Close
Login to Your Account
Politopia - Das Europa-Forum - Powered by vBulletin
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 24

Thema: Medien im Wandel der Zeit

  1. #1
    Ausputzer Avatar von PrometheusXL
    Registriert seit
    11.02.2010
    Beiträge
    18.002
    Danke
    12.642
    Thanked 17.469 Times in 8.478 Posts

    Standard Medien im Wandel der Zeit

    Revolte beim „Spiegel“ 225 Redakteure proben den Aufstand

    Beim „Spiegel“ brennt die Luft: Am Freitag stimmen die Gesellschafter des Magazins über den Plan für den digitalen „Spiegel 3.0“ ab. Sagen sie Nein, ist der Chefredakteur Wolfgang Büchner erledigt. Das wäre im Sinne vieler Redakteure – sie formulieren eine dramatische Resolution.
    Wenn 225 „Spiegel“-Redakteure sich einig sind, will das schon etwas heißen. Am Donnerstagabend ist es so: 225 Redakteure des Magazins und eine ganze Reihe von Mitarbeitern aus der Dokumentation und den Sekretariaten fordern die Vertreter der Mitarbeiter KG auf, beim Treffen der Gesellschafter am Freitag den Plan des Chefredakteurs Wolfgang Büchner für einen „Spiegel 3.0“ abzulehnen. Der Gesamtbetriebsrat fordert dies auch.
    Der Plan sieht (unter anderem) vor, dass die Ressortleiter beim „Spiegel“ künftig gleichermaßen für das gedruckte Magazin und für den Online-Auftritt verantwortlich tätig sind. Das ist ein Teil des großen Digitalisierungskonzepts, das Büchner und der Geschäftsführer Ove Saffe vertreten. Lehnen die Gesellschafter dieses am Freitag ab, wären damit auch die Tage des Chefredakteurs Büchner gezählt, er müsste gehen. Die Revolte eines Großteils der Print-Redakteure – die „Spiegel Onliner“ denken zumeist ganz anders – hätte Erfolg gehabt.

    weiter
    hier geht es im kern um die grundsatzentscheidung, was dominiert, der online-bereich oder die stamm-(print)-redaktion. die print-redakteure wollen nicht mit den online-leuten redaktionell unter eine haube, sie sehen sich als eine andere kategorie journalisten. es geht um eine weichenstellung für die zukunft...
    das dürfte nicht nur beim spiegel die frage sein....

    das thema soll aber nicht darauf fokussiert bleiben, was beim spiegel derzeit die gemüter erhitzt, denn durch die eigentümerstruktur und die mitspracherechte der belegschaft ist der spiegel ein sonderfall.

    ganz allgemein verändern sich die gewohnheiten und nutzungsoptionen der konsumenten - wie auch für die her- und bereitsteller von informationen. das fordert ein umdenken in den medien und auch entsprechende reaktionen. das thema wurde als teilbereich schon in mehreren anderen threads diskutiert, aber keiner schien mir zum gewählten aufhänger zu passen.

    das eingangsthema ist also nur eine etappe, die beispielsweise zur der frage führt:
    sind die 'herkömmlichen' print-medien eine akut vom aussterbenden bedrohte art?
    Geändert von PrometheusXL (23.08.2014 um 10:28 Uhr) Grund: frageformulierung

  2. Folgende 4 Benutzer sagen Danke zu PrometheusXL für den nützlichen Beitrag:

    A0067 (23.08.2014), family (23.08.2014), komakino (23.08.2014), ZumPostwinkel (23.08.2014)

  3. #2
    Gerade nicht momentan! Avatar von ZumPostwinkel
    Registriert seit
    25.01.2010
    Ort
    Club der PIA
    Beiträge
    4.923
    Danke
    4.749
    Thanked 7.329 Times in 3.122 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von PrometheusXL Beitrag anzeigen
    hier geht es im kern um die grundsatzentscheidung, was dominiert, der online-bereich oder die stamm-(print)-redaktion. die print-redakteure wollen nicht mit den online-leuten redaktionell unter eine haube, sie sehen sich als eine andere kategorie journalisten. es geht um eine weichenstellung für die zukunft...
    das dürfte nicht nur beim spiegel die frage sein....

    das thema soll aber nicht darauf fokussiert bleiben, was beim spiegel derzeit die gemüter erhitzt, denn durch die eigentümerstruktur und die mitspracherechte der belegschaft ist der spiegel ein sonderfall.

    ganz allgemein verändern sich die gewohnheiten und nutzungsoptionen der konsumenten - wie auch für die her- und bereitsteller von informationen. das fordert ein umdenken in den edien und auch entsprechende reaktionen. das thema wurde als teilbereich schon in mehreren anderen threads diskutiert, aber keiner schien mir zum gewählten aufhänger zu passen.

    das eingangsthema ist also nur eine etappe, die beispielsweise zur der frage führt:
    sind die 'herkömmlichen' print-medien eine akut vom aussterbenden bedrohte art?

