Close
Login to Your Account
Politopia - Das Europa-Forum - Powered by vBulletin
Seite 1 von 5 123 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 73

Thema: 100 Jahre Oktoberrevolution

  1. #1
    Endstation des Schwarzen Peters Avatar von Konrad
    Registriert seit
    24.01.2017
    Beiträge
    3.151
    Danke
    1.383
    Thanked 1.703 Times in 1.070 Posts

    Standard 100 Jahre Oktoberrevolution

    Am 7. November 1917, dem 25. Oktober nach damaliger Zeitrechnung in Russland, eroberten die Bolschewisten die Macht. Hier ein kurzer Abriss der Ereignisse: http://www.spiegel.de/einestages/100...a-1176310.html

    Die Welt veränderte sich in der Folge.
    Der Kommunismus wurde den einen zur Verheißung, den anderen zum Schreckgespenst.

    Was ist davon heute geblieben?

  2. #2
    Endstation des Schwarzen Peters Avatar von Konrad
    Registriert seit
    24.01.2017
    Beiträge
    3.151
    Danke
    1.383
    Thanked 1.703 Times in 1.070 Posts

    Standard

    Die Revolution der Frauen heißt ein Beitrag von Bärbel Schmidt-Sakic auf der Website des ZDF
    Die russische Revolution wurde nicht nur von Männern gemacht. Im Gegenteil, Frauen hatten daran entscheidenden Anteil. Das wurde später in der Sowjetunion verschwiegen.

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Konrad für den nützlichen Beitrag:

    Schopenhauer (07.11.2017)

  4. #3
    Politopia-Haudegen Avatar von Verbalwalze
    Registriert seit
    28.12.2009
    Beiträge
    9.777
    Danke
    798
    Thanked 5.170 Times in 3.292 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von Konrad Beitrag anzeigen
    Am 7. November 1917, dem 25. Oktober nach damaliger Zeitrechnung in Russland, eroberten die Bolschewisten die Macht. Hier ein kurzer Abriss der Ereignisse: http://www.spiegel.de/einestages/100...a-1176310.html

    Die Welt veränderte sich in der Folge.
    Der Kommunismus wurde den einen zur Verheißung, den anderen zum Schreckgespenst.

    Was ist davon heute geblieben?
    Wenn man noch einen Rest Menschenverstand hat: Das Schreckgespenst.

    Gruß
    Verbalwalze
    Recht ist es, auch vom Feind zu lernen.

    P.S.
    Tipp: Lies Deine Antwort noch einmal durch und prüfe deren Gehalt, bevor Du postest.

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu Verbalwalze für den nützlichen Beitrag:

    Fingerzeiger (07.11.2017)

  6. #4
    Individuum Avatar von Diogenes2100
    Registriert seit
    08.02.2011
    Beiträge
    21.535
    Danke
    6.874
    Thanked 20.515 Times in 10.909 Posts

    Standard

    Während man dort Nägel mit Köpfen machte, verrieten in Deutschland angebliche Sozialdemokraten die Arbeiterschaft. Lenin hatte recht mit seiner Aussage über die Bahnsteigkarten.
    Wenn Jesus zu Zeiten des Radikalenerlasses gewirkt hätte, hatte er nicht mal Postbote werden können - dieser linksradikale Sozialromantiker

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu Diogenes2100 für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (09.11.2017)

  8. #5
    Endstation des Schwarzen Peters Avatar von Konrad
    Registriert seit
    24.01.2017
    Beiträge
    3.151
    Danke
    1.383
    Thanked 1.703 Times in 1.070 Posts

    Standard

    Gestern lief der Oskar-prämierte - von den Amerikanern aber geschmähte - Spielfim Reds bei Arte.

