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Politopia - Das Europa-Forum - Powered by vBulletin
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Ergebnis 346 bis 354 von 354

Thema: Undemokratische Städteplanung

  1. #346
    Politopia-Frischling Avatar von Enrike
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    Es ist auf jeden Fall mehr als nur traurig wie Profit Häuser zerstört.
    Nur die Energie die hier Forum raus gelassen wurde hat nicht viele erreicht. Um den Bürger zum mit machen zu bewegen braucht man eher ein Radio, da erreichst du mehr Menschen mit als hier.

  2. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Enrike für den nützlichen Beitrag:

    ArgoNaut (03.05.2018), Kleinlok (15.06.2018)

  3. #347
    Politopia-Urgestein
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    Zitat Zitat von Enrike Beitrag anzeigen
    Es ist auf jeden Fall mehr als nur traurig wie Profit Häuser zerstört. […]
    Ist es denn "Profit", der den Abriss veranlasst hat? Wenn die Anwohner eines Ortes die ortsansässige Gastronomie nicht mehr aufsuchen und die Erhaltung vorhandener Bausubstanz kostspielig wird, findet sich eben niemand, der diese Kosten aufzubringen bereit ist… immerhin hat Forist Kleinlok ja eine der Türen gerettet - jetzt müsste er jene nur noch zum Hessenpark (bei Wehrheim) transportieren, wo man sie konservieren und/oder im Rahmen landesgeschichtlicher Exponate einem größeren Publikum zeigen könnte.

  4. #348
    Politopia-Methusalem Avatar von Kleinlok
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    Zitat Zitat von I'm a Substitute Beitrag anzeigen
    Ist es denn "Profit", der den Abriss veranlasst hat? Wenn die Anwohner eines Ortes die ortsansässige Gastronomie nicht mehr aufsuchen und die Erhaltung vorhandener Bausubstanz kostspielig wird, findet sich eben niemand, der diese Kosten aufzubringen bereit ist… immerhin hat Forist Kleinlok ja eine der Türen gerettet - jetzt müsste er jene nur noch zum Hessenpark (bei Wehrheim) transportieren, wo man sie konservieren und/oder im Rahmen landesgeschichtlicher Exponate einem größeren Publikum zeigen könnte.
    Du putziger Besserwisser liegst dieses mal gar nicht so falsch, mi dem was du da schreibst. Die Tür ist vorläufig gesichert, aber von Seiten der Stadt kommt da nichts, das auf ein Interesse an dem guten Stück schließen lässt.



    Thomas Schüller
    63303 Dreieich

    Stadt Neu-Isenburg
    63263 Neu-Isenburg

    Betreff: Erinnerung Anfrage "Souvenirs vom "Deutschen Haus"

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Am 23. April 2018 stellte ich eine Anfrage (s. Anlage 1) an Ihre Adressen, ob seitens der Stadt Neu-Isenburg Interesse an einer Tür bestehen würde, die ich am Freitag den 20.04.2018 bei Abbrucharbeiten der Immobilie "Deutsches Haus" sichern konnte

    Ich schrieb Ihnen, dass diese Tür und das dazu gehörige Oberlicht auf einem Nachbargrundstück mir Erlaubnis der dortigen Bewohner gelagert wären, dass dieser Zustand aber zeitlich begrenz wäre und ich deswegen um eine zeitnahe Behandlung der Frage bitten würde, ob die Stadt Neu-Isenburg diese beiden Objekte in ihren Bestand (z.B. Stadtarchiv, Haus zum Löwen etc.) übernehmen möchte?

    Ich habe leider bis heute Freitag den 04. Mai 2018 keinerlei Reaktion seitens Ihrer Adressen erfahren. Ich kann da leider kein Entgegenkommen auf meine oben benannte Bitte erkennen. Am Donnerstag, den 03.Mai 2018 meldete sich bei mir ein Anlieger des Grundstückes, auf dem die Tür gelagert ist und erkundigte sich nach dem Stand meiner Bemühungen.

