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Thema: Parteien unter der Lupe - Die Linke

  1. #2446
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    Offene Grenzen für Flüchtlinge sind völlig unrealistisch. Völlig egal wo die Flüchtlinge herkommen oder welcher Kultur sie angehören, das macht keinen Unterschied.
    Flüchtlingsströme bergen immer großen sozialen und wirtschaftlichen Sprengstoff. Die Verteilungskämpfe werden härter, da sie mit den Einheimischen um dieselben Ressourcen konkurrieren. Auch kostet das sehr viel Geld, das jemand aufbringen muss. Es ist harte Arbeit.
    Es kann auch nicht sein, dass Asylpolitik und Einwanderungspolitik identisch werden.
    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun und in der Regel sollte Asyl nur zeitlich begrenzt gewährt werden.
    Gegen Hilfe/Schutz ist nichts einzuwenden, aber sie sollte übergangsweise sein und in Asylzentren an den Rändern Europas stattfinden, mit einem klaren Rückkehrplan für die Zukunft und für die meisten.
    Einwanderung sollte unterstützt werden, aber an ganz klare Kriterien gebunden sein und in der Regel nicht über das Asylrecht erfolgen.
    So wird "Die Linke" nur rechten Parteien Aufschwung verschaffen. So ein Plan ist irre und unrealistisch.
    Nichts wahrhaft Wertvolles erwächst aus Ehrgeiz oder bloßem Pflichtgefühl, sondern vielmehr aus Liebe und Treue zu Menschen und Dingen. (Albert Einstein)


  2. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Uncas für den nützlichen Beitrag:

    PrometheusXL (10.06.2018), Wieben Klas (10.06.2018)

  3. #2447
    Individuum Avatar von Diogenes2100
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    Zitat Zitat von Uncas Beitrag anzeigen
    Offene Grenzen für Flüchtlinge sind völlig unrealistisch. Völlig egal wo die Flüchtlinge herkommen oder welcher Kultur sie angehören, das macht keinen Unterschied.
    Man sollte sich mal darüber klar werden, dass der Begriff "offene Grenzen" von einschlägiger Seite so interpretiert wird, als sei damit gemeint, auf jegliche Kontrolle an den Außengrenzen der EU zu verzichten. Das ist mitnichten so.

    Zitat Zitat von Uncas Beitrag anzeigen
    Flüchtlingsströme bergen immer großen sozialen und wirtschaftlichen Sprengstoff. Die Verteilungskämpfe werden härter, da sie mit den Einheimischen um dieselben Ressourcen konkurrieren. Auch kostet das sehr viel Geld, das jemand aufbringen muss. Es ist harte Arbeit.
    Klar, deshalb Grenzen dicht, Scheiß auf Menschenrechte, sollen die Nachbarländer der Kriegsgebiete halt sehen, wie sie klar kommen. Gleichzeitig sorgt das reiche Pack der Industriestaaten und der Nabobs im Nahen Osten für massive Unterfinanzierung der UN Hilfsprogramme.

    Zitat Zitat von Uncas Beitrag anzeigen
    Es kann auch nicht sein, dass Asylpolitik und Einwanderungspolitik identisch werden.
    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun und in der Regel sollte Asyl nur zeitlich begrenzt gewährt werden.
    Gegen Hilfe/Schutz ist nichts einzuwenden, aber sie sollte übergangsweise sein und in Asylzentren an den Rändern Europas stattfinden, mit einem klaren Rückkehrplan für die Zukunft und für die meisten.
    Klar, lasst uns Konzentrationslager bauen, möglichst weit weg von Deutschland, man will ja schließlich nicht belästigt werden. Und auch die Ankerzentren in Deutschland werden nur einen Effekt haben. Möglichst viele Flüchtlinge auf engstem Raum konzentrieren und dann wöchentlich in der Zeitung lesen, dass diese "Tiere" sich einfach nicht benehmen können.
    Und danach ab in den nächsten Flieger, shoppen in New York.

    Zitat Zitat von Uncas Beitrag anzeigen
    Einwanderung sollte unterstützt werden, aber an ganz klare Kriterien gebunden sein und in der Regel nicht über das Asylrecht erfolgen.
    Wer blockiert noch mal ein Einwanderungsgesetz seit den 70er Jahren?
    Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.


    André Gide

  4. #2448
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    Die Linke hat sich gerade faktisch gespalten. Ob das nochmal so zusammen genäht werden kann, so dass ein glaubwürdiger Auftritt bei einer Wahl möglich ist, halte ich zumindest für fraglich.

