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Thema: Parteien unter der Lupe - Die Linke

  1. #1
    Weib, unsüß
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    Standard Parteien unter der Lupe - Die Linke

    Wirklich zufrieden mit der Politik ist offensichtlich kaum jemand.
    Politikverdrossenheit zieht seit Jahren durch's Land.

    Woran liegt's?
    Sind es die Parteiprogramme, die Politiker, oder beides?

    Darum würde ich gerne die einzelnen Parteien unter die Lupe nehmen und die Kritikpunkte sammeln.

    Einen starken, ja eigentlich den größten Widerstand, Abwehr und Vorurteile genießt die Linke. Sowohl von den Parteien, als auch vom Volk.

    Also lasst uns mal mit den Linken beginnen.

    Was sind die Hauptkritikpunkte der "Linke-Gegner"?
    Was sind die Hauptkriterien für die "Linke-Befürworter"?

    Hier eine Kurzfassung des Parteiprogramms:
    http://die-linke.de/partei/dokumente...che_eckpunkte/


    TM, die meint, dass es auch in der Politik die Mischung macht
    Geändert von That's me (27.04.2010 um 06:31 Uhr)
    STELL DIR VOR ES IST DEMO UND JEDER GEHT HIN

    Wären Menschen Banken . . . . . .

  2. Folgende 8 Benutzer sagen Danke zu That's me für den nützlichen Beitrag:

    bakunicus (27.04.2010), Cheops (27.04.2010), JohnBW (27.04.2010), Seemannsgarn (27.04.2010), skairae (27.04.2010), Zippo (27.04.2010)

  3. #2
    Linksgebliebener Sozi Avatar von Cheops
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    Standard

    Zitat Zitat von That's me Beitrag anzeigen
    Wirklich zufrieden mit der Politik ist offensichtlich kaum jemand.
    Politikverdrossenheit zieht seit Jahren durch's Land.

    Woran liegt's?
    Sind es die Parteiprogramme, die Politiker, oder beides?

    Darum würde ich gerne die einzelnen Parteien unter die Lupe nehmen und die Kritikpunkte sammeln.

    Einen starken, ja eigentlich den größten Widerstand, Abwehr und Vorurteile genießt die Linke. Sowohl von den Parteien, als auch vom Volk.

    Also lasst uns mal mit den Linken beginnen.

    Was sind die Hauptkritikpunkte der "Linke-Gegner"?
    Was sind die Hauptkriterien für die "Linke-Befürworter"?

    Hier eine Kurzfassung des Parteiprogramms:
    DIE LINKE: Programm der Partei DIE LINKE (Programmatische Eckpunkte)


    TM, die meint, dass es auch in der Politik die Mischung macht
    Woran es liegt, kann ich dir auch ohne Parteiprogramm sagen, denn das ist meist nur ein Haufen aufgeschriebener Worte. Verdrossen macht die Politik der Parteien, die regieren oder zumindest an der Macht sind. Die Linke regiert nur in Berlin und Brandenburg mit, aber seit sie das macht, ist die Zahl der Skandale in etwa auf Null zurück gegangen.
    Die CDU war in Berlin immer mit einer Hand in der Kasse an der Macht, aber diese Zeiten sind vorbei. Berlin ist zwar keine reiche Stadt mehr wie zu den Zeiten der Berlinzulage, aber damit ist es eine ganz normale deutsche Stadt geworden.
    Optimismus ist nur Mangel an Information.
    Heiner Müller

    Besser als erwartet

  4. Folgende 4 Benutzer sagen Danke zu Cheops für den nützlichen Beitrag:

    ahead (27.04.2010), JohnBW (27.04.2010), Seemannsgarn (27.04.2010)

  5. #3
    Sofa-Stratege Avatar von BudSpencer
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    Standard Strafe

    Die Linke ist die Strafe der SPD für deren neoliberale Politik. Dafür, dass sie links geblinkt und rechts abgebogen ist. Die Strafe ist angemessen. Leider nützt sie den Geschädigten nichts. Das ist aber meistens so, bei den Opfern ^^

    Davon abgesehen, brauchen wir natürlich eine Partei die ehrlich auf der Seite der Arbeitnehmer steht.

