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Thema: Rechtsautoritäres selbsternanntes Rassismusopfer - der Özil

  1. #1
    Politopia-Urgestein Avatar von Verbalwalze
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    Standard Rechtsautoritäres selbsternanntes Rassismusopfer - der Özil

    Wieder mal eine Heul-Rotz-Klolumne von Jay Augstein.
    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...a-1219715.html

    Der Herr Özil hat einen Politiker als "seinen" Präsidenten "be-T-shirtet", der sich weit rechts von der AfD befindet. Erdogan hat das volle rechtsautoritäre Programm, Maulkorb für die Presse, paramilitärische Einsätze in den den Siedlungsgebieten von Minderheiten, Massenentlassungen von politisch Unliebigen, Geiselnahmen von Ausländern, Interventionskrieg ...

    Nur mal angenommen, ein autochtoner deutscher Nationalspieler (oder wie auch immer man das nennen soll) hätte sich mit dem zukünftigen "Bundeskanzler Höcke" fotografieren lassen.

    Und warum die "polnisch-stämmigen" Nationalspieler nichts abbekommen haben?
    Weil sie sich nicht mit PIS-Kaczynski bei der T-Shirt-Übergabe haben fotografieren lassen und PIS-Kaczynski gegen Erdogan schon fast rechtsstaatlich aussieht.

    Es ist absurd, wie der falsche Jakob hier knallharte rechtsautoritäre Tendenzen (und ich schreibe jetzt nicht wie unser Jakob das nennen würde, wenn die AfD so eine Programmatik hätte wie Erdi sie umsetzt) einfach wegnebelt. Aber anscheinend ist das nicht so schlimm, wenn es nur nicht deutsch ist.
    Der Herr Özil hat sich ausgezeichnet im rechtsaußen Spektrum integriert, nur die Flagge hat die falschen Farben.

    Gruß
    Verbalwalze
    Recht ist es, auch vom Feind zu lernen.

    P.S.
    Tipp: Lies Deine Antwort noch einmal durch und prüfe deren Gehalt, bevor Du postest.

  2. #2
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    Zitat Zitat von Verbalwalze Beitrag anzeigen
    ....Nur mal angenommen, ein autochtoner deutscher Nationalspieler (oder wie auch immer man das nennen soll) hätte sich mit dem zukünftigen "Bundeskanzler Höcke" fotografieren lassen....


    Podolski lief übrigens mit einer schwarzen Armbinde auf nach dem Flugzeugabsturz von Lech Kaczynski:

    "Da ich in Polen geboren bin und ich ein polnisches Herz in mir trage, ist das schon sehr, sehr traurig. Das muss man erst mal verdauen."
    Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.


    André Gide

  3. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Diogenes2100 für den nützlichen Beitrag:

    Pasodoble (24.07.2018), Uncas (24.07.2018)

  4. #3
    Stammtischhansel Avatar von Fingerzeiger
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    Immerhin ist Herr Erdogan hocherfreut über den Rücktritt(zumal Özil wegen seines Glaubens rassistisch behandelt wurde(von welcher offiziellen Seite eigentlich?)) und nannte Özils Haltung nach einem Telefonat mit ihm " national und einheimisch"...


  5. #4
    Mittelmeerallergiker Avatar von techniker1
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    Eigentlich sollte man alle, die für den Kasper Erdi hier in Deutschland gestimmt haben, mal auf eine einjährige Schnupperpartie nach Konstantinopel schicken...bei denen ist nämlich auch von Integration nix zu sehen oder zu hören...

    Wer so einen Quark vor der Presse und im Internet zum besten gibt, muß entweder völlig neben der Spur sein oder ein geistiger Tiefflieger...

    Anscheinend hat ihm seine Schule die falschen Werte vermittelt...oder er hat da etwas grundlegendes nicht kapiert, bis heute...

    Vielleicht sollte er umsatteln...als Regierungssprecher des Sultanats könnte aus ihm echt etwas werden....
    Schlagfertig ist jede Antwort, die so klug ist, dass der Leser wünscht, er hätte sie gegeben.

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte

    Les McCann / Invitations to Opening
    WHITE NOISE / An Electric Storm
    Simple Minds

    Ignore: Jegliches Sperr-Geschrei und
    philosophisch angehauchtes Geschwätz

    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....

