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Thema: Dieselfahrverbote - Irrsinn oder überfällig?

  1. #1
    Kontrollfreak Avatar von Zippo
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    Standard Dieselfahrverbote - Irrsinn oder überfällig?

    Dieselfahrverbote - Irrsinn oder überfällig?

    Nachdem Autohersteller und Politik das Problem über Jahre vernebelt und verschlafen haben, hat das Bundesverfassungsgericht gestern ein Urteil gefällt, das kommunale Dieselfahrverbote für zulässig erklärt. Potentiell betroffen wären davon ca. 2/3 aller zugelassenen Diesel, womit einige Millionen Fahrzeughalter über Nacht einen empfindlichen Wertverlust hinnehmen mussten.

    Die EU-Grenzwerte für NOX-Belastung gibt es bereits seit 9 Jahren, ebenso ist schon seit Längerem bekannt dass in (mindestens) 70 deutschen Städten die Grenzwerte regelmäßig überschritten werden. Während dieses Problem durch alle gerichtlichen Instanzen gewandert ist, haben Verkehrsministerium und Autolobby weder versucht eine Lösung zu finden, noch auf eine Neubewertung der Grenzwerte hingearbeitet. Sehr schwache Performance, vor allem von Herrn Dobrindt, der die Autohersteller mit einem billigen Softwareupdate davonkommen lassen wollte und letztlich den kleinen Autofahrer im Stich gelassen hat.

    Nun haben wir den Salat, wobei fraglich bleibt wie sinnvoll es ist, nur in vereinzelten Straßen Fahrverbote zu verhängen (wie z.B. in Hamburg geplant), wenn dann die Luft auf den Ausweichstrecken dafür entsprechend stärker belastet wird. Ebenso skeptisch macht die Tatsache, dass in vielen Städten der ÖPNV nicht entsprechend ausgebaut ist und/oder die Fahrpreise absurd hoch sind.

    Wie seht Ihr das? Findet Ihr Fahrverbote sinnvoll? Falls ja: Wie sollten sie umgesetzt werden? Soll es großzügige Ausnahmen geben oder eher auf alle Verbrennungsmotoren ausgeweitet werden?


  2. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu Zippo für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (01.03.2018), gun0815 (01.03.2018), Konrad (28.02.2018)

  3. #2
    Endstation des Schwarzen Peters Avatar von Konrad
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    Hallo Zippo, ich nehme an, du wolltest "Bundesverwaltungsgericht" schreiben.

    Zur Sache: wenn in einer Stadt die Luft für die Bewohner unzumutbar belastet wird, insbesondere bei kritischen Wetterlagen (Inversionsschichten u.ä.) müssen Maßnahmen getroffen werden können. Das war bislang nicht hinreichend geklärt und musste nun einmal höchstrichterlich auf rechtlichen sicheren Boden gestellt werden.
    Um nichts anderes geht es hier.
    Die Rechtssicherheit für die kommunalen Entscheidungsträger wurde geschaffen.

    Was das nicht heisst ist, dass nun bei jedem geringfügigen Anlass auch diese Karte gezogen wird.
    Die Kommunen müssen die Güter gegeneinander abwägen. Der Lieferverkehr, Handwerksbetriebe, kommunale Fahrzeugflotten..., alle sind davon betroffen und es macht ja wenig Sinn, den Ruin einer Stadt, deren Stilllegung, wie auch die weiter Teile des Gewerbes herbeizuführen.

    Andererseits fahren viele Leute wegen jedem geringfügigen Anlass in die Städte hinein und belasten zum Privatvergnügen die Luft. Der Frühverkehr ist mancherorts so irrsinnig, dass die Kinder aus ihrem Schulweg regelrechten Gas- und Feinstaubangriffen auf ihre sich noch entwickelnden Lungen ausgesetzt werden. Das kann ja nicht einfach so beiseite gewischt werden.
    Die Kommunen können nun handeln. Nun bleibt abzuwarten, wie diese Werkzeug eingesetzt wird und wie es wirkt.

