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Thema: Unser Gesundheitssystem: Fragen über Fragen

  1. #16
    Gerade nicht momentan! Avatar von ZumPostwinkel
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    Zitat Zitat von BudSpencer Beitrag anzeigen
    Falls so etwas passiert, empfehle ich die Tastenkombination Alt+<- (<- = der Navigationspfeil nach links, nicht die Tab oder Backspace Taste).
    Bringt das verlorene Fenster mit dem mühsam erstellten Text wieder zurück. ^^
    Was soll das, "Alt nach links"? :think:
    Ich bin doch links. Und das, seit ich selbständig denken kann.

    Spaß beiseite. Für die Tastenkombination vielen Dank.

    mfg
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  2. #17
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    Zitat Zitat von werestwe Beitrag anzeigen
    Die Problematik im deutschen Gesundheitswesen ist nicht mit staatlichen Verordnungen und Gesetzen zu lösen. Ich unterstelle der Regierung einmal positiv, dass sie mit bestem Wissen und Gewissen die Situation zu beherrschen versucht. Nur, - es wird ihr nicht gelingen! Es ist praktisch einfach nicht möglich.
    Beispiel: Nehmen wir an, ich habe als Mediziner einen Patienten zu behandeln. Er kommt 2 – 3 zur Behandlung und der Idealfall tritt ein, - er wird gesund.
    Weitere Behandlungen sind nicht mehr notwendig. Das wäre für meine Praxis ein Verlustgeschäft, denn ich m u s s daran interessiert sein, dass der Mann als Patient wiederkommt.
    Nehmen wir an, im Quartal werden 100 Patienten gesundheitlich völlig wieder hergestellt, sodass sich weitere ärztliche Behandlung erübrigt. Rein wirtschaftlich geht das einfach nicht.
    Wir wissen, dass Praxismiete, Löhne, evl. Kredite etc bezahlt werden müssen. Dann ist auch noch die Familie mit ihren Ansprüchen zu versorgen. Merken wir? Wir brauchen eine kranke Gesellschaft, denn sie ist unser Brot. Wir brauchen unsere kranken Mitmenschen. Dafür, dass dieser kranke, nicht normale Zustand erhalten bleibt, sorgt eine sehr effektive Lobby, die wiederum an ihren Erhalt interessiert sein muss denn auch Lobbysten wollen leben.
    Tausende von neu ausgebildeten Ärzten und Apotheker kommen durch die Beendigung ihrer Ausbildung jährlich dazu. Die natürlich auch in den medizinischen Finanzetat eingebaut werden möchten, bzw. müssen.
    Hinzu kommt die nicht zu unterschätzende psychsomatische Klientel, die in den Wartezimmern sitzt. In der Regel ohne Befund, die aber ernst zu nehmen ist. Als Ursache dienen ebenfalls ungelöste soziale Probleme (Ängste und Nöte der Betroffenen.)
    Der finanzielle Bereich des Gesundheitssektors in unserem Land ist ein Fass ohne Boden. Der Fehler liegt am System und nicht an der jeweiligen Regierung. Von wegen: Deteils der Reform müsse "nachjustiert" werden. Wie denn? Ein Projekt, dass nicht mehr zu bewältigen ist? Und so wird das Kapitel „ Gsundheitswesen“ geschoben, verschoben, nachjustiert, verbessert, gebessert, bis es für den einfachen Menschen nicht mehr bezalbar sein wird. Das ist kein Pessimismus, sondern, dies ist, bzw. wird Realität, wenn man die letzten 20 Jahre verfolgt. Freundliche Grüsse
    Mit freundlichem Gruss - Berestwe
    Man sollte sich vielleicht mal Gedanken darüber machen, ob die Beitragsbemessungsgrenze noch zeitgemäß ist.

