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Thema: Zu Steinmeier muss gesagt werden

  1. #16
    Meckerfritze
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    Zitat Zitat von grauer kater Beitrag anzeigen
    […] In einer funktionierenden Demokratie hätten CDU/CSU/SPD einzig die Chance nach den Ergebnissen der GroKo, sich auf eine Erneuerung in der Opposition einrichten zu dürfen, doch da es schon seit langem keine Opposition in der Parteienlandschaft gibt, stellt sich die Frage, wer dann eben die Regierung stellen sollte. […]
    Eben: Weil es längst keine wirkliche Opposition gibt, ist auch niemand da, der die traditionellen Volksparteien in ihrer Regierungsverantwortung wirklich ablösen könnte. Einerseits gibt sich ein wachsender Teil der Bevölkerung mal anti-, mal wutbürgerlich, andererseits hängt ein großer Teil der Gesamtbevölkerung noch immer an Adenauer'schen Duktus "Keine Experimente". Dass derzeit ausgerechnet der rechte Rand des Parteienspektrums Wählerzulauf verzeichnet, ist ein erschütternd schlechtes Zeichen für die scheinbaren Fortschritte, die die Zivilgesellschaft seit den mittlerweile bald 50 Jahre zurückliegenden Studentenunruhen und dem späteren laissez-faire der 70er Jahre hätte verinnerlicht haben sollen…

  2. #17
    Politopia-Methusalem Avatar von grauer kater
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    Zitat Zitat von I'm a Substitute Beitrag anzeigen
    Eben: Weil es längst keine wirkliche Opposition gibt, ist auch niemand da, der die traditionellen Volksparteien in ihrer Regierungsverantwortung wirklich ablösen könnte. ................ die die Zivilgesellschaft seit den mittlerweile bald 50 Jahre zurückliegenden Studentenunruhen und dem späteren laissez-faire der 70er Jahre hätte verinnerlicht haben sollen…
    Schon der Begriff "Volksparteien" ist ein Euphemismus bei knapp 1,3 Millionen Mitgliedern und vor allem einer vertretenen Politik, die seit Jahrzehnten gegen das Volk gerichtet war und ist. Und, diese Parteien haben zwar regiert, doch Regierungsverantwortung ist nie übernommen worden, die Folgen der Politik hat immer das Volk getragen. Dass bei der Bildungspolitik und den Zumutungen für die Mehrheit der Deutschen die Zivilgesellschaft keine Fortschritte gemacht hat, ist auch nicht verwunderlich, ebensowenig der Trend nach Rechts, der immer dann auftritt, wenn sozialer Abstieg mit Bildungsdefiziten zusammenkommt. Die "Goldenen Dreißiger" des vorigen Jahrhunderts lassen grüssen! B.BRECHTs Satz: "Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch!" bleibt hoch altuell!

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu grauer kater für den nützlichen Beitrag:

    grimmstone (17.02.2017)

  4. #18
    Politopia-Methusalem Avatar von gun0815
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    Könnte man diesen Begriff nicht mal sein lassen? Volks-Partei ist in Zeiten, wo komische Menschen ständig brüllen "Wir sind das Volk" doch unheimlich vorbelastet. Mal davon ab, was Volk eigentlich ist, bzw. wer was draus macht. Eine Bevölkerung eines Landes muß kein Volk sein, kann, aber muß nicht. Wer sich dieses verstaubte Klischee noch selbst an die Backe heftet, sollte sich nicht wundern, wenn "Das Volk" es etwas anders sieht. Ich bin ja kein Volk. Will ich auch nicht sein, weil mir das viel zu anstrengend ist. Ich bin und bleib Individuum. Und das auch aus Überzeugung.

    mfg

    PS: Immer wenn einer sagt, das dies eine Volkspartei ist, dann würde ihc immer gern wissen wollen, von welchem Volk in unserer Republik ist das denn die Partei?

    PPS: ...noch was zum Thema: Steinmeier find ich doof!


  5. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu gun0815 für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (17.02.2017), grimmstone (17.02.2017), Konrad (17.02.2017)

  6. #19
    Meckerfritze
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    Zitat Zitat von gun0815 Beitrag anzeigen
    Könnte man diesen Begriff nicht mal sein lassen? […]
    Der Terminus "Volkspartei" versinnbildlicht, dass es sich nicht um eine Spartenpartei handelt. Der Anstoß, den Du an dieser Bezeichnung nimmst, verkennt, dass "Volk" hier keineswegs für einen Ethnozentrismus steht, sondern dafür, dass das Parteiprogramm gewissermaßen intendiert, für alle (ungeachtet der jeweiligen sozialen Stellung, des Berufs oder sonst einer Gruppenzugehörigkeit oder einem spezifischen und singulärem Interesse) die gewünschte parlamentarische Vertretung übernehmen zu können. Natürlich kann keine Partei diesem Anspruch genügen - aber da die traditionellen Stände längst nicht mehr existieren, funktionieren Arbeiter-, Beamten-, Bauernparteien ebenfalls nicht länger. Und nach dem Bruch der sozialliberalen Koalition (im September 1982) sind's halt nur noch Themen wie Steuern/Finanzen, Umwelt und Genderismus, in denen unterschiedliche Parteipositionen eifrig debattiert werden. Für alle anderen Interessen gibt's Berufsverbände, Gewerkschaften, Bürgerinitiativen, die teils außerparlamentarisch aktiv sind, teils "Berater" entsenden, um politischen Einfluss auf das zuständige Ministerium auszuüben.