  6. Folgende 7 Benutzer sagen Danke zu BudSpencer für den nützlichen Beitrag:

    ahead (27.04.2010), Cheops (27.04.2010), grauer kater (27.05.2011), JohnBW (27.04.2010), schlabund (27.04.2010), That's me (27.04.2010), Zippo (27.04.2010)

  7. #4
    Schnabeltier Avatar von skairae
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    Standard

    Zitat Zitat von That's me Beitrag anzeigen
    Wirklich zufrieden mit der Politik ist offensichtlich kaum jemand.
    Politikverdrossenheit zieht seit Jahren durch's Land.

    Woran liegt's?
    Sind es die Parteiprogramme, die Politiker, oder beides?

    Darum würde ich gerne die einzelnen Parteien unter die Lupe nehmen und die Kritikpunkte sammeln.

    Einen starken, ja eigentlich den größten Widerstand, Abwehr und Vorurteile genießt die Linke. Sowohl von den Parteien, als auch vom Volk.

    Also lasst uns mal mit den Linken beginnen.

    Was sind die Hauptkritikpunkte der "Linke-Gegner"?
    Was sind die Hauptkriterien für die "Linke-Befürworter"?

    Hier eine Kurzfassung des Parteiprogramms:
    DIE LINKE: Programm der Partei DIE LINKE (Programmatische Eckpunkte)


    TM, die meint, dass es auch in der Politik die Mischung macht
    zunächst einmal danke für den strang. hoffentlich kann er ein gewisses niveau halten.

    es dürfte niemanden hier überraschen, dass ich aus der sicht eines gegners der linkspartei schreibe ...

    ich muss gleich los und habe auch keine lust auf grabenkämpfe um kleinigkeiten, daher nur mal der für mich wichtigste kritikpunkt:
    die linke hat keinen schimmer von wirtschaft.
    die propagierte staatliche kontrolle der wirtschaft hat noch nie ohne massiven druck durch militär oder andere staatsgewalten funktioniert, was mikroökonomisch bzw entscheidungstheoretisch völlig logische konsequenz ist.
    da ich weder in einer diktatur leben möchte, noch ein heruntergewirtschaftetes deutschland wiedersehen will (was sich nicht ausschließt *hust* ddr), kann ich die linkspartei nicht unterstützen.

    es gibt noch andere punkte, für die mir die zeit fehlt, schon obriger ist ja nicht vernünftig ausformuliert, aber ich hoffe es reicht um von allen nachvollzogen werden zu können, die es ernsthaft versuchen

    einen schönen tag euch und vermutlich bis heute abend.

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu skairae für den nützlichen Beitrag:


  9. #5
    Weib, unsüß
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    Standard

    Zitat Zitat von skairae Beitrag anzeigen
    zunächst einmal danke für den strang. hoffentlich kann er ein gewisses niveau halten.

    es dürfte niemanden hier überraschen, dass ich aus der sicht eines gegners der linkspartei schreibe ...
    Das hoffe ich auch, bin da aber optimistisch.

    Es sind hier aus meiner Sicht insbesondere die Gegner gefragt. Schaut man sich die aktuelle Umfrage an, tut da ein bisschen Gegenwind ja ganz gut.

    TM, die meint, dass in Kontroversen Chancen liegen
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  10. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu That's me für den nützlichen Beitrag:

    Cheops (27.04.2010), JohnBW (27.04.2010)

  11. #6
    Sofa-Stratege Avatar von BudSpencer
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    Standard Plattitüden

    Zitat Zitat von skairae Beitrag anzeigen
    ...
    ich muss gleich los und habe auch keine lust auf grabenkämpfe um kleinigkeiten, daher nur mal der für mich wichtigste kritikpunkt:
    die linke hat keinen schimmer von wirtschaft.
    die propagierte staatliche kontrolle der wirtschaft hat noch nie ohne massiven druck durch militär oder andere staatsgewalten funktioniert, was mikroökonomisch bzw entscheidungstheoretisch völlig logische konsequenz ist.
    da ich weder in einer diktatur leben möchte, noch ein heruntergewirtschaftetes deutschland wiedersehen will (was sich nicht ausschließt *hust* ddr), kann ich die linkspartei nicht unterstützen.