    Die Geschichte beruht auf dem Leben des Journalisten und ersten Vorsitzenden der Kommunistischen Partei der USA, John Reed. Der Film spielt in den Zeiten vor dem Eintritt der USA in dern Ersten Weltkrieg und im weiteren Verlauf im Vorfeld der Entwicklungen bis zur Oktoberrevolution, über die Reed in seinem Buch Zehn Tage, die die Welt erschütterten schrieb.
    Geändert von Konrad (07.11.2017 um 18:07 Uhr)

  9. Folgender Benutzer sagt Danke zu Konrad für den nützlichen Beitrag:

    Schopenhauer (07.11.2017)

  10. #6
    Endstation des Schwarzen Peters Avatar von Konrad
    Registriert seit
    24.01.2017
    Beiträge
    3.151
    Danke
    1.383
    Thanked 1.703 Times in 1.070 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von Verbalwalze Beitrag anzeigen
    Wenn man noch einen Rest Menschenverstand hat: Das Schreckgespenst.

    Gruß
    Verbalwalze

    Ist es so? Wirklich?
    Was wäre wohl ohne die Oktoberrevolution und die anschließenden Entwicklungen, einschließlich der Blockbildung, geschehen?
    Hätte beispielsweise Hitler aufgehalten werden können?
    Hätte es die gleichen technischen Entwicklungen gegeben?
    Wären die Amerikaner zum Mond geflogen?
    Gäbe es Satelliten, PCs, das Internet und Smartphones etc...?

    Manches gewinnt erst in der Betrachtung im größeren Maßstab an Zusammenhang ...
    Geändert von Konrad (07.11.2017 um 17:45 Uhr)

  11. Folgender Benutzer sagt Danke zu Konrad für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (09.11.2017)

  12. #7
    Politopia-Haudegen Avatar von Schopenhauer
    Registriert seit
    02.08.2010
    Ort
    Nordisch by nature
    Beiträge
    5.122
    Danke
    5.839
    Thanked 5.481 Times in 2.681 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von Konrad Beitrag anzeigen
    Am 7. November 1917, dem 25. Oktober nach damaliger Zeitrechnung in Russland, eroberten die Bolschewisten die Macht. Hier ein kurzer Abriss der Ereignisse: http://www.spiegel.de/einestages/100...a-1176310.html

    Die Welt veränderte sich in der Folge.
    Der Kommunismus wurde den einen zur Verheißung, den anderen zum Schreckgespenst.

    Was ist davon heute geblieben?
    Der größte Fehler des linken Spektrums in Russland war, dass sie die anfangs relativ kleine Gruppe der Bolschewiki haben gewähren lassen.Besonders tragisch in diesen Wirren ist die Rolle der Kronstädter Soldaten, welche die Bolschewiki nicht nur einmal aus der Scheisse gehauen haben.Am Ende haben sie das mit dem eigenen Leben bezahlt.Denn eigentlich standen sie für eine parlamentarische Demokratie (in diesem Falle Räte-Republik).
    Aber auch die Künstler/Intellektuelle haben keine klare Linie gefunden und den Durchblick verloren.Ein weiterer Punkt war das eingreifen der Alliierten (UK, Frankreich, Japan, USA) mit militärischer Präsenz, welches die Bolschewiki fast an den Rande der Niederlage gebracht hatte, aus dem sie aber am Ende gestärkt herausgekommen sind (Kronstädter Soldaten).

    Wäre Alexander Kerenski nicht so halsstarrig gewesen und hätte mit dem deutschen Reich Frieden geschlossen, dann hätte es Lenin sehr schwer gehabt.Aber wäre wäre Fahradkette...

    Geblieben ist die Idee, welche nie mehr verschwinden wird.Wer seine Bürger wie Vieh behandelt sollte sich dieser Vorgänge immer bewußt sein.

  13. Folgender Benutzer sagt Danke zu Schopenhauer für den nützlichen Beitrag:

    Zippo (08.11.2017)

  14. #8
    Politopia-Haudegen Avatar von Verbalwalze
    Registriert seit
    28.12.2009
    Beiträge
    9.777
    Danke
    798
    Thanked 5.170 Times in 3.292 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von Konrad Beitrag anzeigen
    Ist es so? Wirklich?
    Was wäre wohl ohne die Oktoberrevolution und die anschließenden Entwicklungen, einschließlich der Blockbildung, geschehen?
    Hätte beispielsweise Hitler aufgehalten werden können?
    Hätte es die gleichen technischen Entwicklungen gegeben?
    Wären die Amerikaner zum Mond geflogen?
    Gäbe es Satelliten, PCs, das Internet und Smartphones etc...?