  3. #18
    Firecreek
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    Es gibt nichts, was so langweilig ist wie die Gesundheitsreform.
    Wie es aussieht, steuert die Republik allerdings auf die "Kopfpauschale" zu. Dann wird's lustig. Jeder Kopf zahlt das gleiche. Da wird sich manches Familienoberhaupt die Haare raufen. Und dann, dies sollte man nicht vergessen, brauchen wir auch keine gesetzlichen Krankenkassen mehr. Das wird die Kurse so mancher Versicherungsgruppen in die Höhe treiben, die Mittelschicht proletarisieren und das Prekariat kriminalisieren. Es gibt viele Wege, den Gesellschaftsvertrag aufzukündigen und den Dschungel zum Prinzip zu erklären. Die Kopfpauschale, ist, wie der Begriff schon zum Ausdruck bringt, einer der Wege.

  4. #19
    Gerade nicht momentan! Avatar von ZumPostwinkel
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    Zitat Zitat von Spiegelfechter Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    Ich hoffe, der User ZumPostwinkel erlaubt es mir,
    einen Auszug aus einem seiner heutigen Beiträge
    des Vorstellungsforums hier zu zitieren, denn ich
    habe da eine ehrliche, nicht provozierend gemeinte
    Frage, hier also erst einmal der zitierte Text:



    Ehrlich gesagt irritieren mich solche Aussagen immer wieder,
    denn das hört man ja oft, das mit den 30 oder 40 Euro pro
    Quartal und Kassenpatient.
    Solche Aussagen irritieren vor allem mein Verständnis vom Rechnen.
    Als die Regierung die letzte Gesundheitsreform beschlossen hatte,
    konnte man auf der website des Bundesgesundheitsministeriums
    wie auch in den Medien lesen, dass das Honorarbudget für Ärzte
    der gesetzlichen Kassen zukünftig ein jährliches Volumen in Höhe
    von 30,5 Mrd Euro haben werde.
    Unterstellt man, dass etwa 90% der Bürger gesetzlich versichert sind,
    dann wären das ca. 72 Millionen Bürger.
    Wenn ich nun die 30,5 Mrd Euro durch die 72 Mio gesetzlich Versicherten
    teile, dann ergibt das ca. 423 Euro pro Pflichtversicherten und Jahr
    an gesetzlichem Ärztehonorar und damit ca. 106 Euro pro Patient und
    Quartal. Dieser Betrag ergibt sich unabhängig davon, ob der einzelne
    Patient nun in jedem Quartal zum Arzt geht oder nicht.
    Ich beispielsweise gehe maximal 2 mal im Jahr zum Arzt, wenn ich
    die letzten 10 Jahre Revue passieren lasse.
    Aber egal.
    Meine Frage an die Experten lautet: Wenn Ärzte nur noch 30 oder 40 Euro
    pro Kassenpatieten und Quartal bekommen, wie erklärt sich dann die
    Differenz zu den über 100 Euro pro Quartal, die sich aus der Berechnung
    des zur Verfügung stehenden Gesamtbudgets in Höhe von 30,5 Mrd Euro
    ergeben?
    Wo landet die Differenz in Höhe von ca. 70 Euro pro Quartal?
    Hallo Spiegelfechter,

    hier noch eine Ergänzung zu meinem letzten Beitrag:

    >>>>>
    Ärzte

    Gesundheitsreform bringt neues Vergütungssystem
    In jeder der rund 172.000 kassenärztlichen und kassenzahnärztlichen Praxen werden Tag für Tag vielfältige Leistungen erbracht, die von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bezahlt werden. Ein neues vertragsärztliches Vergütungssystem tritt am 1. Januar 2009 in Kraft. Ziel ist ein System, das einfach und transparent gestaltet ist. .....
    <<<<<

    www.der-gesundheitsfonds.de/index.php?id=68


    >>>>>
    Neues ärztliches Vergütungssystem

    Mit dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG) wurde die Erarbeitung eine neuen ärztlichen Vergütungssystems auf den Weg gebracht. Ziel ist ein Vergütungssystem, das einfach und transparent gestaltet ist. Es ermöglicht den Ärztinnen und Ärzten mehr Kalkulationssicherheit, weil sie im Voraus wissen, wie hoch die Vergütung ihrer Leistungen ist. Das neue vertragsärztliche Vergütungssystem ist am 1. Januar 2009 in Kraft getreten.


