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Thema: Die Kosten des Klimawandels und die Frage, was ist zu tun?

  1. #91
    Individuum Avatar von Diogenes2100
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    Zitat Zitat von ArgoNaut Beitrag anzeigen
    Du liebe Zeit - Du glaubst wirklich, dass das Gros der Bevölkerung durch Argumente zu unschädlichem Verhalten zu bringen ist?
    Ich glaube daran, dass man es zumindest versuchen muss.

    Zitat Zitat von ArgoNaut Beitrag anzeigen
    Das stimmt, deshalb muss man aber nicht auch die gröbsten noch akzeptieren. Immerhin, es geht um Zusammenleben.
    Das kommt darauf an, wie man "gröbste" definiert und vor allem wer dies definiert.

    Zitat Zitat von ArgoNaut Beitrag anzeigen
    Nein, der blättert! Schau, was Reiche für ein einfaches Essen vom Sternekoch zu zahlen bereit sind.
    Klar - wenn die Quittung beim Steuerberater landet ...

    Zitat Zitat von ArgoNaut Beitrag anzeigen
    Das dauert aber zu lange, und wenn Du den paternalistischen Staat nicht willst: Wer kann es durchsetzen? Im Kleinen, bei schnellen Dingen, ist der kurze Weg über den Geldbeutel sicher erfolgreich, aber Du brauchst den Staat, der es bestimmt.
    Da bin ich komplett anderer Meinung. Wenn man es nicht schafft, Einsicht in die Notwendigkeit bestimmter Maßnahmen und Regeln zu erzeugen, werden diese Regeln mit allen Mitteln umgangen.
    Wenn Jesus zu Zeiten des Radikalenerlasses gewirkt hätte, hatte er nicht mal Postbote werden können - dieser linksradikale Sozialromantiker

  2. #92
    Endstation des Schwarzen Peters Avatar von Konrad
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    Regeln werden so oder so umgangen. Und zwar von denjenigen, die meinen, dass für sie keine Regeln gelten, weil sie es sein wollen, die die Regeln schreiben und auslegen - zu ihren eigenen Gunsten. Auf diesem schon lange erkannten Sachverhalt basieren die Erfordernisse der Rechtsprechungen seit Anbeginn der Zivilisation, vermutlich schon bei den Höhlenmenschen - nur waren die Regeln/Gesetze dort ungeschrieben.

    Regeln und Regelverstöße sind die beiden Seiten der gleichen Medaille. Und zwar immer dann, wenn es gerade individuellen Sinn ergibt. Das zu negieren ist wirklichkeitsfremd.
    Das Verbotene hat natürlich andererseits auch einen Reiz, daher wird die Regel auch getestet... aber die antiautoritäre Erziehung wird nicht ohne Grund vor allem von deren Opfern, den regellos aufgewachsenen Kindern, weitgehend beklagt bis verteufelt.

    Konsequenzenlose Verstöße gegen Regeln sind kontraproduktiv. Nicht nur, dass der Verstoßende durch Erfolg belohnt wird, er tritt auch noch ein Frustrationseffekt bei den Regeltreuen ein, wenn Verstöße für die diese Regeln nicht Beachtenden konsequenzenkos und ungeahndet bleiben.
    Das alles ist bereits seit langem bekannt. Regeln und Konsequenzen bei Verstößen sind ein akzeptiertes Konzept in allen sozialen Gruppen.
    Es ist eben ein Frage der Balance. Wenn es im wahren Leben keine Regeln und deren konsequente Durchsetzung gibt, nimmt sich der Stärkste am Ende alles. Weil er es kann.
    Auch Deine Ideen basieren auf Regeln und Durchsetzungsmacht. Du hast das, was du vorne ablehnst, hintenrum also doch als erforderlich erkannt und stillschweigend implementiert, machst dir zwischendurch nur - aus Gründen, die kaum nachvollziehbar sind - ein paar dialiktische Extrawindungen zur Individualauslegung rein.
    Wenn Du das Geld zum Maßstab des Grades der Kann-Ausweitung für das Individuum machst, förderst Du das Recht des Stärkeren. Nichts anderes ist das.
    Geändert von Konrad (02.11.2017 um 12:12 Uhr) Grund: l

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Konrad für den nützlichen Beitrag:

    ArgoNaut (02.11.2017)

  4. #93
    Politopia-Haudegen Avatar von ArgoNaut
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    Bei mir geht die Einsicht in die Notwendigkeit von Regeln sogar so weit, dass ich ein Mißtrauen gegen Menschen und Parteien habe, die immer nach "weniger Staat" rufen. Schaut man, wer das ist, sind das in der Regel die, die sich gleichzeitig nach Extrawürsten umschauen.
    Übrigens dürften wir die einzige Tierart sein, die ihre Regeln überhaupt infrage stellt. Wahrscheinlich ist der Grund, dass wir darüber theoretisieren können. Nicht, dass andere Tiere nicht auch versuchen würden, gegen die Regeln ihrer Gemeinschaft zu verstoßen, bei denen folgt die Strafe aber meist auf dem Fuß, und wenn nicht, kommen sie trotzdem nicht auf die Idee, die Regel würde erst gar nicht für sie gelten.
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  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu ArgoNaut für den nützlichen Beitrag:

    Konrad (02.11.2017)

  6. #94
    Endstation des Schwarzen Peters Avatar von Konrad
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    Wenn man sich die Animation in Beitrag bei Spon ansieht, wird deutlich, wie viel Land alleine an den deutschen Küsten und entlang der Flüsse verloren gehen wird, wenn nichts gegen die Überflutung getan wird. Und solche Mammut-Bauvorhaben dauern viele Jahrzehnte und kosten zig Milliarden Euronen https://daily.spiegel.de/news/sos-wi...edroht-a-47809
    Geändert von Konrad (12.11.2017 um 17:36 Uhr)

  7. #95
    Politopia-Haudegen Avatar von ArgoNaut
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    Manchmal beginne ich, mich nach einer utilistaristischen Diktatur zu sehnen. Die könnte Industriebetriebe aus Großstädten dorthin verlagern, wo Kohlekraftwerke geschlossen werden, so dass es am Ende in den Großstädten mehr Wohnraum und in den ehemaligen Kohleabbau-Gegenden neue Arbeitsplätze gibt.
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