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Thema: Medien im Wandel der Zeit

  1. #16
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    Standard Es hat sich

    seit einigen Jahren eine andere "Zunft" etabliert, die der linken political correctness, die anderen verbieten will, bestimmte Zeitungen zu lesen.

    Dies ist eine davon:

    http://pushforward.blogsport.de/aufruf/

    Man beachte bitte die Unterstützer_innen.

    Die Süddeutsche Zeitung brachte mich darauf, eine Zeitung, die sonst nicht zu den Zeitungen gehört, die ich täglich lese.

    >Linke Kampagne gegen rechte Zeitungen

    Bund der Vertreibenden


    Keine NPD-Postillen mehr am Kiosk: Eine linke Kampagne will rechte Zeitungen verbannen. Doch der Versuch, für ein politisch gesäubertes Medienangebot zu sorgen, ist umstritten.

    Rechts. Es gibt wenige Wörter, die im Deutschen so kontaminiert sind wie dieses. Rechts, das ist alles, was übel war, ist und nie wieder sein darf. Unterschiede werden selten gemacht, und wer nicht mittut im permanenten Kampf gegen das politisch Böse, muss sich meist schneller als er Meinungsfreiheit sagen kann, anhören, dass er vermutlich selbst gewisse dunkle Sympathien hegt. [...]<

    http://www.sueddeutsche.de/medien/li...enden-1.974726

  2. #17
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    Zitat Zitat von Kojo no Tsuki Beitrag anzeigen
    Rechts. Es gibt wenige Wörter, die im Deutschen so kontaminiert sind wie dieses. Rechts, das ist alles, was übel war, ist und nie wieder sein darf. Unterschiede werden selten gemacht, und wer nicht mittut im permanenten Kampf gegen das politisch Böse, muss sich meist schneller als er Meinungsfreiheit sagen kann, anhören, dass er vermutlich selbst gewisse dunkle Sympathien hegt.
    Tröste dich, wenn ich kritisiere, wie (schlecht) hier zum Teil Flüchtlinge untergebracht und behandelt werden, wenn ich gegen Massentierhaltung und für Bio-Produkte argumentiere, wenn ich gegen Atomkraft bin, deutsche Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien verurteile und mich für den Schutz der Ozeane und Regenwälder einsetze, wenn ich also meine Meinung äußere - dann bekomme ich aber so was von schnell die "Gutmenschenkeule" übergebraten, und zwar meist von denen, die sich so oft darüber beklagen, der "linke Mainstream" würde ihnen jegliche Meinungsäußerung verbieten ...
    Wie so häufig hat auch diese Medaille zwei Seiten.

  3. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu jaki01 für den nützlichen Beitrag:

    I'm a Substitute (05.07.2015), Kleinlok (05.07.2015), zizou (06.07.2015)

  4. #18
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    Zitat Zitat von PrometheusXL Beitrag anzeigen
    […] sind die 'herkömmlichen' print-medien eine akut vom aussterbenden bedrohte art?
    Zumindest tendiert der Zeitungsmarkt seit geraumer Zeit dazu, zu schrumpfen. Auflagenzahlen gehen zurück, Werbeeinnahmen sich demzufolge ebenfalls rückläufig… gerade lese ich, dass es jetzt auch das Gelnhäuser Tageblatt nach 184 Jahren erwischt - und die Zeitung ist im Rahmen des Konzentrationsprozesses ja längst in Händen eines Verlages, der eine ganze Reihe regionaler Presseerzeugnisse aus dem Rhein-Main-Gebiet aufgekauft hat, und der stolz verkündet verkündet, das Tageblatt sei die auflagenstärkste Tageszeitung der ehemaligen Kreisstadt…
    Zitat Zitat von Kojo no Tsuki Beitrag anzeigen
    […] Keine NPD-Postillen mehr am Kiosk […]
    In meiner Nachbarschaft haben einige Kioskbetreiber sogar die BILD-Zeitung aus ihrem Sortiment verbannt und weisen in der Ladentür bisweilen extra darauf hin. Ein wirklicher Verlust in Hinblick auf die Möglichkeit, sich zu informieren, ist damit nicht einhergegangen…

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu I'm a Substitute für den nützlichen Beitrag:

    grimmstone (28.01.2017)

  6. #19
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    Zitat Zitat von I'm a Substitute Beitrag anzeigen
    In meiner Nachbarschaft haben einige Kioskbetreiber sogar die BILD-Zeitung aus ihrem Sortiment verbannt und weisen in der Ladentür bisweilen extra darauf hin. Ein wirklicher Verlust in Hinblick auf die Möglichkeit, sich zu informieren, ist damit nicht einhergegangen…
    Na, ich weiß nicht. Das ist ja Zensur.

    Wird sie jetzt wie Pornohefte unterm Ladentisch gehandelt?

