Close
Login to Your Account
Politopia - Das Europa-Forum - Powered by vBulletin
Ergebnis 1 bis 8 von 8

Thema: Miese Jobkultur

  1. #1
    Politopia-Methusalem Avatar von Kleinlok
    Registriert seit
    21.12.2009
    Beiträge
    6.945
    Danke
    4.592
    Thanked 3.854 Times in 2.405 Posts

    Standard Miese Jobkultur

    Diesen Thread sehe ich als sinnvolle Ergänzung zu dem "Löhne" Thread, in dem neben schlechten Löhnen auch die miesen Methoden zur Sprache kommen, mit denen Unternehmen allgemein vorgehen, die schlecht entlohnen.

    Die Respektlosigkeiten gegenüber den Arbeitnehmern, die inzwischen vielen Arbeitgebern eigen ist, gehört öffentlich an den Pranger gestellt. Ich halte es für sinnvoll im Fall von Beispielen für solche Respektlosigkeiten diese Problematik erst einmal mit den betreffenden Firmen besprechen zu wollen, aber wenn sich dann im weiteren Verlauf (meist schnell) zeigt, dass die betroffenen Unternehmen kein Interesse an einem solchen Dialog haben, dann gehört eine etwaige Kritik an diesen Unternehmen bzw. deren Verhalten öffentlich dargestellt, soweit einem das Möglich ist. Dieser Thread ist da ein erster kleiner Anfang. Vielleicht geht da noch mehr, nötig ist das leider, denn die Jobkultur in Deutschland war noch nie so toll, inzwischen ist sie oft vielfach unter aller Sau und das sollte sich niemand gefallen lassen. Die Verantwortlichen gehören an den Pranger und das kommt.

    Demnächst mehr.
    152 Jahre waren erst der Anfang...

    .... die Spessartrampe soll weiterleben!



    http://politopia.de/threads/18109-(K...-Spessarttampe

    https://www.facebook.com/Fans-und-Fr...99282/?fref=nf


    In Memoriam: Chrash, Ziu, Schwaborigine(?), Fladdy, Roger Willemsen, meine Mutter

  2. Folgender Benutzer sagt Danke zu Kleinlok für den nützlichen Beitrag:

    Meinungsbaum (08.09.2018)

  3. #2
    Politopia-Urgestein
    Registriert seit
    07.10.2011
    Beiträge
    18.516
    Danke
    285
    Thanked 5.483 Times in 3.892 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    […] Die Respektlosigkeiten gegenüber den Arbeitnehmern, die inzwischen vielen Arbeitgebern eigen ist, gehört öffentlich an den Pranger gestellt. […]
    Der direkte Vorgesetzte ist nur in den wenigsten Fällen der Arbeitgeber, sondern oftmals selbst nur ein Angestellter - und mit den Direktiven, deren Durchsetzung in seinem Arbeitsbereich bzw. seinem Team er zu verantworten hat auch nicht immer glücklich…

  4. #3
    Politopia-Methusalem Avatar von Kleinlok
    Registriert seit
    21.12.2009
    Beiträge
    6.945
    Danke
    4.592
    Thanked 3.854 Times in 2.405 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von I'm a Substitute Beitrag anzeigen
    Der direkte Vorgesetzte ist nur in den wenigsten Fällen der Arbeitgeber, sondern oftmals selbst nur ein Angestellter - und mit den Direktiven, deren Durchsetzung in seinem Arbeitsbereich bzw. seinem Team er zu verantworten hat auch nicht immer glücklich…

    Da könntest du durchaus ein signifikantes Phänomen ansprechen, das aber die von mir angesprochene Problematik leider nur unterstützt. Wenn der direkte Vorgesetzte nur in den wenigsten Fällen nicht als der eigentliche Arbeitgeber, sondern oftmals selbst nur ein Angestellter des eigentlichen Arbeitgeber fungiert und dem zufolge mit den Direktiven und deren Durchsetzung in seinem Arbeitsbereich auch nicht immer glücklich wäre, wie könnte dann die Lösung des hier erkennbaren Problems aussehen?

