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Thema: Tabuthema Armut

  1. #211
    Individuum Avatar von Diogenes2100
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    Zitat Zitat von I'm a Substitute Beitrag anzeigen
    ... ohne Quellenangabe beigesteuert....
    Bei Gelegenheit erkläre ich dem erbsenzählenden Pedanten hier im Forum gern die Funktion der Volltextsuche mittels Google.
    Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.


    André Gide

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    grauer kater (14.03.2018)

  3. #212
    Politopia-Methusalem Avatar von Kleinlok
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    Zitat Zitat von I'm a Substitute Beitrag anzeigen
    Ich bin übrigens auch nicht Thema dieser Diskussion, und ein wenig Themenbezug müsste doch eigentlich im Interesse des Forums. Worum ging's doch gleich? Ach ja: Darum, dass Armut angeblich tabuisiert wäre… wenn niemand wagte, Armut zu thematisieren, weswegen erscheint dann alljährlich ein Armutsbericht? Weswegen sind die Medien voll mit Berichten über caritative Einrichtungen und Lebensgeschichten von deren Nutzern? Weswegen gab's dann so eine Aufregung um die Essener Tafel? Und wieso grassieren diese "Straßenmagazine", deren Verkäufer vor praktisch jedem Supermarkteingang stehen?

    Das ist alles eine Art Ersatzbefriedigung.
    Wenn´s wirklich um die Bekämpfung der Armut gehen würde, wäre sie längst abgeschafft.
    152 Jahre waren erst der Anfang...

    .... die Spessartrampe soll weiterleben!



    http://politopia.de/threads/18109-(K...-Spessarttampe

    https://www.facebook.com/Fans-und-Fr...99282/?fref=nf


    In Memoriam: Chrash, Ziu, Schwaborigine(?), Fladdy, Roger Willemsen, meine Mutter

  4. Folgender Benutzer sagt Danke zu Kleinlok für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (14.03.2018)

  5. #213
    Politopia-Methusalem Avatar von Kleinlok
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    Zitat Zitat von Diogenes2100 Beitrag anzeigen
    Bei Gelegenheit erkläre ich dem erbsenzählenden Pedanten hier im Forum gern die Funktion der Volltextsuche mittels Google.
    197 295, 197 296, 197 297, 197 298, 197 299, ...,

    Bitte - bei seinem anstrengenden und auf Konzentration erpichten hauptamtlichen Job....




    ... kann unser allseits geschätzter Hülsenfrüchte-Mathematiker keine Störung vertragen - Silencio!


    Und nun weiter. 197 300, 197 301, 197 302, 197 303 ...

    ich glaub heute gibt es Erbschensuppe. .
    Geändert von Kleinlok (13.03.2018 um 11:47 Uhr)
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  6. #214
    Politopia-Methusalem Avatar von Kleinlok
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    Zitat Zitat von Diogenes2100 Beitrag anzeigen
    ... so viel zu Spahn ...

    http://www.der-postillon.com/2018/03/jens-spahn.html

    "Hartz IV bedeutet nicht Armut", betont S. "Mehr wäre immer besser. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass andere über ihre Steuern diese Leistungen bezahlen", so der Mann, dessen Bezüge zu 100 Prozent über die Steuern anderer bezahlt werden.
    Eine m.E. sinnvolle Petition,
    in der eine deutliche Kritik zu den Äußerungen von Jens Span zum Ausdruck kommt:


    Herr Spahn, leben Sie für einen Monat vom HartzIV-Grundregelsatz!


    „HartzIV bedeutet nicht Armut“, mit dieser respektlosen und verletzenden Aussage hat CDU-Politiker Jens Spahn am Wochenende Schlagzeilen gemacht.
    Dieser Satz tat mir weh. Mein Name ist Sandra, ich bin 40 Jahre alt, wohne in Baden-Württemberg und habe einen zehnjährigen Sohn. Leider bin auch ich Empfängerin von Sozialleistungen – sprich Hartz IV. Das öffentlich zuzugeben, fällt mir nicht leicht. Doch der Wille, die Aussagen von Jens Spahn nicht einfach vorüberziehen zu lassen, ist stärker als die Scham. Denn mit seinen jüngsten Aussagen verstärkt Herr Spahn das Bild, das viele Menschen von Menschen wie mir haben: „Das sind doch Schmarotzer!“, „Die leben von meinen Steuergeldern!“, „Die soll doch einfach arbeiten gehen!“

    Jens Spahns Kommentar zeugt nicht nur von Unkenntnis. Er entlarvt, wie weit Herr Spahn sich von meiner Realität und der von Millionen Deutschen entfernt hat. Deshalb lade ich Sie ein, Herr Spahn: Meistern Sie für einen Monat Ihren Alltag zum HartzIV-Grundregelsatz von 416,00 EUR im Monat.