    ...
    Ganz ohne Grabenkämpfe - es gibt sicher eine menge Linke die keine Ahnung von Wirtschaft haben. Die gibt es auch in allen anderen Parteien. Ahnung von Wirtschaft - das ist ziemlich personenbezogen. Ich würde dazu einfach mal sagen, dass Sahra Wagenknecht mehr Ahnung von Wirtschaft in ihrem kleinen Finger hat, als Brüderle und Westerwelle zusammen.

    Das andere Argument ist ein herbeigezogenes. Die Linke redet keine Planwirtschaft und keinen totalitären Staat herbei. Gegen zu viel Privatisierung und private Kontrolle zu sein ist etwas anderes.

  12. Folgende 8 Benutzer sagen Danke zu BudSpencer für den nützlichen Beitrag:

    ahead (27.04.2010), bakunicus (27.04.2010), Cheops (28.04.2010), gun0815 (13.02.2013), JohnBW (27.04.2010), schlabund (27.04.2010), Seemannsgarn (27.04.2010), That's me (27.04.2010)

  13. #7
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    îmmer wenn man etwas privatisiert hat, wurde es für den bürger teurer.es gibt sachen, die gehören einfach nicht in private hand.
    z.b strom, gas
    wasserversorgung
    öffentliche verkehrsmittel
    post
    gesundheitssystem
    rente weg mit der riesterscheisse, ist ein faules ei

  14. Folgende 9 Benutzer sagen Danke zu rapunzel für den nützlichen Beitrag:

    ahead (27.04.2010), bakunicus (27.04.2010), JohnBW (27.04.2010), schlabund (27.04.2010), Seemannsgarn (27.04.2010), That's me (27.04.2010), Zippo (27.04.2010), ZumPostwinkel (27.04.2010)

  15. #8
    deutsche Reaktion Avatar von Acaloth
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    Zitat Zitat von That's me Beitrag anzeigen
    Wirklich zufrieden mit der Politik ist offensichtlich kaum jemand.
    Politikverdrossenheit zieht seit Jahren durch's Land.

    Woran liegt's?
    Sind es die Parteiprogramme, die Politiker, oder beides?
    Wundert es dich?
    das Problem sind sowohl Politiker als auch Parteiprogramme, wir haben keine charismatischen Politiker, keine Idealisten, nur überall dieselben Leute, die Arschkriecher und Duckmäuser, Feiglinge die nicht bereit sind für eine Idee auch mal die Widerwahl zu riskieren, sondern egal was sie tun hauptsache wiedergewählt werden sie. Wer die Zeche zahlt ist dabei egal solange sie ihren Arsch aus der Schusslinie kriegen.

    Klar ist die Politikverdrossenheit gross, denn egal wie oder was man wählt es sind die gleichen idioten nur mit anderem Farbenmantel drum rum.

    Zitat Zitat von That's me Beitrag anzeigen
    Darum würde ich gerne die einzelnen Parteien unter die Lupe nehmen und die Kritikpunkte sammeln.
    Eine gute Idee.

    Zitat Zitat von That's me Beitrag anzeigen
    Einen starken, ja eigentlich den größten Widerstand, Abwehr und Vorurteile genießt die Linke. Sowohl von den Parteien, als auch vom Volk.
    Naja den größten Widerstand genießt die NPD....aber das nur am Rande.

    Zitat Zitat von That's me Beitrag anzeigen
    Was sind die Hauptkritikpunkte der "Linke-Gegner"?
    1. Es sind Kommunisten (besonders im Westen, hochidealistische, deren Idealismus allerdings ins nicht durchsetzbare geht)

    2. Sie propagiert kaum verborgen die Umverteilung von oben nach unten, ohne zu akzeptieren das das eben net funktioniert.