    Ich teilte ihm mit, dass ich von Seiten der Stadt Neu-Isenburg noch keinerlei Rückmeldung erhalten hätte, dass ich aber um eine Klärung der Angelegenheit kümmern würde und ihm am Freitag, den 04. Mai 2018 über den dann neuen Stand informieren würde.

    Ich habe am Donnerstag, den 03. Mai 2018 gegen 15:45 Uhr mit dem Büro des Bürgermeister telefonisch Kontakt aufgenommen, der Mitarbeiterin den Sachverhalt erklärt und bekam von dieser zugesichert, dass Sie sich mit der zuständigen Mitarbeiter(inne)n in Verbindung setzt und dass ich zeitnah eine Rückmeldung erteilt bekäme. Aktuell schreiben wir Freitag den 04.Mai 2018, die Uhranzeige meines Computerchens zeiugt 11:16 Uhr, wir dürften also was Behörden angeht kurz vorm Start in ein hoffentlich schönes Mai-Wochenende stehen und ich kann noch kein Lebenszeichen aus dem Neu-Isenburger Rathaus bezogen auf benannte Rückmeldung erkennen.

    Wie darf ich das bis dato gezeigte verhaltene Engagement der Stadt Neu-Isenburg werten?

    Ist es Angst, Kompetenzunsicherheit, Arbeitsüberlastung oder sonst was, was die Stadt an einer zeitnahen und aussagefähigen Antwort hindert oder ist es der Stadt piepeschnurzegal ob diese besagte Tür (die ich zumindest echt schön finde) überlebt?

    Und sollte der Stadt die Zukunft dieser Tür egal sein, f wieso fällt es dann der Stadt scheinbar so schwer, das meiner Wenigkeit mal in 1 Minute am Telefon zu flüstern oder flott ein mail zu vertickern,
    wo ich dann lesen kann was Sache ist?

    Kommunikation ist keine Einbahnstraße.

    Da ich so denke, werde ich dem werten Her heute wie versprochen etwas erzählen werden,
    was das Verhalten der Stadt bzw. die aktuelle Situation bezogen auf dieses gute Stück Tür angeht.
    Und da ich ein ehrlicher Typ bin , muss ich nach Lage der Dinge dem Herrn erzählen, dass die Stadt hier wenig zustande bekommt, nicht mal eine Absage.

    Das erzähle ich auch so noch ein bisserl weiter rum:

    http://politopia.de/threads/13338-Un...l=1#post985259


    Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schüller

    P.S.: Falls jemand privat an einer m.E. antiquarisch wertvollen Tür hat und diese selber abzuholen bereit ist, bitte melden.
    Geändert von Kleinlok (04.05.2018 um 11:40 Uhr)
    152 Jahre waren erst der Anfang...

    .... die Spessartrampe soll weiterleben!



    http://politopia.de/threads/18109-(K...-Spessarttampe

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  5. #349
    Stammtischhansel Avatar von Fingerzeiger
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    Keine Antwort bedeutet wohl, kein Interesse an Tür und Oberlicht.
    Und ob es mittlerweile zu Schweißausbrüchen der Beteiligten führt, den Brief auch bei Politopia zu teilen, das sei mal dahingestellt.