    Ich erhalte vom Jobcenter im Monat 950 EUR plus Kindergeld i.H. von 194 EUR. Davon zahle ich selbst Miete, Strom und Gas – rund 620 EUR. Dazu kommen die Kosten für Telefon, Medikamentenzuzahlungen, Essensgeld und Ausflüge im Hort meines Sohnes. Für Lebensmittel, Kleidung, Schuhe, Fahrtkosten bleiben mir in guten Monaten 350 bis 400 EUR. An Freizeitgestaltung, Hobbies, Freunde treffen, Kino, Urlaub oder Restaurantbesuche mag ich gar nicht erst denken. Es ist unglaublich hart.

    Vielleicht verhungere ich nicht, aber wehe meine Waschmaschine geht kaputt oder eine Klassenfahrt steht an. Dann wird es richtig eng. Zudem teile ich mir das Sorgerecht mit dem Kindsvater, das heißt ich bin zur Hälfte alleinerziehend. Das bedeutet weitere Abzüge für mich.

    Insgesamt bleiben mir rund 10 EUR am Tag zum Leben für mich und meinen Sohn. Das bedeutet finanzielle Armut, Herr Spahn.


    Deshalb fordern wir Sie auf: Zeigen Sie uns für nur einen Monat, wie Sie auf Basis des HartzIV-Grundregelsatzes Ihren Alltag meistern. Dann gehen wir beide einen Kaffee trinken und unterhalten uns noch einmal darüber, was Armut bedeutet.
    https://www.change.org/p/lieber-jens...7259816&jb=271
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  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu Kleinlok für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (14.03.2018)

  8. #215
    Endstation des Schwarzen Peters Avatar von Konrad
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    "Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser."
    (Sokrates, 470 - 399 v. Chr.)
    "Der größte Feind des Wissens ist nicht Unwissenheit, es ist die Illusion wissend zu sein."
    (Stephen Hawking, 1942 - 2018)

  9. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Konrad für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (14.03.2018), Kleinlok (13.03.2018)

  10. #216
    primus inter pares Avatar von brummelbär
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    Da, wie schon gepostet wurde, Reich und Arm relativ und nicht absolut ist, kommt es auf den Unterschied der Lebensverhältnisse der Menschen zu einander an. Man denke 50 Jahre oder an die DDR zurück, wo der Unterschied in dem heutigen Ausmaß nicht so gegebenen war!

    Die Supereichen wie z. B. Rennfahrer, Promi-Schauspieler und Fußballprofis, werden primär von den armen angehimmelt. Die Manager-Abzocker sind die Teufel? Wenn das immense Einkommen der Idole nicht in Deutschland versteuert wird, finden es viele Unterprivilegierte für richtig.

    Gleiche Lebensverhältnisse für alle wird und sollte es aus diversen Gründen nie geben.

    Meine Prognose: In Zukunft müssen die an den prekären Lebensverhältnissen lebenden Menschen den Gürtel noch enger schnallen müssen. Unser, im Vergleich zu andern Staaten großzügiges Sozialstem, wird sich zumindest an die EU Maßstäbe angleichen müssen. Da hilft auch keine Jammern auf das relativ hohe Niveau in Deutschland!

    Liebe Gutmenschen: Reichtum für ALLE wird es nie geben (können) !!!

  11. #217
    Politopia-Methusalem Avatar von Kleinlok
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    Zitat Zitat von brummelbär Beitrag anzeigen
    Da, wie schon gepostet wurde, Reich und Arm relativ und nicht absolut ist, kommt es auf den Unterschied der Lebensverhältnisse der Menschen zu einander an. Man denke 50 Jahre oder an die DDR zurück, wo der Unterschied in dem heutigen Ausmaß nicht so gegebenen war!
    Dass irgendeine Aussage schon gepostet wurde, sollte nicht zu der Annahme verleiten, diese wäre deswegen wahr.

    Die Aussage, dass Reichtum und Armut relativ und nicht absolut wären ist falsch.

    Beim Reichtum mag es vielleicht schwer seine eine absolute Größe zu definieren, denn wem 12 Milliarden gehören, kann noch mehr bekommen (was auch sehr wahrscheinlich ist), da scheint also wirklich noch Luft nach oben zu sein. Gerade dann, wenn superreiche Nasen sich einblöden. sie bräuchten noch mehr Geld.

    Wer aber arm ist, bis hin zu dem Problem, dass er oder sie so gut wie nichts mehr hat, bei dem ist Sense angesagt. Wer 0 Euro Vermögen hat, hat nichts, nur bei den Schulden geht vielleicht noch was,, da ist eine weitere Fahrt in den Keller nicht ganz ausgeschlossen. Aber auch da sind schnell Grenzen erreicht, denn beim Normalsterblichen schützen sich die Kreditgeber vor allzu großen Schuldenständen, die nicht mehr beglichen werden können, wenn keine sonstigen Sicherheiten bestehen. Und die haben arme Menschen nicht.

