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Thema: Steuern - der Staat wird immer gieriger.

  1. #16
    Politopia-Methusalem Avatar von wudi
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    Zitat Zitat von grauer kater Beitrag anzeigen
    Womit dann, Du ökonomischer Bauchklatscher?????
    Ich bin fuer weniger Abzuege auf Einkommen und hoehere Verbrauchssteuer/ Abgaben. Den Konsum kann ich beeinflussen, Abzuege sind weg. Was spricht dagegen Zigaretten 1 Euro teuerer zu machen und dem Gesundheitswesen zuzufuehren?







    "Alles was Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen!"
    ( Adenauer)



  2. #17
    Politopia-Haudegen Avatar von Schopenhauer
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    Zitat Zitat von wudi Beitrag anzeigen
    Ich bin fuer weniger Abzuege auf Einkommen und hoehere Verbrauchssteuer/ Abgaben. Den Konsum kann ich beeinflussen, Abzuege sind weg. Was spricht dagegen Zigaretten 1 Euro teuerer zu machen und dem Gesundheitswesen zuzufuehren?
    Grundsätzlich würde ich dir hier zustimmen, denn Konsum ist Ausdruck von Bedürfnissen und die sind unterschiedlich.Der Mensch überlegt sich also wofür er sein Geld ausgeben will/kann.Aber was verbinden wir mit Wohlstand, doch sicherlich die große Abdeckung und Erreichbarkeit materieller Güter (für jeden).
    Wohlstand kann aber auch soziale Absicherung bedeuten!Es ist also von Bedeutung mit welcher Intention jemand den Begriff "Wohlstand" verwendet und was er eigentlich meint.

    Ich denke an der Einkommenssteuer kann man sicher etwas machen, der größte Batzen sind und bleiben aber die Sozialbeiträge (für Normalmensch).Es wäre doch also sinnig zu schauen warum an dieser Stelle kaum Spielräume bestehen.Sind wir in diesem Bereich zu ineffizient, zu unproduktiv, zu unsolidarisch oder einfach nur zu lobbybehaftet (korrupt)?

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Schopenhauer für den nützlichen Beitrag:

    ArgoNaut (20.05.2017)

  4. #18
    Individuum Avatar von Diogenes2100
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    Zitat Zitat von Schopenhauer Beitrag anzeigen
    ..... der größte Batzen sind und bleiben aber die Sozialbeiträge (für Normalmensch).Es wäre doch also sinnig zu schauen warum an dieser Stelle kaum Spielräume bestehen.Sind wir in diesem Bereich zu ineffizient, zu unproduktiv, zu unsolidarisch oder einfach nur zu lobbybehaftet (korrupt)?
    Nicht oder, "und". An allen 4 Stellschrauben kann durchaus gedreht werden, und zwar in der Reihenfolge

    1 - unsolidarisch
    2 - lobbybehaftet
    3 - ineffizient
    4 - unproduktiv
    Wenn Jesus zu Zeiten des Radikalenerlasses gewirkt hätte, hatte er nicht mal Postbote werden können - dieser linksradikale Sozialromantiker

  5. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Diogenes2100 für den nützlichen Beitrag:

    Schopenhauer (18.05.2017), SPr (19.05.2017)

  6. #19
    Politopia-Haudegen Avatar von Schopenhauer
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    Zitat Zitat von Diogenes2100 Beitrag anzeigen
    Nicht oder, "und". An allen 4 Stellschrauben kann durchaus gedreht werden, und zwar in der Reihenfolge

    1 - unsolidarisch
    2 - lobbybehaftet
    3 - ineffizient
    4 - unproduktiv

    Ja, so kann man es auch schreiben.Es erfordert somit also ein hohes Maß an Aufmerksamkeit- und das permanent.Denn die Entwicklung von Gesellschaften nimmt ein immer höheres Tempo auf.

  7. #20
    Politopia-Methusalem Avatar von wudi
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    Zitat Zitat von Schopenhauer Beitrag anzeigen
    Ich denke an der Einkommenssteuer kann man sicher etwas machen, der größte Batzen sind und bleiben aber die Sozialbeiträge (für Normalmensch).Es wäre doch also sinnig zu schauen warum an dieser Stelle kaum Spielräume bestehen.Sind wir in diesem Bereich zu ineffizient, zu unproduktiv, zu unsolidarisch oder einfach nur zu lobbybehaftet (korrupt)?
    Mit Verbrauchssteuern/ Abgaben gibt es auch bei dem Posten SV Entlastung, Beispiel Tabak. Dann finanzieren noch die "Sv-Aussteiger"
    mit. Oft Gutverdiener die viel konsumieren.