  7. #20
    Politopia-Methusalem Avatar von grauer kater
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    Zitat Zitat von I'm a Substitute Beitrag anzeigen
    Der Terminus "Volkspartei" versinnbildlicht, .........................................
    Die Parteien in Deutschland sind längst zu Kanzlerwahlvereinigungen oder koalitionären Hilfstruppen deformiert worden, deren einziger Zweck darin besteht, mit viel Primborium und Manipulation über Wahlen dem Bürger einen Anschein demokratischer Mitbestimmung zu vermitteln, die er nach der Wahl nicht mehr hat. Sie sind von der herrschenden Schicht der Republik und darüber hinaus gekauft, eine Politik für die Interessen des Volkes findet nur noch insofern statt, dass Zugeständnisse gemacht werden, um eine revolutionäre Entwicklung auszuschließen. Mehrheitlich verfolgt die Politik jedoch Ziele, die keineswegs im Volksinteresse liegen, bis hin zu solchen, die mit dem Grundgesetz in Widerspruch stehen.

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu grauer kater für den nützlichen Beitrag:

    Miriam (17.02.2017)

  9. #21
    Politopia-Methusalem Avatar von gun0815
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    Zitat Zitat von I'm a Substitute Beitrag anzeigen
    Der Terminus "Volkspartei" versinnbildlicht, dass es sich nicht um eine Spartenpartei handelt. Der Anstoß, den Du an dieser Bezeichnung nimmst, verkennt, dass "Volk" hier keineswegs für einen Ethnozentrismus steht, sondern dafür, dass das Parteiprogramm gewissermaßen intendiert, für alle (ungeachtet der jeweiligen sozialen Stellung, des Berufs oder sonst einer Gruppenzugehörigkeit oder einem spezifischen und singulärem Interesse) die gewünschte parlamentarische Vertretung übernehmen zu können. Natürlich kann keine Partei diesem Anspruch genügen - aber da die traditionellen Stände längst nicht mehr existieren, funktionieren Arbeiter-, Beamten-, Bauernparteien ebenfalls nicht länger. Und nach dem Bruch der sozialliberalen Koalition (im September 1982) sind's halt nur noch Themen wie Steuern/Finanzen, Umwelt und Genderismus, in denen unterschiedliche Parteipositionen eifrig debattiert werden. Für alle anderen Interessen gibt's Berufsverbände, Gewerkschaften, Bürgerinitiativen, die teils außerparlamentarisch aktiv sind, teils "Berater" entsenden, um politischen Einfluss auf das zuständige Ministerium auszuüben.
    .....aha.....ja.....klar..... aber was willst du mir jetzt genau sagen?


  10. #22
    Meckerfritze
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    Zitat Zitat von gun0815 Beitrag anzeigen
    […] was willst du mir jetzt genau sagen?
    Erstens steht's da bereits geschrieben, zweitens kannst Du ja, wenn Dir die Lektüre zu mühsam erscheint, Deine ehemalige Lehrkraft für den schulischen Deutschunterricht kontaktieren, um's Dir erklären zu lassen. Wie weit verbreitet jedoch der Unwille, zu diskutieren, gerade bei bei Teilnehmern bei Onlineforen ist, wäre sicher ein geeigneter Untersuchungsgegenstand für Soziologen und Politologen.
    In diesem Thread scheint der Betitelung nach ja die persönliche Eignung Walter Steinmeiers für das hohe (und beim gegenwärtigen Bürgertum doch als so verzichtbar angesehene) Amt des Bundespräsidenten hauptsächlicher Gesörächsgegenstand zu sein, woraus sich dann das Wehklagen über die kaum noch wahrnehmbare Unterscheidbarkeit der Ziele doch konkurrierender Parteien und die allgemeine Enttäuschung über die etablierten und traditionell größeren Parteien entspann.
    Walter Steinmeier gehört einer Partei an, die als die älteste Deutschlands gilt, und die sich von ihrem ursprünglichen Profil deutlich entfernt hat, um Wähler ausserhalb ihrer Stammklientel zu erreichen, jedoch seit Jahrzehnten zunehmender Bedeutungslosigkeit entgegenstrebt. (Woran sie ja keineswegs schuldlos ist, bedenkt man, wie der Seeheimer Kreis die Parteihülle von allen politischen Inhalten "entkernt" hat)