    Es wird zwischen absoluter und Armut unterschieden, absolute Armut bedeutet, dass das Existenzminimum unterschritten wird, sprich existentielle Grundbedürfnisse können nicht mehr oder nicht mehr ausreichend gedeckt werden. Das kann das Leben kosten und ist nicht zwingend im reichen Deutschland ausgeschlossen.

    Auch relative Armut ist oft übel, weil Menschen dann immer noch oft schlecht leben müssen., von der sozialen Teilhabe ausgeschlossen sind, weil diesen Menschen oft die gesellschaftliche Anerkennung verweigert wird und diese Demütigungen und Ausgrenzungen vielerlei Art erfahren müssen.

    Armut ist schlichtweg meist inakzeptabel und meist ganz einfach eine große Scheiße. Wenn dann noch diese Armut sehr oft durch genauso inakzeptable Willkür erzeugt wird, dann ist das doppelt miserabel, z.B. wenn diese Armut durch diese verschissene neoliberale Politik gebildet wird, die leugnen will, dass eine Erwerbsarbeit zu einem ordentlichen Leben taugen muss,

    Zitat Zitat von brummelbär Beitrag anzeigen
    Die Supereichen wie z. B. Rennfahrer, Promi-Schauspieler und Fußballprofis, werden primär von den armen angehimmelt. Die Manager-Abzocker sind die Teufel? Wenn das immense Einkommen der Idole nicht in Deutschland versteuert wird, finden es viele Unterprivilegierte für richtig.
    Wer hat dir den gesagt, dass die Unterprivilegierten das ok finden,
    dass andere Nasen ungestört privilegiert sein dürfen?

    Die Nasen, die satt Geld bezahlen um sich eine Helene Fischer oder ein Bundesligaspiel rein ziehen zu können, können nicht ganz verarmt sein, können es sich also noch leisten abgezockt zu werden. Wer Geld hat, ist nicht automatisch klug und wenn diese Nasen, die noch als wohlhabend gelten können, ihr Geld den Abzockern hinterherwerfen, dann ist das deren Doofheit. Diese Doofheit müssen sich die Armen nicht zu eigen machen, es ginge auch wegen Geldmangel ganz einfach nicht, selbst wenn die das wollten.

    Es mag sein, dass andere von sozialer Intelligenz befreite Nasen dann aus diesem Deppenverhalten der noch wohlhabenden Dummköpfe auf die Allgemeinheit schließen und dieser weismachen wollen, das Volk möchte abgezockt werden. Wem diese spinnerte Ideologie nutzen soll, ist unschwer zu erkennen: Den Abzockern. Vielleicht noch denen, die sich mit denen bewusst oder unbewusst identifizieren.

    Gleiche Lebensverhältnisse für alle wird und sollte es aus diversen Gründen nie geben.
    Wäre schön, wenn du ein paar dieser "diversen" Gründe konkret benennen würdest.

    Zudem, ich wüsste nicht wer gleiche Lebensverhältnisse für alle gefordert hätte. In einem Drecksland wie Deutschland wäre viel für die Armen Teufel gewonnen, wenn diese aus ihrer (oft unverschuldeten) Armut befreit sowie fair und gerecht behandelt würden, anstatt diese schamlos zu demütigen und klein zu halten.

    Wir brauchen nicht alle das gleiche, aber jeder Mensch brauch ein solides Existenzminimum, soziale Teilhabe und wenn er arbeitsfähig ist, ausreichende Angebote von Arbeit zu menschenwürdigen Bedingungen. Das ist in Deutschland zunehmend für Millionen Menschen Mangelware und das ist schlecht, sehr, sehr schlecht. Ein Land das Ausbeutung, Betrug und Abzocke im großen Stil zulässt wirtschaftet ab. Aber das Brummelbärchen will noch eine Schiippe auf all diese Verarschung drauflegen:

    Meine Prognose: In Zukunft müssen die an den prekären Lebensverhältnissen lebenden Menschen den Gürtel noch enger schnallen müssen. Unser, im Vergleich zu andern Staaten großzügiges Sozialstem, wird sich zumindest an die EU Maßstäbe angleichen müssen. Da hilft auch keine Jammern auf das relativ hohe Niveau in Deutschland!
    Na du kleiner Hellseher, ist es schon so schlecht um deine Finanzen bestellt,
    dass du dir für deine versiffte Hellseher-Glaskugel kein ordentliches Putzmittel leisten kannst?

    Wenn du in deinem Klugscheiß-Kügelchen nur noch mehr Scheißhaufen für die armen Teufel erkennen willst und damit die bekloppte Panikmache der neoliberalen Ausbeuterschweine zu proklamieren suchst, dann scheint dir nicht nur das Geld für das putzige Putzmittelchen für deine Zukunftsforschung, sondern auch das nötige Quentchen Intelligenz zu fehlen, von der sozialen Intelligenz ganz zu schweigen.