  6. #5
    Stammtischhansel Avatar von Fingerzeiger
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    Wobei...habe im Radio eine Reportage gehört.
    Da haben zwei Türken Erdogan gewählt, weil die in der Türkei lebenden Eltern es ihnen gesagt haben, weil unter Erdogan es in jedem Jahr eine Rentenerhöhung geben würde....

    Gibt also auch wohl ganz praktische Gründe, außerhalb des Nationalstolzes


  7. #6
    Pallbearer
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    Zitat Zitat von Fingerzeiger Beitrag anzeigen
    Wobei...habe im Radio eine Reportage gehört.
    Da haben zwei Türken Erdogan gewählt, weil die in der Türkei lebenden Eltern es ihnen gesagt haben, weil unter Erdogan es in jedem Jahr eine Rentenerhöhung geben würde....

    Gibt also auch wohl ganz praktische Gründe, außerhalb des Nationalstolzes
    Gündogan und seine Familie machen Geschäfte in der Türkei. Geschäfte, die ohne das Wohlwollen der AKP nicht laufen würden (wegen Baugenehmigungen etc.). Die Türkei ist inzwischen ein Land, in dem man sich mit der Junta gut stellen muss, wenn man etwas erreichen oder keine Probleme bekommen will. Egal wie man politisch wirklich dazu steht.
    Nichts wahrhaft Wertvolles erwächst aus Ehrgeiz oder bloßem Pflichtgefühl, sondern vielmehr aus Liebe und Treue zu Menschen und Dingen. (Albert Einstein)


  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu Uncas für den nützlichen Beitrag:

    Pasodoble (24.07.2018)