    Manches gewinnt erst in der Betrachtung im größeren Maßstab an Zusammenhang ...
    Ein abschreckendes Beispiel, das andere zu höheren Leistungen anspornt ist immer noch ein Schreckgespenst. Auf der Schiene kannst Du auch einige braune Fragezeichen ziehen, in den gleichen Kategorien.

    Und ist es nicht ein wenig zynisch denjenigen gegenüber die dann das abschreckende Beispiel befüllen dürfen?

    Gruß
    Verbalwalze
    Recht ist es, auch vom Feind zu lernen.

    P.S.
    Tipp: Lies Deine Antwort noch einmal durch und prüfe deren Gehalt, bevor Du postest.

  15. #9
    Politopia-Haudegen Avatar von Verbalwalze
    Registriert seit
    28.12.2009
    Beiträge
    9.777
    Danke
    798
    Thanked 5.170 Times in 3.292 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von Diogenes2100 Beitrag anzeigen
    Während man dort Nägel mit Köpfen machte, verrieten in Deutschland angebliche Sozialdemokraten die Arbeiterschaft. Lenin hatte recht mit seiner Aussage über die Bahnsteigkarten.
    Nein, das waren okinal-echte Sozialdemokraten, die mitgeholfen haben, die Demokratie vor gewaltputschenden Extremisten zu retten.

    Gruß
    Verbalwalze
    Recht ist es, auch vom Feind zu lernen.

    P.S.
    Tipp: Lies Deine Antwort noch einmal durch und prüfe deren Gehalt, bevor Du postest.

  16. #10
    Individuum Avatar von Diogenes2100
    Registriert seit
    08.02.2011
    Beiträge
    21.535
    Danke
    6.874
    Thanked 20.515 Times in 10.909 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von Verbalwalze Beitrag anzeigen
    Nein, das waren okinal-echte Sozialdemokraten, die mitgeholfen haben, die Demokratie vor gewaltputschenden Extremisten zu retten....
    So kann man sich die teils vollkommen überflüssigen und von keinerlei Kompromiss- und Verhandlungsbereitschaft begleiteten Gewaltexzesse durch die SPD geführte erste Weimarer Regierung auch schönreden.
    Wenn Jesus zu Zeiten des Radikalenerlasses gewirkt hätte, hatte er nicht mal Postbote werden können - dieser linksradikale Sozialromantiker

  17. Folgender Benutzer sagt Danke zu Diogenes2100 für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (09.11.2017)

  18. #11
    Endstation des Schwarzen Peters Avatar von Konrad
    Registriert seit
    24.01.2017
    Beiträge
    3.151
    Danke
    1.383
    Thanked 1.703 Times in 1.070 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von Verbalwalze Beitrag anzeigen
    Ein abschreckendes Beispiel, das andere zu höheren Leistungen anspornt ist immer noch ein Schreckgespenst. Auf der Schiene kannst Du auch einige braune Fragezeichen ziehen, in den gleichen Kategorien.

    Und ist es nicht ein wenig zynisch denjenigen gegenüber die dann das abschreckende Beispiel befüllen dürfen?

    Zunächst einmal sollte man Geschichte emotionslos und möglichst wertfrei als geschehene und damit gegebene Fakten und Sachverhalte betrachten und analysieren.

    Und ja, ohne die Nazis gäbe es das heutige Europa nicht, und ohne die Kartoffelfäule wäre die Entwicklung, die den USA großen Auftrieb verliehen hatte, wesentlich langsamer verlaufen, ohne Hiroschima und Nagasaki gäbe es keine Abschreckung.
    Das als gegebene Tatsachen anzuerkennen und die Mechanismen zu verstehen, ohne gleich ins übliche Mantra zu verfallen, ist keine schlechte Idee, um zu verstehen, wie Entwicklung funktioniert.

