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Politopia - Das Europa-Forum - Powered by vBulletin
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Thema: Videotheken sterben.... was als nächstes?

  1. #556
    Politopia-Urgestein
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    Zitat Zitat von ArgoNaut Beitrag anzeigen
    […] Darauf hättest Du eingehen können […]
    Wozu? Nur weil diese Themenabweichung Dir jetzt relevanter erscheint?
    Der Thread widmet sich der Frage, was so alles aus unserem Alltag zu verschwiinden droht - nicht aber der technologischen Überlegenheit Chinas und Koreas in jenen Jahrhunderten, in denen Europa sich im tiefsten Mittelalter befand.

    Jeder Gang durch die Stadt führt einem vor Augen, was alles nicht mehr existiert, was doch unlängst noch zum Stadtbild dazugehörte, und die heutige Zeit scheint es eilig zu haben, die Errungenschaften der Moderne baldmöglichst zu beseitigen, was u.a. dadurch erleichtert wird, indem der Erhalt bestehender Bausubstanz für unrentabel erklärt wird. Die unweit des Bahnhofs Pinneberg die Gleisanlagen überquerende Hans-Hermann-Kath-Brücke ist ja auch ein wenig in die Jahre gekommen, und so langsam zeigen sich Abnutzungserscheinungen,
    Die Brücke ist in der zweiten Hälfte der 60er Jahre gebaut worden, und dem allgemeinen Wohlstand seinerzeit hat man natürlich nicht daran gedacht, dass in den Folgejahren auch Instandhaltungskosten im kommunalen Haushalt zu berücksichtigen wären. (Der Kurvenverlauf der Straße im Bild zeigt die Brücke von oben)
    Die Straße ist verhältnismäßig stark befahren, weil Querungen der Bahnstrecke und des Flüsschens Pinnau nicht so zahlreich vorhanden sind - südlich der Brücke (zum Bildhintergrund hin) teilen sich die Hauptverbindungen nach Schenefeld, Wedel, Appen, Haseldorf und Uetersen auf, nördlich, also unterhalb des Bildrandes, die Straßen in Richtung Hamburg-Schnelsen, Halstenbek, Quickborn und Elmshorn.

    Zwar ist gerade weiter nördlich eine weitere Verbindungsstraße im Bau, aber wenn diese Brücke jetzt sanierungsbedingt gesperrt wird, bietet die neue Brücke keine Entlastung, sondern nur einen neuen Stauschwerpunkt. Und die Anwohner westlich des Bahnhofs sind dann noch stärker von den weiter östlich liegenden Nachbarortschaften abgeschnitten.

  2. #557
    An allem schuld Avatar von PrometheusXL
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    Was genau ist denn nun Dein Claim, in der vorgetragenen Sache?
    "Kluge lernen aus allem und von jedem, der Durchschnitt aus Erfahrungen und die Dummen brauchen nichts zu lernen, denn die wissen bereits alles, vor allem besser."
    (sinngemäß nach Sokrates, 470 - 399 v. Chr.)

  3. #558
    Politopia-Methusalem Avatar von ArgoNaut
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    Zitat Zitat von I'm a Substitute Beitrag anzeigen
    Wozu? Nur weil diese Themenabweichung Dir jetzt relevanter erscheint?
    Der Thread widmet sich der Frage, was so alles aus unserem Alltag zu verschwiinden droht - nicht aber der technologischen Überlegenheit Chinas und Koreas in jenen Jahrhunderten, in denen Europa sich im tiefsten Mittelalter befand.
    Meine "Themenabweichung" bezog sich nur auf das Wort "erfunden". Fingerzeiger hat gefragt, was sich unsere Vorfahren gedacht haben, als der Buchdruck erfunden wurde - Du hast daraufhin eifrig den alten Gutenberg mit Link zu seinem Leben hier eingebracht, und ich hab mir nur die Bemerkung erlaubt, dass Gutenberg die Beweglichkeit der Lettern erfunden hat, nicht den Druck als solchen, der die überflüssigerweise später von Dir erwähnten handschriftlichen Abschriften ersetzte.
    Das alles kam nur von Deiner Gutenberg-Klugscheißerei, als es Dir peinlich war, dass Du die "Chinesen und Koreaner" nicht als erster auf dem Schirm hattest, obwohl dortige technologische Neuheiten eine Menge mehr Leute betreffen und auch früher betrafen als in unserem kleinen Kern-Europa. (Jetzt weißt Du sicher was über Kern-Europa...)

