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Thema: Parteien unter der Lupe - SPD

  1. #31
    Politopia-Methusalem Avatar von wudi
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    Zitat Zitat von Cheops Beitrag anzeigen
    Daten und Fakten sind in dem Fall Verkauf, Umsatz und am Ende Gewinne. Die leben nicht, die lassen sich errechnen. Auch keine Errungenschaft des Kapitalismus, sondern diese Daten gibt es, seit Menschen Handel treiben. Je mehr du auf anderen Versionen bestehst, umso mehr blamierst du dich.
    Eben, das Ziel ist der Verkauf. Ohne Verkauf kein Umsatz und ohne Umsatz kein Gewinn.
    Wenn sich einer blamiert dann Du. Von Realität hast Du keine Ahnung. Ich habe schon öfters erwähnt das Dich das DDR-System mehr geprägt hat als Dir lieb ist.







    "Alles was Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen!"
    ( Adenauer)



  2. Folgender Benutzer sagt Danke zu wudi für den nützlichen Beitrag:

    Kojo no Tsuki (02.05.2010)

  3. #32
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  4. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu rapunzel für den nützlichen Beitrag:

    koboldblau (02.05.2010), Wolf (02.05.2010), wudi (02.05.2010)

  5. #33
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    Zitat Zitat von wudi Beitrag anzeigen
    Eben, das Ziel ist der Verkauf. Ohne Verkauf kein Umsatz und ohne Umsatz kein Gewinn.
    Wenn sich einer blamiert dann Du. Von Realität hast Du keine Ahnung. Ich habe schon öfters erwähnt das Dich das DDR-System mehr geprägt hat als Dir lieb ist.
    Weder Verkauf, noch Umsatz oder gar Gewinn sind Menschen, die Entscheidungen über den Standort von Arbeitsplätzen treffen, sondern das ist der Job der Unternehmer!

  6. #34
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    Zitat Zitat von Wolf Beitrag anzeigen
    Die Jobs ja, aber nicht so viele, die sie auch haben wollten! Überangebot senkt Preise, das ist nun wahrlich nicht neu!
    Das Überangebot wird nicht durch Markt, sondern durch staatlichen Zwang erzeugt.

  7. #35
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    Zitat Zitat von Spiegelfechter Beitrag anzeigen
    Das Überangebot wird nicht durch Markt, sondern durch staatlichen Zwang erzeugt.
    Tschuldigung, aber so'n Quatsch! Wie soll das denn rein technisch funktionieren? Wie soll der Staat "Überangebot" erzwingen, wo kämen wir denn da hin?

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu Wolf für den nützlichen Beitrag:

    wudi (02.05.2010)

  9. #36
    Politopia-Methusalem Avatar von wudi
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    Zitat Zitat von Cheops Beitrag anzeigen
    Weder Verkauf, noch Umsatz oder gar Gewinn sind Menschen, die Entscheidungen über den Standort von Arbeitsplätzen treffen, sondern das ist der Job der Unternehmer!
    Job der Unternehmer ist es sich dem Markt anzupassen, dabei ist der Produktionsstandort
    auch ein Faktor. Es gibt für alles Kalkulationen, einfache Mathematik. Jeder einfache Handwerksmeister lernt es.







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  10. #37
    Politopia-Methusalem Avatar von wudi
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    Zitat Zitat von Wolf Beitrag anzeigen
    Tschuldigung, aber so'n Quatsch! Wie soll das denn rein technisch funktionieren? Wie soll der Staat "Überangebot" erzwingen, wo kämen wir denn da hin?
    Papst for President! Keine Verhütung und Abtreibung, seid fruchtbar und mehrt Euch.







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  11. #38
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    Zitat Zitat von Wolf Beitrag anzeigen
    Tschuldigung, aber so'n Quatsch! Wie soll das denn rein technisch funktionieren? Wie soll der Staat "Überangebot" erzwingen, wo kämen wir denn da hin?
    Kennst Du viele Leute, die freiwillig bei einer Zeitarbeitsfirma für 5 Euro die Stunde anheuern oder einem solchen Job sonst am Markt freiwillig hinterherhecheln würden, wenn sie nicht vom Amt mittelbar dazu gezwungen würden?

  12. #39
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    Zitat Zitat von wudi Beitrag anzeigen
    Richtig. Aber hast Du einen realistischen Vorschlag das zu ändern?
    Durch den Einsatz von Maschinen und Billigarbeitskräften in Billiglohnländern sind die Betriebe deutlich effizienter geworden, d.h. sie produzieren kostengünstiger, so dass mehr Geld erwirtschaftet wird. Weil die Gesamtmenge der von Menschen zu leistenden Arbeit durch diese Automatisierungsprozesse weniger wird, sollte dieser Gewinn an Zeit den Menschen zugute kommen: Aus der Not, dass es immer weniger Arbeitsplätze gibt, sollte einfach ein Vorteil für alle gemacht werden, in dem Sinne, dass jeder einzelne Mensch weniger arbeiten muss, aber dafür die vorhandene Arbeit auf mehr Menschen verteilt wird. Natürlich ist es teurer für eine Firma, zwei kürzer arbeitende Menschen zu bezahlen als einen auszubeu ähm lange arbeiten zu lassen, aber da andererseits durch die oben beschriebene Effizienzsteigerung auch deutlich mehr Geld erwirtschaftet wird, sollte das kein Problem sein... Das Problem existiert nur dadurch, dass die erwirtschafteten Gewinne nicht dafür vorgesehen sind, gleichmäßig auf die ganze Belegschaft verteilt zu werden, sondern dass sie in erster Linie dazu verwendet werden, das Gehalt des Managements weiter zu erhöhen und die "Bedürfnisse" der Aktionäre zu befriedigen.