    Zitat Zitat von brummelbär Beitrag anzeigen
    Liebe Gutmenschen: Reichtum für ALLE wird es nie geben (können) !!!
    Liebes Doof-Brummelbärchen: Der dümmste Spruch wird auch fett gedruckt nicht klüger.

    Reichtum, zudem absurd hoher obszöner Reichtum für wenige Egomanen kann es zwargeben (siehe was in diesem verschissenen Spätkapitalismus läuft), auf Dauer ist das aber ganz klar eine Mission impossible und das ist gut so. Verarsche ist generell schlecht, dauerhafte Veraschung ist noch schlechter aber Gott sei dank nicht auf alle Zeit möglich. Es wird, wenn die Armut nicht endlich abgestellt wird (indem es zu fairen, gerechten und damit menschenwürdigen Formen der Ökonomie und der Gestaltung des Staates/der Staaten kommt), richtig stressig werden.
    Das läuft ja längst und kann sich zudem noch in der Tendenz dynamisch entwickeln.

    Entweder hast du wirklich keine Ahnung oder willst hier zur Revolte ansticheln.
    Vielleicht das zweite, denn so doof kannst du gar nicht sein, wie hier vor dich her brummelst.
    Geändert von Kleinlok (14.03.2018 um 22:16 Uhr)
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  12. Folgender Benutzer sagt Danke zu Kleinlok für den nützlichen Beitrag:

    gun0815 (16.03.2018)

  13. #218
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    Da sieht man mal wieder, wie sehr von Sozialneid verzerrte Wahrnehmung sich längst in die kleinbürgerlichen Normalität eingeschlichen hat. Zu den Superreichen folgende Berufsgruppen […]
    Zitat Zitat von brummelbär Beitrag anzeigen
    […] wie z. B. Rennfahrer, Promi-Schauspieler und Fußballprofis […]
    […] zu zählen, zeigt doch, welch kleinkindliches Vorstellungsvermögen mittlerweile als opportun gilt. Es mag ja sein, dass die als Beispiel herangezogenen Personen in der meist doch eher nur wenige Jahre währenden Glanzzeit ihrer Karriere ein Jahreseinkommen in Höhe mehrerer Millionen Währungseinheiten genießen - das Vermögen der Superreichen misst sich jedoch nicht Einkommen, sondern im Vermögen, das zumeist hauptsächlich in Kapitalbeteiligungen (als Mehrheitsaktionär etwa) festgelegt ist und z.T. sicher auch in Grundstücken. Dass daneben auch Liquidität in angemessener Größenordnung vorhanden sein muss, wird gern übersehen.

  14. Folgender Benutzer sagt Danke zu I'm a Substitute für den nützlichen Beitrag:

    Kleinlok (15.03.2018)

  15. #219
    Politopia-Methusalem Avatar von Kleinlok
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    Wir brauchen nicht alle das gleiche, aber jeder Mensch brauch ein solides Existenzminimum, soziale Teilhabe und wenn er arbeitsfähig ist, ausreichende Angebote von Arbeit zu menschenwürdigen Bedingungen. Das ist in Deutschland zunehmend für Millionen Menschen Mangelware und das ist schlecht, sehr, sehr schlecht. Ein Land das Ausbeutung, Betrug und Abzocke im großen Stil zulässt wirtschaftet ab. (...)
    Landtagsabgeordneter Hartmut Honka (CDU-Hessen) hat zusammen mit seinem Kollegen Matthias Wagner von den Grünen in Neu-Isenburg (ca. 8 Kilomter südlich von Frankfurt am Main ) die dortige Tafel besucht. Zitat aus seinem Blog:

    Besuch von Hartmut Honka und Mathias Wagner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) bei der „Speisekammer“ für Bedürftige in Neu-Isenburg

    Organisationen, die Lebensmittel an Bedürftige verteilen, leisten einen unverzichtbaren Beitrag für ein menschliches Miteinander in unserem Land. „Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die sich um diese wichtige Aufgabe kümmern, stehen vor beträchtlichen Herausforderungen. Wir haben großen Respekt vor ihrer Arbeit“, erklären Mathias Wagner, Vorsitzender der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, und der Landtagsabgeordnete der CDU für den westlichen Kreis Offenbach, Hartmut Honka, bei einem gemeinsamen Besuch der „Speisekammer“ der katholischen Gemeinde St. Josef in Neu-Isenburg. Die 2005 gegründete Einrichtung versorgt jede Woche rund 150 bedürftige Kundinnen und Kunden mit gespendeten Lebensmitteln.

