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Thema: Parteien unter der Lupe - SPD

  1. #2071
    Sofa-Stratege Avatar von BudSpencer
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    Zitat Zitat von Verbalwalze Beitrag anzeigen
    Und Du willst weiter unten Schäfchen kicken, das kommt mir aber noch invasiver vor.

    ...
    Das Bild vom Schäfer oder auch zwei Schäfern, "F und D" und "die Herde" gefällt mir trotz Deiner Einwände nicht.

    Warum sollte zu den Regeln nicht auch gehören, als erstes mal festzustellen das Gleiche zu wollen und nicht so dass alle das wollen sollen was "ein Schäfer" will. Wenn das nicht der Fall ist, können wir das mit der Identität dann auch gleich lassen, aber dann auch von Europa als politischem Konstrukt zu reden. Dann reden wir von Wirtschaftsgemeinschaft und machen dafür Regeln. Dann ist das oberste Level der Nationalstaat.

  2. #2072
    Politopia-Methusalem Avatar von Schopenhauer
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    Zitat Zitat von BudSpencer Beitrag anzeigen
    Das Bild vom Schäfer oder auch zwei Schäfern, "F und D" und "die Herde" gefällt mir trotz Deiner Einwände nicht.

    Warum sollte zu den Regeln nicht auch gehören, als erstes mal festzustellen das Gleiche zu wollen und nicht so dass alle das wollen sollen was "ein Schäfer" will. Wenn das nicht der Fall ist, können wir das mit der Identität dann auch gleich lassen, aber dann auch von Europa als politischem Konstrukt zu reden. Dann reden wir von Wirtschaftsgemeinschaft und machen dafür Regeln. Dann ist das oberste Level der Nationalstaat.

    Buddy, hängst du dich jetzt an der Metapher von den Schäfchen auf?

    Den Schäfer habe ich noch nicht einmal verwendet, sondern von einer besonderen Rolle gesprochen.Und das ist doch auch nicht zu bestreiten, dass die anderen Länder gerne mal schnell nach F oder D schauen, wenn es etwas zu entscheiden oder zu unterstützen gibt.Das bedeutet nicht das ich mir eine Dominanz dieser Länder wünsche, sondern lediglich wie sich momentan die Politik darstellt.

  3. #2073
    Sofa-Stratege Avatar von BudSpencer
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    Zitat Zitat von Schopenhauer Beitrag anzeigen
    Buddy, hängst du dich jetzt an der Metapher von den Schäfchen auf?

    ...
    Da wir bei der SPD sind, ist das ja ohnehin ein bisschen OT, darum würde ich sagen wir wechseln die Ebene und entlassen lieber die Schäfer vom Seeheimer Kreis.

    Es wird aber nichts nützen, weil der nächste bescheuerte Kreis sich dann sofort gründet. Oder diese idiotischen Antideutschen unterwandern die Jugendorganisationen und schießen gegen Corbyn, habe ich gerade in den Nachdenkseiten gelesen. Da kann man dann nur noch abwinken und Konservativer werden.

  4. #2074
    Politopia-Methusalem Avatar von Schopenhauer
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    Zitat Zitat von BudSpencer Beitrag anzeigen
    Da wir bei der SPD sind, ist das ja ohnehin ein bisschen OT, darum würde ich sagen wir wechseln die Ebene und entlassen lieber die Schäfer vom Seeheimer Kreis.
    Ja das wäre eine gute Idee.Auf dem Parteitag sagen sie sich jedenfalls kräftig die Meinung, haribari.

    Der Jusobundesvorsitzende, Kevin Kühnert, ist jedenfalls eine rhetorische Granate und die richtigen (meine) Ansichten teilt er auch.Einige andere junge Parteimitglieder haben auch eine gute Figur gemacht.Es gibt also Nachwuchs und es ist noch nicht alles verloren.

    Ich würde den Kühnert gerne in einem Rededuell gegen Spahn sehen, dass könnte interessant werden.

  5. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Schopenhauer für den nützlichen Beitrag:

    Anouk (07.12.2017), grimmstone (07.12.2017)

  6. #2075
    . Avatar von Anouk
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    Der SPD-Parteitag hat für "ergebnisoffene" Gespräche mit der Union gestimmt.

    Da kann man sich schon denken, was dabei herauskommt. Aber "ergebnisoffen" klingt flauschiger, um die vermutlich bereits beabsichtigte 180°-Wende dem murrenden Wahlvolk hinterher besser verkaufen zu können.
    "Es ist ein Jammer, daß die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel." (Bertrand Russel)



  7. #2076
    Kontrollfreak Avatar von Zippo
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    Zitat Zitat von Schopenhauer Beitrag anzeigen
    Die Krise wird von außen hineingeschrieben, anstatt endlich mal zu akzeptieren das dies die Form/Ablauf ist wie diese Partei ihre Kompromisse und Linie findet.Das funktiert dort seit 150 Jahren anders als bei den Konservativen.
    Da ist sicher was dran, wobei sich der Charakter parteiinterner Außeinandersetzungen durchaus verändert hat. Früher hatte jeder Flügel prominente Vertreter und die Meinungsverschiedenheiten reichten bis in die Parteispitze. Heute hingegen steht die Spitze geschlossen gegen eine Basis von der niemand so genau weiß wo sie mehrheitlich steht. Das gibt nach außen ein anderes Bild ab, finde ich.