    Beim Spiegel geht es allerdings auch um die politische Ausrichtung. Die Personalien Büchner und Blome sprechen schon für eine einschneidende Änderung. Wer die Medienlandschaft und besonders den Spiegel über Jahrzehnte aufmerksam beobachtet hat, dem wird nicht entgangen sein, daß das Blatt (+ SpOn) schon länger nicht mehr als das "Sturmgeschütz der Demokratie" bezeichnet werden kann. Eher ein Blatt unter vielen, mainstreamadaptiert.
    Zippo: "Keine Lust, ist mir zu albern."
    Trotz dummer Sprüche bin ich der Meinung, daß DA/MA vernichtet werden müssen.

    "Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf.
    Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher."

    Bertolt Brecht
    "Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden" Rosa Luxemburg
    Meinungsfreiheit endet da, wo Volksverhetzung beginnt! (ZumPostwinkel)

  4. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu ZumPostwinkel für den nützlichen Beitrag:

    komakino (23.08.2014), Mc_D.Liberal (23.08.2014), PrometheusXL (23.08.2014)

  5. #3
    Ausputzer Avatar von PrometheusXL
    Registriert seit
    11.02.2010
    Beiträge
    18.002
    Danke
    12.642
    Thanked 17.469 Times in 8.478 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Beim Spiegel geht es allerdings auch um die politische Ausrichtung. Die Personalien Büchner und Blome sprechen schon für eine einschneidende Änderung. Wer die Medienlandschaft und besonders den Spiegel über Jahrzehnte aufmerksam beobachtet hat, dem wird nicht entgangen sein, daß das Blatt (+ SpOn) schon länger nicht mehr als das "Sturmgeschütz der Demokratie" bezeichnet werden kann. Eher ein Blatt unter vielen, mainstreamadaptiert.
    sehr richtig - und genau aus diesem grund dient mir das als beispiel. ich sehe diese entwicklung allerdings als teil des ganzen und nenne es boulevardisierung. das scheint ein generelles phänomen der zeit zu sein, denn das zieht sich ja durch den gesamten medienbereich.

    die häppchenorientierte nachrichtendarbringung, reduziert auf allgemeine und überall verfügbare news-schnippsel, die dann quer durch die redaktionen kopiert und umgeschrieben werden, einfache botschaften, kaum tiefgang, selten richtige recherche.... und das ist nun auch in der (einstigen) spitze der qualitätspyramide voll angekommen.
    das alles ist teil des problems. die mosaikteile zusammen zu tragen, zu hinterfragen und die frage nach dem "wohin?" zu stellen, ist eine grundintention dieses threads.
    Geändert von PrometheusXL (23.08.2014 um 10:25 Uhr)

  6. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu PrometheusXL für den nützlichen Beitrag:

    A0067 (23.08.2014), komakino (23.08.2014), ZumPostwinkel (23.08.2014)

  7. #4
    Useraccount gelöscht
    Registriert seit
    30.03.2009
    Beiträge
    17.622
    Danke
    20.329
    Thanked 16.071 Times in 7.859 Posts

    Standard

    Man sollte die ganze Geschichte ab hier mal sehr aufmerksam lesen:

    Alle Ressortleiterstellen sollen neu ausgeschrieben werden, und die Ressortchefs sollen für die Mitarbeit am gedruckten Magazin und am Online-Auftritt verantwortlich sein. Bislang hatte es geheißen, dass die Redaktion des „Spiegel“ und von „Spiegel Online“ nicht fusioniert werden. Mit dem neuen Zuschnitt der Ressortleiterposten sieht das mit einem Mal schon etwas anders aus. (...)
    Die Ressortleiterposten, das wird im weiteren auch erwähnt, sind ohnedies auf zwei Jahre befristet; die Verträge werden aber verlängert, wenn jemand seinen Job gut macht. Nun haben sich einige Ressortchefs gegen Büchner auf die Hinterbeine gestellt - und als Backlash, boing!, wird offenbar schweres Geschütz aufgefahren, indem alle Verträge in Frage gestellt werden. Kann man auch als Einschüchterungs- und Disziplinierungsstrategie interpretieren.

    Btw, dass Doerry nicht mehr an der Blattmache beteiligt ist, halte ich für 'ne glatte Fehlentscheidung. Der hatte offensichtlich ein Händchen dafür.

