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Umfrageergebnis anzeigen: Wie schneidet die SPD bei der BTW 2017 ab?

Teilnehmer
29. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • <20%

    5 17,24%
  • 20%-23%

    7 24,14%
  • 23,01%-26%

    2 6,90%
  • 26,01%-29%

    11 37,93%
  • >29%

    4 13,79%
Seite 1 von 64 1231151 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 949

Thema: Bringt Martin Schulz die SPD nach oben?

  1. #1
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    Standard Bringt Martin Schulz die SPD nach oben?

    Was denkt Ihr, welche Chancen die SPD jetzt mit der Ernennung von Schulz bei der Wahl hat?
    Eine Begründung Eurer Antwort wäre nicht schlecht.


  2. #2
    Märzkämpfer Avatar von grimmstone
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    Ich habe lange gezögert, aber sei es drum:

    Ich mag eigentlich Leute, die so etwas wie eine Biografie haben.
    Hat er: kein Abi, Alkoholiker(so berichtet es zumindest die Presse!)

    Was er nicht hat: Alles andere.
    Das personifizierte Nichts.
    Er steht für Nichts, will Nichts, hat nur eine Zukunft als Pensionär, demnächst.

    Ich habe noch nie SPD gewählt, aber wenigstens 5% sollten sie haben.
    Es gibt wohl nur wenige Tiere, die uns für Menschen halten.
    Alfred Brehm

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu grimmstone für den nützlichen Beitrag:

    Kleinlok (04.02.2017)

  4. #3
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    Ich denke, der gefühlte Hype um Schulz ist eine SPD-Phantasie, die wie eine Seifenblase zerplatzen wird. Was sagte er bei Will sinngemäß:
    Die SPD habe in der großen Koalition als Juniorpartner ihre Handschrift nicht durchsetzen können. Von 98 bis 05 habe man ja gesehen, zu welchen Reformanstrengungen die SPD in der Lage sei. Das muss jedem Erwerbslosen und jedem Arbeiter wie eine Drohung klingen. Er ist genauso ein Spezialdemokrat wie alle seine Genossen in der SPD-Spitze. Das wird vor den Wählern nicht zu verstecken sein. Die SPD wird weiter absinken in der Wählergunst solange da keiner begreift, dass da seit gefühlten Ewigkeiten gegen die eigene Klientel gehandelt wird.

  5. Folgende 6 Benutzer sagen Danke zu Müllers Esel für den nützlichen Beitrag:

    Dieter59 (31.01.2017), grauer kater (31.01.2017), gun0815 (31.01.2017), Kleinlok (04.02.2017), Konrad (30.01.2017), zizou (07.02.2017)

  6. #4
    Endstation des Schwarzen Peters Avatar von Konrad
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    Die SPD hat ein grundlegendes Glaubwürdigkeitsproblem. Seit 1998 hat sie, mit Ausnahme von vier Jahren (2009-2013), bis heute insgesamt 15 Jahre lang die Regierungspolitik in wesentlichen Teilen mitgestaltet. In dieser Zeit hat die SPD die meisten Ihrer Stammwähler und ihr nahestehende Gruppen durch die Agenda-Politik, ihr Verhalten im Serbien/Kosovo-Konflikt und die Steigbügelhalterei für die CDU (Angela Merkel = "Die geht gar nicht!" - Gerhard Schröder), sowie die Forcierung der EU-Osterweiterung (zusammen mit den Grünen) vergrault.
    Die eigene Klientel wurde mehrfach durch eine Umkehr um 180°, entgegen den ursprünglichen Wahlversprechen, getäuscht. Besonders delikat und vertrauenerweckend waren auch die Reaktionen der Verantwortlichen auf entsprechende Vorhaltungen: "An Wahlversprechen gemessen zu werden ist unfair!" (Franz Müntefering).
    Es wurde von SPD-Granden sogar schamlos in die eigenen Tasche regiert und Gesetzgebung zum eigenen Vorteil missbraucht, siehe Wolfgang Clement, der sich nach Umarbeitung der Gesetze über die Arbeitnehmerüberlassung auf einem eigens für ihn geschaffenen neuen und gut dotierten Posten bei einem "Institut" des Branchenführers zur Ruhe gesetzt hat.
    Und dann die Entwürdigung von Menschen, die ein Leben lang geschuftet hatten, um nach Willen der SPD nach einem Jahr Arbeitslosengeldbezug in den euphemistisch zu HartzIV umetikettierten Sozialhilfepfuhl gestoßen und dort als Menschen zweiter Klasse behandelt zu werden.