    Dennoch bin ich fest davon überzeugt, dass der derzeitige Trend, dass Einige für immer weniger Geld immer länger arbeiten müssen, während andere gar keine Arbeit mehr haben, sich über kurz oder lang umkehren MUSS (es bleibt gar keine andere Wahl), so dass irgendwann wieder mehr Menschen bei dann deutlich kürzeren Arbeitszeiten arbeiten können.
    Geändert von jaki01 (02.05.2010 um 13:33 Uhr)

  13. #40
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    Zitat Zitat von Spiegelfechter Beitrag anzeigen
    Kennst Du viele Leute, die freiwillig bei einer Zeitarbeitsfirma für 5 Euro die Stunde anheuern oder einem solchen Job sonst am Markt freiwillig hinterherhecheln würden, wenn sie nicht vom Amt mittelbar dazu gezwungen würden?
    Ach so meintest Du das.

    Auch das finde ich aber nicht okay. Der Staat ist nicht dafür verantwortlich, jedem einen Job zu besorgen, der seiner Qualifikation entspricht, sonst hätten wir nur noch Philosophen, Historiker und Künstler oder - wie z.B. in Saudi Arabien - Religionswissenschaftler.

    Das kann aber nicht darin enden, dass jeder eine zumutbare Arbeit ablehnen kann, bloß weil er sich überqualifiziert vorkommt. Nichtsdestotrotz bin ich - auch als Rechter - für einen Mindestlohn.

  14. #41
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    Zitat Zitat von Wolf Beitrag anzeigen
    Ach so meintest Du das.

    Auch das finde ich aber nicht okay. Der Staat ist nicht dafür verantwortlich, jedem einen Job zu besorgen, der seiner Qualifikation entspricht, sonst hätten wir nur noch Philosophen, Historiker und Künstler oder - wie z.B. in Saudi Arabien - Religionswissenschaftler.

    Das kann aber nicht darin enden, dass jeder eine zumutbare Arbeit ablehnen kann, bloß weil er sich überqualifiziert vorkommt. Nichtsdestotrotz bin ich - auch als Rechter - für einen Mindestlohn.
    Eine Arbeit, die mich bei Vollzeit nicht ernähren kann, ist keine zumutbare Arbeit.
    Trotzdem bin ich gegen einen gesetzlichen Mindestlohn.

  15. #42
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    Zitat Zitat von Spiegelfechter Beitrag anzeigen
    Eine Arbeit, die mich bei Vollzeit nicht ernähren kann, ist keine zumutbare Arbeit.
    Trotzdem bin ich gegen einen gesetzlichen Mindestlohn.
    Was ist Dein Vorschlag? Was genau ist "ernähren"? Wer definiert das greifbar? Und wenn diese Deefinition einmal steht, was spricht dann gegen einen Mindestlohn in genau dieser Höhe?

  16. #43
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    Zitat Zitat von Wolf Beitrag anzeigen
    Was ist Dein Vorschlag? Was genau ist "ernähren"? Wer definiert das greifbar? Und wenn diese Deefinition einmal steht, was spricht dann gegen einen Mindestlohn in genau dieser Höhe?
    Jetzt wirds zu abschweifend vom eigentlichen Thema des Threads.
    Deine Fragen müsste ich in einem längeren Beitrag beantworten,
    der aber in einem anderen Thread besser aufgehoben wäre.

  17. Folgender Benutzer sagt Danke zu Spiegelfechter für den nützlichen Beitrag:

    That's me (05.05.2010)

  18. #44
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    Zitat Zitat von Wolf Beitrag anzeigen
    Ach so meintest Du das.

    Auch das finde ich aber nicht okay. Der Staat ist nicht dafür verantwortlich, jedem einen Job zu besorgen, der seiner Qualifikation entspricht, sonst hätten wir nur noch Philosophen, Historiker und Künstler oder - wie z.B. in Saudi Arabien - Religionswissenschaftler.

    Das kann aber nicht darin enden, dass jeder eine zumutbare Arbeit ablehnen kann, bloß weil er sich überqualifiziert vorkommt. Nichtsdestotrotz bin ich - auch als Rechter - für einen Mindestlohn.
    der banause schröder und seine bande haben aber die rahmenbedingungen für lohndumping und sklaventreiberfirmen geschaffen.

  19. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu rapunzel für den nützlichen Beitrag:

    ahead (02.05.2010), Spitzbube (02.05.2010)

  20. #45
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    Zitat Zitat von Wolf Beitrag anzeigen
    Schön, dass Du das so siehst!

    Ist nur leider trotzdem falsch! Die Arbeitsplätze wurden nicht von den Linken vernichtet, sondern von der Automatisierungstechnik sowie Billiglohnländern. Maschinen produzieren einfach schneller und präziser als Menschen und die Billiglohnländer machen es bei ähnlicher Qualität billiger. Ich würde das liebend gerne den Linken anlasten, nur leider ist der wahre Schuldige der Fortschritt hüben wie drüben.
    schön dass du das so siehst.
    aber aus diesem dilemma helfen wirtschaftsliberale konzepte als letztes heraus.

    gebraucht wird ein ich würde mal sagen sozialistisch geprägter mechanismus der verteilung von lohnarbeit, weil diese aus den von dir genannten gründen ein knappes gut darstellt, auf das am ende aber alle angewiesen sind.

    gruß baku

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