  9. #7
    Pallbearer
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    Zitat Zitat von Verbalwalze Beitrag anzeigen
    Es ist absurd, wie der falsche Jakob hier knallharte rechtsautoritäre Tendenzen (und ich schreibe jetzt nicht wie unser Jakob das nennen würde, wenn die AfD so eine Programmatik hätte wie Erdi sie umsetzt) einfach wegnebelt. Aber anscheinend ist das nicht so schlimm, wenn es nur nicht deutsch ist.
    Der Herr Özil hat sich ausgezeichnet im rechtsaußen Spektrum integriert, nur die Flagge hat die falschen Farben.
    Auch du machst es dir hier zu einfach und unterscheidest verschiedene Dinge nicht. Rassismus im Alltag ist real und er wird in letzter Zeit salonfähiger. Als nicht Betroffener bekommst du davon natürlich nichts ab und kannst darüber nichts wissen. Meine Frau ist Türkin und ich bekomme das mit. Das fängt bei der Wohnungssuche an, wenn Vermieter schreiben, dass Menschen mit ausländischen Namen sich gar nicht erst bewerben brauchen. (Mit solchen Pennern will ich eh in keinem Lebensbereich etwas zu tun haben)
    Oder bei der Schulempfehlung, wenn die Beamten felsenfest die Ansicht vertreten, dass türkische Frauen keine Gymnasialbildung brauchen oder gar schaffen könnten. Oder wenn man mal ein türkisches Rezept teilt und dann die Hassmails eintrudeln, dass man in Deutschland doch bitte deutsch kochen soll.
    Oder wenn die Bewerbung wegen des Namens aussortiert wird und bei Nachfrage sich der Ansprechpartner ganz überrascht gibt, weil die sich bewerbende Person ganz normales Deutsch spricht.
    Oder wenn man gefragt wird, woher dieser "exotische Name" kommt und dann voller Entsetzen und verstört angeschwiegen wird, weil vorher noch über entsprechende Gruppen vom Leder gezogen wurde. Ich kann dir den ganzen Tag selbst erlebte Beispiele schildern.
    Auch die implizite Arroganz und automatische Herabwertung einiger Deutscher, ist ein regelmäßiger Begleiter, sogar von Menschen, denen man es nicht zugetraut hätte.
    Da gibt es Stoff für jeden einzelnen Tag im Jahr. Ich will und kann das nicht genau quantifizieren, aber es ist ein reelles Problem und es ist deutlich spürbar. Und es wird mehr und es wird mehr und mehr akzeptiert. Das als Opferrolle und Rassismuskeule zu stigmatisieren, zeugt von entweder Unkenntnis oder willentlicher Ignoranz. Das erklärt beileibe nicht alles, ist aber ein Teil dessen. Es ist die Realität. Gerade Özil oder andere Personen im öffentlichen Rampenlicht, haben davon seit Jahren erhebliche Anteile abbekommen. Das er bekennender Moslem ist, mehrt den Hass noch exponentiell. Wer das nicht sieht, ist wie gesagt blind. Man kan jetzt darauf verweisen, dass er Milionär ist etc. pp. aber die Situation ist nunmal Sinnbild für sehr viele Migranten in Deutschland und fast alle werden dir berichten, dass sie diese Arroganz und Heuchelei der deutschen Mehrheitsgesellschaft kennen und hassen.
    Das Özil nun selber Verstrickungen ins nationalistische und religiöse Milieu der Türkei hat, macht es nicht besser, ändert aber an der Problematik in Deutschland nichts. Da ist natürlich auch viel Heuchelei im Spiel. Niemand heuchelt weltweit mehr, als die Oberpatrioten Nationalisten und Religiösen. In Deutschland über Rassismus klagen, in der Türkei Faschisten und Rassisten unterstützen. Das geht. Genauso wie es geht, das in Deutschland breite Kreise sagen, der Islam gehöre nicht zu Deutschland und sich dann bestätigt sehen, wenn Muslime sagen: "Gut, dann gehören wir halt nicht zu Deutschland, sondern zu Erdogan." Den alten Mann die Treppe runtertreten und ihm dann vorhalten, dass er zu schnell renne.
    Du kannst noch so gut integriert sein, für etliche hierzulande gehörst du nie dazu. Dafür steht der Fall Özil inzwischen.
    Dummheit, Heuchelei, Verlogenheit. Etwas anderes ist das nicht.
    Man kann Täter und Opfer gleichzeitig sein, das schliesst sich nicht aus. Und der nicht abebbende Rassismus immer größer werdender Kreise in Deutschland ist sehr real und keine "Opferrolle" oder "Gejammer". Für die Türkei gilt dasselbe. Diese Gruppen sind sich sehr ähnlich, nur die Etiketten sind andere.
    Geändert von Uncas (24.07.2018 um 17:38 Uhr)
    Nichts wahrhaft Wertvolles erwächst aus Ehrgeiz oder bloßem Pflichtgefühl, sondern vielmehr aus Liebe und Treue zu Menschen und Dingen. (Albert Einstein)


  10. Folgende 6 Benutzer sagen Danke zu Uncas für den nützlichen Beitrag:

    Anakoluth (30.07.2018), Diogenes2100 (24.07.2018), jaki01 (24.07.2018), Pasodoble (24.07.2018), PrometheusXL (24.07.2018), Wieben Klas (25.07.2018)

  11. #8
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    Zitat Zitat von Uncas Beitrag anzeigen
    Oder wenn man mal ein türkisches Rezept teilt und dann die Hassmails eintrudeln, dass man in Deutschland doch bitte deutsch kochen soll.
    Ist ja unfassbar. Manchmal bin ich dann doch froh, mich in meiner "Steemit-Blase" zu bewegen, wo es von thailändischen, indonesischen, koreanischen, türkischen, chinesischen, chilenischen, äthiopischen und vielen anderen Rezepten nur zu wimmelt, welche dort einen ihrer Leckerheit angemessenen Reward und viele wohlwollende Kommentare ernten.

    Das oft bodenlos dumme Facebook-Gebrabbel bekomme ich glücklicherweise nur am Rande mit, wenn meine Frau mir von Artikeln oder Kommentaren berichtet, über die sie sich gerade wieder ärgert ...