    Soviel auch zur "Sammelbewegung". Da sammelt sich, wie schon an anderer Stelle begründet, eben gar nichts, sondern es wird fröhlich fraktioniert.
    "Kluge lernen aus allem und von jedem, der Durchschnitt aus Erfahrungen und die Dummen brauchen nichts zu lernen, denn die wissen bereits alles, vor allem besser."
    (sinngemäß nach Sokrates, 470 - 399 v. Chr.)

  5. #2449
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    Zitat Zitat von PrometheusXL Beitrag anzeigen
    Die Linke hat sich gerade faktisch gespalten. Ob das nochmal so zusammen genäht werden kann, so dass ein glaubwürdiger Auftritt bei einer Wahl möglich ist, halte ich zumindest für fraglich.

    Soviel auch zur "Sammelbewegung". Da sammelt sich, wie schon an anderer Stelle begründet, eben gar nichts, sondern es wird fröhlich fraktioniert.
    Ich habe den größten Teil des Parteitags mitverfolgt, und teile die Sicht von Spiegel und Konsorten zum großen Teil nicht. Die Rede von Wagenknecht z.B. wurde beklatscht, und zwar nicht zu knapp, die vereinzelten Buhrufe sind untergegangen.

    Was aufhören muss sind die mehr als offensichtlichen Machtspielchen von Kipping.
    Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.


    André Gide

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu Diogenes2100 für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (11.06.2018)

  7. #2450
    An allem schuld Avatar von PrometheusXL
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    Das wird Kipping nicht machen, sie ist schließlich gewählt worden, mit einer ordentlichen Delle im Blech zwar, aber eben bestätigt. Und sie sieht die Mehrheiten damit hinter sich und ihrem Kurs.
    Wagenknecht hat ihre eigenen Anhänger, die natürlich beklatschen, was sie vorträgt, und sich auch überall lautstark zu Wort melden, die Position Wagenknechts promoten und Ansprüche artikulieren.

    Das ist alles extrem divergent. Wie diese beiden Lager nochmals zusammen gehen sollen, ist für mich nicht ersichtlich. Wünschdirwas dürfte in der Lage, vor dem Hintergrund eines Richtungsstreits, und angesichts der Beteiligten Hauptpersonen, nicht wirklich weiterhelfen.
    "Kluge lernen aus allem und von jedem, der Durchschnitt aus Erfahrungen und die Dummen brauchen nichts zu lernen, denn die wissen bereits alles, vor allem besser."
    (sinngemäß nach Sokrates, 470 - 399 v. Chr.)

  8. #2451
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    Zitat Zitat von Diogenes2100 Beitrag anzeigen
    Man sollte sich mal darüber klar werden, dass der Begriff "offene Grenzen" von einschlägiger Seite so interpretiert wird, als sei damit gemeint, auf jegliche Kontrolle an den Außengrenzen der EU zu verzichten. Das ist mitnichten so.
    Man sollte sich zuerst mal darüber klar werden, wie das heute so läuft. Ganz ohne Beteiligung von Linken übrigens. Nennt sich Realität. Und da wäre festzustellen, dass es diese "offenen Grenzen" schon längst gibt. An den Außengrenzen und erst recht an den Binnengrenzen. Entgegen jeder selbstgegebener Regel übrigens, die im Schengener Grenzkodex und dessen Anlagen mehr als eindeutig festgelegt sind. Eigentlich. Spätestens seit 2012 kommt jeder Drittstaatler, der die Grenzen Schengens erreicht, auch rein. Ohne Identnachweis, ohne sein Anliegen zuerst einmal begründen zu müssen. "Er ist nun mal da". Und er bleibt auch. Freilich nicht in dem Land, wo er hier ankam. Hat in der EU keinen gejuckt. Ich jedenfalls habe keinen Aufschrei vernommen oder Änderungen zur Kenntnis genommen. Außer, dass für eine kurze Zeit mal keiner nach Italien oder Griechenland zurückgeschoben werden durfte. Lange Rede, kurzer Sinn: Was ist das anderes als "offene Grenzen"?? Natürlich weiß das auch die Linke. Deshalb sollte man sich den (übrigens fast einstimmig gefassten) Beschluss mal genauer ansehen. Da geht es nämlich darum, parallel zu der beschriebenen Praxis einen neuen Einreiseweg zu öffnen. Also on top zu den bisherigen Zahlen. Und da lese ich nichts von Asylberechtigten, sondern nur was von "Flüchtlingen". Wird nicht funktionieren.
    "Wer mit den meisten Spielzeugen stirbt, hat gewonnen!"
    (in Gedenken an Phil Harris)