    Hier werden m.E. viele (zu viele) verarscht bzw lassen sich viele (zu viele) verarschen.

    So what?
    Geändert von Kleinlok (08.09.2018 um 17:26 Uhr)
    152 Jahre waren erst der Anfang...

    .... die Spessartrampe soll weiterleben!



    http://politopia.de/threads/18109-(K...-Spessarttampe

    https://www.facebook.com/Fans-und-Fr...99282/?fref=nf


    In Memoriam: Chrash, Ziu, Schwaborigine(?), Fladdy, Roger Willemsen, meine Mutter

  5. #4
    Politopia-Urgestein
    Registriert seit
    07.10.2011
    Beiträge
    18.516
    Danke
    285
    Thanked 5.483 Times in 3.892 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    […] wie könnte dann die Lösung des hier erkennbaren Problems aussehen? […]
    Schwer zu sagen - der Arbeitgeber stellt bekanntlich die Arbeitsmittel zur Verfügung und muss sich auf sein Personal verlassen, diese auch in seinem Interesse (dem Unternehmenszweck dienlich) einzusetzen… da auch die Geschäftsleitung in zumindest den größeren Betrieben nicht mit dem Arbeitgeber identisch ist, wohl aber renditeorientiert denkt, damit die Geschäftsleitung sich auch für sie persönlich lohnt, wirkt in der harten Konkurrenz schrumpfender Märkte manche Entscheidung auf den ersten Blick oftmals inhuman -
    was vielen Arbeitnehmerinteressenvertretern nicht klar zu sein scheint, ist die Tatsache, dass der Shareholder, der seine alljährliche Rendite erwartet, der Arbeitgeber ist, denn der Nennwert der ausgegebenen Aktien entspricht dem Stammkapital des Unternehmens, wenn's eine Aktiengesellschaft ist… und was passiert, wenn bei fallendem Börsenwert Kapitalerhöhungen durchsetzen zu wollen, um das Unternehmen und seine Zahlungsfähigkeit zu erhalten, hat beispielsweise die Arcandor-Insolvenz gezeigt… es liegt also durchaus auch im Interesse des gewöhnlichen Arbeitnehmers, dass das Unternehmen, für das er tätig ist, floriert.
    Die allgemeine Konsumzurückhaltung vieler Leute und mehr noch die Veränderung der Konsumgewohnheiten, lieber von Zeit zu Zeit ein Smartphone zu erwerben, und dafür bisherige Ausgabenposten zu streichen, hat manch traditionelleres Geschäftsmodell ins Wanken gebracht.

  6. #5
    Mittelmeerallergiker Avatar von techniker1
    Registriert seit
    26.05.2010
    Ort
    Am Eingang zum Bergischen Land
    Beiträge
    11.292
    Danke
    7.315
    Thanked 8.980 Times in 5.157 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von I'm a Substitute Beitrag anzeigen
    Der direkte Vorgesetzte ist nur in den wenigsten Fällen der Arbeitgeber, sondern oftmals selbst nur ein Angestellter - und mit den Direktiven, deren Durchsetzung in seinem Arbeitsbereich bzw. seinem Team er zu verantworten hat auch nicht immer glücklich…
    Nein Substi, ich glaube, er meint wohl eher "Der Ton macht die Musik"....
    Schlagfertig ist jede Antwort, die so klug ist, dass der Leser wünscht, er hätte sie gegeben.

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte

    Les McCann / Invitations to Opening
    WHITE NOISE / An Electric Storm
    Simple Minds

    Ignore: Jegliches Sperr-Geschrei und
    philosophisch angehauchtes Geschwätz

    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....