    Zitat Zitat von PrometheusXL Beitrag anzeigen
    (..)

    ganz allgemein verändern sich die gewohnheiten und nutzungsoptionen der konsumenten - wie auch für die her- und bereitsteller von informationen. das fordert ein umdenken in den medien und auch entsprechende reaktionen. das thema wurde als teilbereich schon in mehreren anderen threads diskutiert, aber keiner schien mir zum gewählten aufhänger zu passen.

    das eingangsthema ist also nur eine etappe, die beispielsweise zur der frage führt:
    sind die 'herkömmlichen' print-medien eine akut vom aussterbenden bedrohte art?
    Um auf die grundsätzliche Frage einzugehen: ja, ich fürchte, das ist so. Es sei denn, es gelingt den Blättern, sich mit hochwertigen und teilweise exklusiv im Printmedium publizierten Inhalten von der jeweiligen Online-Redaktion abzusetzen. Dann sind etliche Leser sicherlich auch bereit, für das Printmagazin tiefer in die Tasche zu greifen. Für ein periodisch erscheinendes Magazin, wohlgemerkt, also Zeitschriften - bei Tageszeitungen sehe ich das auf Dauer noch wesentlich kritischer.

    Umkehrbar ist die digitale Entwicklung auf gar keinen Fall, halte ich auch überhaupt nicht für wünschenswert. Aber einer der Gründe für die allgemein immer weiter zurückgehende journalistische Qualität steckt m.E. in der vielerorts und nicht nur beim "Spiegel" vorangetriebenen Fusionierung von Print- und Online-Redaktionen. Auch beim "Spiegel" dürften die Redakteure dadurch endgültig zu jederzeit crossmedial arbeitenden, eierlegenden Wollmilchsäuen mutieren, die neben normaler Infobeschaffung, Recherchieren und Schreiben 'nebenbei' fotografieren, filmen, die Schnipsel mundgerecht aufbereiten und, bitte schön, bedarfsweise in Echtzeit twittern, um die von sehr viel größerem Aktualitätsdruck geprägten Ansprüche des gefräßigen Onlinemediums zu befriedigen.

    Das liegt zwar schon lange im Trend, geht aber eindeutig zu Lasten der journalistischen Qualität. Der Mensch an sich ist nun mal nicht für unbegrenztes Multitasking gebaut, noch nicht mal die zur konstanten Selbstausbeutung neigende Gattung der Schreiberlinge.

    Nun gibt's zwar für vieles auch Nachrichtenagenturen, da braucht dann der Inhalt nur kurz redigiert, mit eigenem Content "angefüttert" und auf die Seite gestellt zu werden, aber: um eine - oder sogar die - führende Position im Online-Journalismus zu verteidigen und nicht auf das Niveau von Huffington Post & Co. abzugleiten, reichen keine Agenturmeldungen. Das ist die Crux, der Produktionsdruck bei Onlinern. Und dass Print-Leute unter solchen Umständen in aller Regel wenig Lust verspüren, fusioniert zu werden, kann ich verflixt gut begreifen. Online-Redaktionen hingegen sind immer glücklich, wenn sie aufgewertet und ausgebaut werden - auch ein alter Hut ..

    Ob und inwiefern Verlage künftig noch aufs Zeitungsgeschäft setzen, ist einfach 'ne Grundsatzfrage.
    Der Axel Springer Verlag hat es für sich längst entschieden: http://www.welt.de/wirtschaft/articl...e-digital.html

    Und ich halte es für möglich, dass Büchner & Co. das im Rahmen ihrer Möglichkeiten abzukupfern versuchen. Was Döpfner vormacht, machen alle anderen Verlagshäuser, egal welche, früher oder später nach. Dass sie nebenbei die Printsparte beerdigen, schert sie nicht, solange die Zahlen stimmen.
    Geändert von A0067 (23.08.2014 um 10:47 Uhr) Grund: tf.

  8. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu A0067 für den nützlichen Beitrag:

    komakino (23.08.2014), PrometheusXL (23.08.2014), ZumPostwinkel (23.08.2014)

  9. #5
    Politopia-Methusalem Avatar von Mc_D.Liberal
    Registriert seit
    28.05.2011
    Beiträge
    5.376
    Danke
    3.039
    Thanked 3.849 Times in 2.236 Posts

    Standard

    ich glaube nicht dass print-medien vom aussterben bedroht sind. und hier am beispiel von spiegel und spon, ich denke in zukunft so 40-60 jahren wird man da nicht mehr unterscheiden. das wird bei allen so ablaufen. es wird keinen qualitativen und inhaltlichen, aber vor allem strukturellen unterschied mehr zwischen der print-ausgabe und der online-ausgabe einer zeitung, magazin etc. geben. egal ob zeit, bild, faz oder spiegel. dasa wird alles oder weniger ein und dieselbe "große redaktion" sein.
    es wird zwar abteilungen geben, die sich nur auf die print-ausgaben konzentrieren. nen heft, zeitung in der hand haben ist eben was anderes. aber da wird es nur um otimierte anpassung gehen.
    genauso wird es abteilung geben die nur sich um die digitalen angebote kümmert, aber auch hier wird es nur um optimierung gehen. mit nem "pc" und so kann man eben noch anderes sachen machen, wie videos etc.