    „In jüngster Zeit gab es Diskussionen über eine einzelne ,Tafel‘, die nur noch deutsche Staatsbürger als Neukunden aufnimmt. Dass es auch anders geht, zeigt die Mehrzahl der Tafeln in Deutschland, unter anderem auch in Neu-Isenburg“, so Wagner und Honka. „Den 40 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die an 48 von 52 Freitagen im Jahr die gesamte Logistik bewältigen, gespendete Getränke, Lebensmittel und Hygieneartikel abholen und sortieren, Tische aufbauen und dann die Waren ausgeben, gebührt großer Dank. Über die Reihenfolge der Ausgabe an die Bedürftigen entscheidet das Los: eine faire Regelung. Wir brauchen keine Debatte, die die Schwächsten in unserer Gesellschaft gegeneinander ausspielt, sondern Unterstützung für alle hier Lebenden, die in einer schwierigen Lage der Hilfe der Gesellschaft bedürfen.“

    „Wir freuen uns über das Interesse der beiden Landtagsabgeordneten sehr“, erklärt Maria Sator-Marx, die Leiterin der „Speisekammer“ in Neu-Isenburg. „Wir wollen ein Zeichen dafür setzen, wie man die Ausgabe so organisieren kann, dass es trotz des großen Andrangs friedlich zugeht.Das gelingt uns seit mehr als zwölf Jahren.“

    „Wir haben in Deutschland ein Sozialsystem, das verglichen mit anderen Ländern gut funktioniert“, erläutern Honka und Wagner. „Dennoch gibt es auch in unserem reichen Land Armut und Menschen in Not. Es ist Aufgabe und Verpflichtung von Politik, wirklich allen Menschen die Teilhabe an unsere Gesellschaft in Selbstbestimmung und Würde zu ermöglichen. Das war ein Grund, warum wir das hessische Sozialbudget eingeführt haben und es auf über 100 Millionen Euro aufstocken werden. Mit diesen Mitteln werden Organisationen und Projekte gefördert, die sich um Menschen in schwierigen Lebenssituationen kümmern. Ergänzend zu den Anstrengungen des Staates braucht es auch ehrenamtliches Engagement, solange es Menschen gibt, die auf kostenlose oder preisgünstige Angebote angewiesen sind, um an der Gesellschaft teilhaben zu können. Ehrenamtliches Engagement lebt von der unersetzlichen und unbezahlbaren Zuwendung von Mensch zu Mensch. Es kann und soll einen funktionierenden Sozialstaat aber nicht ersetzen.“
    http://www.hartmut-honka.de/besuch-v...-neu-isenburg/

    Mein Kommentar dazu:

    Zitat MdLs Wagner und Honka:"Wir haben in Deutschland ein Sozialsystem, das verglichen mit anderen Ländern gut funktioniert“, (...). „Dennoch gibt es auch in unserem reichen Land Armut und Menschen in Not. Es ist Aufgabe und Verpflichtung von Politik, wirklich allen Menschen die Teilhabe an unsere Gesellschaft in Selbstbestimmung und Würde zu ermöglichen."

    Für mich klingt das unlogisch: Trotz eines angeblich funktionierenden Sozialsystems, haben wir in diesem reichen Land Armut und Menschen in Not - wie passt das zusammen?

    Frage an die Herren Honka und Wagner:

    Warum sind Menschen in diesem reichen Deutschland arm und befinden sich mitunter in Not?

    Haben sich sich Herr Honka und Herr Wagner diese Frage gestellt?

    Mir ist eine Antwort auf diese Frage wichtig, denn das schlimme Problem Armut gehört grundsätzlich angegangen. Wir müssen deswegen die Frage nach den Ursachen von Armut stellen(siehe oben). Leider kann ich in dem Beitrag von Herrn Honka nicht erkennen, dass er und sein Kollege Matthias Wagner diese Frage beim Besuch der Neu-Isenburger Tafel gestellt hätten.

    Tafeln hin, Tafeln her, diese versuchen die Symptome von Armut (unter anderem zu wenig Geld der von Armut betroffenen Menschen) zu lindern. Dieses Vorgehen sehe ich aus der Not geboren, per se mögen die Betreiber der Tafeln da eine anständige Intention verfolgen, aber bei all ihrem Engagement sollte uns allen klar sein bzw. klar werden:

    Die Armut als solche und ihre negativen Begleiterscheinungen bleiben trotz der Tafeln bestehen.

    Manch eine Tafel gibt es schon seit 20 Jahren, das lässt auf ein seit längerer Zeit bestehendes Armutsproblem schließen, dann nimmt die Anzahl der Tafeln sowie der Menschen zu, die diese besuchen. Ein deutlicher Hinweis darauf, dass das Problem der Armut eher zu- als den abnimmt.
    Meine Schlußssolgerung: Mit Tafeln kann man die Armut als solche nicht wirklich bekämpfen.