    Im Wesentlichen bedeutet dies:
    • Das von Budgets und schwankenden Punktwerten geprägte Honorarsystem wird durch eine Euro-Gebührenordnung abgelöst. Die Euro-Gebührenordnung enthält Pauschalvergütungen in überschaubarer Zahl sowie Einzelvergütungen für besonders förderungswürdige Leistungen (zum Beispiel Hausbesuche).
    • Für Haus- und Fachärzte gelten dabei unterschiedliche Kriterien, die den Unterschieden der hausärztlichen und fachärztlichen Versorgung Rechnung tragen. Für besonders qualifizierte Leistungen wird es Honorarzuschläge geben.
    • Das Morbiditätsrisiko wird auf die Krankenkassen übertragen. Die für die vertragsärztliche Versorgung zur Verfügung stehende Gesamtvergütung soll sich zukünftig - anders als heute - an der Morbidität der Versicherten orientieren. Das heißt, für zusätzliche Leistungen, die aus einem Anstieg des Behandlungsbedarfs der Versicherten herrühren, wird von den Krankenkassen mehr Honorar zur Verfügung gestellt.
    • Die notwendige Kosten- und Mengensteuerung erfolgt durch Anreizmechanismen in der Gebührenordnung sowie mengen- und praxisbezogene Preisabstaffelungen.
    • Zum Abbau von Über- und Unterversorgung werden finanzielle Anreize gesetzt, die zu einer regional ausgewogenen Arztdichte beitragen sollen.
    • Zuschläge zum Abbau von Unterversorgung sind bereits rückwirkend ab dem 1. Januar 2007 vollständig - und nicht nur wie bisher zu 50 Prozent - durch die Krankenkasse zu finanzieren.
    Prognosen gehen im Bereich der ambulant-ärztlichen Versorgung von einer Steigerung der Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung von rund 10 Prozent aus. Allein das bedeutet eine Steigerung des Beitragssatzes um rund 0,25 Prozent. Dabei sind die neuen Honorarmaßstäbe für Ärzte ein wichtiger Kostenfaktor. Das kalkulatorische Gehalt eine niedergelassenen Vertragsarztes steigt von bisher 95.000 Euro auf 105.000 Euro.
    <<<<<

    mfg
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  5. #20
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    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Hallo Spiegelfechter,

    hier noch eine Ergänzung zu meinem letzten Beitrag:

    In jeder der rund 172.000 kassenärztlichen und kassenzahnärztlichen Praxen werden
    So viel ich weiß, ist die Zahl "120 Tausend Ärzte mit Kassenzulassung" seit vielen
    Jahren einigermaßen stabil auf dem selben Nivueau.
    Heißt das, dass jeder zweite Arzt in zwei unterschiedlichen Praxen arbeitet?
    Das würde natürlich die vielen Gemeinschaftspraxen erklären.
    Fragende Grüße
    Spiegelfechter

  6. #21
    Gerade nicht momentan! Avatar von ZumPostwinkel
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    Zitat Zitat von Spiegelfechter Beitrag anzeigen
    So viel ich weiß, ist die Zahl "120 Tausend Ärzte mit Kassenzulassung" seit vielen
    Jahren einigermaßen stabil auf dem selben Nivueau.
    Heißt das, dass jeder zweite Arzt in zwei unterschiedlichen Praxen arbeitet?
    Das würde natürlich die vielen Gemeinschaftspraxen erklären.
    Fragende Grüße
    Spiegelfechter
    Wer nicht hören will, muß googeln.:grinbig:

    Bitte mal auf den Link gehen. Dort stehen 172.000. Da sind auch die Kassenzahnärzte mit drin.

    mfg
    ZumPostwinkel
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  7. #22
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    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Wer nicht hören will, muß googeln.:grinbig:

    Bitte mal auf den Link gehen. Dort stehen 172.000. Da sind auch die Kassenzahnärzte mit drin.

    mfg
    ZumPostwinkel
    D.H. die Kassenzahnärzte sind in den 120 Tsd nicht enthalten?