  7. #6
    Mittelmeerallergiker Avatar von techniker1
    Registriert seit
    26.05.2010
    Ort
    Am Eingang zum Bergischen Land
    Beiträge
    11.292
    Danke
    7.315
    Thanked 8.980 Times in 5.157 Posts

    Standard

    Ich kannte mal einen Disponenten, der die Ansicht vertrat, man müsse die Leute nur ordentlich anbrüllen und niedermachen, dann würden die schon spuren...

    Nachdem er dann an einem späten Freitag Abend von einem Unbekannten etwas auf's Freßbrett bekommen hatte, mit anschließenden 6 wöchigen Arztbesuchen, hat sich das wie durch ein Wunder erheblich gebessert....
    Schlagfertig ist jede Antwort, die so klug ist, dass der Leser wünscht, er hätte sie gegeben.

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte

    Les McCann / Invitations to Opening
    WHITE NOISE / An Electric Storm
    Simple Minds

    Ignore: Jegliches Sperr-Geschrei und
    philosophisch angehauchtes Geschwätz

    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....

  8. #7
    Politopia-Haudegen Avatar von Meinungsbaum
    Registriert seit
    25.02.2010
    Ort
    Ruhrpott
    Beiträge
    1.983
    Danke
    4.360
    Thanked 1.955 Times in 977 Posts

    Standard Es hilft nix ...

    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    Da könntest du durchaus ein signifikantes Phänomen ansprechen, das aber die von mir angesprochene Problematik leider nur unterstützt. Wenn der direkte Vorgesetzte nur in den wenigsten Fällen nicht als der eigentliche Arbeitgeber, sondern oftmals selbst nur ein Angestellter des eigentlichen Arbeitgeber fungiert und dem zufolge mit den Direktiven und deren Durchsetzung in seinem Arbeitsbereich auch nicht immer glücklich wäre, wie könnte dann die Lösung des hier erkennbaren Problems aussehen?

    Hier werden m.E. viele (zu viele) verarscht bzw lassen sich viele (zu viele) verarschen.

    So what?
    Nein sagen. Kante zeigen. Und zwar die, die es können. Die Alten. Die, die rein arbeitsvertragstechnisch noch das Glück haben, nicht von heute auf morgen auf die Straße gesetzt werden zu können bzw. von heute auf morgen ohne Gehalt dazustehen. Etwas anderes ist von uns (Alten) versemmelt worden. In dem Unternehmen, in dem ich tätig bin, ist es so absurd geworden, dass die Geschäftsführer alle 5 Jahre innerhalb des Konzerns wechseln, versuchen eine Erfolgsleiter zu beklettern, die sich an Konzernstrukturen orientiert, die mit dem Ursprung, Dinge zu produzieren, zu beraten und an den Verbraucher zu verkaufen, gar nichts mehr zu tun haben. Marketingabteilung wird aufgebläht, es werden Filmchen produziert, Unternehmen werden geschluckt und die Mitarbeiter werden gegeneinander aufgehetzt, weil man braucht ja nur die besten. Ich denke, wir Alte sind in der Pflicht. Wir haben schließlich auch zu lange zugeschaut.

    Frdl. Grüße
    Christiane

  9. Folgender Benutzer sagt Danke zu Meinungsbaum für den nützlichen Beitrag:

    Schopenhauer (09.09.2018)

  10. #8
    Politopia-Methusalem Avatar von Kleinlok
    Registriert seit
    21.12.2009
    Beiträge
    6.945
    Danke
    4.592
    Thanked 3.854 Times in 2.405 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    Diesen Thread sehe ich als sinnvolle Ergänzung zu dem "Löhne" Thread, in dem neben schlechten Löhnen auch die miesen Methoden zur Sprache kommen, mit denen Unternehmen allgemein vorgehen, die schlecht entlohnen.