    Geschehnisse stehen im Kontext ihrer Zeit und waren, sind und werden stets die Plattformen für alles, was sich daraus entwickelt hat. Nimmst du das berühmte Großvater-Paradoxon, ergeben bereits kleine Veränderungen im Zeitstrom große Auswirkungen für die Zukunft. Und große Veränderungen in der Vergangenheit schreiben demzufolge logischerweise die darauf aufbauende Geschichte völlig um.

    Hätte es Marx nicht gegeben, =>hätte es Lenin und die Bolschewiki nicht gegeben, => hätte es Hitler und Stalin nicht gegeben, => hätte es den zweiten WK nicht gegeben, => hätte es vermutlich die Ehe/Verbindung Deiner Eltern nicht gegeben => und damit Dich nicht gegeben => und diesen Diskurs auch nicht.

    Den allerdings ohnehin vermutlich schon deshalb nicht, weil die Ereignisse, und die Machtblockverhältnisse, die Einflüsse um die erst aus dem WK2 entstandenen Blöcke herum, sich anders entwickelt hätten, der fehlende technologische Druck auf die Militärtechnik nicht zu den Entwicklungen geführt hätte, die wir heute selbstverständlich nutzen und wir daher schon deshalb nie in diese Situation hätten kommen können, dass wir am Rechner sitzen und einen Disput über die Wichtigkeit der Abfolge von Geschichte - und sei sie noch so finster gewesen - führen, weil dieser Moment des Meinungsaustausches überhaupt (noch) nicht entstehen konnte, da sich aller Wahrscheinlichkeit niemand darum bemüht hätte, diese Entwicklungen in unter einhundert Jahren mit Hochdruck und viel Input an Ressourcen, Kapital und Know-How zu betreiben, um die erforderlichen Technologien zunächst militärisch und später zivil für die Nutzung als Alltagsgadgets zur Verfügung stellen zu können...
    Kausalitäten. Entwicklung von Geschichte zum Anfassen.
    Geändert von Konrad (08.11.2017 um 12:58 Uhr)

  19. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Konrad für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (09.11.2017), gun0815 (08.11.2017)

  20. #12
    Letzter Mohikaner Avatar von Uncas
    Registriert seit
    12.04.2010
    Beiträge
    18.734
    Danke
    13.575
    Thanked 19.224 Times in 8.749 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von Konrad Beitrag anzeigen
    Am 7. November 1917, dem 25. Oktober nach damaliger Zeitrechnung in Russland, eroberten die Bolschewisten die Macht. Hier ein kurzer Abriss der Ereignisse: http://www.spiegel.de/einestages/100...a-1176310.html

    Die Welt veränderte sich in der Folge.
    Der Kommunismus wurde den einen zur Verheißung, den anderen zum Schreckgespenst.

    Was ist davon heute geblieben?
    Für mich die Erkenntnis, dass jede Ideologie, die einen "neuen Menschen" kreieren will und sich nicht an den Bedürfnissen und Eigenarten des existierenden Menschen ausrichtet, nur Katastrophen verursacht.
    Die Grundidee, die Knechtschaft der Arbeiter und mit gewissen althergebrachten "Gewissheiten" zu brechen, war keine Schlechte.
    Nur ist der Kommunismus am Ende eben genau so eine autoritäre, menschenverachtende Herrschaftsform.
    Nichts wahrhaft Wertvolles erwächst aus Ehrgeiz oder bloßem Pflichtgefühl, sondern vielmehr aus Liebe und Treue zu Menschen und Dingen. (Albert Einstein)


  21. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Uncas für den nützlichen Beitrag:

    ArgoNaut (08.11.2017), Konrad (08.11.2017)