  8. #23
    Gerade nicht momentan! Avatar von ZumPostwinkel
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    Zitat Zitat von Spiegelfechter Beitrag anzeigen
    D.H. die Kassenzahnärzte sind in den 120 Tsd nicht enthalten?

    1. Arztzahlen (Stand 31.12.2008)


    Anzahl der Ärzte nach Tätigkeiten:
    • 319 697 berufstätige Ärzte
    • darunter 132 613 Ärztinnen
    weitere Informationen (PDF-Datei)


    2. Mitglieder der Kassenärztlichen Vereinigungen (Stand 31.12.2008)


    Insgesamt haben die 17 Kassenärztlichen Vereinigungen 151 398 Mitglieder

    darunter
    • 135 388 Ärzte, davon 58 095 Hausärzte und 77 293 Fachärzte
    • 16 010 zugelassene psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten
    weitere Informationen (PDF-Datei)


    3. Zahl der in Deutschland tätigen ausländischen Ärzte (Stand 31.12.2008)


    Insgesamt sind 21 784 ausländische Mediziner in Deutschland gemeldet


    darunter
    • 3 534 Niedergelassene
    • 13 207 Krankenhausärzte
    weitere Informationen (PDF-Datei)



    4. Medizinischer Nachwuchs (Stand 31.12.2007)


    Anzahl der Medizinstudenten (Humanmedizin) im ersten Fachsemester: 11 785
    weitere Informationen (PDF-Datei)

    Anzahl der Absolventen: 9.574
    weitere Informationen (PDF-Datei)

    5. Anzahl der Arztpraxen (Stand 31.12.2008)

    • Einzelpraxen: 71 262
    • Gemeinschaftspraxen: 19 152
    6. Medizinische Versorgungszentren (Stand 1. Quartal 2009)

    • Gesamtzahl der Medizinischen Versorgungszentren: 1.257
    • darin tätige Ärzte: 5.852
    weitere Informationen

    7. Arbeitszeit
    Gesamtarbeitszeit inklusive Bereitschafts- und Notdienste: 55,9 Stunden pro Woche.

    Davon entfallen
    • 32,2 Stunden auf Patientensprechstunden
    • 8,2 Stunden auf die Verwaltungsarbeit
    weitere Informationen (PDF-Datei, 230 KB, repräsentative Studie der KV Schleswig-Holstein, s. Seite 11)

    8. Altersstruktur der Vertragsärzte (Stand 31.12.2008)
    Zahl der Vertragsärzte, die 60 Jahre oder älter sind: 21 830
    weitere Informationen (PDF-Datei)

    Durchschnittsalter der Vertragsärzte: 51,7 Jahre
    weitere Informationen (PDF-Datei)


    9. Ausgaben der GKV (Stand 31.12.2008)
    • ärztliche Behandlung: 24,3 Milliarden Euro (15,1 % der GKV-Ausgaben)
    • Krankenhausbehandlung: 52,6 Milliarden Euro (32,9 % der GKV-Ausgaben)
    • Netto-Verwaltungskosten: 8,3 Milliarden Euro (5,2 % der GKV-Ausgaben)
    weitere Informationen (PDF-Dokument)

    10. Praxisgebühr
    Inanspruchnahme ärztlicher Leistungen in Praxen um 10,1 Prozent zurückgegangen;
    Fälle pro Arztpraxis im dritten Quartal 2005: 1.214
    weitere Informationen (PDF-Datei, 22 KB, Studie des Zentralinstituts Berlin)


    11. Honorarentwicklung im Vergleich zu ausgewählten volkswirtschaftlichen Indikatoren
    Grafische Darstellung der Entwicklung des Honorars je Arzt im Vergleich zu den Veränderungen der beitragspflichtigen Einnahmen und des Verbraucherpreisindexes im Zeitraum 1996 bis 2004 weitere Informationen (PDF-Datei, 46 KB)
    12. Honorarentwicklung im Vergleich zum Bruttoverdienst von Angestellten
    Grafische Darstellung der Entwicklung des Honorars je Arzt im Vergleich zu den Bruttoverdiensten von Angestellten im produzierenden Gewerbe, Handel, Kredit- und Versicherungsgewerbe im Zeitraum von 1999 bis 2006

    weitere Informationen (PDF-Datei)


    http://www.kbv.de/presse/7479.html

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  9. Folgender Benutzer sagt Danke zu ZumPostwinkel für den nützlichen Beitrag:


  10. #24
    An allem schuld Avatar von PrometheusXL
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    Ich belebe diesen Fred, weil er der passendste Diskussionsort für die aktuelle Meldung, über die Wahrheit der Folgen des Ökonomisierungsdrucks der privatisierten Krankenhäuser, ist.

    In Hamburg, aber auch anderswo, wird dermaßen am Personal gespart, dass Notfallstationen, Unfallstationen, sich aus der Bereitschaft abmelden, neue Patienten, die dringend aufgrund von Unfällen, oder Einsätzen von Notärzten auf RTW, in ein Krankenhaus zur weiter gehenden Notfallbehandlung eingeliefert werden müssen/sollen, werden abgewiesen un auf eine Stadtrundfahrt geschickt.
    In Hamburg mussten kürzlich Notaufnahmen großer Krankenhäuser schließen, weil es nicht genug Ärzte und Pfleger gab. Eine Ausnahme? Nein, sagt Notfallärztin Christine Löber und schildert ihren Alltag.
    Alles lesen

    Das ist eine direkte Folge der Privatisierungen.
    Die Renditeerwartungen der "Kapitalanleger" stehen eindeutig über den Bedürfnissen der Menschen. Das ist die ganze nüchterne Wahrheit. Das ist es, wohin Provatisierungen führen. In die Sackgasse.

    Und wenn alles abgelutscht, ausgelutscht, verkommen, die Substanz hinfällig, marode und ausgelaugt ist, dann darf die Öffentliche Hand gerne wieder übernehmen und das Trümmerfeld der ehemals guten und teuer aufgebauten, auf hohem Niveau betriebenen flächendeckenden Versorgung beseitigen und die Infrastruktur wieder neu errichten.

    Vielen Dank, ihr Politiker, die ihr den Ausverkauf betrieben und damit diese Missstände überhaupt erst möglich gemacht habt!
    Geändert von PrometheusXL (10.08.2018 um 16:57 Uhr)
    "Kluge lernen aus allem und von jedem, der Durchschnitt aus Erfahrungen und die Dummen brauchen nichts zu lernen, denn die wissen bereits alles, vor allem besser."
    (sinngemäß nach Sokrates, 470 - 399 v. Chr.)

  11. Folgende 5 Benutzer sagen Danke zu PrometheusXL für den nützlichen Beitrag:

    ArgoNaut (10.08.2018), Meinungsbaum (11.08.2018), Schopenhauer (10.08.2018), Wieben Klas (10.08.2018), wudi (04.10.2018)

  12. #25
    Don Cordhoot Avatar von Wieben Klas
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    Interessant, einen über 8 Jahre alten thread wieder hervor zu holen und zu sehen, ob sich die Prognosen bewahrheitet haben. Nein, sie haben sich nicht bewahrheitet, …

    … denn sie wurden in ihrer Düsterheit von der realen Entwicklung übertroffen.

    Ähnlich sieht es auf dem Immobilienmarkt aus, …

    … hierzu gibt es einen neuen thread.
    Geändert von Wieben Klas (10.08.2018 um 14:49 Uhr)
    De Leve Gott wull, dat wi in de Nacht eten.
    Sünst harr he nich dat Lücht in Köhlschapp mookt.

  13. #26
    Politopia-Methusalem Avatar von ArgoNaut
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    Eine Freundin von uns ist entschlossen, sich im Falle einsetzender Wehen gleich zur Feuerwehr fahren zu lassen. Hebammen gibt es nämlich auch nicht mehr.
    Gelassenheit ist die Grundvoraussetzung für Höflichkeit

    (Moritz Freiherr Knigge)


    Everyone is entitled to their own opinion but not their own facts

    (Daniel Patrick Moynihan)

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