    "Alles was Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen!"
    ( Adenauer)



  8. #21
    Individuum Avatar von Diogenes2100
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    Zitat Zitat von wudi Beitrag anzeigen
    Mit Verbrauchssteuern/ Abgaben gibt es auch bei dem Posten SV Entlastung, Beispiel Tabak. Dann finanzieren noch die "Sv-Aussteiger"
    mit. Oft Gutverdiener die viel konsumieren.
    Jo, der Porsche auf die Firma, das Heimkino aka Seminarraumausstattung, die Poolfliesen findest du in der Buchhaltung unter "Sanierung Gäste-WC" .....
    Wenn Jesus zu Zeiten des Radikalenerlasses gewirkt hätte, hatte er nicht mal Postbote werden können - dieser linksradikale Sozialromantiker

  9. Folgender Benutzer sagt Danke zu Diogenes2100 für den nützlichen Beitrag:

    SPr (19.05.2017)

  10. #22
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    Zitat Zitat von grauer kater Beitrag anzeigen
    Über das Geld der Anderen ist immer gut diskutieren, ganz nach dem St.Florian Prinzip! Wenn man über Steuern und Abgaben spricht, sollte man schon die Gesamtbelastung betrachten und nicht nur die Einkommenssteuer! Danach sieht die Sache ganz anders aus. Mehrwertsteuer, Energiesteuern und die Mieten und Pachten sowie die notwendigen Versicherungen lassen das real verfügbare Einkommen der arbeitenden Menschen und Rentner schnell zusammemschmelzen.
    Wenn du die mieten zu den steuern rechnest, warum nicht auch den friseur?

  11. #23
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    Zitat Zitat von grauer kater Beitrag anzeigen
    Über das Geld der Anderen ist immer gut diskutieren, ganz nach dem St.Florian Prinzip! Wenn man über Steuern und Abgaben spricht, sollte man schon die Gesamtbelastung betrachten und nicht nur die Einkommenssteuer! Danach sieht die Sache ganz anders aus. Mehrwertsteuer, Energiesteuern und die Mieten und Pachten sowie die notwendigen Versicherungen lassen das real verfügbare Einkommen der arbeitenden Menschen und Rentner schnell zusammemschmelzen.
    Wer bei der Einkommensteuer nicht so stark belastet wird, der kann mehr Konsumsteuern bezahlen, d.h. mehr ausgeben.
    Diese Vergleiche sind ideologische Milchmädchenrechnungen.


  12. #24
    Politopia-Methusalem Avatar von grauer kater
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    Zitat Zitat von Miriam Beitrag anzeigen
    Wer bei der Einkommensteuer nicht so stark belastet wird, der kann mehr Konsumsteuern bezahlen, d.h. mehr ausgeben. Diese Vergleiche sind ideologische Milchmädchenrechnungen.
    Wer wenig Einkommen hat, wird bei der Einkommenssteuer gerechterweise weniger belastet. Dass er dann mehr Konsumsteuern bezahlen kann, ist wohl horrenter Unsinn, ganz im Gegenteil damit beginnt die Ungerechtigkeit, weil Konsumsteuern die Leistungsfähigkeit des Einzelnen nicht berücksichtigen. Und jegliche Besteuerung über 20 bis 25 % ist ungerecht, wenn sie nicht die Sozialabgaben beinhaltet und die soziale Sicherheit der Menschen mit abdeckt. Tut sie dass, sollte die Belastung maximal 40 bis 45 % des Einkommens nicht überschreiten, denn dann behindert sie die gesamtgesellschaftliche Leistung durch Motivationsentzug zur Leistung. Und ideologische Milchmädchenrechnungen sind das keinesfalls.

  13. Folgender Benutzer sagt Danke zu grauer kater für den nützlichen Beitrag:

    Dieter59 (19.05.2017)

  14. #25
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    Zitat Zitat von Diogenes2100 Beitrag anzeigen
    Das ist richtig, aber der Punkt, weshalb gerade bei unteren und mittleren Einkommen die Belastung sehr hoch ist, sind die Sozialabgaben. Würden alle, ohne Beitragsbemessungsgrenze in diese einzahlen, könnten im Gegenzug Steuern gesenkt werden - und zwar mindestens um die Beträge, zu denen Steuern als Zuschüsse in KV und Rentenversicherung gezahlt werden.