  11. #23
    Politopia-Methusalem Avatar von gun0815
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    Zitat Zitat von I'm a Substitute Beitrag anzeigen
    Erstens steht's da bereits geschrieben, zweitens kannst Du ja, wenn Dir die Lektüre zu mühsam erscheint, Deine ehemalige Lehrkraft für den schulischen Deutschunterricht kontaktieren, um's Dir erklären zu lassen. Wie weit verbreitet jedoch der Unwille, zu diskutieren, gerade bei bei Teilnehmern bei Onlineforen ist, wäre sicher ein geeigneter Untersuchungsgegenstand für Soziologen und Politologen.
    In diesem Thread scheint der Betitelung nach ja die persönliche Eignung Walter Steinmeiers für das hohe (und beim gegenwärtigen Bürgertum doch als so verzichtbar angesehene) Amt des Bundespräsidenten hauptsächlicher Gesörächsgegenstand zu sein, woraus sich dann das Wehklagen über die kaum noch wahrnehmbare Unterscheidbarkeit der Ziele doch konkurrierender Parteien und die allgemeine Enttäuschung über die etablierten und traditionell größeren Parteien entspann.
    Walter Steinmeier gehört einer Partei an, die als die älteste Deutschlands gilt, und die sich von ihrem ursprünglichen Profil deutlich entfernt hat, um Wähler ausserhalb ihrer Stammklientel zu erreichen, jedoch seit Jahrzehnten zunehmender Bedeutungslosigkeit entgegenstrebt. (Woran sie ja keineswegs schuldlos ist, bedenkt man, wie der Seeheimer Kreis die Parteihülle von allen politischen Inhalten "entkernt" hat)
    ....und warum willst du mir das sagen?


  12. #24
    Meckerfritze
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    Zitat Zitat von gun0815 Beitrag anzeigen
    ....und warum willst du mir das sagen?
    Weswegen bringst Du ein Fullquote, nur um eine zum Thema nichts beitragende Frage anzuhängen? Auch an anderer Stelle beschränkte sich Dein Beitrag auf […]
    Zitat Zitat von gun0815 Beitrag anzeigen
    […] Steinmeier find ich doof!
    Man mag zum Werdegang des Herrn stehen, wie man will, aber die bislang ausgeübten Funktionen prädestinieren ihn als geeigneten Kandidaten für's Amt des Bundespräsidenten.

  13. Folgender Benutzer sagt Danke zu I'm a Substitute für den nützlichen Beitrag:

    Miriam (18.02.2017)

  14. #25
    Politopia-Methusalem Avatar von gun0815
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    Zitat Zitat von I'm a Substitute Beitrag anzeigen
    Weswegen bringst Du ein Fullquote, nur um eine zum Thema nichts beitragende Frage anzuhängen?
    Ich nerve dich halt gern. Betrachte es als eine erfrischend abartige Form der Liebe.

    Auch an anderer Stelle beschränkte sich Dein Beitrag auf […]Man mag zum Werdegang des Herrn stehen, wie man will, aber die bislang ausgeübten Funktionen prädestinieren ihn als geeigneten Kandidaten für's Amt des Bundespräsidenten.
    Das Amt definiert nicht die Befähigung! Ausgerechnet aus deinem Mund solch Boshaftigkeiten zu hören schmerzt jetzt echt. Letztlich kann jeder Wahlberechtigte, der das 40ste Lebensjahr erreicht hat gewählt werden bzw kandidieren. Andere Voraussetzungen sind nicht definiert. Mach dich mal schlau und benutze endlich mal Google... ..ja der war flach.

    Andererseits, deine Maßregelungen gehen mir, und da bin ich garantiert (um was wollen wir wetten) nicht der einzige, ein klein wenig auf die Nerven. Aber was sich liebt das neckt sich. Nich war? In sofern ist jeder deiner Beiträge gleicher Couleur ein Liebesbeweis an jeden gemaßregelten User.

    Geändert von gun0815 (19.02.2017 um 05:00 Uhr) Grund: Peinlichkeiten hinzugefügt


  15. #26
    Politopia-Methusalem Avatar von gun0815
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    Zu diesem Mensch muß gesagt werden, dass er es mit der Wahrheit wohl nicht so hat.....

    In diesem Interview mit der ARD hat er sich wohl nicht ganz über Fakten informiert. NachDenkSeiten hat sich des Themas angenommen.

    Die Fakes des neuen Bundespräsidenten und seiner Mitstreiter bei der Agenda 2010 und der Ukraine Krise



  16. Folgende 4 Benutzer sagen Danke zu gun0815 für den nützlichen Beitrag:

    Diogenes2100 (20.02.2017), grauer kater (21.02.2017), grimmstone (20.02.2017), Miriam (21.02.2017)

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