    All das vergessen die Betroffenen und deren Familien der SPD nie - und die treuen Parteisoldaten und unverdrossen standhaften Alternativlosloyalen sterben langsam weg. Um neue Wählergruppen zu erobern, hat die SPD nicht das Personal und auch nicht die richtigen und vor allem glaubwürdigen Konzepte. Die verdiente Unglaubwürdigkeit und der Verdacht, nur daran interessiert zu sein, wieder Posten in den eigenen Reihen verteilen zu können, welche politische Flexibilität auch immer dafür erforderlich ist, haftet nach jahrelangen Vollbädern in der politischen Beliebigkeit wie der faulige Gestank an einem verwesenden Kadaver an der alten Tante SPD.
    Ich kann mir beim besten Willen kein Szenario vorstellen, in dem ein einzelner neuer Kopf das innerhalb von ein paar Monaten wieder weg gekärchert und gerade gerückt bekommen will.
    Geändert von Konrad (30.01.2017 um 18:47 Uhr) Grund: Fehler

  7. Folgende 8 Benutzer sagen Danke zu Konrad für den nützlichen Beitrag:

    Diogenes2100 (01.02.2017), grauer kater (31.01.2017), grimmstone (30.01.2017), Kleinlok (04.02.2017), Müllers Esel (30.01.2017), Peddargh (30.01.2017), Wieben Klas (30.01.2017), zizou (07.02.2017)

  8. #5
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    Zitat Zitat von Konrad Beitrag anzeigen
    Die SPD hat ein grundlegendes Glaubwürdigkeitsproblem. ....l.
    Diese Ausführlichkeit ist durchaus angemessen, um die verdorbenen Früchte, die die SPD laufend produziert, zu verbildlichen. Ich bin dessen leider ein wenig müde geworden mit der Zeit. Die treiben ihr Unwesen schon so lange.

  9. #6
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    Wenn Schulz innerhalb der kommenden rund acht Wahlkampfmonate alles "richtig" macht, keinen Fehltritte tut, bringt es die Partei auf Grund seiner derzeit bereits hohen Popularität und zugebilligten Authenzität und Glaubwürdigkeit sicherlich weiter nach vorne. Zudem scheint Merkel durch ihre zwar rational notwendige und gerechtfertigte Flüchtlingspolitik in weiten Kreisen der Bevölkerung nach wie vor geschwächt, so dass es für diesen aus Sicht der SPD "frischen" Kandidaten noch leichter fallen könnte, zusätzliche Wählerpotenziale zurückzugewinnen. Immerhin ist der Zahl der Neumitglieder inzwischen bereits in ansehnlicher vierstelliger Zahl angeben.

    Ausgehend vom aktuellen Stand (Sonntagsfrage) liegt die SPD nach Umfrage-Ergebnissen des Meinungsforschungsinstituts INSA, heute, am 30.01. bereits bei drei Prozent Zuwachs gegenüber dem Durchschnitt aller weiteren Institute und Umfragen allesamt im Januar erhoben, d. h. heute nach INSA bei 26%.
    Schulz hat alle male das Potenzial, in den kommenden acht Monaten das Ergebnis um 3% - 5% weiter zu steigern, so dass ich eher von Ergebnissen von an die 30% + zum Zeitpunkt der Bundestagswahlen ausgehe. An einen Kanzler Schulz glaube indessen nicht so recht.