    3. Abrüstungspolitik.


    Zitat Zitat von That's me Beitrag anzeigen
    Was sind die Hauptkriterien für die "Linke-Befürworter"?
    Für mich eigentlich das einzig sinnvolle Kriterium ist die Ideen die sie zu den Neuen Medien haben.

    Non sibi sed patriae
    Si vis pacem para bellum

    gladius ultor noster



  16. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Acaloth für den nützlichen Beitrag:


  17. #9
    Sofa-Stratege Avatar von BudSpencer
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    Standard ..

    Zitat Zitat von Acaloth Beitrag anzeigen
    ...

    1. Es sind Kommunisten (besonders im Westen, hochidealistische, deren Idealismus allerdings ins nicht durchsetzbare geht)

    2. Sie propagiert kaum verborgen die Umverteilung von oben nach unten, ohne zu akzeptieren das das eben net funktioniert.

    3. Abrüstungspolitik.

    Für mich eigentlich das einzig sinnvolle Kriterium ist die Ideen die sie zu den Neuen Medien haben.
    1. ist eine Übertreibung der rechten Propaganda

    2. Ein bisschen von oben nach unten wäre nach jahrelangem von unten nach oben doch auch mal nicht schlecht.

    3. Kann man dafür oder dagegen sein. Ist mir ziemlich wurscht. Aber mit Afghanistan hatten sie nunmal recht. Als einzige !


    Dass man den kommerzialisierten, gleichgeschalteten Medien mal was entgegen setzt, wäre wirklich zu begrüßen.

  18. Folgende 5 Benutzer sagen Danke zu BudSpencer für den nützlichen Beitrag:

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  19. #10
    Kontrollfreak Avatar von Zippo
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    Standard

    Gute Idee, TM! I like it!
    Zitat Zitat von That's me Beitrag anzeigen
    Was sind die Hauptkritikpunkte der "Linke-Gegner"?
    Was sind die Hauptkriterien für die "Linke-Befürworter"?
    Das grundsätzliche Problem der Linken ist, dass sie ein wirres Sammelbecken verschiedener Richtungen ist. Es gibt in ihren Reihen Altkommis, sowie welche die den Kommunismus neu erfinden wollen, andere orientieren sich an die SPD alter Tage und einige richten den Blick nach vorne auf der Suche nach einem neuen System antikapitalistischer Art. Meine Sympathien für diese Partei beschränkt sich auf letztere Gruppierung.

    Aufgrund dieser Inhomogenität ist diese Partei derzeit definitiv nicht in der Lage die Bundesregierung zu stellen. Ihr Konzept ist ein schwammiger Spagat und lässt zu viele entscheidende Fragen offen. Natürlich, solange sie in der Opposition hocken müssen sie sich den Vorwurf gefallen lassen, eine reine Anti-Partei zu sein, aber dort sind sie momentan am besten aufgehoben. Eine Regierungsbeteiligung wäre wohl der Anfang vom Ende der Linken.

    Auf Landesebene sind sie aber manchmal durchaus wählbar. Man muss sich nur vorher mit den Kandidaten auseinandersetzen. Es kommt hin und wieder vor, dass man dabei an Leute gerät, die offen ehemalige blutige Militärdiktatoren mit rotem Anstrich glorifizieren oder mit kitschiger Ostalgie (aus dem Osten) bzw. realitätsferner kommunistischer Traumtänzereien (aus dem Westen) hausieren gehen.

    Die angesprochene fehlende wirtschaftliche Kompetenz sehe ich auch als Problem. Wahrscheinlich liegt es daran, dass fast alle die einen ökonomischen Bereich studiert haben die Uni mit einer neoliberalen Gehirnwäsche verlassen und sich somit in anderen Parteien einfinden. Das könnte sich aber irgendwann ändern, hoffe ich jedenfalls.