    Zudem erkenne ich weitere negative Begleiterscheinungen der Armut, denen die Tafeln m.E. nicht nicht wirklich etwas entgegen setzen können. Eine solche negative Begleiterscheinung ist z.B. das Risiko der Stigmatisierung der Menschen, welche die Hilfe der Tafeln in Anspruch nehmen.

    Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, über den Sinn derselben kann man streiten, diese Leistungsgesellschaft ist aber erst einmal Fakt. Wer in dieser Leistungsgesellschaft als arm gilt, setzt sich dem uralten Verdacht aus, dass er oder sie wegen zu geringer Leistungsbereitschaft oder zu geringer Leistungserbringung an seiner Armut quasi selber schuld wäre. So ein Verdacht war für die davon betroffenen Menschen schon immer prekär. Armut gilt als unfein, wer davon betroffen ist, soll selber schuld an seiner Armut sein, da zu doof, zu faul oder beides zugleich. Auch wenn dieser Verdacht nicht zutrifft, er schwebt quasi halbautomatisch im Raum und beeinflusst unser Denken in einer sehr langen Tradition. Und das kann leider zu Lasen der Würde der von Armut betroffenen Menschen gehen.

    Herr Honka und Herr Wagner sehen es gemeinsam als Aufgabe und Verpflichtung von Politik, wirklich allen Menschen die Teilhabe an unsere Gesellschaft in Selbstbestimmung und Würde zu ermöglichen.

    Diesen Satz würde ich unterstreichen, ich fordere aber auch die pragmatische Realisierung dieser Verpflichtung und genau eine solche kann ich nicht erkennen.

    Ein volles Täschchen von der Tafel nach Hause tragen bedeutet m.E. noch lange keine Teilhabe an unserer Gesellschaft in Selbstbestimmung und Würde. Was da in Essen bei der dortigen Tafel gelaufen ist, scheint nicht mehr viel mit Würde und Selbstbestimmung gemein gehabt zu haben. Und auch wer nicht schubst und drängelt und sich stattdessen würdevoll benimmt, der oder die kann sich würdelos vorkommen, denn der Empfang von Almosen galt schon immer als unsexy. Wer solche Almosen nicht nötig hat, kann m.E. die Situation und erst recht nicht die Gefühlslage der von Armut Betroffenen beurteilen.

    Was sehen Herr Honka und Herr Wagner als Indikatoren einer gelingenden Teilhabe
    an unserer Gesellschaft in Selbstbestimmung und Würde?

    Auf gut deutsch: Was braucht´s, damit sich Menschen respektiert und wohl in der deutschen Gesellschaft fühlen können?

    Glauben die beiden Herren, dass mit dem benannten Sozialbudget in Höhe von 100 Millionen Euro eine umfassende Teilhabe in oben benannten Sinn qualitativ wie quantitativ befriedigend bewerkstelligt werden kann, wenn ja wie soll das geschehen?


    Viele Grüße Thomas Schüller
    Geändert von Kleinlok (15.03.2018 um 18:10 Uhr)
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  16. #220
    primus inter pares Avatar von brummelbär
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    Zitat Zitat von I'm a Substitute Beitrag anzeigen
    Da sieht man mal wieder, wie sehr von Sozialneid verzerrte Wahrnehmung sich längst in die kleinbürgerlichen Normalität eingeschlichen hat. Zu den Superreichen folgende Berufsgruppen […][…] zu zählen, zeigt doch, welch kleinkindliches Vorstellungsvermögen mittlerweile als opportun gilt.
    Schön, dass du diese Kritik als Sozialneid definierst. Was mich immer wieder wundert ist, dass für die Idole von den Kleinverdienern unverhältnis viele EU‘s ausgegeben werden und die Steuertricks der Götzen toleriert werden.

    Ich selbst habe keinen Sozialneid. Obwohl ich nicht annähernd zu den Reichen gehöre, bin ich mit meinem Status Quo zufrieden.

    Fakt ist, dass man den EURO nur einmal ausgeben kann.
    Fakt ist auch, dass unsere Sozialleistungen im Vergleich zu fast allen EU-Staaten hoch sind.

    Meine Resümee: Wenn die Lebensverhältnisse aller „Bedürftigen“ auf ein gleiches Niveau angehoben werden sollen, werden die, welche mehr Sozialleistungen erhalten wohl leider in der Zukunft weniger bekommen, damit hier auf EU Niveau angeglichen wird?
    Geändert von brummelbär (15.03.2018 um 16:42 Uhr)

  17. #221
    Politopia-Methusalem Avatar von Kleinlok
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    Zitat Zitat von brummelbär Beitrag anzeigen
    Schön, dass du diese Kritik als Sozialneid definierst. Was mich immer wieder wundert ist, dass für die Idole von den Kleinverdienern unverhältnis viele EU‘s ausgegeben werden und die Steuertricks der Götzen toleriert werden.
    Wer keine Ahnung von der Unterschicht hat, soll´s lassen über diese Bescheid wissen zu wollen.
    Noch mal: Kleinverdiener in Merkel-Deutschland können sich den kommerziellen Genuss ihrer Idole nicht leisten.