    aber ich denk so wirds sein. so wie heute dass die online-ausgaben immer so ne art "billig-version" sind ohne tiefgang und das print-heft/ding das zugpferd wird es keinesfalls bleiben. das sehe ich sicher so.
    man wird nur unterabteilungen haben die sich um die besonderheiten kümmern von den verschiedenen angeboten. bei print, und bei online, digital.
    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

  10. #6
    Politopia-Methusalem Avatar von Mc_D.Liberal
    Registriert seit
    28.05.2011
    Beiträge
    5.376
    Danke
    3.039
    Thanked 3.849 Times in 2.236 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von Anouk Beitrag anzeigen
    ... Ob und inwiefern Verlage künftig noch aufs Zeitungsgeschäft setzen, ist einfach 'ne Grundsatzfrage.
    Der Axel Springer Verlag hat es für sich längst entschieden: http://www.welt.de/wirtschaft/articl...e-digital.html

    Und ich halte es für möglich, dass Büchner & Co. das im Rahmen ihrer Möglichkeiten abzukupfern versuchen. Was Döpfner vormacht, machen alle anderen Verlagshäuser, egal welche, früher oder später nach. ...
    naja, axel-springer springt hier halt auf den zug auf und kann das auch dank seiner möglichkeiten an kapital. die können sich hier gleich nen gutes stück vom kuchen abschneiden. bei digital, online. das beruht aber nur darauf wir sind die 1. und wir könnens. und das beruht nur darauf wir könnens uns leisten hier mal schnell und komplett uns einzurichten auf die aktuellen gegebenheiten.
    aber das wird net so bleiben. das internet, auch wenns banal kling, ist noch jung. die ganze digitale welt ist noch jung. die ganze ökonomie drum herum und mittendrin.
    das wird sich ändern und sich normalisieren. sie haben jetzt den vorteil bei axel-springer dass sich sich dank "man-power" schnell auf diesen sektor einstellen konnten. das wird aber immer weniger ein vorteil sein im weiteren verlauf der zeit.
    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

  11. #7
    ** Atheist ** Avatar von BON BOX
    Registriert seit
    01.01.2010
    Ort
    Welt , Europa
    Beiträge
    12.130
    Danke
    5.579
    Thanked 7.965 Times in 4.622 Posts

    Standard

    Nun es wird wohl darauf hinauslaufen wie bei dem * Mannheimer Morgen * der das schon seit 7 Jahren Praktiziert , für jeden Artikel bezahlt man 50cent oder man bestellt gleich ein Monats Abo , mit Print und Online in einem Paket .

    * Die Welt * macht das ein bisschen anders , online hat man pro Monat 20 x einen freien Zugang zu Artikeln dann ist Schluß , die selbe Nummer , ein Abo oder es gibt nichts mehr außer die Online Headline ohne Zugang zum Artikel .

    Aber das Thema hatte ich schon als Thread eingestellt . * Die Zeitung im Online Zeitalter *-- * http://www.politopia.de/threads/1077...315#post720315 *

    Da ging es nicht nur um die hiesige D Presse sondern um die ganze Presse im WWW Online Geschäft .

    Und zum Spiegel : Autz - BILD Blome und W. Büchner ( ex dpa Chef) waren und sind die Totengräber des Traditionellen Spiegels , bzw versuchen den Spiegel auf zu weichen und einträglich auf dem Online Markt zu vertickern .
    Häppchenweise dem sogenannten gut verdienenden Wohlstand und Bildungsbürger . Denn das ist ihr Klientel .

    Dabei blieben schon etliche gut Rechercherinde und Kritisch schreibende Journalisten auf der Strecke , die diesen Verlags / Konzern Kurs nicht mehr mit machen wollten bzw zum gehen aufgefordert wurden .



    BB
    Geändert von BON BOX (23.08.2014 um 12:56 Uhr)
    * Ein Pessimist ist ein gut informierter Optimist , Demokrat *
    &
    * Anti Faschist *




  12. Folgender Benutzer sagt Danke zu BON BOX für den nützlichen Beitrag:

    PrometheusXL (23.08.2014)

  13. #8
    Ausputzer Avatar von PrometheusXL
    Registriert seit
    11.02.2010
    Beiträge
    18.002
    Danke
    12.642
    Thanked 17.469 Times in 8.478 Posts

    Standard

    zum thema passender tv-tipp: journalismus von morgen, arte, heute 21.30 h.

    der vorbericht dazu:
    Bleibt alles anders

    Auf den Spuren des "Journalismus von morgen" haben drei Filmemacher Blattmacher, Chefredakteure und Blogger auf der ganzen Welt getroffen. Ihnen gelingt ein spannendes Kaleidoskop aus Nahaufnahmen.