    Die Respektlosigkeiten gegenüber den Arbeitnehmern, die inzwischen vielen Arbeitgebern eigen ist, gehört öffentlich an den Pranger gestellt. Ich halte es für sinnvoll im Fall von Beispielen für solche Respektlosigkeiten diese Problematik erst einmal mit den betreffenden Firmen besprechen zu wollen, aber wenn sich dann im weiteren Verlauf (meist schnell) zeigt, dass die betroffenen Unternehmen kein Interesse an einem solchen Dialog haben, dann gehört eine etwaige Kritik an diesen Unternehmen bzw. deren Verhalten öffentlich dargestellt, soweit einem das möglich ist. (...)Die Verantwortlichen gehören an den Pranger und das kommt.

    Demnächst mehr.
    Hier eine Kopie des Beitrags, den ich zuerst im "Löhne"-Thread eingestellt habe, aber er passt gut hierhier:

    Ein weiterer Fall, wo ein Arbeitgeber sich in der Kommunikation als unehrlich und ignorant erweist.
    Beständig sucht eine Frankfurter HNO-Praxis studentische Mitarbeiter und zwar so beständig oft, dass man aufhorchen kann. Eine gute Mitarbeiterbindung scheint für diesen Laden nicht gerade zu seinen Stärken zu gehören. Mich stört schon an der Ausschreibung, dass Angaben zur Entlohnung verweigert werden, deshalb richte ich am 09. August 2018 eine Anfrage an das Unternehmen:

    Thomas Schüller
    63303 Dreieich

    Praxis Dr. med. Anna Maria Poloczek
    60325 Frankfurt

    Betreff: Anfrage zu Aússchreibung Studentenjob Praxis Poloczek

    Sehr geehrte Frau Dr. med. Poloczek,
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    in einer aktuell auf den Seiten des Studentenwerks Frankfurt geschalteten Anzeige
    sucht die Praxis Dr. med. Anna Maria Poloczek studentische Aushilfskräfte (auch während des Semesters) für die Karteipflege und Hörtests in benannter Praxis.

    https://stellenmarkt.studentenwerkfr...sement/single/

    Leider lässt die benannte Anzeige keine verwertbaren Informationen betreffs der Vergütung
    dieser Aushilfstätigkeit erkennen. Die Vergütung soll nach Vereinbarung getroffen werden.
    Dieser Sachverhalt bewegt mich zu den folgenden Fragen 1 - 4 um deren Beantwortung ich Sie bitte:

    Frage 1:

    Wird die für die ausgeschriebene Ausfilfstätigkeit Vergütung flexibel bestimmt,
    sprich kann die benannte Vereinbarung zu unterschiedlíchen Vergütungen führen?

    Frage 2:

    Sollten Sie Frage 1 bejahen, was wären für Ihre Praxis die Kritierien,
    welche unterschiedliche Vergütungen rechtfertigen würden?

    Frage 3:

    Sollte Ihre Praxis keine flexiblen Vergütungssätze sondern einen fix definierten Satz vorsehen,
    warum erteilt Ihre Praxis in der benannten Anzeige keine konkreten diesebzüglichen Auskünfte zu diesen Satz?

    Frage 4:

    Würden Sie mir bitte eine Auskunft über die von Ihnen angedachte Vergütung
    bzw. die diesbezüglichen Vorstellungen erteilen?

    Im Falle einer fix angedachten Vergütung möchte ich um eine Bezifferung des Stundensatzes bitten,
    der für besagte Aushilfstätigkeit von Ihrem Unternehmen vorgesehen ist.

    Im Falle einer flexibel angedachten Vergütung bitte ich um eine Eingrenzung des entsprechenden Verdienstrahmens, der für die besagte Aushilfstätigkeit von Ihrem Unternehmen vorgesehen ist.

    Ich würde mich freuen, wenn ein vertrauenswürdiger informell befriedigender Austausch möglich wäre.

    Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schüller
    Da ich bis zum 23. August 2018 keine Reaktion auf diese Anfrage erkennen kann,
    erinnere ich an diese.