  20. Folgende 4 Benutzer sagen Danke zu Zippo für den nützlichen Beitrag:

    Karl S. Ruher (27.04.2010), Mike Hammer (27.04.2010), Seemannsgarn (27.04.2010)

  21. #11
    kritischer Schelm Avatar von JohnBW
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    Idee Neoliberale haben Ahnung von Selbstbedienung, aber nicht von Wirtschaft!

    Zitat Zitat von skairae Beitrag anzeigen
    zunächst einmal danke für den strang. hoffentlich kann er ein gewisses niveau halten.

    es dürfte niemanden hier überraschen, dass ich aus der sicht eines gegners der linkspartei schreibe ...

    ich muss gleich los und habe auch keine lust auf grabenkämpfe um kleinigkeiten, daher nur mal der für mich wichtigste kritikpunkt:
    die linke hat keinen schimmer von wirtschaft.

    ...
    einen schönen tag euch und vermutlich bis heute abend.
    Nun, wie viel Ahnung die Neoliberalen von Wirtschaft haben, wird uns ja momentan beeindruckend vor Augen geführt.

    Aus der Krise nichts gelernt


    FINANZEN Trotz zahlreicher Warnungen vor einer vierten Phase der Finanzkrise endet die Frühjahrstagung von Weltbank und IWF ohne Fortschritte bei der Finanzmarktregulierung
    Und damit auch alles gut klappt, versucht man zu manipulieren:

    [ame=http://www.youtube.com/watch?v=y73okgoCvM4]Wirtschaftspropaganda in Schulen - Vermittlung von Botschaften durch PPP und Sponsoring[/ame]

    3sat, nano. Wie die Industrie nicht nur die Lehrmeinung im Schulunterricht beeinflusst, sondern auch die jungen Menschen bereits in der öffentlichen “Bildungsumgebung” Schule manipuliert. Mit langfristig angelegten Geschäftsstrategien (auch Win-Win-Situation genannt) und den Konzeptmitteln PPP “Public-Privat-Partnership” und Sponsoring, organisiert man hier eine zielgerichtete Erziehung im verarmten Bildungswesen des “Bildungsstandortes” Deutschland.
    Wir werden absichtlich immer weiter in den Ruin getrieben. Das ist Fakt! Die Krise ist nicht wie eine Grippewelle über den Ozean geschwappt, nein, sie wurde gerade unter Mitwirkung dieser verfehlten Politik in Szene gesetzt, um zur Aufrechterhaltung des Casinos auch noch den letzten Cent von den Ärmsten der Armen abzuquetschen! Und die Macher bedienen sich der Marionetten am Gängelband: Von Merkel über Westerwelli bis Schäuble und Co.!

    Noch Fragen, Kienzle?
    Banken werden gerettet - Menschen dagegen nicht! :out:

    Die zentralen Aussagen auf einen Blick


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  22. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu JohnBW für den nützlichen Beitrag:

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  23. #12
    kritischer Schelm Avatar von JohnBW
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    Daumen runter Probleme gibt es mit der CSDU/FDP/SPD und Grünen wg. Friedman!

    Zitat Zitat von Zippo Beitrag anzeigen
    Gute Idee, TM! I like it!

    Das grundsätzliche Problem der Linken ist, dass sie ein wirres Sammelbecken verschiedener Richtungen ist. Es gibt in ihren Reihen Altkommis, sowie welche die den Kommunismus neu erfinden wollen, andere orientieren sich an die SPD alter Tage und einige richten den Blick nach vorne auf der Suche nach einem neuen System antikapitalistischer Art. Meine Sympathien für diese Partei beschränkt sich auf letztere Gruppierung.

    Aufgrund dieser Inhomogenität ist diese Partei derzeit definitiv nicht in der Lage die Bundesregierung zu stellen. Ihr Konzept ist ein schwammiger Spagat und lässt zu viele entscheidende Fragen offen. Natürlich, solange sie in der Opposition hocken müssen sie sich den Vorwurf gefallen lassen, eine reine Anti-Partei zu sein, aber dort sind sie momentan am besten aufgehoben. Eine Regierungsbeteiligung wäre wohl der Anfang vom Ende der Linken.