    Zitat Zitat von Uncas Beitrag anzeigen
    Da gibt es Stoff für jeden einzelnen Tag im Jahr. Ich will und kann das nicht genau quantifizieren, aber es ist ein reelles Problem und es ist deutlich spürbar. Und es wird mehr und es wird mehr und mehr akzeptiert. Das als Opferrolle und Rassismuskeule zu stigmatisieren, zeugt von entweder Unkenntnis oder willentlicher Ignoranz.
    Zum Thema "Opferrolle":

    Mir geht das wehleidige Gejammere vieler Deutscher, alle wollten immer nur ihr Geld, kämen hierher, um sich alimentieren zu lassen und den "dummen deutschen Michel" auszunutzen, ohne sich anzupassen etc. gepaart mit Arroganz und dem Bedürfnis, anderen Menschen eine 'Leitkultur' aufzuzwingen (ohne jemals selbst Interesse für die Lebensweise anderer - auch anderer Deutscher - zu zeigen) ganz ungeheuer auf den Geist.
    Sie werfen anderen eine Opferrolle vor, die sie selbst bestens ausfüllen und sobald man widerspricht, wird das weinerlich damit gleichgesetzt, ihnen nun auch noch die freie Meinungsäußerung verwehren zu wollen, obgleich doch auch Widerspruch nichts anderes ist als freie Meinungsäußerung ...

    Außerdem frage ich mich, ob es dem armen, ausgenutzten deutschen Michel wirklich sooo viel besser ging, bevor Flüchtlinge das Land und ausländischstämmige Fußballmillionäre die Nationalmannschaft eroberten ...

  12. Folgende 6 Benutzer sagen Danke zu jaki01 für den nützlichen Beitrag:

    Anakoluth (30.07.2018), Diogenes2100 (24.07.2018), Pasodoble (24.07.2018), PrometheusXL (24.07.2018), Uncas (24.07.2018), Wieben Klas (25.07.2018)

  13. #9
    Politopia-Urgestein Avatar von Verbalwalze
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    Zitat Zitat von Diogenes2100 Beitrag anzeigen
    Das ist jetzt aber ein spaßiges Manöver, nachdem Du Dir ja alle Mühe gibst, Putins kleinen Ausflug ins benachbarte Ausland zu verharmlosen.
    Aber der Herr M. ist ja nun einmal nicht mehr aktiv und hat auch einen gewissen Ruf, verknüpft mit einem Geltungsbedürfnis, und wenn dann ein Präsident ruft. Nicht mehr aktive Hohlbirnen, die für Putin eine Schleimspur legen gibt es so einige und dieser da, ist höchstens die #3. Und er hat auch was abbekommen.

    Zitat Zitat von Diogenes2100
    Podolski lief übrigens mit einer schwarzen Armbinde auf nach dem Flugzeugabsturz von Lech Kaczynski:
    Sollte man das nicht durchgehen lassen, nach einem Flugzeugabsturz mit 100 Toten? Außerdem waren die PISser damals noch bei weitem nicht so weit.

    Gruß
    Verbalwalze
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    P.S.
    Tipp: Lies Deine Antwort noch einmal durch und prüfe deren Gehalt, bevor Du postest.

  14. #10
    Politopia-Urgestein Avatar von Verbalwalze
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    Zitat Zitat von Uncas Beitrag anzeigen
    Gündogan und seine Familie machen Geschäfte in der Türkei. Geschäfte, die ohne das Wohlwollen der AKP nicht laufen würden (wegen Baugenehmigungen etc.). Die Türkei ist inzwischen ein Land, in dem man sich mit der Junta gut stellen muss, wenn man etwas erreichen oder keine Probleme bekommen will. Egal wie man politisch wirklich dazu steht.
    Das schreit eigentlich nicht einem Drittreichvergleich, aber ich begnüge mich mal mit einer einfachen Söldnerseele und eigentlich ist genau das ja auch einer der Hauptkritikpunkte. Die beiden Opportunisten hätten mit der Türkei ganz sicher nicht Weltmeister werden können und für die fußballerische Vita sind sie dann dahin gewechselt, wo man Chancen auf so ein schmückendes Detail hat. Vielleicht sind es auch einfach nur Hohlbirnen, die dem Glanz des Präsidentenamtes erlegen sind.
    Mit soviel Abstand hätte man sich aber in diesem Falle durchaus über den Herrn Erdogan und seine Politik kundig machen können und dann wenigstens die Klappe halten und Gras über die Sache wachsen lassen.