  10. #7
    Märzkämpfer Avatar von grimmstone
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    Zitat Zitat von Yves Beitrag anzeigen

    Ausgehend vom aktuellen Stand (Sonntagsfrage) liegt die SPD nach Umfrage-Ergebnissen des Meinungsforschungsinstituts INSA, heute, am 30.01. bereits bei drei Prozent Zuwachs gegenüber dem Durchschnitt aller weiteren Institute und Umfragen allesamt im Januar erhoben, d. h. heute nach INSA bei 26%.
    Du weißt aber schon, dass INSA - consulere ein Institut des Springer-Verlages ist?

    http://www.insa-meinungstrend.de
    Es gibt wohl nur wenige Tiere, die uns für Menschen halten.
    Alfred Brehm

  11. Folgender Benutzer sagt Danke zu grimmstone für den nützlichen Beitrag:

    Wieben Klas (30.01.2017)

  12. #8
    Don Cordhoot Avatar von Wieben Klas
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    So sehr ich den frischen Wind schätze, den Martin Schulz in die SPD bringt, so sehr fürchte ich, dass während des Wahlkampfs bei den Genossen die Versuchung zunimmt, sich auf Kosten von Schulz zurückzulehnen und einen weiteren wertvollen Kanzlerkandidaten zu verbrennen.

    Ein Indiz dafür wird sein, dass die Genossen zunehmend in den bewährten Sonntagsredenbaukasten greifen und den Wahlkampf zum catwalk der Beliebigkeiten werden lassen.

    "Soziale Gerechtigkeit" ...

    ... so lange nicht klar zum Ausdruck gebracht wird, dass der inflationären Umverteilung von unten nach oben wirksame Schranken gesetzt werden, und wie das konkret geschehen soll, verkommt damit ein großer Begriff zu einer Worthülse.
    Geändert von Wieben Klas (30.01.2017 um 21:25 Uhr)
    De Leve Gott wull, dat wi in de Nacht eten.
    Sünst harr he nich dat Lücht in Köhlschapp mookt.

  13. Folgende 8 Benutzer sagen Danke zu Wieben Klas für den nützlichen Beitrag:

    ArgoNaut (02.02.2017), bakunicus (30.01.2017), grauer kater (31.01.2017), gun0815 (31.01.2017), Peddargh (30.01.2017), Sonne (31.01.2017), wudi (30.01.2017), zizou (07.02.2017)

  14. #9
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    Zitat Zitat von grimmstone Beitrag anzeigen
    Du weißt aber schon, dass INSA - consulere ein Institut des Springer-Verlages ist?

    http://www.insa-meinungstrend.de
    https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Binkert

    INSA ist ein AfD-nahes Insitut.

    „Binkert wird von Beobachtern eine große Nähe zur Partei Alternative für Deutschland (AfD), insbesondere zu deren Thüringer Landesverband um Björn Höcke attestiert. Nach Recherchen des Magazins Der Spiegel erbrachte das Binkert-Unternehmen DO Dienstleistungsoffice im Jahr 2014 Leistungen für die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag und erhielt bis zu 8.000 Euro monatlich. Zuvor hatte Binkert bereits in der Huffington Post „mehrere positiv klingende Artikel über die AfD“ verfasst.[4]

    Im Mai 2016 wurde durch Recherchen der Zeitung Thüringer Allgemeine bekannt, dass Binkert zusammen mit Landtagsabgeordneten und Mitarbeitern der AfD Thüringen im September 2015 einen Verein unter dem Namen Bürgerbündnis für Thüringen gegründet hat. Gründungsort war der Firmensitz von INSA, eine Villa in Erfurt. Der Verein wurde beispielsweise dazu genutzt, eine Räumlichkeit anzumieten, die der private Eigentümer ausdrücklich nicht an die AfD vermieten wollte.“


  15. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu Miriam für den nützlichen Beitrag:

    ArgoNaut (02.02.2017), grimmstone (31.01.2017), zizou (07.02.2017)

  16. #10
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    Zitat Zitat von grimmstone Beitrag anzeigen
    Du weißt aber schon, dass INSA - consulere ein Institut des Springer-Verlages ist?

    http://www.insa-meinungstrend.de
    Und was änderte das? Sie unterstellen, diese Umfrageergebnisse wären demnach nicht "seriös" und valide?
    Ich bin auch mit Sicherheit kein Springer-Fan, im Gegenteil, allerdings sämtliche Unternehmen dieses Konzerns per se zu dämonisieren käme auf das gleiche raus, wie von Pegidaisten und Teilen von AfD'lern vertretene Pauschale der "Mainstream-Politik" (sämtliche Parteien, abgesehen von AfD und NPD) und gleichgeschalteter, von Politik-Elite gesteuerten "Mainstream-Lügenpresse".