    Auf Landesebene sind sie aber manchmal durchaus wählbar. Man muss sich nur vorher mit den Kandidaten auseinandersetzen. Es kommt hin und wieder vor, dass man dabei an Leute gerät, die offen ehemalige blutige Militärdiktatoren mit rotem Anstrich glorifizieren oder mit kitschiger Ostalgie (aus dem Osten) bzw. realitätsferner kommunistischer Traumtänzereien (aus dem Westen) hausieren gehen.

    Die angesprochene fehlende wirtschaftliche Kompetenz sehe ich auch als Problem. Wahrscheinlich liegt es daran, dass fast alle die einen ökonomischen Bereich studiert haben die Uni mit einer neoliberalen Gehirnwäsche verlassen und sich somit in anderen Parteien einfinden. Das könnte sich aber irgendwann ändern, hoffe ich jedenfalls.
    Aber, aber Zippo,

    Du gibst hier schön das Bild wieder, welches man von neoliberaler Seite seit Jahren einzuhämmern versucht! Auch in der CDU gab und gibt es immer noch Menschen aus der Zeit, sowie der Neuzeit mit der Gesinnung von Nazis. Die CDU war damals geradezu ein Auffangbecken solcher, wenngleich die Gesinnung nicht auf der Stirn steht, aber man kann sie an der Machtpolitik und den Machtstrukturen klar erkennen. Die Übermacht der neoliberal vereinnahmten Medien, die solche Dinge natürlich mit Vorlieb totschweigen und stattdessen auftragsgemäß die Verteufelung der Linken in großen Lettern propagieren, das müssten doch auch die einfachsten Menschen irgendwann in diesem unserem Lande mal merken. Oder?

    Wie steht es denn mit der Wirtschaftskompetenz der Neoliberalen?

    Sie haben uns seit den letzten 3 Jahrzehnten erzählt, wenn wir Maßhalten, dann werden neue Arbeitsplätze geschaffen und die Vorhandenen werden erhalten! Und sogar die Gewerkschaften haben brav mitgezogen!!! Macht es Dich nicht stutzig, dass immer genau das Gegenteil passierte? Während die Gewinne in der Zeit in ungeahnte Höhen schnellten, hatten die Arbeitnehmer stetig Reallohneinbußen! Ist Dir das nicht aufgefallen? Und seit Jahren krankt die Binnennachfrage! Woran kann das nur Liegen? An den üppig gestiegenen Gewinnen?

    Und das nennst Du nun Wirtschaftskompetenz? All das spiegelt doch nur wider, was Dir aus allen Mietmäulern eingehämmert wurde! Die wahnsinnige Wirtschaftskompetenz der Machthaber kann man nur im Kaffeesatzlesen erkennen! Sonst ist leider nichts übrig geblieben, vom Wirtschaftswunderland Deutschland! Die graviernde Verarmung nimmt auch in der Mittelschicht ihren Lauf, wenn wir diese unterklassigen Eliten weiter wählen!
    Banken werden gerettet - Menschen dagegen nicht! :out:

    Die zentralen Aussagen auf einen Blick


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  24. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu JohnBW für den nützlichen Beitrag:

    BudSpencer (27.04.2010), schlabund (27.04.2010), That's me (27.04.2010)

  25. #13
    deutsche Reaktion Avatar von Acaloth
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    Standard

    Zitat Zitat von JohnBW Beitrag anzeigen
    Die CDU war damals geradezu ein Auffangbecken solcher, wenngleich die Gesinnung nicht auf der Stirn steht, aber man kann sie an der Machtpolitik und den Machtstrukturen klar erkennen.
    Was genau willst du damit sagen ?

    Zitat Zitat von JohnBW Beitrag anzeigen
    Die Übermacht der neoliberal vereinnahmten Medien, die solche Dinge natürlich mit Vorlieb totschweigen und stattdessen auftragsgemäß die Verteufelung der Linken in großen Lettern propagieren, das müssten doch auch die einfachsten Menschen irgendwann in diesem unserem Lande mal merken.
    Also ganze ehrlich, die Linken haben auch nicht viel gutes auf die Beine gestellt, das was wir brauchen ist eine MISCHUNG aus beidem.