    Gruß
    Verbalwalze
    Recht ist es, auch vom Feind zu lernen.

    P.S.
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  15. #11
    Politopia-Urgestein Avatar von Verbalwalze
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    Jetzt wird es etwas kontrovers
    Zitat Zitat von Uncas Beitrag anzeigen
    Auch du machst es dir hier zu einfach und unterscheidest verschiedene Dinge nicht. Rassismus im Alltag ist real und er wird in letzter Zeit salonfähiger.
    Das sind gar keine verschiedenen Dinge. Jede Person strahlt mit ihren Handlungen auf die mit Ihr assoziierten Gruppen ab. Und dann geht das in dem konkreten Fall wie folgt.
    Die Gruppe Türken wird "verdächtigt" deutsche Pässe zum Einschieben von Vorteilen anzunehmen, ohne sich wirklich integriert zu haben.
    Ein eingebürgerter deutscher Fußballnationalspieler bezeichnet den türkischen Präsidenten (einen lupenreinen Rechtsautoritären) als "seinen Präsidenten". Ach nee waren zwei von dene.
    Damit ist der Verdacht bestätigt - in diesen beiden Fällen.
    Das kann man jetzt wunderbar ausdifferenzieren, ob die beiden einfach nur Rampenlicht gesucht haben (fahrlässig) oder wirklich eine solche politische Einstellung haben (womit für mich dann das Thema "Toleranz" aber gegessen und die Karte "Rassismus" gesperrt ist).

    Zitat Zitat von Uncas Beitrag anzeigen
    Da gibt es Stoff für jeden einzelnen Tag im Jahr. Ich will und kann das nicht genau quantifizieren, aber es ist ein reelles Problem und es ist deutlich spürbar. Und es wird mehr und es wird mehr und mehr akzeptiert. Das als Opferrolle und Rassismuskeule zu stigmatisieren, zeugt von entweder Unkenntnis oder willentlicher Ignoranz.
    Da es sich millionenschwere Stars handelt, die in die Nationalmannschaft aufgenommen wurden, kann die Unterdrückung nur begrenzt gewesen sein. Zudem ist die Reihenfolge derart, das ich einen beleidigten Abgang mit Nachtreten unterstelle.
    Weltanschaulich im Klo gegrabbelt und Scheiße gespielt.


    Zitat Zitat von Uncas Beitrag anzeigen
    Genauso wie es geht, das in Deutschland breite Kreise sagen, der Islam gehöre nicht zu Deutschland und sich dann bestätigt sehen, wenn Muslime sagen: "Gut, dann gehören wir halt nicht zu Deutschland, sondern zu Erdogan."
    Das ist ein erhebliches Problem. Ich finde auch, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört. Das ist meine persönliche Meinung.
    Folgende Gründe:
    • Diese Weltanschauung liegt mir quer
    • Deutschland hat kaum einen Beitrag dazu geleistet
    • Diese Weltanschauung hat zu Deutschland auch kaum einen Beitrag geleistet.


    Zum Vergleich Sozialismus, der gehört zu Deutschland
    • Liegt mir auch quer
    • Deutschland hat aber einen erheblichen Beitrag dazu geleistet
    • Deutschland ist erheblich dadurch geprägt worden


    Das Problem ist natürlich, dass die Weltanschauung ein wichtiger Teil der Persönlichkeit ist. Aber ich kann Islam genauso akzeptieren, wie Sozialismus, ohne dass ich die so überzeugte Person negieren muss.
    Trotzdem will ich von beidem weniger in Deutschland. Es kommt also gar nicht darauf an, ob es dazugehört.

    Wir müssen also auf Toleranz gehen. Scharia-Islam ist bei mir aber in der roten Zone. Und die Apostasie-Regel wie im realen Islam und auch im realen Sozialismus ausgeprägt sind dunkelrot.

    Gruß
    Verbalwalze
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    P.S.
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  16. #12
    Politopianer
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    Zitat Zitat von Verbalwalze Beitrag anzeigen
    Die beiden Opportunisten hätten mit der Türkei ganz sicher nicht Weltmeister werden können und für die fußballerische Vita sind sie dann dahin gewechselt, wo man Chancen auf so ein schmückendes Detail hat.

