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Thema: Deutsche Sprache schwere Sprache ?!

  1. #46
    Politopia-Haudegen
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    Zitat Zitat von Konrad Beitrag anzeigen
    Gib mal ein Beispiel.
    https://www.sofatutor.com/spanisch/v...cher-bedeutung
    Der Holzweg ist die Lieblingsstrecke aller, die ein Brett vor dem Kopf haben.

  2. #47
    Endstation des Schwarzen Peters Avatar von Konrad
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    Das meine ich nicht.
    Ich gebe mal ein Beispiel aus einem Rhetorik-Seminar von Alfred Mohler

    Der Satz lautet
    Ich sagte nicht, er hätte das Geld gestohlen.

    Je nachdem, welches Wort betont wird, erhält die Aussage eine völlig veränderte Bedeutung.
    Ich veranschauliche durch Unterstreichung, das kann jeder für sich mal selbst überprüfen.
    Betont wird das unterstrichene Wort.
    Ich sagte nicht, er hätte das Geld gestohlen.
    Ich sagte nicht, er hätte das Geld gestohlen.
    Ich sagte nicht, er hätte das Geld gestohlen.
    Ich sagte nicht, er hätte das Geld gestohlen.
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    Ich sagte nicht, er hätte das Geld gestohlen.
    Ich sagte nicht, er hätte das Geld gestohlen.
    Ich sagte nicht, er hätte das Geld gestohlen.

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Konrad für den nützlichen Beitrag:

    Bongo (04.10.2017)

  4. #48
    Politopia-Haudegen
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    Zitat Zitat von Konrad Beitrag anzeigen
    Das meine ich nicht.
    Ich gebe mal ein Beispiel aus einem Rhetorik-Seminar von Alfred Mohler

    Der Satz lautet
    Ich sagte nicht, er hätte das Geld gestohlen.

    Je nachdem, welches Wort betont wird, erhält die Aussage eine völlig veränderte Bedeutung.
    Ich veranschauliche durch Unterstreichung, das kann jeder für sich mal selbst überprüfen.
    Betont wird das unterstrichene Wort.
    Ich sagte nicht, er hätte das Geld gestohlen.
    Ich sagte nicht, er hätte das Geld gestohlen.
    Ich sagte nicht, er hätte das Geld gestohlen.
    Ich sagte nicht, er hätte das Geld gestohlen.
    Ich sagte nicht, er hätte das Geld gestohlen.
    Ich sagte nicht, er hätte das Geld gestohlen.
    Ich sagte nicht, er hätte das Geld gestohlen.
    Ich sagte nicht, er hätte das Geld gestohlen.
    Tja.....
    Dann kann ich dir nicht dienen..

    In Aachen heisst das allerdings : "da kann ich Sie nicht helfen".....
    Geändert von Bongo (04.10.2017 um 22:56 Uhr)
    Der Holzweg ist die Lieblingsstrecke aller, die ein Brett vor dem Kopf haben.

  5. #49
    Individuum Avatar von Diogenes2100
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    André Gide

  6. #50
    Politopia-Methusalem
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    Oh Mann, Spiegel:
    "... und warnt davor, dass Deutschland und Frankreich sich nicht von US-Präsident Trump auseinander treiben lassen."
    Müsst ihr wirklich in jede grammatikalische Falle tappen, in die man tappen kann?
    Man warnt vor etwas Negativem, also davor, sich auseinander dividieren zulassen, nicht aber vor etwas Positivem, sich NICHT auseinander dividieren zu lassen. Und das schon in der Überschrift ...

    Man sollte solche Stilblüten mal hier sammeln finde ich ...

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu jaki01 für den nützlichen Beitrag:

    PrometheusXL (08.07.2018)

  8. #51
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    Zitat Zitat von jaki01 Beitrag anzeigen
    Oh Mann, Spiegel […]
    Wenn ich mir den Artikel so anschaue, fällt mir auf, dass redaktionell keinerlei redaktionelle Urheberschaft beansprucht wird . die Meldung wurde also umstandslos dem Ticker entnommen. Verantwortlicg sind also die unterzeichnender Nachrichtenagenturen cht/dpa/AFP.

  9. #52
    Politopia-Methusalem
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    Sie haben's tatsächlich eingesehen und korrigiert. Sogar mein Hinweis kam durch die Zensur.

  10. #53
    Politopia-Methusalem
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    Ich sammele mal weiter. Aus der anspruchsvollen ZEIT:

    "Der Willen ist da" (Unterüberschrift!)

    Korrekt ist: "Der Wille ist da" (Nominativ, ohne 'n').


    "Über Einzelheiten des Programm ..."

    (Wooo ist das Genitiv-S?)


    Verschreiber unterlaufen mir selbst nicht selten ... ich frage mich nur inzwischen manchmal, ob das wirklich noch alles Verschreiber sind oder schlicht Unwissen?

  11. Folgender Benutzer sagt Danke zu jaki01 für den nützlichen Beitrag:

    PrometheusXL (08.08.2018)

  12. #54
    An allem schuld Avatar von PrometheusXL
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    Ich überlese die vielen Fehler meist, aber manchmal geht das schlichtweg nicht. Da ich selbst nicht gerade der Virtuose an der Tastatur bin, und meist meinen Gedanken hinterherstolpere, muss ich oft genug korrigieren. Manches sehe ich aber gar nicht auf den ersten Blick. Doch wenn ich von meiner Schreibe leben müsste, wäre das etwas anderes. Nur ist das Redigieren und Korrekturlesen heute anscheinend nicht mehr die übliche Routine in Redaktionen. Die Umstände haben sich geändert, und das geht - wie fast überall - zu Lasten der Qualität.
    Ich würde also nicht davon ausgehen, dass die Kompetenzen geringere sind, sondern einfach entschuldigend unterstellen, dass die Bezahlung das Problem ist, weil heute für ein Stück so wenig bezahlt wird, dass der Druck, Masse zu liefern, also Leistung in kürzeren Intervallen zu erstellen, die Qualität auf der Strecke bleiben lässt.
    Das Korrekturlesen kostet fast so viel Zeit, wie das reine Schreiben eines Stücks, weil ja Wort für Wort aufmerksam gelesen werden muss. Und wenn das nicht passiert - aus Zeitdruck - bleiben zuweilen die merkwürdigsten Kinken unentdeckt.
    "Kluge lernen aus allem und von jedem, der Durchschnitt aus Erfahrungen und die Dummen brauchen nichts zu lernen, denn die wissen bereits alles, vor allem besser."
    (sinngemäß nach Sokrates, 470 - 399 v. Chr.)

  13. Folgender Benutzer sagt Danke zu PrometheusXL für den nützlichen Beitrag:

    ArgoNaut (09.08.2018)

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