    Zizou moniert gelegentlich, dass ich mich als Foxl gebährde und die Ferse nicht loslasse, aber in diesem Fall ist es eben Deine Achillesferse, dass Du auf Teufel komm raus klugscheißern musst und es nicht ertragen kannst, wenn jemand auf etwas hinweist, das Dir nicht vorher (mit Link) eingefallen ist. Was ist dafür der klinische Begriff?
    Gelassenheit ist die Grundvoraussetzung für Höflichkeit

    (Moritz Freiherr Knigge)


    Everyone is entitled to their own opinion but not their own facts

    (Daniel Patrick Moynihan)

  4. #559
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  5. #560
    Politopia-Methusalem Avatar von ArgoNaut
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    Nazistische Persönlichkeitsstörung - das isses. Aber das ist doch im Hinblick auf normale menschliche Kontakte und Kommunikation ganz schrecklich. Das ist eine Spirale, die nicht endet. Ich wusste doch, dass es eigentlich ganz traurig ist.
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  6. #561
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    Halb so schlimm, man kann damit zurecht kommen ...
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  7. #562
    Politopia-Methusalem Avatar von ArgoNaut
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    Zitat Zitat von PrometheusXL Beitrag anzeigen
    Halb so schlimm, man kann damit zurecht kommen ...
    Er kommt aber damit nicht zurecht, der Ärmste. Bod (Book on demand) wäre vielleicht eine Möglichkit, aber das kostet erstmal
    Gelassenheit ist die Grundvoraussetzung für Höflichkeit

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  8. #563
    An allem schuld Avatar von PrometheusXL
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    Hobbies kosten halt...
    Mann kann nicht alles haben.
    Und wer sich zum reinen sinnbefreiten Vergnügen ein Auto hält, nur um die Gegend bereisen zu können, hat noch freie Ressourcen, die gehoben werden können.

    Da wären hinreichendes Urteilsvermögen und Entscheidungskraft hilfreich und nützlich.
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  9. #564
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    Zitat Zitat von PrometheusXL Beitrag anzeigen
    Und wer sich zum reinen sinnbefreiten Vergnügen ein Auto hält, nur um die Gegend bereisen zu können, hat noch freie Ressourcen, die gehoben werden können.
    Was soll das denn für eine Diskussionsrichtung werden? Autofahren gefälligst nur noch, um zur Arbeit zu kommen? Ich glaube nicht, dass das irgendwie mehrheitsfähig wird. Was ist sinnbefreit? Wo wäre die Grenze zu sinnvoll zu ziehen? Und vor allem: Für wen? Morgen fahre ich 300 km, Sonntag wieder zurück. Mit 120 kg spezieller Ausrüstung. Reiner Geländewagen (also kein "SUV"), 184 PS, Benziner. Ziel: Historische Forschung, Zugangskontrolle zu einem Fledermausschutzprojekt. Und am Abend werde ich natürlich am Lagerfeuer sitzen. Ist das jetzt sinnbefreites Vergnügen oder wie ist das einzuordnen?
    "Wer mit den meisten Spielzeugen stirbt, hat gewonnen!"
    (in Gedenken an Phil Harris)

  10. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Dieter59 für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (07.12.2018), techniker1 (07.12.2018)

  11. #565
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    Zitat Zitat von Dieter59 Beitrag anzeigen
    Was soll das denn für eine Diskussionsrichtung werden? […]
    Vermutlich beabsichtigte PrometheusXL, weit in die Zukunft blickend, uns mitzuteilen, dass auch die Ära privaten Automobilbesitzes enden wird, zumal bereits heute die Ideologie, die das Automobil für eine überholte Technologie hält, bereits Anhänger findet…

  12. #566
    Politopia-Urgestein
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    Zitat Zitat von PrometheusXL Beitrag anzeigen
    Was genau ist denn nun Dein Claim, in der vorgetragenen Sache?
    Thema dieses Thread sind all die vertrauten Dinge aus unserem Alltag, die nach und nach zu verschwinden drohen - und was liest man gerade in den hiesigen Zeitungen? Selbst die doch erst vor rund zwei Jahren auf den deutschen Markt expandierende Handelskette Clas Olson, schließt sämtliche Standorte - da muss man sich doch langsam fragen, wozu unsere Zeitgenossen Mobiltelefone und Tabletcomputer en masse kaufen, wenn sie ihre jeweilige Wohnung kaum mehr verlassen…

  13. #567
    An allem schuld Avatar von PrometheusXL
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    Also was? Sterben als nächstes unsere Straßen, die Brücken, die Hoffnungen der Autofahrer auf reibungslosen Verkehr?
    Oder wohin sollte "uns" Dein weit ausschweifender Exkurs in die dramatischen städtebaulichen Ereignisse im Schleswig-Holsteinischen Pinneberg in Bezug zum Thema führen?
    Natürlich nirgendwohin.
    Das ist nicht weniger als Deine Form durchgehender Themenschredderung - ohne jeden Mehrwert.