    Gruß
    Verbalwalze
    Sie mussten nicht "wechseln".
    Zufällig beide in Gelsenkirchen geboren und aufgewachsen. Hast du auch noch nicht mitbekommen, oder?

    Sonst immer rumpaulen wegen angeblich beschnittener Meinungsfreiheit, sie dann anderen beschneiden wollen und Leute am liebsten gleich ausbürgern wollen, die das Gebrabbel von Toleranz, Vielfalt und Demokratie tatsächlich noch ernst nehmen. Creepy. Und irgendwie sehr inkonsequent.
    In diesem Fall zelebrieren aufrechte Deutsche das Gleiche wie unter Erdoğan, nur spiegelbildlich umgekehrt: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns!
    Aber Rassismus ..? Wir doch nicht!

  17. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Pasodoble für den nützlichen Beitrag:

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  18. #13
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    Es geht ums Geld buw. um Geldanlagen in der Türkei, zumindest bei Gündogan - er ist dort an Enkaufszentren beteiligt. Eine Nähe zur AKP ist da sicherlich geschäftlich von Vorteil (Baugenehmigungen und Grundstückskäufe). Allerdings habe ich bei Gündogan auch das Gefühl, das er längst weiß welchen Bock er da geschossen hat.

    Özil wiederum scheint ein Beraterproblem zu haben (Erkan Sögüt). Der Text auf Englisch indem er seinen Rücktritt aus der Nationalelf begründet stammt mE mit ziemlicher Socherheit nicht aus Özils persönlicher Feder. Dazu ist der Text zu geschliffen und zu wortgewaltig. Man sehe sich im Vergleich dazu nur mal eines von Özils Interviews an. Das hat jemand anderes geschrieben und sich von Özil vielleicht noch absegnen lassen.
    Ich bin verantwortlich für das, was ich sage, und nicht für das,
    was du verstehst.

    "Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die Ironie mein Schild."




  19. #14
    Politopianer
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    Zitat Zitat von techniker1 Beitrag anzeigen



    Vielleicht sollte er umsatteln...als Regierungssprecher des Sultanats könnte aus ihm echt etwas werden....
    warum soll özil umsatteln ? der ist ein begnadeter fussballer, technisch sehr beschlagen und kreativ. erst 29,bestes fussballeralter.
    der kann doch in zukunft für die türkei was reissen. den müssen sie noch nicht mal einbürgern.
    der gehört zu den wenigen auserwählten mit 2 pässen. normalos müssen mit einen pass auskommen.
    dann kann er auch in zukunft bei der türkischen hymne mitsingen, aus vollen herzen , für seinen präsident.

  20. #15
    An allem schuld Avatar von PrometheusXL
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    Zitat Zitat von Alpin Beitrag anzeigen
    Özil wiederum scheint ein Beraterproblem zu haben (Erkan Sögüt). Der Text auf Englisch indem er seinen Rücktritt aus der Nationalelf begründet stammt mE mit ziemlicher Socherheit nicht aus Özils persönlicher Feder. Dazu ist der Text zu geschliffen und zu wortgewaltig. Man sehe sich im Vergleich dazu nur mal eines von Özils Interviews an. Das hat jemand anderes geschrieben und sich von Özil vielleicht noch absegnen lassen.

    Ist kein Geheimnis, dass Özils PR-Leute das von A bis Z durchorchestriert haben.
    Auch die Dreiteilung und zeitversetzte Platzierung mit sich steigernder Dramaturgie.

    Es werden gewissermaßen stündlich aus berufenen Federn geradezu Loblieder auf die gelungene Inszenierung verfasst und von einem brillanten Coup bezgl. der Medienwirksamkeit und Reichweite geschrieben. Die Autoren und Dramaturgen haben sich damit selbst ein Denkmal gesetzt - eine ausgezeichnete Arbeitsprobe, die sicher nicht zum eigenen Schaden gereichen wird.
    "Kluge lernen aus allem und von jedem, der Durchschnitt aus Erfahrungen und die Dummen brauchen nichts zu lernen, denn die wissen bereits alles, vor allem besser."
    (sinngemäß nach Sokrates, 470 - 399 v. Chr.)

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