    Ich selbst habe keinen Sozialneid. Obwohl ich nicht annähernd zu den Reichen gehöre, bin ich mit meinem Status Quo zufrieden.
    ich bin mit meinem Status Quo nicht zufrieden und darf das auch ehrlich so sagen/schreiben.

    Das hat nichts mit Sozialneid zu tun, sondern ist meine sehr, sehr berechtigte Wut auf die asozialen Arschlöcher, die mir und weiteren Millionen Menschen in Deutschland unsere Leben beschädigen, weil diese Egomanen 80% der Wertschöpfung für sich als kleine Minderheit einstreichen wollen. So fehlt das Geld für gute Arbeit zu guten Löhnen und erklärt sich der staatlich versuchte Zwang zu einer beschissenen Drecksarbeit, von der man nicht menschenwürdig leben kann. Ergo: Die Arbeit bleibt entweder unerledigt (Pflege, Betreuung, Bildung usw) oder wird schlecht von frustrierten Sklaven verrichtet (meist nicht lange).
    .
    Wenn du all diese Schweinereien nicht mitbekommen hast, dann hast du was mit dem narkotisierten intelligenzbefreiten Bundeshosenanzug gemeinsam...



    https://www.stuttmann-karikaturen.de...14/Job_kol.jpg


    ... und darfst weiter träumen im Nebel deiner privaten Glückseligkeit, aber vergess es ganz einfach, dass andere Nasen diesem naiven Schwachsinn folgen. Nasen zum Beispiel, denen diese Glückseligkeit nicht zuteil wird (teils schon seit sehr,, sehr langer Zeit) und die einfach keinen Bock darauf haben diese dümmlichen Stillstandsparolen ab zu nehmen. Soll das dumme Merkel sich andere Idioten für ihre verlogene Schönrede aussuchen, Bekloppte fanden und finden sich immer in der Union.

    Wirst du wenigstens für die öffentliche Preisgabe dieses sozialpolitischen Blindflugs bezahlt
    oder bist du ehrenamtlich so doof?
    Geändert von Kleinlok (16.03.2018 um 09:10 Uhr)
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  18. #222
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    Geändert von Kleinlok (15.03.2018 um 17:55 Uhr)
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  19. #223
    primus inter pares Avatar von brummelbär
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    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    Wer keine Ahnung von der Unterschicht hat, soll´s lassen über diese Bescheid wissen zu wollen.
    Noch mal: Kleinverdiener in Merkel-Deutschland können sich den kommerziellen Genuss ihrer Idole nicht leisten.
    Wenn du all diese Schweinereien nicht mitbekommen hast, dann hast du was mit dem narkotisierten intelligenzbefreiten Bundeshosenanzug gemeinsam...
    ... und träume weiter im Nebel der putzigen Insel deiner privaten Glückseligkeit, aber hör auf mit dem Schwachsinn denjenigen, die im Meer dieser zunehmenden Ungerechtigkeit versaufen deine dümmlichen Stillstandsparolen vor zu husten.
    Wirst du wenigstens für die öffentliche Preisgabe dieses sozialpolitischen Blindflugs bezahlt
    oder bist du ehrenamtlich so doof?
    Hallo Kleinlok,

    meiner Meinung nach siehst du vieles viel zu schwarz. Das ist nicht gesund. Deine Wortwahl finde ich nicht immer gut.

    Da gibt’s Menschen, die jammern wenn ihnen der kleineFinger fehlt; andere sind mit dem Leben zufrieden, obwohl die ganze Hand ab ist.

    Auch ich habe bisher nicht nur gutes erlebt; hatte aber bisher in meinem Leben im „Großen und Ganzen“ Glück gehabt.

    Meine Postings fußen aus meinen vielfältigen Erfahrungen und sind nicht aus der Luft gegriffen; sind allerdings keine Dogmen. Sowohl beruflich als auch privat kenne ich viele Menschen, sodass ich auch viele „Schweinereien“ mitbekomme.

    Unser Sozialstaat ist trotzdem was sehr gutes; allerdings nicht ohne Mängel.

    Gruß
    Brummelbär



  20. #224
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    Zitat Zitat von brummelbär Beitrag anzeigen
    Hallo Kleinlok,

    meiner Meinung nach siehst du vieles viel zu schwarz. Das ist nicht gesund. Deine Wortwahl finde ich nicht immer gut.

    Da gibt’s Menschen, die jammern wenn ihnen der kleineFinger fehlt; andere sind mit dem Leben zufrieden, obwohl die ganze Hand ab ist.

    Auch ich habe bisher nicht nur gutes erlebt; hatte aber bisher in meinem Leben im „Großen und Ganzen“ Glück gehabt.