    1. Erinnerung Anfrage zu Aússchreibung Studentenjob Praxis Poloczek

    Sehr geehrte Frau Dr. med. Poloczek,
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    am Donnerstag, 09. August 2018, also vor 2 Wochen, sendete ich an die Adresse Ihrer Praxis
    die in Anlage 1 wiedergegebene Anfrage. Leider kann ich bis heute keine Reaktion von Ihrer Seite erkennen, so dass ich mir eine Erinnerung an diese Anfrage erlaube.

    Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schüller
    Nach nur 1 Stunde erhalte ich in einer kurz gehaltenen, minimalistisch unterzeichneten Antwort die Auskunft, dass die ausgeschrieben Stelle besetzt wäre. Selbst wenn diese Auskunft stimmen sollte (was ich nicht glaube), sie geht an der Intention meiner Anfrage vorbei und soll das vermutlich auch. Ich gebe mich mit diesem billigen Ausweichmanöver nicht zufrieden:

    Aw: Re:1. Erinnerung Anfrage zu Aússchreibung Studentenjob Praxis Poloczek

    Sehr geehrte Frau/Herr (...)
    Sehr geehrte Frau Dr. med. Poloczek,
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich danke Ihnen Frau/Herr (...) für Ihre kurze am 23.08.2018 erfolgte Antwort (s. Anlage 3),
    mit der Sie auf meine 1. Erinnerung vom 23.08.2018 reagieren (s. Anlage 2),
    welche sich auf meine am 09.08.2018 an die Adresse der Praxis Dr. med. Anna Maria Poloczek
    gestellte Anfrage (s. Anlage 1) bezieht.

    Leider muss ich Ihnen rückmelden, dass mich Ihre Antwort nicht zufriedenstellt
    und mich keine gelingende Kommunikation mit Ihrem Unternehmem erkennen lässt.
    Bitte lassen Sie mich das bitte begrunden:

    1. formale Defizite:

    Ich finde es in formaler Hinischt bemerkenswert, dass meine am 09.08.2018 an die Adresse der Praxis Dr. med. Anna Maria Poloczek erfolgte Anfrage 2 Wochen unbeantwortet bleibt, obwohl ich als Empfangsadresse die E-Mail Adresse genutzt habe, welche Ihre Praxis in der benannten Jobausschreibung als Kontaktadresse angegeben hat. Das lässt mich daran zweifeln, dass meine Anfrage übersehen wurde und mich die Vermutung bilden, dass von Seiten der Praxis Dr. med. Anna Maria Poloczek meine Anfrage vorsätzlich nicht beantwortet werden sollte(?).

    Diese Vermutung erhärtet die heute von Ihnen Herr/Frau Pape gezeichnete Antwort.
    Diese erfolgte sehr zeitnahinnerhalb der ersten Stunde nach dem Versand meiner 1. Erinnerung,
    was mich vermuten lässt, dass Ihre Praxis kommunizieren kann, wenn sie will/muss.

    2. inhaltliche Defizite

    Leider geht Ihre am 23.08.2018 erfolgte Antwort in keinster Weise auf die am 09.08.2018 von meiner Seite erfolgte Anfrage ein. Die Info, dass der besagte Job aktuell besetzt wäre, sehe ich in keinem sinnvollen Zusammenhang mit meiner Anfrage. Mit dieser wollte ich mich explizit nicht bewerben (was m.E. unschwer zu erkennen ist), sondern habe ich im Sinne einer an studentischen Belangen interssierten Politik Ihrer Praxis Fragen gestellt, die durch die behauptete Bestzung der benannten Tätigkeit keineswegs an Berechtigung bzw. Aktualität verloren haben.

    Wenn Sie meine Anfrage als freundlich werten wollen, ist das gut und nett, aber die inhaltlichen Aspekte meiner Anfrage sind klar kommuniziiert, so dass es möglich sein sollte diese zu erkennen und darauf zielfördend zu reagieren. Ich erwarte allein aus Gründen einer mir gebührenden Wertschätzung einen respektvollen Umgang mit meiner Fragstellung, den ich in der in Anlage 3 dokumentierten Antwort definitiv nicht erkennen kann und das finde ich dann deutlich weniger freundlich.

