
    Politopia-Haudegen Avatar von Meinungsbaum
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    Zitat Zitat von gun0815 Beitrag anzeigen
    Aber mal anders gefragt, selbst wenn dieser Fluggast die Maschine bestiegen hätte, was wäre nach der Landung in Kuwait passiert?

    Ich verstehe immer weniger (hab inzwischen auch mal andere Quellen gelesen) warum dieser Student überhaupt mit dieser Airline fliegen wollte. Das ist für mich ein absolutes Rätsel. Logisch wär, dass er genau das, was jetzt passiert, provozieren wollte. Möglich, dass er damit medienwirksam auf eben diesen Umstand hinweisen wollte. Aber das ist reine Spekulation. mfg
    Andersherum Urteile, die gesprochen werden, um auf ungeklärte Sachstände hinzuweisen? Das wäre einmal ganz sinnvoll durchdacht.

    Frdl. Grüße
    Christiane

  10. #203
    Politopia-Haudegen Avatar von Meinungsbaum
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    Standard Für die Erben

    Im Hinterkopf behalten und der Familie erzählen: Urlaubsanspruch ist vererbbar
    https://www.juris.de/jportal/portal/...-JUNA181103264
    weil
    "... Der Tod des Arbeitnehmers habe unvermeidlich zur Folge, dass er die Entspannungs- und Erholungszeiten nicht mehr wahrnehmen könne, die mit dem Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub, der ihm zugestanden habe, verbunden seien ..."

    Frdl. Grüße
    Christiane

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