  9. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Dieter59 für den nützlichen Beitrag:

    Fingerzeiger (11.06.2018), techniker1 (10.06.2018)

  10. #2452
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    Zitat Zitat von Dieter59 Beitrag anzeigen
    Man sollte sich zuerst mal darüber klar werden, wie das heute so läuft. Ganz ohne Beteiligung von Linken übrigens. Nennt sich Realität. Und da wäre festzustellen, dass es diese "offenen Grenzen" schon längst gibt.
    Europa hat etwa 13.200 km Landgrenze und je nach Messverfahren zwischen 65.000 und 117.000km Küste. Lasst uns eine Mauer bauen.

    ... und erst recht an den Binnengrenzen.
    Ahh, die auch noch.
    Denkst du eigentlich ab und zu mal darüber nach, wie diese Grenzen gesichert werden sollen?

    Ich fürchte, wir werden unseren bescheidenen Wohlstandszuwachs für die nächsten 50 Jahre in der Grenzsicherung versenken.
    Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.


    André Gide

  11. #2453
    Politopia-Methusalem Avatar von Dieter59
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    Zitat Zitat von Diogenes2100 Beitrag anzeigen
    Europa hat etwa 13.200 km Landgrenze und je nach Messverfahren zwischen 65.000 und 117.000km Küste. Lasst uns eine Mauer bauen.

    Keine gute Idee, wo wir doch weder Flughafen noch Bahnhof noch Autobahn können

    Zitat Zitat von Diogenes2100 Beitrag anzeigen
    Ahh, die auch noch.
    Denkst du eigentlich ab und zu mal darüber nach, wie diese Grenzen gesichert werden sollen?
    Na klar. Ist ja kein Neuland. Das gabs ja alles schon mal und es hat im Ansatz auch funktioniert. Ohne Mauer und ohne riesige Ausgaben für was konkret auch immer. Es braucht keine Mauer, sondern klare Regeln, die auch durchgesetzt werden. Und dazu gehört nicht die Forderung dass, wenn sich wer hier drei Jahre legal aufgehalten hat, er die deutsche Staatsangehörigkeit bekommt (aus dem selben Beschluss).
    "Wer mit den meisten Spielzeugen stirbt, hat gewonnen!"
    (in Gedenken an Phil Harris)

  12. #2454
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    Zitat Zitat von Dieter59 Beitrag anzeigen
    .....Na klar. Ist ja kein Neuland. Das gabs ja alles schon mal und es hat im Ansatz auch funktioniert. Ohne Mauer und ohne riesige Ausgaben für was konkret auch immer. ...
    Jo, das gab es - vor 1989. Jetzt gibt es davon so gut wie nix mehr. Keine Zäune, Kontrollhäuschen, sonstige Infrastruktur, Personal, Verwaltung. Zumal wir heute eine ganz andere Sachlage haben.

    Ich vergleich das einfach mal mit den "Erfolgen" gegen den Drogenschmuggel. Je nachdem, wer die Zahlen berechnet, werden zwischen 3-5 oder 8-10% der Drogen gefunden. Das bedeutet, die Drogenschmuggler bekommen über 90% des Zeugs über die Grenzen. Das ist in Europa so, und genauso in den USA mit einer weitaus schärfer überwachten Grenze.

    Das einzige was passieren wird - in den Headquarters der Bosse der OK knallen die Sektkorken, weil mehr Kontrollen wie ein Konjunkturprogramm wirken für Verbrecher. Nichts weiter.

    Prohibition, ob bei Waffen, Alkohol oder Drogenschmuggel hat noch nie funktioniert und wird auch nie funktionieren, wer sich da einbildet es würde bei Menschen funktionieren ist schlicht vollkommen verblödet.
    Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.