    Was nicht geht, ist die Industrie aus der Verantwortung zu entlassen. Die Gewinne aus der betrügerischen Falschdeklaration der Dieselfahrzeuge, die sie unter falschen Etikett verkauft haben, wurden ja auch gerne eingestrichen. Nur wird es Zeit für eine Kompensation.
    Doch, wie Gunny schon sehr richtig an anderer stelle bemerkte, sind die Benziner nicht wirklich besser. Es wird Zeit für ein generelles Umdenken, strengere Kontrollen und härtere Bestrafung bei Verstößen sind erforderlich - und zwar der Industrie.
    Die haben die Möglichkeiten, hatten sie, haben sie nicht genutzt, gelogen, getrickst, damit bestens verdient und müssen nun dafür zur Rechenschaft gezogen, in die Verantwortung und Verpflichtung genommen werden, wenn sie hier weiterhin Automobile verkaufen wollen, die auch zulassungsfähig sind. Außerdem müssen Gefängnisstrafen, ohne reinen Symbolcharakter auf Bewährung, sondern mit schmerzhafter Spürbarkeit des tatsächlichen, langjährigen Vollzugs, für diejenigen her, die das nicht nur zu verantworten haben, sondern anordneten; die sind, angesichts der Ausmaße der Betrügereien, geboten.
    Das Konzept des systematischen Rechtsbruchs und Betrugs muss viel härter bestraft werden - und zwar tatsächlich. Nur so kann ausgeschlossen werden, das solche Manöver leichtfertig schulterzuckend abgetan werden, während ein paar wenige Millionen Euronen Strafe von den Milliarden, die verdient wurden, zurück gebucht werden.
    Geändert von Konrad (03.03.2018 um 16:06 Uhr)

  4. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu Konrad für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (01.03.2018), gun0815 (01.03.2018), Zippo (03.03.2018)

  5. #3
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    Zitat Zitat von Zippo Beitrag anzeigen
    […] Nun haben wir den Salat, wobei fraglich bleibt wie sinnvoll es ist, nur in vereinzelten Straßen Fahrverbote zu verhängen (wie z.B. in Hamburg geplant), wenn dann die Luft auf den Ausweichstrecken dafür entsprechend stärker belastet wird. […]
    Der erwünschte Nebeneffekt ist dann doch, dass sukzessive in immer mehr Straßen ein solches Fahrverbot ausgesprochen werden kann - so haben die kommunalen Parlamente immer wieder 'was zu tun - und Handwerksbetriebe werden manchenorts eben keine Aufträge mehr annehmen können… aber immerhin freut sich die verkehrsschilderproduzierende Industrie über die ins Haus flatternden Aufträge!
    Auch die Presse hat wieder 'was zu publizieren - und man hat sogar schon bei Beispielbild, wie solch ein Diesel-Fahrverbot am Straßenrand gekennzeichnet werden kann, daran gedacht, dass immerhin die Möglichkeit besteht, Anwohner davon auszunehmen - schließlich können die ja nicht allesamt jetzt mal eben ihr Altfahrzeug gegen einen Neuwagen zu tauschen, zumal Dieselfahrzeuge einen signifikanten Wertverlust aufweisen, der auch Gebrauchtwagenhändler vor gehörige Probleme stellt.

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu I'm a Substitute für den nützlichen Beitrag:

    Zippo (03.03.2018)

  7. #4
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    Zitat Zitat von Zippo Beitrag anzeigen
    […] Wie seht Ihr das? Findet Ihr Fahrverbote sinnvoll? […]
    Natürlich wirkt die Aufregung der betroffenen (künftig zu Umwegen gezwungenen) Personen ein wenig übertrieben, wenn man bedenkt, dass die ab April auf zwei Straßen Hamburgs geltenden Dieselfahrverbote sich ja auf relativ kurze Straßenabschnitte beschränken. Andererseits handelt es sich bei den von den Sperrungen betroffenen Bereichen um vielbefahrene Verkehrsachsen, die zudem jeweils an Anfang und Ende keine tauglichen Ausweichrouten bereithalten, so dass die Umwege eben doch länger werden.

  8. #5
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    Das Urteil ist das eine und die Umsetzung etwas ganz anderes.

    Allerdings impliziert dieses Urteil, dass wir hier von "Verursachern" reden. Meiner Meinung nach handelt es sich bei den PKWs und LKWs lediglich um Teile des Problems. Denn auch die Industrie muß in die Verantwortung. Nun kann man denen sicherlich nicht die Durchreise durch eine Stadt verbieten.....die sind leider immobil.

    Und auch Benziner sind nicht Teil des Problems. So scheint es.
    Wenn Fahrverbote, dann alle! Ja, auch Taxis, Lieferanten, Handwerker, Klinkenputzer, Müllabfuhr.....Altenpflege.

    Ganz oder gar nicht? Wenn nicht, dann müssen wir annehmen, es gibt gute und schlechte Abgase. Das freut heute die Super95 und SuperPlus Fraktion, die dann morgen erst in die Verantwortung genommen wird.

    Ja, Städte haben jetzt rechtlich die Möglichkeit Fahrverbote zu erteilen. So viel steht jetzt fest. Wie sinnvoll das alles sein wird, werden wir sehen, wenn die Innenstädte frei von Fahrzeugen ist und die Werte der Verschmutzung trotzdem durch die Decke schießen.