    Und was haben im erneuten Exkurs ins Infinitesimale die Gewohnheiten der Menschen, die nicht bei Clas Olson einkauf(t)en, im Fred zu suchen?
    Dort war ich übrigens auch nie.
    Was hat das vorhersehbare Scheitern deren absurden Geschäftskonzepts mit der Tagesplanung der Menschen zu tun?
    Nichts.

    Was aber einmal mehr deutlich wird ist, wie wenig Du tatsächlich von dem verstehst, worüber du schreibst.

    Wer das Falsche macht, sollte nicht auf richtige Ergebnisse hoffen.
    Das gilt immer und überall.
    Das "1000-Töpfe"-Gemischtwarenkonzept im Edelsegment und in 1A-Lagen ist ein Garant für die Pleite. Das ist aber nichts neues. Was als schlichtes "Genereal Store"-Konzept in der Weite eines entsprechend geprägten Landes funktioniert, ist eben nicht zwingend auch ein Erfolgs-Konzept für die Großstadt. Und wer seine Standort-Sortimente-Kombination so derart deplatziert und unpassend wählt, hat vermutlich auch wenig Ahnung vom Geschäft außerhalb der eigenen Komfortzone.
    Das Konzept gegen jede Vernunft und berechtigte Skepsis so umsetzen zu wollen, erinnert mehr an ein "chasing the dream against all odds"-Trotzverhalten, als an kluges unternehmerisches Management.
    Was auch immer die Planer geritten hat, Kompetenz in Fragen der Standort- und Sortimentauswahl war es nicht. Denn dass das - die Wahl von 1A Lagen für Haushaltswaren im Edelsegment - also große und teure Flächenanforderung, kombiniert mit einer Artikel-Auswahl mit geringem Drehmoment, in einem Segment. in dem viel Wettbewerb und Preissensibilität herrschen - nicht aufgehen würde, stand schon fest, bevor die den ersten Laden geöffnet hatten. Wer bereit ist viel Geld auszugeben, geht nicht zum Filialisten, auch wenn der am Jungfernstieg residiert, junge Leute kaufen überwiegend online und der Rest preissensibel bei IKEA & Co.
    Das ist die grobe Rasterung, die man zu kennen hat. Und wer sich mit den Krümeln der Nische zufrieden geben will, muss kostenbewusst konzipieren. Und nicht in bester Lage am Jungfernstieg sein Geld verbrennen. Hast Du eine Vorstellung davon, was ein Ladengeschäft dieser Größe am Tag umsetzen muss, nur um die Miete aufzufangen? Das stand schon fest, bevor die den ersten Strich auf der Planungskizze für den Umbau in Auftrag gegeben hatten.
    Das konnte gar nicht funktionieren.
    Was ist also davon zu halten?

    Das bereits in der Planungphase zu erkennen und richtig einschätzen zu können, ist Teil dessen, was man wissen und können sollte, wenn man in verantwortlicher Position sitzt. Managementversagen nennt man das. Gegen Dummheit, Borniertheit und Ignoranz wächst eben kein Kraut.

    Und was hat das alles mit dem Thema des Fadens zu tun?
    Richtig, in Grunde nichts, denn die Ursache der Pleite sind kaufmännische Fehlentscheidungen im Einzelfall. Anfängerfehler.

    Womöglich solltes Du öfter die berohte Ladenwelt derjenigen aufsuchen, die den Job nicht richtig machen und deshalb scheitern. Macht doch einen Stuhlkreis auf, dort kann jeder sein Leid über die böse Welt klagen und sich selbst angemessen bedauern, dass die anderen gar nicht wissen, wie gut ihr eigentlich seid...
    Geändert von PrometheusXL (07.12.2018 um 07:54 Uhr)
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  14. #568
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    Zitat Zitat von Dieter59 Beitrag anzeigen
    Was soll das denn für eine Diskussionsrichtung werden? Autofahren gefälligst nur noch, um zur Arbeit zu kommen? Ich glaube nicht, dass das irgendwie mehrheitsfähig wird. Was ist sinnbefreit? Wo wäre die Grenze zu sinnvoll zu ziehen... wie ist das einzuordnen?