  7. #20
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    Zitat Zitat von Kojo no Tsuki Beitrag anzeigen
    […] ich weiß nicht. Das ist ja Zensur.
    Nä. Eigentlich fällt's unter die Freiheit unternehmerischer Entscheidung, welche Waren/Produktgruppen er in seinem Sortiment führt - und welcherlei Kundschaft er vielleicht seinem Laden fernhalten will…
    Zitat Zitat von Kojo no Tsuki Beitrag anzeigen
    […] Wird sie jetzt wie Pornohefte unterm Ladentisch gehandelt?
    Du bist nicht auf aktuellem Stand - der Markt für Pornohefte (Printmedien) ist doch recht klein geworden… an manchen Tankstellen sind entsprechende Erzeugnisse (in Klarsichtfolie verschweißt) im obersten Regal unter den Zeitschriften zu finden - in Kiosken eher nicht.

  8. #21
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    Zitat Zitat von PrometheusXL Beitrag anzeigen
    hand aufs herz, wer hat noch ausgeprägtes vertrauen in die berichterstattung der presse und der medien? […]
    Das doch recht populär gewordene Schlagwort von der "Lügenpresse" gibt beredt Auskunft darüber, wie's um des Bürgers Vertrauen in die Berichterstattung bestellt ist… und selbst das Flaggschiff der täglichen Nachrichtenübersicht in der Tagesschau, deren Premiumsendung nicht mehr die 20-Uhr-Nachrichten darstellen, sondern die ausführlicheren "Tagesthemen" zwischen Prime-time und Spätprogramm unterliegt personellen und modischen Änderungen. Ob das Format damit an Glaubwürdigkeit gewinnt, bliebe abzuwarten.

  9. #22
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    Dem vorigen Beitrag wäre nachzusenden, dass sowohl die"Tagesthemen" (ARD) als auch das "heute-journal" (ZDF) dem jeweils 40. Jahrestag ihrer Erstausstrahlung entgegenstreben. Zum Jubiläum gibt's sicher ein paar Videoschnipsel, die frühere Sendungen, d.h. Nachrichten und die jeweilige Berichterstattung in Erinnerung rufen, was Gelegenheit böte, diesen Thread wiederzubeleben.

  10. #23
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    Zitat Zitat von techniker1 Beitrag anzeigen
    […] ich lese bei Spon grundsätzlich immer die Leserkommentare zu den einzelnen Artikeln. Man kann dort so schön aussieben, wieviel geistiger Dünnschiss in den Köpfen so mancher Bundesbürger steckt...
    Insofern bietet die Ergänzung des Pressewesens um Online-Angebote immerhin die Möglichkeit, das, was sonst in Papierform als Leserbrief die Redaktionen erreichte und (aus Platzmangel) nicht abgedruckt wurde, quasi ungefiltert kennenzulernen.
    Andererseits erfolgen die Leserzuschriften, weil das Computer gleich verfügbar ist, und das Absenden einer Reaktion nichts extra kostet, noch wesentlich spontaner als zuvor die Leserbriefschreiberei… in gewisser Weise können die Medienmacher so auch einen stärker zutreffenden Eindruck von der mehrheitlichen Weltanschauung der mit ihrem Blatt erreichten Leser gewinnen.
    Und während früher sich Zeitungen um die spektakulärsten Meldungen rissen, ist's heutzutage die Auffüllung des Weltgeschehens mit Meldungen aus dem Privatleben von Promis, die offenbar das Leserinteresse weckt.

    Auch die Präsentation ganz normaler Bürger erfreut sich leserseitiger Beliebtheit. So "berichtet" heute das Hamburger Abendblatt von zwei Architekturstudentinnen, was Gelegenheit gibt, die Hafencity Universität und die Schwierigkeit, preisgünstigen Wohnraum in Hamburg zu finden, zu erwähnen, ein wenig Schleichwerbung für "Stilbruch" und den Verkauf aufgearbeiteten Sperrmülls durch die Stadtreinigung einzuflechten, und Bildmaterial einer recht minimalistisch eingerichteten 2-Zimmer-WG zu zeigen, nicht ohne abschließend den Traum einer später zu beziehenden größeren, zentral gelegenen Altbauwohnung in Eimsbüttel, in der Schanze oder in Altona aufleuchten zu lassen.

  11. #24
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    Im Thread über den Stand der Koalitionsgespräche zwischen CDU und SPD antwortete User "Grauer Kater" auf einen meiner Beiträge mit den Worten:
    Zitat Zitat von grauer kater Beitrag anzeigen
    Diese politischen Lachnummern könnten die Medien sowieso einstellen, reine Geldverschwendung. Dafür wissenschaftliche Sendungen ins Programm aufgenommen, würde den Bürgern mehr nutzen.
    Insofern passt eine Erwiderung darauf eher in diesen Thread, schließlich haben sich im Laufe der Zeit nicht nur die Medien selbst gewandelt, sondern vor allem die Mediennutzung… und den Einschaltquoten nach zu urteilen scheint der informationsmüde Bürger von heute doch eher Castingshows, das Dschungelcamp und ähnliche Serienformate zu bevorzugen.
    Politiker, die ihre ohnehin bekannten Positionen in Talkrunden bekanntgeben und dabei trash-TV-taugliches Benehmen an den Tag legen, scheinen allerdings ebenfalls ein Dauerbrenner zu sein.

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