    Gab es da nicht mal eine Studie, die aussagt, dass der Anteil des Verkehrs an der Verschmutzung nur um die 15-19% liegt? Rechnet man den Diesel raus ist das genau was? ....marginal?

    Leipzig, also der Ort dieses Urteils, hat schon verlauten lassen, dass hier nix von alle dem passiert. Ja, auch hier werden hin und wieder Werte überschritten aber unser Anteil an "Grün" in der Stadt ist dermaßen hoch, dass die bösen Abgase wenig Chancen haben, sich in den Lungen der Menschen festzusetzen.

    Unterm Strich aber bleibt: Diesel ist Pfui! Zu Unrecht aber das interessiert ja nur Interessierte. Der Fokus wird verschoben, die Diskussion ist schief. Sachlichkeit und Konsequenz könnten nicht verzerrter dargestellt werden und der Michel versteht die Welt nicht mehr.

    Ach, ein Fahrverbot für eine Straße ist ja auch genial. Nicht nur, dass die Umleitung dann mehr belastet wird, nein, die entlastete Strecke muß ja dann vor der Invasion der dann wo anders entstandenen Abgase abgeschirmt werden.

    ..oder man berücksichtigt einfach bei der Planung der Umleitungen Wind- und Wetterrichtung.

  9. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu gun0815 für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (01.03.2018), Zippo (03.03.2018)

  10. #6
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    Die richtige Konsequenz wäre jetzt, dass politisch die Entscheidungen getroffen werden, alle Verbrennungsmotoren zu Lasten der Hersteller auf die modernste Abgasbehandlung umzustellen, die dem Stand der Technik entspricht. Jene Fahrzeugen, wo das niccht möglich ist, sind ebenfalls zu Lasten der Hersteller entweder zurückzunehmen oder neu zu motorisieren. Ausnahme bilden Oldtimer, die einen historischen Wert haben. Dabei sind Benziner und Diesel den gleichen Kriterien zu unterwerfen.

  11. Folgender Benutzer sagt Danke zu grauer kater für den nützlichen Beitrag:

    Zippo (03.03.2018)

  12. #7
    Sofa-Stratege Avatar von BudSpencer
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    Hier sehen wir Gunny wie er sich wegen der Diesel-Hexenjagd abreagiert. Ob es im Osten auch Fahrverbote geben wird ? Da kann man wenigstens noch fahren...


  13. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu BudSpencer für den nützlichen Beitrag:

    gun0815 (04.03.2018), Konrad (03.03.2018)

  14. #8
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    Klassisches spätachtziger Ostgewächs, mit original Vokuhila...

  15. #9
    Sofa-Stratege Avatar von BudSpencer
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    Zitat Zitat von Konrad Beitrag anzeigen
    Klassisches spätachtziger Ostgewächs, mit original Vokuhila...
    Der Dialekt passt absolut wunderbar. Ich könnte mich beim Zuhören wegschmeißen ...nach Poulen Z'um Kipp'n-houl'n

  16. Folgender Benutzer sagt Danke zu BudSpencer für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (03.03.2018)

  17. #10
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    Zitat Zitat von Zippo Beitrag anzeigen
    Dieselfahrverbote - Irrsinn oder überfällig?

    Nachdem Autohersteller und Politik das Problem über Jahre vernebelt und verschlafen haben, hat das Bundesverfassungsgericht gestern ein Urteil gefällt, das kommunale Dieselfahrverbote für zulässig erklärt. Potentiell betroffen wären davon ca. 2/3 aller zugelassenen Diesel, womit einige Millionen Fahrzeughalter über Nacht einen empfindlichen Wertverlust hinnehmen mussten.

    Die EU-Grenzwerte für NOX-Belastung gibt es bereits seit 9 Jahren, ebenso ist schon seit Längerem bekannt dass in (mindestens) 70 deutschen Städten die Grenzwerte regelmäßig überschritten werden. Während dieses Problem durch alle gerichtlichen Instanzen gewandert ist, haben Verkehrsministerium und Autolobby weder versucht eine Lösung zu finden, noch auf eine Neubewertung der Grenzwerte hingearbeitet. Sehr schwache Performance, vor allem von Herrn Dobrindt, der die Autohersteller mit einem billigen Softwareupdate davonkommen lassen wollte und letztlich den kleinen Autofahrer im Stich gelassen hat.