    Meine Postings fußen aus meinen vielfältigen Erfahrungen und sind nicht aus der Luft gegriffen; sind allerdings keine Dogmen. Sowohl beruflich als auch privat kenne ich viele Menschen, sodass ich auch viele „Schweinereien“ mitbekomme.

    Unser Sozialstaat ist trotzdem was sehr gutes; allerdings nicht ohne Mängel.

    Gruß
    Brummelbär


    Hallo Brimmelbär,

    ich see das Leben wie ich es sehen muss. Meine Wortwahl ist bezogen auf die viele miese Ungerechtigkeit, die ich erleben muss und an der ich leidem vollkommen gerechtfertigt. Ich muss nicht tapfer erleiden, was feige und emotional abgestorbene Typen uns unnötig auf´s Auge drücken. Die Arschlöcher, die seit Jahrzehnten wegen ihrer dummen Egomanie oder billigem Mitläufertums mir und Millionen Menschen unseren Anspruch auf ein menschenwürdiges Leben kaputt machen. die sollen froh sein, wenn sich mein enormer Zorn nur in verbalem Klartext äußert.

    Jeder hat ein Recht auf psychische Gesundheit und für mich gehört dazu, dass ich mich nicht verleugne und von einem durch und durch korrupten und verlogenen System verbiegen und betrügen lasse. Und die Vertreter und Verteidiger dieses System müssen sich dann warm anziehen. Wer diese Gesellschaft zum Eisschrank degeneriert, für den sollte das selbstverständlich sein.
    Geändert von Kleinlok (16.03.2018 um 02:44 Uhr)
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  21. #225
    Politopia-Methusalem Avatar von Kleinlok
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    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    Eine m.E. sinnvolle Petition,
    in der eine deutliche Kritik zu den Äußerungen von Jens Span zum Ausdruck kommt:

    Herr Spahn, leben Sie für einen Monat vom HartzIV-Grundregelsatz!


    „HartzIV bedeutet nicht Armut“, mit dieser respektlosen und verletzenden Aussage hat CDU-Politiker Jens Spahn am Wochenende Schlagzeilen gemacht. (...)

    Jens Spahns Kommentar zeugt nicht nur von Unkenntnis. Er entlarvt, wie weit Herr Spahn sich von meiner Realität und der von Millionen Deutschen entfernt hat. Deshalb lade ich Sie ein, Herr Spahn: Meistern Sie für einen Monat Ihren Alltag zum HartzIV-Grundregelsatz von 416,00 EUR im Monat.(...)

    Deshalb fordern wir Sie auf: Zeigen Sie uns für nur einen Monat, wie Sie auf Basis des HartzIV-Grundregelsatzes Ihren Alltag meistern. Dann gehen wir beide einen Kaffee trinken und unterhalten uns noch einmal darüber, was Armut bedeutet.
    https://www.change.org/p/lieber-jens...7259816&jb=271
    Zu dieser Petition gibt es ein Update:

    15. März 2018 — Hallo Zusammen,

    nach der Vereidigung zum Bundesgesundheitsminister hat Jens Spahn gestern ein erstes Interview gegeben. Gleich die erste Frage drehte sich um unsere Forderung, für einen Monat von Hartz IV zu leben. Der Redakteur fragte ganz direkt: „Werden Sie diese Herausforderung annehmen? Wenn ja wann?“

    ⏬ So antwortete Jens Spahn ⏬

    „Sie können mir glauben: Aus vielen persönlichen Begegnungen weiß ich sehr gut, dass es nicht einfach ist, mit Hartz IV seinen Alltag zu bestreiten. Deshalb ist es auch so wichtig, dass wir denjenigen helfen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Sie sollen auf eigenen Beinen stehen können und von ihrer Arbeit leben können. Gerade in Zeiten, in denen viele Unternehmen händeringend nach Arbeitskräften suchen. Darum würde ich mich gerne kümmern, denn dafür wurde ich gewählt.“

    Für mich ist das keine Antwort auf die Frage. Was denkst Du?

    Bisher haben sich auch weder Jens Spahn noch sein Büro bei mir gemeldet. Dabei haben wir gestern Abend die 100.000 Unterschriften geknackt und stündlich werden es mehr. Ich denke wir können ein ausführlicheres Statement erwarten. Außerdem möchte ich dem Minister die Unterschriften übergeben.

    ❗Jetzt ist es wichtig, dass wir uns entschieden an Jens Spahn wenden und eine richtige Antwort einfordern und auf einen Übergabetermin pochen. Bitte sende ihm dazu Deine persönliche Botschaft an

    jens.spahn@bundestag.de

    Setze dabei auch unbedingt die Lokalzeitung aus seinem Wahlkreis in CC: leserinfo@mdhl.de
    https://www.change.org/p/13044692/u/...=7259882&jb=58
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