    (...)Gut zwei Jahre lang sind die beiden seit Februar 2011 mit dem Filmemacher Pierre-Olivier François als Regisseur von Paris aus durch die Welt gereist, nach Berlin zum Springer-Konzern, zur New York Times, zum Guardian nach London, nach Indien zur Rajasthan Patrika und haben Abstecher in die amerikanische und französische Provinz gemacht, Blattmacher, Chefredakteure, Blogger befragt.
    alles lesen

  14. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu PrometheusXL für den nützlichen Beitrag:

    A0067 (28.04.2015), Mc_D.Liberal (26.08.2014)

  15. #9
    Useraccount gelöscht
    Registriert seit
    30.03.2009
    Beiträge
    17.622
    Danke
    20.329
    Thanked 16.071 Times in 7.859 Posts

    Standard

    Dieser Thread ist wohl am besten geeignet, um die bei Spon zunächst in harmlos-schönfärberischem Ton daherkommende Mediennachricht des Tages ins Scheinwerferlicht zu rücken:

    -- snip --

    Pakt mit Verlagen: Google investiert 150 Millionen Euro in Journalismus in Europa

    Google will sein angespanntes Verhältnis zu den Verlagen in Europa verbessern - und lässt sich das einiges kosten. Der Internetriese will digitalen Journalismus in den kommenden drei Jahren mit 150 Millionen Euro fördern.

    -- snap --

    Schick, nicht? Details folgen im Lauftext und hinterlassen den Leser so ratlos und verstört wie eine im O-Ton abgedruckte Pressemitteilung (vermutlich war es auch eine, die dpa flink in den Orbit geblasen hat, worauf irgendein Mensch bei Spon das zügig anpassen und auf die Seite hieven durfte..). Aber macht Euch selbst ein Bild:

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/g...a-1030960.html

    Weswegen ich ausnahmsweise dringlich empfehle, die Leserkommentare zu inhalieren. Die gehen nämlich angemessen kritisch an die Sache heran. Es gibt sie noch, die denkenden Medienkonsumenten..

    Acht Stunden später, nämlich heute Abend, schob Spon dann ein Erklärstück nach. Demnach hat Google 2013 in Frankreich ein ähnliches Modell getestet.

    Das Geld für die französischen Kollegen nannte die "Zeit" damals abfällig "Krumen für Frankreich" und kommentierte, die Verlage "liefern sich dem Netzkonzern aus":

    Aber haben Frankreichs Verleger Besseres verdient? Auf den säkularen Übergang vom Papier ins Netz haben sie bisher nur defensiv reagiert; viel mehr als Geld von Google zu fordern, war ihnen nicht eingefallen. Die Abmachung feiern sie nun als Erfolg und sehen offenbar mehr die Millionen als die damit verbundene Eingliederung in die Konzernstrategie.

    Die "FAZ" sah die finanzielle Unterstützung in Frankreich damals ebenfalls kritisch: Das neue Abkommen sei ein "Pyrrhussieg der Presse" und beinhalte "mehr Gefahren als Lösungen". Jetzt sagt Mathias Müller von Blumencron, der seit Oktober 2013 für die digitalen "FAZ"-Produkte zuständig sind: "Die französischen Verleger sind nicht unzufrieden damit, wie es bisher gelaufen ist."

    Nun sitzen "Zeit" und "FAZ" als einzige deutsche Medien mit im Google-Boot. Bemerkenswerter Sinneswandel, aber klar: er wird ihnen vergoldet. Ansonsten an europäischen Medien aus insgesamt sechs EU-Staaten inklusive Deutschland dabei:


    • "Financial Times" und "The Guardian" aus Großbritannien
    • "NRC Media" aus den Niederlanden
    • "Les Echos" aus Frankreich
    • "El País" aus Spanien
    • "La Stampa" aus Italien


    Und was soll das alles? Google sagt, sie wollen die Entwicklung neuer Produkte, die Aus- und Weiterbildung von Journalisten (sic!) und die Förderung von Innovationen unterstützen. In Europa.

    Klingt natürlich zu nett, um wahr zu sein, aber tun wir mal so, als gäbe es nette und vorwiegend altruistische Kraken, die nicht nur das eigene Geschäftsziel im Sinn haben. Wie ist es denn in Frankreich gelaufen?

    Dort, so Spon, "bekam die Wirtschaftszeitung "Les Echos" zwei Millionen Euro aus dem Fonds zum Aufbau einer Plattform für offizielle Mitteilungen von Behörden oder Unternehmen. Bei der Tageszeitung "Le Figaro" wurde die Entwicklung eines Systems zum Auswerten von Kundendaten mit 1,74 Millionen Euro unterstützt. Und "Le Parisien" entwarf mit Hilfe von rund einer Million Euro ein Bezahlangebot für Lokalnachrichten aus Paris und der Region. Beim Rundfunksender Europe 1 wurde der Aufbau eines neuen Videoangebots finanziert."