  17. #11
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    Zitat Zitat von Miriam Beitrag anzeigen
    https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Binkert

    INSA ist ein AfD-nahes Insitut.

    „Binkert wird von Beobachtern eine große Nähe zur Partei Alternative für Deutschland (AfD), insbesondere zu deren Thüringer Landesverband um Björn Höcke attestiert. Nach Recherchen des Magazins Der Spiegel erbrachte das Binkert-Unternehmen DO Dienstleistungsoffice im Jahr 2014 Leistungen für die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag und erhielt bis zu 8.000 Euro monatlich. Zuvor hatte Binkert bereits in der Huffington Post „mehrere positiv klingende Artikel über die AfD“ verfasst.[4]

    Im Mai 2016 wurde durch Recherchen der Zeitung Thüringer Allgemeine bekannt, dass Binkert zusammen mit Landtagsabgeordneten und Mitarbeitern der AfD Thüringen im September 2015 einen Verein unter dem Namen Bürgerbündnis für Thüringen gegründet hat. Gründungsort war der Firmensitz von INSA, eine Villa in Erfurt. Der Verein wurde beispielsweise dazu genutzt, eine Räumlichkeit anzumieten, die der private Eigentümer ausdrücklich nicht an die AfD vermieten wollte.“
    Und nun hängt das Institut der AfD an?
    Konservative Meinungsforschungs-Institute , Beispiel Noelle-Neumanns "Allensbach", tendieren üblicherweise zu gegenläufigen Prognosen und nehmen für missliebige Parteien eher Prognosen empirisch gerade noch vertretbar niedrigsten Ergebnisse an. Insofern, würde man nun INSA als AfD-nahe bezeichnen, was ich nicht beurteilen kann, wäre es an sich ein merkwürdiges Vorgehen, hätten die Mitarbeiter dieses Instituts die Zahlen für die SPD geschönt.

    Wie dem auch sei. Es folgen weitere acht Monate Whlkampf. Wir werden es begleiten können.

  18. #12
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    Zitat Zitat von Wieben Klas Beitrag anzeigen
    So sehr ich den frischen Wind schätze, den Martin Schulz in die SPD bringt, so sehr fürchte ich, dass während des Wahlkampfs bei den Genossen die Versuchung zunimmt, sich auf Kosten von Schulz zurückzulehnen und einen weiteren wertvollen Kanzlerkandidaten zu verbrennen.

    Ein Indiz dafür wird sein, dass die Genossen zunehmend in den bewährten Sonntagsredenbaukasten greifen und den Wahlkampf zum catwalk der Beliebigkeiten werden lassen.

    "Soziale Gerechtigkeit" ...

    ... so lange nicht klar zum Ausdruck gebracht wird, dass der inflationären Umverteilung von unten nach oben wirksame Schranken gesetzt werden, und wie das konkret geschehen soll, verkommt damit ein großer Begriff zu einer Worthülse.
    Der Mann ist gerade mal ein paar Tage nominiert und schon kommen Ungeduld und zurückhaltende bis vehemente Kritik auf. Haben auch die deutschen Bürger inzwischen jegliche Geduld und Gelassenheit verloren, zu sehen, was dieser Mann und seine Partei aufzustellen und durchzusetzen versuchen? Neu Ausrichtung, zurück zu den Wurzeln, möglicherweise ernsthaft? Geht heute gar nichts mehr anders? Drei Smartphones, ein Tablett, ein Laptop, APS und SMS ununterbrochen, alles jetzt, sofort, in Lichtgeschwindigkeit? Bis das ich zu Atmen vergesse oder meinen Säugling im Buggy vermisse auf der Straße, als ich in virtuellen Welten...weilte ?

