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Thema: Erderwärmung

  1. #226
    Individuum Avatar von Diogenes2100
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    Zitat Zitat von grimmstone Beitrag anzeigen
    Zum Thema Klima wissen wir ein Wissen von etwa 200 Jahren.
    Das war mal so - vor 50-60 Jahren. Mittlerweile kann man Klimaschwankungen der letzten 1 Mrd. Jahre der Erdgeschichte durch mehrere Untersuchungsmethoden nachweisen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Pal%C3%A4oklimatologie

    Zitat Zitat von grimmstone Beitrag anzeigen
    Da sind Bauernregeln wichtiger. Manchmal aufs Datum genau.
    Glaub es.
    Die glauben selbst Bauern mittlerweile kaum noch - liegt an der zunehmenden Klimaveränderung.
    Geändert von Diogenes2100 (07.09.2017 um 21:53 Uhr)
    Wenn Jesus zu Zeiten des Radikalenerlasses gewirkt hätte, hatte er nicht mal Postbote werden können - dieser linksradikale Sozialromantiker

  2. Folgender Benutzer sagt Danke zu Diogenes2100 für den nützlichen Beitrag:

    PrometheusXL (08.09.2017)

  3. #227
    Märzkämpfer Avatar von grimmstone
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    Auch die Paläoklimatologie fußt auf Erkentnissen der letzten 200 Jahre.
    Ist einfach so.
    Ich negiere diese Erkenntnisse nicht, ich ordne sie nur ein.
    Es gibt wohl nur wenige Tiere, die uns für Menschen halten.
    Alfred Brehm

  4. #228
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    Zitat Zitat von grimmstone Beitrag anzeigen
    Auch die Paläoklimatologie fußt auf Erkentnissen der letzten 200 Jahre.
    Ist einfach so.
    Aber längst nicht nur, kamerad! Erinnere dich! Eine halbe wahrheit kann sehr wohl eine ganze lüge sein!

    Ich negiere diese Erkenntnisse nicht, ich ordne sie nur ein.
    Aha. Und bauernregeln sagen was übers klima aus? Klima und wetter... kennst du den unterschied?

  5. #229
    Politopia-Methusalem
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    Zitat Zitat von Zippo Beitrag anzeigen
    Die Klimaforscher gehen mir mittlerweile nur noch auf den Keks. […]
    Verständlich, denn dies relativ neue Forschungsgebiet dient vor allem der postmodernen Veranlassung des kollektiven Wunsches nach "Heilssuche", ganz wie etwa Religionen die Sterblichkeit des Menschen für ihre Zwecke instrumentalisierten - der Witz ist ja, dass Klima niemals beständig war, sondern quasi von Natur aus ständigem Wandel unterliegt.
    Hypothesen, die den Klimawandel als Auslöser bestimmter Phänomene, die in der Neuzeit beobachtet wurden, nennen, sind en vogue, und so behauptet auch die Technische Universität München, dass das in Städten nachgewiesene raschere Wachstum von Bäumen auf den Klimawandel zurückzuführen sei, als seien Städte heutiger Größenordnung nicht ihrerseits ein relativ junges Phänomen, und als seien für das Wachstum von Bäumen nicht ohnehin, CO₂, Wasser und Licht ausschlaggebend…
    In Städten sind große Teile des Bodens bebaut bzw. asphaltiert, so dass die von Bäumen bewachsenen Flächen die Niederschlagsmenge größerer umgebender Fläche dem Wurzelwerk zuleiten; auch die CO₂-Emissionen durften durch die Bevölkerungsdichte und den zumeist stockenden Verkehr für das Pflanzenwachstum förderlich sein, was, wenn sich die geplante Umstellung auf Elektromobilität durchsetzen sollte, dann wohl zu einem Absterben bzw. Verkümmern städtischen Baumbestandes führen dürfte… nicht zuletzt ist doch eigentlich bekannt, dass auch die Lichtemissionen dichtbesiedelter Räume, sog. Lichtsmog, schon als Problem wahrgenommen wurde - und der baumwachstumsrelevanten Photosynthese dienlich sein müsste.

  6. #230
    Endstation des Schwarzen Peters Avatar von Konrad
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    Städte sind nachweislich wärmer als ländliche Flächen - das ist der entscheidende Faktor. Der Winter mit den tiefen Temperaturen kommt später und geht früher. Vor allem deshalb entwickeln sich Bäume in der Stadt anders. Der messbar kürzere Winter in der Stadt macht sich besonders in den Übergangszeiten bemerkbar. Bäume treiben am Ende des Winters früher aus und halten im Herbst die Blätter länger. Kürzere Winter bedeuten, in die Biologe übertragen, dass die vegetativen Phasen gegenüber den in ländlichen Gebieten wachsenden Bäumen verlängert sind, also die Wachstumsphasen länger dauern, und das führt über die Jahre zu entsprechenden Größenwachstumsunterschieden. Ist ganz und gar logisch im biologischen Sinn.

  7. #231
    Politopia-Haudegen
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    Zitat Zitat von I'm a Substitute Beitrag anzeigen
    - der Witz ist ja, dass Klima niemals beständig war, sondern quasi von Natur aus ständigem Wandel unterliegt.
    Hypothesen, die den Klimawandel als Auslöser bestimmter Phänomene, die in der Neuzeit beobachtet wurden, nennen, sind en vogue,
    Vor allem jedoch ist es aber unter Nichtwissenschaftlern en vogue, wissenschaftliche Erkenntnisse zu ignorieren.

    Die Argumentation, ein vom Menschen mitverursachter Klimawandel könne gar nicht sein, weil sich das Klima bereits früher verändert habe, ist nicht stichhaltig. Genauso gut könnte man ein durch den Menschen verursachtes Massensterben von Tier- und Pflanzenarten bestreiten, weil auch schon früher Arten ausgestorben sind bzw. es Katastrophen gab, die sogar jeweils einen Großteil der Species auslöschten.

    Bezüglich des Einflusses des Menschen auf das Klima zitiere ich mich mal selbst
    (http://www.politopia.de/threads/2113...1#post861986):

    Es ist richtig, dass es bereits andere Erdzeitalter mit Temperaturmaxima gab. Interessant ist jedoch, dass nun analysiert wurde, wie schnell die derzeitige Erderwärmung verglichen mit früheren vonstatten geht. In der Zeit bevor vor ca. 56 Millionen Jahren das "Paläozän/Eozän-Temperaturmaximum" (PETM) erreicht wurde, betrug der maximale CO2-Ausstoß ungefähr 0,6 bis 1,1 Petagramm pro Jahr (worauf Isotopenanalysen hindeuten). Heute liegen die von Menschen verursachten Emissionen bei ca. 10 Petagramm (1 Petagramm = 1015 g) pro Jahr, woraus, so Zeebe et al. folgt, dass die bislang schnellste Klimaerwärmung der jüngeren Erdgeschichte deutlich langsamer verlief als der aktuelle Klimawandel:
    http://www.wissenschaft.de/erde-welt...O2-Emissionen/
    Bzw. hier das Abstract:
    https://www.nature.com/articles/ngeo2681

  8. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu jaki01 für den nützlichen Beitrag:

    gun0815 (14.11.2017), Konrad (14.11.2017), zizou (14.11.2017)

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