    Das derzeitige System ist in mehreren Punkten unsozial.
    Warum mit den Mehreinnahmen die Steuern senken? Wesentlich zielführender wäre es doch, die Sozialversicherungs-Beiträge deutlich zu senken. Bei gleichzeitiger ebenso deutlicher Verbesserung der Leistungen aus den Sozialversicherungen, versteht sich. Wobei dann durchaus noch Luft wäre, um Rücklagen zu bilden. So dass die Sozialversicherungen bald wieder ihre Ausgaben für mindestens ein Jahr decken könnten, selbst wenn sie keinen Cent einnehmen würden. Das gab es früher mal und war ganz und gar nicht schlecht.

    Auf eine Senkung der Steuern könnten die Leute dann scheißen. Nur der Staat könnte dann kaum noch behaupten, für alles, was nicht Subventionen für "die Wirtschaft" sind, kein Geld zu haben. Die Sozialleistungen würde bei viel geringeren Beiträgen für deutlich mehr Leistungen signifikant sinken und somit Mittel freisetzen für all das, was heute angeblich nicht finanziert werden kann.

    Die Aussicht auf Steuersenkung ist und bleibt ein Wahlkampfversprechen, von dem am Ende niemand etwas hat. Von all den Milliarden, die angeblich dafür aufgebracht werden, bleiben für den Einzelnen mit viel Glück ein paar Euro übrig - im Jahr. Trotzdem ist es nach wie vor das Wahlkampfversprechen, mit dem man die meisten Wähler manipulieren kann. Vor allen die Wähler, die sowieso (fast) keine Steuern zahlen. Irgendwie scheint in deren Köpfe nicht reinzugehen, dass es ihnen absolut nichts nützt, wenn Steuern gesenkt werden, die sie nicht zahlen. Aber die Gutverdiener glauben ja auch, sie würden für ihren gesamten Verdienst 42% oder gar 45% Steuern zahlen. Oder wollen es zumindest den Anderen weismachen.
    Geändert von SPr (19.05.2017 um 12:41 Uhr)

  15. #26
    Politopia-Methusalem Avatar von grauer kater
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    Zitat Zitat von SPr Beitrag anzeigen
    .................... Irgendwie scheint in deren Köpfe nicht reinzugehen, dass es ihnen absolut nichts nützt, wenn Steuern gesenkt werden, die sie nicht zahlen. Aber die Gutverdiener glauben ja auch, sie würden für ihren gesamten Verdienst 42% oder gar 45% Steuern zahlen. Oder wollen es zumindest den Anderen weismachen.
    Was auf keinen Fall in die Köpfe hereingehen dürfte, ist die Tatsache, dass der Bürger immer stärker mit Steuern, Solibeiträgen, Abgaben etc. belastet wird, aber keinesfalls daraus mehr oder bessere Leistungen des Staates und seiner Institutionen resultieren. Man lässt sich im Jahr 80 bis 100 Milliarden Euro Unternehmenssteuern internationaler Konzerne entgehen, die Krankenkassen sind fast tatenlos im Verein mit der Politik, wenn die Pharmaindustrie Mondpreise für Medikamente an-und durchsetzt, gegen ddie Bürokratie in den Sozialsystemen wird fast gar nichts getan, wir brauchen keinesfalls 150 Krankenkassen mit gleichen gesetzlichen Leistungsspektrum! Und weshalb muss der Bürger die halbherzige Energiewende allein bezahlen, dazu noch einen Steueranteil von über 50% abführen, der einkommensschwachen Haushalten die Butter vom Brot nimmt???
    Diese GroKo gehört abgewählt, lieber heute als morgen!

  16. #27
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    Zitat Zitat von grauer kater Beitrag anzeigen
    Wer wenig Einkommen hat, wird bei der Einkommenssteuer gerechterweise weniger belastet.
    Oder auch gar nicht. Wie du inzwischen weisst, gibt es in D sehr wohl einkommen, die nicht besteuert werden.


    Dass er dann mehr Konsumsteuern bezahlen kann, ist wohl horrenter Unsinn,
    Nein, das ist logik: wer mehr hat, kann mehr ausgeben. Wer mehr ausgibt, zahlt mehr konsumsteuern. Welchen teil davon verstehst du denn nicht?



    ganz im Gegenteil damit beginnt die Ungerechtigkeit, weil Konsumsteuern die Leistungsfähigkeit des Einzelnen nicht berücksichtigen. Und jegliche Besteuerung über 20 bis 25 % ist ungerecht, wenn sie nicht die Sozialabgaben beinhaltet und die soziale Sicherheit der Menschen mit abdeckt.
    Warum sollte jede steuer über 25 % "ungerecht" sein! Ich finde spitzensteuersätze um die 50 % für einkommensmillionäre sehr gerecht.