    Zitat Zitat von JohnBW Beitrag anzeigen
    eit den letzten 3 Jahrzehnten erzählt, wenn wir Maßhalten, dann werden neue Arbeitsplätze geschaffen und die Vorhandenen werden erhalten! Und sogar die Gewerkschaften haben brav mitgezogen!!! Macht es Dich nicht stutzig, dass immer genau das Gegenteil passierte? Während die Gewinne in der Zeit in ungeahnte Höhen schnellten, hatten die Arbeitnehmer stetig Reallohneinbußen! Ist Dir das nicht aufgefallen? Und seit Jahren krankt die Binnennachfrage! Woran kann das nur Liegen? An den üppig gestiegenen Gewinnen?
    Es gab und gibt eine generelle Fehlentwicklung was die umsetzung der Gewinne auf die löhne betrifft, aber ich denke kaum das das die Linke in angemessener Weise bekämpft.


    Zitat Zitat von JohnBW Beitrag anzeigen
    Und das nennst Du nun Wirtschaftskompetenz? All das spiegelt doch nur wider, was Dir aus allen Mietmäulern eingehämmert wurde!
    Das mit der Propaganda spielt sich aber in beide Richtung, in meiner Schulzeit konnte man die konservativen oder neutralen Lehrer an einer Hand abzählen, die meisten waren durch die Bank, Linke oder Kommunisten.

    Zitat Zitat von JohnBW Beitrag anzeigen
    Die graviernde Verarmung nimmt auch in der Mittelschicht ihren Lauf, wenn wir diese unterklassigen Eliten weiter wählen!
    Die verarmung der Mittelschicht nimmt dann ihren Lauf, wenn die Steuern erhöht werden um umzuverteilen.

    Non sibi sed patriae
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  26. Folgender Benutzer sagt Danke zu Acaloth für den nützlichen Beitrag:

    Karl S. Ruher (27.04.2010)

  27. #14
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    Zitat Zitat von Acaloth Beitrag anzeigen
    Was genau willst du damit sagen ?



    Also ganze ehrlich, die Linken haben auch nicht viel gutes auf die Beine gestellt, das was wir brauchen ist eine MISCHUNG aus beidem.



    Es gab und gibt eine generelle Fehlentwicklung was die umsetzung der Gewinne auf die löhne betrifft, aber ich denke kaum das das die Linke in angemessener Weise bekämpft.




    Das mit der Propaganda spielt sich aber in beide Richtung, in meiner Schulzeit konnte man die konservativen oder neutralen Lehrer an einer Hand abzählen, die meisten waren durch die Bank, Linke oder Kommunisten.



    Die verarmung der Mittelschicht nimmt dann ihren Lauf, wenn die Steuern erhöht werden um umzuverteilen.
    immer wieder das geheule, das die steuern zu hoch sind noch vor 20 jahren wurde nie in frage gestellt das man nunmal steuern zahlen muss.wie will der staat ohne steuereinnahmen funktionieren?gerade die am lautesten nach steuererleichterungen brüllen, haben in der vergangenheit doch am meisten vom staat profitiert, ohne steuereinnahmen sähe das anders aus.

    also mal die schnauze halten.punkt, komma strich ....fertig ist das mondgesicht

  28. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu rapunzel für den nützlichen Beitrag:

    Cheops (27.04.2010), JohnBW (27.04.2010)

  29. #15
    deutsche Reaktion Avatar von Acaloth
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    Zitat Zitat von rapunzel Beitrag anzeigen
    immer wieder das geheule, das die steuern zu hoch sind noch vor 20 jahren wurde nie in frage gestellt das man nunmal steuern zahlen muss.
    Das man in den letzten 20 Jahren die Steuern auch raufgeschraubt hat weisst du nicht oder ?

    Non sibi sed patriae
    Si vis pacem para bellum

    gladius ultor noster



  30. Folgender Benutzer sagt Danke zu Acaloth für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (27.05.2011)

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