    Aus meiner Sicht lassen Sie es an dem Mut fehlen mir ehrlich mit zu teilen, dass die Praxis Dr. med. Anna Maria Poloczek nicht auf meine Anfrage reagieren möchte, statdessen antworten Sie mit einer im Hinblick auf die Ausführlichkeit meiner Anfrage lächerlich kurzen Antwort, die komplett an meiner Fragstellung vorbeigeht.

    Fazit:

    Die in 1. und 2. benannten Beobachtungen lassen mich die Vermutung bilden, dass die Entlohnung der besagten studentischen Tätigkeiten in der Praxis Dr. med. Anna Maria Poloczek prekär veranlagt sein könnte. Dieses Moment könnte den Personen geläufig sein, welche für die Gestaltung der Konditionen dieser stud. Tätigkeiten verantwortlich zeichnen. Diese Vermutung könnte wiederum erklären, dass weder die Entlohnung in den betreffenden Ausschreibung aussagefähig thematisiert wird noch dass Ihre Praxis bereit zu sein scheint diesbezügliche Fragen zu beantworten. Das Verdachtsmomen einer eventuell prekär veranlagten Tätigkeit in der Praxis Dr. med. Anna Maria Poloczek sehe ich im Hinblick auf den Umstand, dass diese Praxis die benannte Tätigkeit wiederholt (sprich 2-3 Mal pro) auf den Internetseiten des Srudentenwerks Ffm ausschreibt als besonders bedeutsam. Dass beständig studierende Personen für diese Tätigkeit gesucht werden kann zusätzlich den Verdacht bilden, dass die Konditionen dieses Jobs viel zu unattraktiv sind um eine etwas längerfristig angelegte Bindung des betreffenden stud. Personals bzw. eine von dessen Seite betriebene Personalaquise anregen zu können.

    4. Ausblick:

    Meine in 1.-3. wiedergegebenen Beobachtungen und die darauf bezogenen Überlegungen lassen mich zu der Überzeugung gelangen, dass ich mich mit der in Anlage 3 benannten Antwort seitens der Praxis Dr. med. Anna Maria Poloczek nicht zufrieden gebe. Ich würde es begrüßen, wenn die Praxis Dr. med. Anna Maria Poloczek sich inhaltlich mit der in Anlage 1 dokumentierten Anfrage vom 09.08.2018 deeart auseinandersetzen würde, dass ich in einer darauf bezogenen Rückmeldung die gebührende Wertschätzung meiner Anfrage erkennen kann.

    Ich halte es für wichtig, dass das oben von mir gebildete Verdachtsmoment einer möglicherweise wiederholt angeboteten prekär veranlagten studentischen Beschäftigung innerhalb ire Praxis Dr. med. Anna Maria Poloczek restlos ausgeräumt werden kann und bitte zu verstehen, dass ich in dieser Hinsicht am Ball bleiben werde.

    Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schüller
    Ab nun hüllt sich die Praxis in ein großes Schweigen, auch als ich am Montag, 03. September 2018 an mein oben stehendes Schreiben erinnere, bleiben Frau Doktor und ihr Team stumm, vielleicht haben sie sich leider in der sittsam versuchten Ausübung ihres Amtes einen Infekt im eigenen HNO-Bereich zugezogen, da kann einem schon die Stimme versagen. Ganz am Ende scheint das Team aber noch nicht, denn immerhin suchen sie schon wieder neue Aspiranten für den Job,...

    https://stellenmarkt.studentenwerkfr...sement/single/

    ... was vermuten lässt, dass dieser Job vielleicht so mies ist, dass in diesem so viele Studis verschlissen werden, das ständig neuer Nachschub geordert werden muss. So viele kränkelnde Nasen und Ohren haben wir in Ffm hoffentlich nicht, als dass so viele studentische Mitarbeiter für diese Praxis gesucht werden müssten. Da scheint etwas ganz anderes zu kränkeln.