    Nun haben wir den Salat, wobei fraglich bleibt wie sinnvoll es ist, nur in vereinzelten Straßen Fahrverbote zu verhängen (wie z.B. in Hamburg geplant), wenn dann die Luft auf den Ausweichstrecken dafür entsprechend stärker belastet wird. Ebenso skeptisch macht die Tatsache, dass in vielen Städten der ÖPNV nicht entsprechend ausgebaut ist und/oder die Fahrpreise absurd hoch sind.

    Wie seht Ihr das? Findet Ihr Fahrverbote sinnvoll? Falls ja: Wie sollten sie umgesetzt werden? Soll es großzügige Ausnahmen geben oder eher auf alle Verbrennungsmotoren ausgeweitet werden?
    Es geht hier nicht darum ob Fahrverbote si8nnvoll sind oder nicht.
    Es geht darum das eines der oberste Gerichte der Politik vor allen der Regierung klar gemacht hat, was die jahrelang mit ihren Wegschauen für Fehler gemacht hat, die sie heute auch noch verleugnen.

  18. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Ein Sachse für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (03.03.2018), Zippo (03.03.2018)

  19. #11
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    Zitat Zitat von Ein Sachse Beitrag anzeigen
    Es geht hier nicht darum ob Fahrverbote si8nnvoll sind oder nicht. […]
    Oh doch, genau darum geht's - schließlich haben zahllose Handwerksbetriebe, Kurierdienste, Subunternehmer, die bestellte Ware liefern und Taxifahrer wegen des geringeren Verbrauchs auf den bislang als umweltfreundlich geltenden Diesele gesetzt - und stellt(e) man diese Personenkreise unter ein auch regional oder temporär begrenztes Fahrverbot, würden die Folgen verheerender sein als jede denkbare Grenzwertüberschreitung an den Luftmessstationen…

  20. Folgender Benutzer sagt Danke zu I'm a Substitute für den nützlichen Beitrag:

    Zippo (03.03.2018)

  21. #12
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    Zitat Zitat von I'm a Substitute Beitrag anzeigen
    ... Handwerksbetriebe, Kurierdienste, Subunternehmer, die bestellte Ware liefern und Taxifahrer …
    .. sollten an Tagen, an denen Fahrverbote wegen gesundheitsgefährdender Schadstoffbelastung ausgesprochen werden, durchaus noch die Möglichkeit haben, ihre Arbeit zu verrichten. Es reicht vollkommen, den privaten Verkehr auszusperren. Und zwar ausnahmslos für alle Verbrenner.

    In Kombination mit gratis ÖPNV an diesen Tagen sollte das Problem zu wuppen sein.
    Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.


    André Gide

  22. #13
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    Zitat Zitat von I'm a Substitute Beitrag anzeigen
    Oh doch, genau darum geht's - schließlich haben zahllose Handwerksbetriebe, Kurierdienste, Subunternehmer, die bestellte Ware liefern und Taxifahrer wegen des geringeren Verbrauchs auf den bislang als umweltfreundlich geltenden Diesele gesetzt - und stellt(e) man diese Personenkreise unter ein auch regional oder temporär begrenztes Fahrverbot, würden die Folgen verheerender sein als jede denkbare Grenzwertüberschreitung an den Luftmessstationen…
    Die Regierung ist in der Pflicht alle Deutschen zu schützen und dazu gehören auch die betrogenen Dieselfahrer egal ob privat oder geschäftlich und nicht nur einseitig die Autoindustrie .
    Auch in der Marktwirtschaft gilt das Veruracherprinzip.
    Die FDP hat Unrecht wenn si8e die Erhöhung der Grenzwerte vor der Verantwortung der Autobauer setzt.

  23. Folgender Benutzer sagt Danke zu Ein Sachse für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (04.03.2018)

  24. #14
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    Zitat Zitat von Diogenes2100 Beitrag anzeigen
    […] Es reicht vollkommen, den privaten Verkehr auszusperren. Und zwar ausnahmslos für alle Verbrenner. […]
    Welch lustige Idee. Übrigens wären ja auch Handwerker, die auf dem Weg zum Kunden sind, Post- und Paketboten, Taxifahrer und natürlich Anwohner, die zum Arbeitsplatz müssen oder abends wieder heimkehren, privat unterwegs. Rein staatliche Unternehmen gibt's ja jedenfalls kaum noch - das gilt übrigens auch für Stromversorgung, Telekommunikationskabel, Wasserversorgung und die den ÖPNV durchführenden Unternehmen… Pech, wenn dann ein Wasserrohrbruch nicht behoben werden kann, gell?

  25. #15
    Endstation des Schwarzen Peters Avatar von Konrad
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    Der Blödsinn, den Du zu schreiben imstande bist, ist beachtlich.
    Ein Handwerker auf dem Weg zum Kunden ist "privat" unterwegs?

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