  6. #350
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    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    […] Ich schrieb Ihnen, dass diese Tür und das dazu gehörige Oberlicht auf einem Nachbargrundstück mir Erlaubnis der dortigen Bewohner gelagert wären, dass dieser Zustand aber zeitlich begrenz wäre und ich deswegen um eine zeitnahe Behandlung der Frage bitten würde, ob die Stadt Neu-Isenburg diese beiden Objekte in ihren Bestand (z.B. Stadtarchiv, Haus zum Löwen etc.) übernehmen möchte? […]
    Allem Anschein nach besteht seitens der Stadt Neu_isenburg kein Interesse - sonst hätte doch der Leiter des Stadtarchivs sich vor Beginn der Abrissarbeiten mit dem Grundstückeigentümer bereits in Verbindung gesetzt… deswegen hatte ich ja den Hessenpark als potentiellen Abnehmer genannt, der als Freilichtmuseum ja über die nötige Fläche verfügt, die Tür witterungsgeschützt wenigstens zwischenzulagern - und da das Deutsche Haus ja ungefähr in der Ära des Jugenstils als bürgerliches Gasthaus errichtet wurde, würde sich ggf. die Mathildenhöhe in Darmstadt eher anbieten, angeschrieben zu werden.
    Und meinethalben des Karl-Ernst-Osthaus-Museum in Hagen - oder das Architekturmuseum in Frankfurt am Main.

  7. #351
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    Zitat Zitat von Fingerzeiger Beitrag anzeigen
    […] Und ob es mittlerweile zu Schweißausbrüchen der Beteiligten führt, den Brief auch bei Politopia zu teilen, das sei mal dahingestellt.
    So oft, wie Forist "Kleinlok" die Lokalpresse und Vertreter der Lokalpolitik auf dieses Forum hingewiesen hat, ist allerdings anzunehmen, dass hier der eine oder andere Redakteur der Offenbacher Post mitliest… oder vielleicht gar ein städtischer Beamter.

  8. #352
    Politopia-Methusalem Avatar von Kleinlok
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    Zitat Zitat von I'm a Substitute Beitrag anzeigen
    Allem Anschein nach besteht seitens der Stadt Neu_isenburg kein Interesse - sonst hätte doch der Leiter des Stadtarchivs sich vor Beginn der Abrissarbeiten mit dem Grundstückeigentümer bereits in Verbindung gesetzt… deswegen hatte ich ja den Hessenpark als potentiellen Abnehmer genannt, der als Freilichtmuseum ja über die nötige Fläche verfügt, die Tür witterungsgeschützt wenigstens zwischenzulagern - und da das Deutsche Haus ja ungefähr in der Ära des Jugenstils als bürgerliches Gasthaus errichtet wurde, würde sich ggf. die Mathildenhöhe in Darmstadt eher anbieten, angeschrieben zu werden.
    Und meinethalben des Karl-Ernst-Osthaus-Museum in Hagen - oder das Architekturmuseum in Frankfurt am Main.
    Na liebes Susbilein, da du mit Abstand den Ehrenplatz des Politopia-Google-König verdient hast, verfüge ich ja nun über eine Anzahl potenzieller Tür-Abnahme-Interessenten. Vielleicht bekäme ich ja in Berlin noch ein Türchen für das Neu-Isenburger Türchen aus dem "Deutschen Haus" geöffnet, wenn ich den aktuellen Aufenthaltsort vom originalem Bernsteinzimmer wüsste, was nur leider momentan noch nicht der Fall ist.

    Ob die Stadt Neu-Isenburg wirklich so desinteressiert an der Erhaltung der Tür vom "Deutschen Haus" ist, vermag ich nicht abzuschätzen, ich denke dass es nur mehr so ist, wie es vielerorts ist: Deutsche Amtsstuben sind nun nicht gerade von dem Ehrgeiz der dort Tätigen gekennzeichnet, dass diese selbstbewusst und angstfrei durchstarten. In Neu-Isenburg haben die eigentlich einen lieben Bürgermeister, aber das kenne ich ja aus der Grundschule, wenn du da als Chef zu lieb bist, dann ist das nicht immer gut. Es gibt auch weniger liebe Zeitgenossen, die das dann (gar nicht mal aus bösen Willen) ausnutzen oder am Schluss traut sich keiner mehr was, weil sie alle so lieb sein wollen. Deshalb habe ich meinen Grundschülern jede Menge Freiheit gelassen.