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...a-1031009.html

    Aha. Also noch einmal auf Deutsch: die französischen Verlage ließen sich ihre originären Aufgaben von Google sponsern. Gut zu wissen. Auch für den Umgang mit Medien wie FAZ und "Zeit", die bis auf weiteres auch im redaktionellen Teil als wandelnde Litfaßsäulen für die Krake aus dem Silicon Valley daherkommen dürften.
    Nur, dass Ihr Bescheid wisst und Euch nicht wundert ..

    Die Entwicklung bei anderen Verlagen bleibt abzuwarten.
    Geändert von A0067 (28.04.2015 um 21:45 Uhr)

  16. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu A0067 für den nützlichen Beitrag:

    gun0815 (28.04.2015), PrometheusXL (28.04.2015)

  17. #10
    Sicherungsposten Avatar von techniker1
    Registriert seit
    26.05.2010
    Ort
    Am Eingang zum Bergischen Land
    Beiträge
    11.088
    Danke
    7.217
    Thanked 8.906 Times in 5.103 Posts

    Standard

    Der kleine Überblick hilft auf jeden Fall dabei zu wissen, welchen Mist man tunlichst nicht mehr lesen sollte....

    Und ja, ich lese bei Spon grundsätzlich immer die Leserkommentare zu den einzelnen Artikeln....

    Man kann dort so schön aussieben, wieviel geistiger Dünnschiss in den Köpfen so mancher Bundesbürger steckt....
    Schlagfertig ist jede Antwort, die so klug ist, dass der Leser wünscht, er hätte sie gegeben.

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte

    Les McCann / Invitations to Opening
    WHITE NOISE / An Electric Storm
    Simple Minds

    Ignore: Jegliches Sperr-Geschrei und
    philosophisch angehauchtes Geschwätz

    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....

  18. #11
    Ausputzer Avatar von PrometheusXL
    Registriert seit
    11.02.2010
    Beiträge
    18.002
    Danke
    12.642
    Thanked 17.469 Times in 8.478 Posts

    Standard

    hand aufs herz, wer hat noch ausgeprägtes vertrauen in die berichterstattung der presse und der medien? das misstrauen muss nicht in der verwendung absurder übertreibungen im stile von mantramäßigen wiederholungen plakativer begriffe wie etwa "lügenpresse" münden.
    kritik an der einförmigkeit und gefühlten gleichschaltung der wesentlichen publikationsorgane allerdings mit dem inzwischen gebräuchlich gewordenen gegenvorwurf der unsachlichkeit, unter verwendung genau der gleichen vokabel - jaja, alles nur lügenpressen, am besten gleich auf die fresse - zu kontern, ist auch kaum als diskursfördernd und seriös zu bezeichnen und verstärkt den eindruck meiner beobachtung nach eher noch. den eindruck des schleichenden verfalls der eigenen ansprüche an den eigenen berufsstand und die verlagshäuser etc.
    diese zweifel scheinen sich inzwischen auch bei den tragenden säulen der presse und medien - den journalisten selbst - auszubreiten, zumindest bei denjenigen, die noch mit selbstkritischer würdigung an die bewertung heran gehen.

    heute ein stück von georg diez zum thema

    Berichterstattung zu Griechenland:
    Im Dschungelcamp der deutschen Medien


    Kein Unterschied, ob "Bild", "Zeit" oder ARD: In den deutschen Medien schwingen sich Journalisten reihenweise zu pöbelnden Parteigängern auf, statt Fakten und Analysen zur Griechenlandkrise zu bringen.

    Es ist wir gegen die. Es ist Vernunft gegen Wahnsinn. Es ist eine "griechische Tragödie". Es geht um "unser Geld" (Anja Kohl), es geht um "unsere Leute" (Sigmar Gabriel). Es ist Showdown, und die Waffen werden gezückt: Das "Handelsblatt" zeigt Alexis Tsipras, der sich die Knarre an den Kopf hält, und findet, dass das noch Journalismus ist.

    Viele fallen gerade aus der Rolle, viele zeigen ihr wahres Gesicht. Das ist so ziemlich das einzig Gute an dieser mal wieder desaströsen Woche im Dschungelcamp der deutschen Medien. Anja Kohl zum Beispiel. Eine Frau, die seit Jahren nichts anderes tut, als dem Dax das Händchen zu halten...
    (...)
    Oder Rolf-Dieter Krause, der nach langen Jahren in Brüssel an einer Art Stockholm-Syndrom leidet...
    (...)
    Oder Marc Brost, der die ganze Titelseite der "Zeit" dafür nutzen durfte, den "lieben Griechen" papamäßig zu erklären, sie müssten sich "gegen die Politik wenden, die Sie erst vor fünf Monaten gewählt haben"...
    (...)