    Verderblich Schnelllebigkeit mit einer höchst ungesunden Portion schädlichen Aktivismus.
    Ohne bereits konkret zu werden, kündigte er allerdings heute schon eine Absicht auf adäquate Vermögenssteuern an. An konkreten Plänen und Absichten wird er sich zukünftig im Wahlkampf und dann nach der BTW ggfs. auch als wer auch immer Angehöriger einer künftigen Regierungskoalition messen lassen müssen.
    Geändert von Yves (31.01.2017 um 00:49 Uhr)

  19. #13
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    Zitat Zitat von Yves Beitrag anzeigen
    Und nun hängt das Institut der AfD an?
    Konservative Meinungsforschungs-Institute , Beispiel Noelle-Neumanns "Allensbach", tendieren üblicherweise zu gegenläufigen Prognosen und nehmen für missliebige Parteien eher Prognosen empirisch gerade noch vertretbar niedrigsten Ergebnisse an. Insofern, würde man nun INSA als AfD-nahe bezeichnen, was ich nicht beurteilen kann, wäre es an sich ein merkwürdiges Vorgehen, hätten die Mitarbeiter dieses Instituts die Zahlen für die SPD geschönt.

    Wie dem auch sei. Es folgen weitere acht Monate Whlkampf. Wir werden es begleiten können.
    Der INSA Chef ist ein AfD Freund.

    INSA hat ein anderes Befragungsverfahren, online,
    deshalb sind die Werte einer neuen Partei wie der AfD
    oft näher an der Wirklichkeit als bei den anderen Instituten.


  20. #14
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    Zitat Zitat von Yves Beitrag anzeigen
    Der Mann ist gerade mal ein paar Tage nominiert und schon kommen Ungeduld und zurückhaltende bis vehemente Kritik auf. Haben auch die deutschen Bürger inzwischen jegliche Geduld und Gelassenheit verloren, zu sehen, was dieser Mann und seine Partei aufzustellen und durchzusetzen versuchen? Neu Ausrichtung, zurück zu den Wurzeln, möglicherweise ernsthaft? Geht heute gar nichts mehr anders? Drei Smartphones, ein Tablett, ein Laptop, APS und SMS ununterbrochen, alles jetzt, sofort, in Lichtgeschwindigkeit? Bis das ich zu Atmen vergesse oder meinen Säugling im Buggy vermisse auf der Straße, als ich in virtuellen Welten...weilte ?

    Verderblich Schnelllebigkeit mit einer höchst ungesunden Portion schädlichen Aktivismus.
    Ohne bereits konkret zu werden, kündigte er allerdings heute schon eine Absicht auf adäquate Vermögenssteuern an. An konkreten Plänen und Absichten wird er sich zukünftig im Wahlkampf und dann nach der BTW ggfs. auch als wer auch immer Angehöriger einer künftigen Regierungskoalition messen lassen müssen.
    Was regen Sie sich auf?
    Wenn ich die Beiträge zum Trump Thema lese..........erschließt sich das gleiche Bild. Auch Ihre Beiträge dazu zeigen genau das, was sie hier anprangern.
    Die größte Offenbarung ist die Stille.

    Laotse

  21. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Sonne für den nützlichen Beitrag:

    A0048 (31.01.2017), Fingerzeiger (01.02.2017)

  22. #15
    Politopia-Urgestein Avatar von grauer kater
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    Zitat Zitat von Miriam Beitrag anzeigen
    Was denkt Ihr, welche Chancen die SPD jetzt mit der Ernennung von Schulz bei der Wahl hat?
    Eine Begründung Eurer Antwort wäre nicht schlecht.
    Solange der Herr in seiner Phraseologie befangen bleibt und nicht ganz konkret sich von der Agenda 2010 des Herrn Schröder und seiner Konsorten distanziert, wird er die SPD nicht wieder als "Volkspartei" etablieren können, der die arbeitenden Menschen vertrauen. Allerdings könnte ihm helfen, dass Merkel bei allen, die etwas von Politik verstehen, abgewirtschaftet hat. Von ihr kann der Wähler nichts mehr erwarten, als Stillstand und Rückschritt. Schulz wäre zumindest die bessere Wahl.

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