    Es ist schon witzig, dass dich du als Politopia-Google-König im fernen Hamburg um potentielle Exiladressen für eine Jugendstil-Tür kümmerst, die es immerhin 100 Jahre in einem ehrwürdigen Haus im südmainischen Neu-Isenburg ausgehalten hat. Der Bürgermeister Neu-Isenburgs kann sich ja für deine Liebesdienste für die Neu-Isenburger Tür revanchieren, indem er sich für eine sinnvolle Verwendung des kongenialen Wasserturms in HH-Altona bei seinen dortigen Amtskollegen verwendet. Auch im Norden läuft es nicht immer toll mit dem Denkmalschutz, siehe Esso-Siedlung.

    Immerhin hat etwa 50 Minuten nach dem Versand meiner heutigen Erinnerung sich die Leiterin des dortigen Kulturamtes der Stadt Neu-Isenburg gemeldet und mir mitgeteilt. dass ich demnächst von einem Mitarbeiter des Amtes Nachricht erhalten werde. Mal sehen ob die Tür bis dahin aushält. Sonst sehe ich mich mit dem Fahrradanhänger diese Tür in den Hessenpark auch ganz ohne hessischen Amtsschimmel kutschieren. Eine gewisse Überzeugungsarbeit mit den Schaffnern von DB Regio und der Hesssichen Landesbahn vorausgesetzt, sehe ich im Fall der Nutzung von Zügen außerhalb des Berufsverkehrs eine Chance, dass ic die 70 Kilo schwere Tür nicht alleine die 45 Kilometer zum Park schieben muss. Falls doch, dann kann Substi-Google-King schon mal ein paar günstige Kneipen mit einem Abstellplatz für einen Fahrradanhänger mit Lademaßüberschreitung auf der Linie Neu-Isenburg nach Neu-Anspach googlen. Vielleicht bring ich auf dem Rückweg eine Tür von Neu-Anspach nach Neu-Isenburg mit, ich fände das fair.
    Geändert von Kleinlok (05.05.2018 um 07:06 Uhr)
    152 Jahre waren erst der Anfang...

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    http://politopia.de/threads/18109-(K...-Spessarttampe

    https://www.facebook.com/Fans-und-Fr...99282/?fref=nf


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  9. #353
    Politopia-Urgestein
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    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    […] Sonst sehe ich mich mit dem Fahrradanhänger diese Tür in den Hessenpark auch ganz ohne hessischen Amtsschimmel kutschieren. […]
    Darüber würde die "Hessenschau" sicher berichten… übrigens: Den Hessenpark brauche ich nicht zu googeln, den habe ich nämlich etliche Jahre, bevor Google überhaupt gegründet war, besucht… auch in Darmstadt und am Frankfurter "Museumsufer" bin ich schon persönlich gewesen - und in der westfälischen Stadt Hagen.

    Aber berichte ruhig, wie's jetzt mit der Stadt Neu-Isenburg weitergeht, was diese historische Tür betrifft - falls die Behörde die Tür jetzt zum städtischen Bauhof abtransportieren lässt und Dir die Rechnung dafür schickt…

  10. #354
    Politopia-Urgestein
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    Ich denke, jetzt ist Gelegenheit, noch ein vielleicht letztes Mal sich diesem Thema zu widmen, denn die Bemühungen des Staates, seinen Bürgern die Infrastruktur an die sich wandelnden Bedürfnisse anzupassen, scheitern ja oftmals an des Bürgers Eingaben - den Bürgerinitiativen, die jegliches Bauvorhaben verzögern… so kann es nicht verwundern, dass auch die Lebensverhältnisse längst nicht flächendeckend angeglichen sind und sich selbst in den traditionell wohlhabenderen Regionen (wie dem Rhein-Main-Großraum) für manchen eintrüben.
    Der postmoderne Mensch gefällt sich offenbar darin, sein Wohnumfeld verkümmern zu lassen, schließlich fühlt er sich in aller Welt zuhause, weil es zunehmend gleichgültiger wird, wo man sich gerade befindet.

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