    War es denn etwa Wahnsinn, immer mehr Euros in ein Loch zu schütten ohne Boden, wovor Gianis Varoufakis warnte und was er, wie alle, die für einen Schuldenschnitt waren, verhindern wollte - was aber nicht im Interesse der Banken war, die von den Zinsen dieser Schulden ja prächtig leben?
    Oder war es Wahnsinn, dass man fünf Jahre mit verschiedenen griechischen Regierungen verhandelt und "Hilfsprogramme auflegt" - und kaum kommt eine Regierung an die Macht, die deshalb gewählt wurde, weil die "Hilfsprogramme" eben nicht funktioniert haben, wird diese Regierung dafür verantwortlich gemacht, dass sie in ein paar Monaten nicht geschafft hat, was die Nussknacker von der EU in fünf Jahren Verhandlungen nicht hinbekommen haben - die Entmachtung der korrupten Eliten zum Beispiel oder ein funktionierendes Katasterwesen?
    (...)
    Was wäre (...), wenn James Galbraith Recht hätte, der Merkel, Hollande etc. "flach" findet, eingesperrt in ihrer eigenen Realität und "moralisch und intellektuell zu unterversorgt, um ein kontinentales Problem zu lösen"?

    weiter lesen
    die zunft scheint sich zu spalten, in die parteiischen hofberichterstatter, meist in exponierter stellung agierend, und diejenigen, die unter journalismus noch das verstehen, was sie einst in ihrer ausbildung darüber gelernt haben.
    Geändert von PrometheusXL (04.07.2015 um 10:31 Uhr) Grund: zitat gekürzt

  19. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu PrometheusXL für den nützlichen Beitrag:

    gun0815 (04.07.2015), jaki01 (04.07.2015), komakino (04.07.2015)

  20. #12
    Useraccount gelöscht
    Registriert seit
    30.03.2009
    Beiträge
    17.622
    Danke
    20.329
    Thanked 16.071 Times in 7.859 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von PrometheusXL Beitrag anzeigen
    hand aufs herz, wer hat noch ausgeprägtes vertrauen in die berichterstattung der presse und der medien? (...) diese zweifel scheinen sich inzwischen auch bei den tragenden säulen der presse und medien - den journalisten selbst - auszubreiten, zumindest bei denjenigen, die noch mit selbstkritischer würdigung an die bewertung heran gehen.

    heute ein stück von georg diez zum thema

    http://www.spiegel.de/kultur/gesells...#ref=meinunghp
    Das Stück wollte ich gestern im Griechenland-Thread verlinken, aber hier passt es besser hin.

    Zitat Zitat von PrometheusXL
    die zunft scheint sich zu spalten, in die parteiischen hofberichterstatter, meist in exponierter stellung agierend, und diejenigen, die unter journalismus noch das verstehen, was sie einst in ihrer ausbildung darüber gelernt haben.
    Das war schon immer so. Diesen Spalt gab es schon immer, nur tritt er bei Griechenland so offen zutage wie selten. Man könnte jetzt einiges über Ausbildung und sehr verschiedene Standards sagen, über unterschiedliche Formen des Selbstverständnisses, Mentalitäten etc., aber das wäre zu akademisch.
    Für meine Begriffe sind viele Kommentatoren und TV-Moderatoren mit dem sperrigen Thema überfordert und greifen deshalb, ob im Zeitdruck oder aus anderen Gründen, z.B. zu viel Nähe und Vertrauen zu einzelnen hochrangigen Informanten, die dann ungebremst ihre Sichtweisen penetrieren, auf "bequeme", sprich: offiziell verbreitete Erklärungsmuster zurück, ohne den Faktencheck zu machen.

    Echte Erklärstücke kamen m.E. zu kurz. Aber man muss auch bedenken, dass viele Medienkonsumenten überhaupt nicht interessiert sind daran; sie wollen sich ihre eigenen vorgefassten Urteile bestätigen lassen, und wenn die nicht bedient werden, geht im allgemeinen gern mal das Lügenpresse!- und GEZ-Boykott!-Geschrei los.
    Ausnahme in letzter Zeit (so weit ich mir den Talkshow-Zirkus antun mochte): Anne Will, die gut präpariert wirkte, sich das Zepter nicht aus der Hand nehmen ließ, immer wieder nachhakte und, oh Wunder, eine zumindest näherungsweise paritätisch besetzte Runde aus Grexit-Befürwortern und Gegnern aufzubieten hatte. Ansonsten ging's in den meisten Talkshows anscheinend meist nur darum, die griechischen Vertreter mit erschlagender Mehrheit niederzumachen.
    Der Populismus feiert zurzeit jedenfalls fröhliche Urständ. Parallel dazu sind Schäubles Beliebtheitswerte in Umfragen auf nie gekannte Höhen geschnellt. Und ich wette, etliche Leute haben noch immer nicht verstanden, dass die Griechen am Sonntag nicht über einen EU-Austritt, sondern über den Euro abstimmen. Aber das führt jetzt vom Thema weg.
    Geändert von A0067 (04.07.2015 um 10:17 Uhr) Grund: korr.