    Diesem pathologischen Treiben möchte ich nicht zusehen,
    deshalb mal wieder ein paar Grüße an den Patienten:

    Thomas Schüller
    63303 Dreieich


    Praxis Dr. med. Anna Maria Poloczek
    60325 Frankfurt

    Betreff: öffentliche Kritik Studentenjob Praxis Poloczek

    Sehr geehrte Frau Dr. med. Poloczek,
    Sehr geehrte Frau/Herr Pape,
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    am 09.08.2018 richtete an die Adresse der Praxis Dr. med. Anna Maria Poloczek eine Anfrage,
    welche sich kritisch auf die Ausschreibung einer studentischen Mitarbeit im Rahmen dieser Praxis bezog (s. Anlage 1). Die benannte Ausschreibung war seit der 1. Augustwoche auf den Seiten des Studentenwerk Frankfurt geschaltet.

    https://stellenmarkt.studentenwerkfrankfurt.de/anzeigen/einzelansicht/studentische-aushilfskraft-gesucht-1/Advertisement/single/

    Anzeigen wie diese werden von Ihrer Praxis beständig wiederholt geschaltet,
    so wurde mit Darum 10.09.2018 eine gleichlautende Anzeige neu eingestellt.
    Jedesmal aber verweigern diese Anzeigen Auskünfte über die Entlohnung,
    ich sehe das als sehr unfair gegenüber der studentischen Zielgruppe gegenüber.

    Meine oben benannte Anfrage an die Praxis Dr. med. Anna Maria Poloczek wurde ignoriert, auf eine
    1. Erinnerung ausweichend reagiert und auf weitere Anfragen wieder mit Ignoranz reagiert (s. Anlagen 1 - 5).

    Diese Art der Kommunikationsverweigerung empfinde ich als sehr unhöflich und feige, sie lässt zudem begründet den Verdacht enstehen, dass die Praxis Dr. med. Anna Maria Poloczek schlechte Löhne und Arbeitsbedingungen bezogen auf die ausgeschriebene studentische Beschäftigung bietet und das kritisiere ich hiermit öffentlich und werde ich immer wieder neu öffentlich kritisieren, solange Ihr Unternehmen sich so ignorant wie im Verlauf des von mir versuchten ehrbaren Dialogs erweist.

    Ich empfehle Ihrer Praxis, dass diese sich endlich um gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne und eine ehrliche Kommunikation bemühen, vielleicht muss Ihre Praxis dann nicht alle paar Wochen ständig wieder neu Jagd auf studentische Hilfskräfte machen. Gut behandeltes Personal bleibt bzw. sorgt via Mundpropaganda im eigenen Umfeld für Nachfolger/innen, wenn das wirklich nötig sein sollte. Nur schlechte Arbeitgeber müssen ständig neu suchen, denn kein gesunder Mensch hat Interesse, sich schlecht auf der Arbeit behandeln zu lassen. Schade um die Zeit von uns allen.

    Guten Tag, Thomas Schüller

    Diese Kritik wird im Netz veröffentlicht, z.B.: http://politopia.de/threads/5569-L%C3%B6hne?p=992801&viewfull=1#post992801

    152 Jahre waren erst der Anfang...

    .... die Spessartrampe soll weiterleben!



    http://politopia.de/threads/18109-(K...-Spessarttampe

    https://www.facebook.com/Fans-und-Fr...99282/?fref=nf


    In Memoriam: Chrash, Ziu, Schwaborigine(?), Fladdy, Roger Willemsen, meine Mutter

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Über uns
Politopia.de - Das Diskussionsforum. Du interessierst dich für Politik oder ein anderes Themengebiet, wünschst dir gepflegte Umgangsformen aber eine durchaus harte inhaltliche Diskussion? Dann bist du hier bei uns genau richtig und unter Freunden.