    André Gide

  13. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Diogenes2100 für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (11.06.2018), Uncas (11.06.2018)

  14. #2455
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    Zitat Zitat von Diogenes2100 Beitrag anzeigen
    Man sollte sich mal darüber klar werden, dass der Begriff "offene Grenzen" von einschlägiger Seite so interpretiert wird, als sei damit gemeint, auf jegliche Kontrolle an den Außengrenzen der EU zu verzichten. Das ist mitnichten so.
    Was sie damit konkret meinen, steht ja in dem Spiegel-Artikel nicht. Nur etwas von sicheren und legalen Fluchtwegen und offenen Grenzen für Schutzsuchende.
    Das wird in der Realität aber so nicht funktionieren. Was nicht heisst, das man Schutzsuchenden nicht helfen sollte.
    Aber Millionen von Menschen einfach irgendwo neu ansiedeln, wenn es irgendwo eine Krise gibt, ist völlig unrealistisch. Da ist es egal in welche Richtung das geht. Und wir sprechen hier ja von Millionen von Menschen.
    Selbst bei den Ostpreussen mussten die Amis teilweise die Waffe vorhalten, damit diese aufgenommen wurden.
    Weiss ich aus meiner Familie.
    Die Verteilungskämpfe finden dann im Segment der Unter- und Mittelschicht statt und die werden dann entsprechend wählen. Danach gibt es dann überhaupt keine Asylpolitik mehr.

    Zitat Zitat von Diogenes2100 Beitrag anzeigen
    Klar, deshalb Grenzen dicht, Scheiß auf Menschenrechte, sollen die Nachbarländer der Kriegsgebiete halt sehen, wie sie klar kommen. Gleichzeitig sorgt das reiche Pack der Industriestaaten und der Nabobs im Nahen Osten für massive Unterfinanzierung der UN Hilfsprogramme.
    Auch da muss man helfen. Flüchtlingslager finanzieren und diplomatische Offensiven vorantreiben um den Frieden zu sichern. Ich weiss, das ist ein krasser Allgemeinplatz, aber so ist es halt. Nichts verhindert solche Probleme mehr als der Frieden.
    Auch mal Druck ausüben auf Länder, die gar nichts tun. Saudi-Arabien könnte bspw. Millionen von Flüchtlingen aufnehmen. Platz und Geld dafür haben sie.

    Zitat Zitat von Diogenes2100 Beitrag anzeigen
    Klar, lasst uns Konzentrationslager bauen, möglichst weit weg von Deutschland, man will ja schließlich nicht belästigt werden. Und auch die Ankerzentren in Deutschland werden nur einen Effekt haben. Möglichst viele Flüchtlinge auf engstem Raum konzentrieren und dann wöchentlich in der Zeitung lesen, dass diese "Tiere" sich einfach nicht benehmen können.
    Und danach ab in den nächsten Flieger, shoppen in New York.
    Konzentrationslager fasse ich jetzt mal, wie "offene Grenzen", als Polemik auf. Flüchtlingslager sind keine Konzentrationslager und das ist auch nicht damit gemeint. Es geht um Schutzzonen für bedrohte Menschen, in denen sie alles vorfinden, was nötig ist. Alles.
    Bis die Gefahr vorbei ist. Asyl kann nicht identisch mit Einwanderung sein, denn dann wird jede Einwanderungsgesetzgebung obsolet. Asyl bedeutet immer zeitlich begrenzter Schutz und nicht Einwanderung.
    Wir brauchen Einwanderung. Aber die muss nach gewissen Kriterien stattfinden.
    Das es Idioten gibt, die nicht verstehen was für psychologische Auswirkungen ein Flüchtlingsdasein hat und das auch deutsche Flüchtlinge sich nicht besser benehmen als arabische, das stimmt.
    Aber die sind mir egal. Die werden immer Scheisse labern.
    Ich weiss, es ist ein heikles Thema. Zusammengefasst: Ich bin für uneingschränkten, subsidiären Schutz verfolgter Menschen, aber gegen Einwanderung über das Asylrecht. Niemand soll sterben oder hungern müssen. Aber das Recht auf Einwanderung muss erarbeitet werden.
    Ich bin für Einwanderung, egal aus welchem Kulturkreis, nach bestimmten Kriterien. Dem Spiderman aus Paris hätte ich auch die Staatsbürgeschaft gegeben. So eine Geisteshaltung wünsche ich mir.
    Das Parteiprogramm der Linken ist mir da aber zu unrealistisch.