  21. #13
    Ausputzer Avatar von PrometheusXL
    Registriert seit
    11.02.2010
    Beiträge
    18.002
    Danke
    12.642
    Thanked 17.469 Times in 8.478 Posts

    Standard

    mathias bröckers - auch einer von den aus der riege der "seriösen journalisten" verstoßenen, der sich früher zeitweilig auch der veröffentlichung im kopp-verlag bediente, um überhaupt eine plattform nach der publikation seines buches zum 11.september 2001 zu haben - spricht hier ausführlich über den gegenwärtigen journalismus und dessen berichterstattung über das weltgeschehen.

    seine eigene website ist entsprechend kontrovers und konzentriert sich auf inhalte und aspekte der berichterstattung, die in den hauptmedien selten oder nich zur sprache kommen.

    im zusammenhang mit 9/11 fällt nicht nur mathias bröckers das eine oder andere auf, allerdings war er einer der ersten, die sich wunderte, wie die maschinerie seinerzeit bereits funktionierte https://www.youtube.com/watch?v=jGdKQX_etdc
    Geändert von PrometheusXL (05.07.2015 um 09:48 Uhr)

  22. #14
    Politopia-Methusalem
    Registriert seit
    05.01.2010
    Beiträge
    5.801
    Danke
    5.903
    Thanked 6.506 Times in 3.021 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von Anouk Beitrag anzeigen
    Aber man muss auch bedenken, dass viele Medienkonsumenten überhaupt nicht interessiert sind daran; sie wollen sich ihre eigenen vorgefassten Urteile bestätigen lassen, ...
    Ja, richtig. Das ist so ähnlich, wie mit den Wählern (und Nichtwählern!), die - teilweise völlig zu Recht - über Parteien und Politiker schimpfen, aber genau diesen Personen letztlich durch ihr eigenes (Nicht)Wahlverhalten an die Macht verholfen haben und immer wieder verhelfen. Demokratie ist (eigentlich) eine große Errungenschaft ..., die ihre Vorteile aber nur ausspielen kann, wenn sie von einer politisch interessierten, gebildeten Bevölkerung getragen wird. Ist die Bevölkerung lethargisch, desinteressiert, unpolitisch, zum Teil auch einfach ungebildet und, sorry, schlicht dumm(!), dann werden Zusammenhänge nur ansatzweise oder gar nicht verstanden, dann verliert die Demokratie, und es "gewinnen" Systeme wie das chinesische, wo von oben entschieden wird, was gut für das Land ist und was nicht ...
    Sorry, war vielleicht etwas themenfremd, aber der Anknüpfungspunkt zu deinem Text besteht darin, dass derjenige, der kritisiert (der Medienkonsument, der Wähler), teilweise auch selbst für die (Nicht)Qualität dessen verantwortlich ist, was ihm geboten wird.

    Zitat Zitat von Anouk Beitrag anzeigen
    ... und wenn die nicht bedient werden, geht im allgemeinen gern mal das Lügenpresse!- und GEZ-Boykott!-Geschrei los.
    Ja, richtig, aber ich wollte erwähnen, dass ich meine Kritik am Zwangsgebührensystem der ÖR völlig "geschreifrei" äußere.
    Geändert von jaki01 (05.07.2015 um 12:20 Uhr)

  23. #15
    Ausputzer Avatar von PrometheusXL
    Registriert seit
    11.02.2010
    Beiträge
    18.002
    Danke
    12.642
    Thanked 17.469 Times in 8.478 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von PrometheusXL Beitrag anzeigen
    mathias bröckers (...) spricht hier ausführlich über den gegenwärtigen journalismus und dessen berichterstattung über das weltgeschehen.
    (...)



    um mal deutlich zu machen, wie das runterschreiben von nestbeschmutzenden journalisten, die der zunft gehörig auf die füße treten, funktioniert, hier zwei rezensionen des buches von böckers /schreyer: "wir sind die guten"

    zum einen die eher wohlwwollende sicht des "freitag":https://www.freitag.de/autoren/maenn...sind-die-guten
    und als kontrast der verriss von "faz.net":http://www.faz.net/aktuell/politik/p...-13354358.html

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Über uns
Politopia.de - Das Diskussionsforum. Du interessierst dich für Politik oder ein anderes Themengebiet, wünschst dir gepflegte Umgangsformen aber eine durchaus harte inhaltliche Diskussion? Dann bist du hier bei uns genau richtig und unter Freunden.
Politopia Social