  22. #13
    Politopia-Haudegen Avatar von ArgoNaut
    Registriert seit
    05.10.2013
    Ort
    Mit Blick auf den Würmsee
    Beiträge
    6.324
    Danke
    3.478
    Thanked 4.634 Times in 2.645 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von Uncas Beitrag anzeigen
    Für mich die Erkenntnis, dass jede Ideologie, die einen "neuen Menschen" kreieren will und sich nicht an den Bedürfnissen und Eigenarten des existierenden Menschen ausrichtet, nur Katastrophen verursacht.
    Die Grundidee, die Knechtschaft der Arbeiter und mit gewissen althergebrachten "Gewissheiten" zu brechen, war keine Schlechte.
    Nur ist der Kommunismus am Ende eben genau so eine autoritäre, menschenverachtende Herrschaftsform.
    Den neuen Menschen kreieren zu wollen, ist wie dem Gaul das Fressen abgewöhnen zu wollen. Wie wir aus der Fabel wissen, kann das nur schiefgehen.
    Gelassenheit ist die Grundvoraussetzung für Höflichkeit

    (Moritz Freiherr Knigge)


    Everyone is entitled to their own opinion but not their own facts

    (Daniel Patrick Moynihan)

  23. Folgender Benutzer sagt Danke zu ArgoNaut für den nützlichen Beitrag:

    Uncas (08.11.2017)

  24. #14
    Individuum Avatar von Diogenes2100
    Registriert seit
    08.02.2011
    Beiträge
    21.535
    Danke
    6.874
    Thanked 20.515 Times in 10.909 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von ArgoNaut Beitrag anzeigen
    Den neuen Menschen kreieren zu wollen, ist wie dem Gaul das Fressen abgewöhnen zu wollen. Wie wir aus der Fabel wissen, kann das nur schiefgehen.
    Dann warten wir es einfach mal ab, wann der derzeitige Versuch scheitert, aus einem im Grund sozialen Wesen einen selbstsüchtigen, geldgeilen Highperformer zu schaffen.
    Wenn Jesus zu Zeiten des Radikalenerlasses gewirkt hätte, hatte er nicht mal Postbote werden können - dieser linksradikale Sozialromantiker

  25. Folgender Benutzer sagt Danke zu Diogenes2100 für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (09.11.2017)

  26. #15
    Letzter Mohikaner Avatar von Uncas
    Registriert seit
    12.04.2010
    Beiträge
    18.734
    Danke
    13.575
    Thanked 19.224 Times in 8.749 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von Diogenes2100 Beitrag anzeigen
    Dann warten wir es einfach mal ab, wann der derzeitige Versuch scheitert, aus einem im Grund sozialen Wesen einen selbstsüchtigen, geldgeilen Highperformer zu schaffen.
    Es müssen ja nicht immer die Extreme sein. Aber das der Mensch vor allem zu seinem eigenen Vorteil arbeitet, ist mMn. einfach so und das bekommt man auch nicht aus ihm heraus.
    Also braucht es ein System, das dieses Prinzip im Sinne des Allgemeinwohls nutzt.
    Die soziale Marktwirtschaft empfinde ich da als guten Anfang.
    Der Kommunismus ist nichts weiter als eine verdrehte Form des Anarchokapitalismus oder Syndikalismus.
    Die Stärksten, Reichsten und Mächtigsten (im Kommunismus auch noch die besten Arschkriecher) setzen sich an die Spitze und schinden die restlichen 99%.
    Du wirst immer, absolut immer, irgendwelche windigen,teils psychopathischen Egomanen haben, die sich an die Spitze eines Systems setzen wollen und von dort aus schalten und walten. Und andere drangsalieren. Im Kommunismus besonders verheerend, weil sie dort ("Die Partei") besonders große Machtfülle hatten/haben.
    Geändert von Uncas (08.11.2017 um 20:10 Uhr)
    Nichts wahrhaft Wertvolles erwächst aus Ehrgeiz oder bloßem Pflichtgefühl, sondern vielmehr aus Liebe und Treue zu Menschen und Dingen. (Albert Einstein)


Seite 1 von 5 123 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Über uns
Politopia.de - Das Diskussionsforum. Du interessierst dich für Politik oder ein anderes Themengebiet, wünschst dir gepflegte Umgangsformen aber eine durchaus harte inhaltliche Diskussion? Dann bist du hier bei uns genau richtig und unter Freunden.
Politopia Social