    Zitat Zitat von Diogenes2100 Beitrag anzeigen
    Wer blockiert noch mal ein Einwanderungsgesetz seit den 70er Jahren?
    Ich bin mir nicht sicher auf wen du anspielst. CDU/CSU?
    Geändert von Uncas (11.06.2018 um 01:10 Uhr)
    Nichts wahrhaft Wertvolles erwächst aus Ehrgeiz oder bloßem Pflichtgefühl, sondern vielmehr aus Liebe und Treue zu Menschen und Dingen. (Albert Einstein)


  15. Folgender Benutzer sagt Danke zu Uncas für den nützlichen Beitrag:

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  16. #2456
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    "Wir" sind das "Opfer" unseres Erfolges und das schließt die Mehrheit Westeuropas ein.

    Warum kommen die Menschen (ausgenommen Kriegsflüchtlinge und Politik-Flüchtlinge) nach D und Westeuropa und woher haben sie ihre Informationen das es hier so viel besser ist?
    Ich denke das es die Schlagzeilen der Medien sind, welche D als Exportweltmeister und nun als letzte Bastion der freien Welt permanent abfeiern (und das natürlich international und auf englisch).Es sind die unzähligen Vlogs und Vergleichsvideos (Wirtschaft/Politik) auf Youtube, die D als "Disneyland" in Bild und Ton darstellen und ein wenig mit den Stereotypen spielen.Mittlerweile haben einige der Vlogger, mit Hilfe von Drohneneinsätzen und Editing fast schon Profistatus erreicht.Heute werden in Pro7 "Taff" 2 Amerikaner in D ihre eigenen Sendeminuten erhalten, welche es geschafft haben über ihre Vlogs (American Football Player in D) bei Youtube so viel Aufmerksamkeit zu erlangen, dass sie es bis ins Fersehen schaffen.
    Da ich selber eine zeitlang PCs für Videoediting zusammengebaut, gewartet und konfiguriert habe kann ich die Entwicklung hier gut erkennen.
    An sich ist das eine feine Sache und gutes Entertainment, aber es ist oft halt sehr einseitig und gibt kein Gesamtbild D wieder.Oftmals sind die Informationen sogar falsch oder können die tiefergehenden Zussammenhänge nicht wiedergeben.Es wäre natürlich zuviel verlangt, dies von Menschen zu erwarten, die selber gerade hier angekommen sind, als Touris agieren oder nur befristet in D unterwegs sind.
    Während die Bundeswehr über einen eigenen Anwerbungskanal bei Youtube verfügt, sollte vielleicht auch das Innen- und Außenministerium darüber nachdenken so einen Kanal zu unterhalten (wenn sie sich denn über ein Einwanderungsgesetz einigen können), um ein differenzierteres Bild von D zu zeichnen und den Menschen in aller Welt zu zeigen wie der Alltag (Kultur) wirklich aussieht und was jemanden erwartet (und von ihm erwartet wird), der überlegt hier seine Zukunft zu finden.

    "Easy German" und andere Kanäle wecken großes Interesse und haben Zuschauer in der ganzen Welt.

  17. Folgender Benutzer sagt Danke zu Schopenhauer für den nützlichen Beitrag:

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  18. #2457
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    Zitat Zitat von Uncas Beitrag anzeigen
    ....Konzentrationslager fasse ich jetzt mal, wie "offene Grenzen", als Polemik auf.
    Ich habe nur aus der von ein paar CSU-Politikern verwendeten Formulierung "Flüchtlinge in Lagern zu konzentrieren" das dazu passende zusammengesetzte Substantiv gemacht. Geschichtsvergessenheit ist nicht meine Baustelle.

    Zitat Zitat von Uncas Beitrag anzeigen
    Ich bin mir nicht sicher auf wen du anspielst. CDU/CSU?
    Treffer.
    Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.


    André Gide

  19. #2458
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    Zitat Zitat von Diogenes2100 Beitrag anzeigen
    Ich habe nur aus der von ein paar CSU-Politikern verwendeten Formulierung "Flüchtlinge in Lagern zu konzentrieren" das dazu passende zusammengesetzte Substantiv gemacht. Geschichtsvergessenheit ist nicht meine Baustelle.
    Ja, wie gesagt, etwas derartiges ist, von mir zumindest, nicht gemeint. Es müssen dort humane Zustände herrschen, das ist doch klar.


    Zitat Zitat von Diogenes2100 Beitrag anzeigen
    Treffer.
    Das die und die AfD in Sachen Zuwanderung völlig weltfremd sind, ist klar.
    Nichts wahrhaft Wertvolles erwächst aus Ehrgeiz oder bloßem Pflichtgefühl, sondern vielmehr aus Liebe und Treue zu Menschen und Dingen. (Albert Einstein)


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