    Man sollte sich nur die Schuhe anziehen, die auch passen, und nicht jeden, der hingestellt wird, Dieter.
    Meine Aussage war adressiert. Nicht an Dich. Wenn Du Dich angesprochen fühlst, dann sage ich auch Dir, dass der Mensch nicht alles haben kann. Wir treffen alle jeden Tag Entscheidungen. Was wir tun, was wir unterlassen, worauf wir verzichten, um uns anderes zu ermöglichen. Wer sich nicht überschulden will, muss wählen, Prioritäten setzen und Entscheidungen treffen.
    Ein früherer Bekannter von mir ist den Leuten Jahre lang auf die Nerven gegangen, weil er ständig darüber lamentierte, dass es sooo teuer sei sich ein Boot zu leisten, es zu unterhalten, die Liegegebühren, und wenn man dann mal den Hebel auf den Tisch legt, dann säuft das Ding, einfach unglaublich, macht einen arm, und dann im Winter erst, nichts davon haben, aber für die Halle blechen, und dann die Versicherungen... unglaublich, was da durch die Finger rinnt, pure Geldvernichtung...
    Das ging allen unheimlich auf die Nerven, weil die Lösung doch eine so einfache ist.
    Entweder zahlen und fröhlich sein, oder abschaffen. Aber darum gings in Wirklichkeit gar nicht. War natürlich reine Angabe. Umso schlimmer.

    Wer sich seinen Weg selbst sucht, sich seine Hobbies aussucht, seine Leidenschaften pflegt, sich für etwas engagiert, muss mit den Umständen zurecht kommen. Freier Wille und eigene Verantwortung hängen zusammen.
    Macht was ihr wollt, aber lamentiert nicht. Andere sind nicht für das individuelle Vergnügen verantwortlich.

    Und wer sich das eine leistet, und deshalb auf anderes verzichten muss, hat seine Wahl auch getroffen.
    Wer seine Zeit mit dem Herumfahren aus Zeitvertreib verbringt, hat eben das Geld nicht mehr, dass das Herumfahren mit dem Auto kostet, und kann nichts anderes damit finanzieren. Den Taler kann man nur einmal ausgeben. Banal. Auch die Zeit kommt nicht wieder, die ist unwiederbringlich weg. Man hätte sie in Kombination mit dem eingesparten Geld auch für ein anderes Projekt zur Verfügung gehabt. War einmal. In Ausübung des freien Willens das eine gewählt und damit die Chance auf das andere vertan. Jeder nach seinem Gusto. Ursache ==> Wirkung. Kausalitäten. Normalität. Kein Grund für Lamento.
    Geändert von PrometheusXL (07.12.2018 um 11:16 Uhr)
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  15. #569
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    Zitat Zitat von PrometheusXL Beitrag anzeigen
    Also was? Sterben als nächstes unsere Straßen, die Brücken, die Hoffnungen der Autofahrer auf reibungslosen Verkehr? […]
    Das Stichwort "Brückensterben" steht tatsächlich noch an, denn der Sanierungs-, und Erneuerungsbedarf steigt, für die anfallenden Kosten sind jedoch die finanziellen Mittel der Kommunen, der Bundesländer und des Bundeshaushalts zumeist nicht ausreichend, weswegen die Verkehrsinfrastruktur schon derzeit spürbar ein Flickwerk darstellt. Bestes Beispiel ist ja die Ostseeautobahn entlang der Mecklenburgischen Ostseeküste, die als überaus ehrgeiziges Projekt so kurz nach ihrem zeitaufwendigen Bau schon erheblichen Nachbesserungsbedarf zeigt. Und das Verkehrsaufkommen wird wohl so bald nicht geringer werden, wenn die flächendeckende Distribution aufrechterhalten werden soll.
    Zitat Zitat von PrometheusXL Beitrag anzeigen
    […] Was auch immer die Planer geritten hat, Kompetenz in Fragen der Standort- und Sortimentauswahl war es nicht. […]
    Gilt Hamburg nicht als Stadt mit der höchsten Millionärsdichte? Als Medienstandort? Sind hier keine Werbeagenturen ansässig, deren Mitarbeiter doch eine gewisses Affinität zu Luxus, Lifestyle und modischem Tinnef vorleben, dem jüngere Karrieristen gern nacheifern, die doch in die unteren Führungsebenen der anderen ansässigen Unternehmen nachrücken?
    Zitat Zitat von PrometheusXL Beitrag anzeigen
    […] Womöglich solltes[t] Du öfter die be[d]rohte Ladenwelt derjenigen aufsuchen, die den Job nicht richtig machen und deshalb scheitern. […]
    Die Ladenwelt ist nicht nur bedroht - sie ist, straßenzugweise, längst ausradiert. Und mit der Reduktion des Warenangebotes auf Bäckereiwaren, Kaffeeausschank, Klamotten für Halbwüchsige und Mobiltelefone lohnt der Spaziergang durch die bisherigen Shoppingmeilen kaum noch.
    Geändert von I'm a Substitute (07.12.2018 um 13:56 Uhr) Grund: Link um Thema "Brückensterben" nachträglich eingefügt

  16. #570
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    Du begreifst sachdienliche Hinweise nicht einmal dann, wenn du mit der Nase auf Deine Denkfehler gestoßen wirst, und scheinst Dein eingeschränktes Begriffsvermögen für Inhalte und Zusammenhänge sogar zu genießen. Was soll man dazu noch sagen?
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