    Tut sie dass, sollte die Belastung maximal 40 bis 45 % des Einkommens nicht überschreiten, denn dann behindert sie die gesamtgesellschaftliche Leistung durch Motivationsentzug zur Leistung. Und ideologische Milchmädchenrechnungen sind das keinesfalls.
    Mit "Milchmädchenrechnungen" war wohl mehr kenntnisarme gleichsetzung von nicht-gleichen gemeint. Du kennst ja nichtmal den unterschied zwischen Mieten und steuern...

  17. #28
    Politopia-Methusalem Avatar von grauer kater
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    Zitat Zitat von Valerio Beitrag anzeigen
    Oder auch gar nicht. Wie du inzwischen weisst, gibt es in D sehr wohl einkommen, die nicht besteuert werden. Nein, das ist logik: wer mehr hat, kann mehr ausgeben. Wer mehr ausgibt, zahlt mehr konsumsteuern. Welchen teil davon verstehst du denn nicht? arum sollte jede steuer über 25 % "ungerecht" sein! Ich finde spitzensteuersätze um die 50 % für einkommensmillionäre sehr gerecht. Mit "Milchmädchenrechnungen" war wohl mehr kenntnisarme gleichsetzung von nicht-gleichen gemeint. Du kennst ja nichtmal den unterschied zwischen Mieten und steuern...
    Gib es auf, Du bist einfach nur dumm! Das kann man ja kaum noch lesen, was an horrenten Unsinn von Dir kommt!

  18. Folgender Benutzer sagt Danke zu grauer kater für den nützlichen Beitrag:

    gun0815 (20.05.2017)

  19. #29
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    Zitat Zitat von grauer kater Beitrag anzeigen
    Gib es auf, Du bist einfach nur dumm! Das kann man ja kaum noch lesen, was an horrenten Unsinn von Dir kommt!
    1. Erst quatsch schreiben, wie den unsinn, es gäbe keine steuerfreien einkommen in D.
    2. Dann wird dir das gegenteil bewiesen.
    3. du pöbelst nur noch.


    Wie oft willste denn das spielchen noch durchziehen?

  20. #30
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    Zitat Zitat von grauer kater Beitrag anzeigen
    Was auf keinen Fall in die Köpfe hereingehen dürfte, ist die Tatsache, dass der Bürger immer stärker mit Steuern, Solibeiträgen, Abgaben etc. belastet wird, aber keinesfalls daraus mehr oder bessere Leistungen des Staates und seiner Institutionen resultieren. Man lässt sich im Jahr 80 bis 100 Milliarden Euro Unternehmenssteuern internationaler Konzerne entgehen, die Krankenkassen sind fast tatenlos im Verein mit der Politik, wenn die Pharmaindustrie Mondpreise für Medikamente an-und durchsetzt, gegen ddie Bürokratie in den Sozialsystemen wird fast gar nichts getan, wir brauchen keinesfalls 150 Krankenkassen mit gleichen gesetzlichen Leistungsspektrum! Und weshalb muss der Bürger die halbherzige Energiewende allein bezahlen, dazu noch einen Steueranteil von über 50% abführen, der einkommensschwachen Haushalten die Butter vom Brot nimmt???
    Diese GroKo gehört abgewählt, lieber heute als morgen!
    Unternehmen zahlen so oder so keine Steuern. Und auch keine sozialen Abgaben. All diese Steuern und Abgaben werden grundsätzlich von den Unternehmen eingepreist. Zahlen tut der, der der Produkte des Unternehmens erwirbt - handelt es sich um Vorprodukte, werden auch diese Kosten weitergegeben, bis sie schließlich beim Endverbraucher angekommen sind. So oder so - alle Steuern und Abgaben werden grundsätzlich vom Bürger bezahlt.

    Relevant ist insofern nur, ob es gesellschaftlich praktischer ist, wenn die Steuern und Abgaben beim Endkunden abgegriffen werden, oder ob ein Abgriff innerhalb der Wertschöpfungskette für die gesellschaft angenehmer, billiger oder besser prüfbar ist.

    Würde man sich nur auf nationalem Parkett bewegen, wäre die Frage eventuell auch anders zu beantworten, als auf internationalem Terrain.

    Trotzdem führt es klar in die Irre, wenn man bei Steuern und Abgaben mit dem Finger auf Konzerne zeigt, die angeblich mehr zahlen müssten......gerade so, als wären internationale Konzerne etwas schädliches. Das Gegenteil ist der Fall - Unternehmen sind generell erst mal was äußerst positives. Sie befriedigen Bedürfnisse, die Menschen haben - und sie schaffen Arbeitsplätze. So gesehen ist überhaupt nicht einsehbar, warum es besonders geschickt sein soll, ausgerechnet die Wohltäter der Menschheit zur Kasse bieten zu wollen.

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