    Man konnte einst die Spitzengenossen klar zuordnen: Z.B. Brandt, Wehner, Lafontaine links und Schmidt, Schröder, Steinbrück viel weniger links. Zum Trio Gabriel, Steinmeier, Schulz fällt einem hingegen nicht so viel ein. Die machen zwar zuverlässig ihren Job, aber sie scheuen m.E. zu sehr öffentliche Debatten. Was die Harmonieaffinität in der Parteispitze betrifft, steht die SPD momentan der Union in nichts nach.


  8. #2077
    Politopia-Haudegen
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    Wir sind inzwischen in Deutschland soweit, dass nicht mehr gewählte Parlamentarier, gewählte Parteivorsitzende oder sonstige gewählte Vertreter irgendetwas von Belang entscheiden - sondern denen wird misstraut! Die dürfen vielleicht verhandeln - wobei in der SPD auch erst dann, wenn ein Parteitag den Weg dafür frei gemacht hat......und dann dürfen die danach sondieren. Nach der Sondierung werden wieder Parteimitglieder befragt, ob das so passt. Dann erfolgt eventuell und vielleicht die Freigabe. Danach dürfen die gewählten angeblichen Volksvertreter endlich in Koalitionsverhandlungen einsteigen - deren Ergebnis dann aber auch nochmals von den demokratisch in keiner Weise legitimierten Parteimitgliedern erst bestätigt wird, bevor die gewählten Volksvertreter entsprechend ihres "freien Gewissens" endlich nach Parteimanier über eine Regierungsbeteiligung abstimmen dürfen....

    Haben wir es denn im Parlament nur noch mit weichgespülten Weicheiern zu tun?

    Die Bundestagsabgeordneten der SPD wurden NICHT von den SPD-Mitgliedern in den Bundestag gewählt, sondern vom VOLK! WENN sich die Bundestagsabgeordneten nicht sicher sind, dass sie den VOLKSWillen korrekt verstanden haben, dann sollen sie bitte auch das VOLK befragen - und nicht die wankelmütigen und nirgends gewählten SPD-Mitglieder! Bundestagsabgeordnete die nicht genug Eier in der Hose haben, um mal entsprechend als Repräsentanten ihrer WÄHLER zu fungieren, haben ihren JOB nicht verstanden! Es ist nicht deren Job, der SPD-Basis nach dem Mund zu reden - sie wurden vom VOLK in den Job des Bundestagsmitglieds gewählt, und sie sind nicht der SPD sondern dem VOLK verpflichtet!

    Als NICHT-SPD-Mitglied kann ich nun nicht mehr SPD wählen - weil ich dann mich nicht mehr wiederfinde - sondern ich dann akzeptieren muss, dass der von mir mitgewählte SPD-Politiker sich "basisdemokratisch" bei jeder Kleinigkeit in seiner Partei eine Genehmigung abholt.......

    Wo sind wir denn!

    ICH habe Parlamentarier gewählt - und ICH habe die Erwartungshaltung, dass diese Parlamentarier entsprechend ihrem Auftrag nach dem Grundgesetz danach schauen, wie man eine Regierung aus den Reihen der Parlamentarier oder auch darüber hinaus bilden kann.

    Es ist aberwitzig, dass ein Schulz demütig vor der eigenen Partei steht, und über seine Fehler sinniert und sich laufend entschuldigt - ich als Wähler erwarte von ihm, dass er schlicht und einfach mal als gewählter Vertreter für seine WÄHLER in den Ring steigt, und DEREN Interessen vertritt - und das sind sicher andere Interessen, als nur die der beleidigten Jusos.....

    Ich habe kein Verständnis dafür, dass Schulz um Gnade winselnd durch die SPD-Lande zieht - während Mütterchen Merkel als die größte Wahlverliererin schlicht und einfach nur abwartet, bis sich die anderen Parteien endlich bequemen, eine Regierung mit ihr einzugehen. Für mich gehört Seitens der SPD SOFORT die Forderung auf den Tisch: Regierungsbeteiligung klar! Für Deutschland. Mit Merkel? Auf keinem Fall! Die CDU muss sich daran gewöhnen, dass es keine Regierung mit Merkel für die SPD gibt - und endlich anfangen, mal eine Alternative auf den Tisch zu legen! SO kommt man daran, dass man die CDU in die Defensive bringt. Mit diesem elendigen Heulkurs dass alles so schlecht ist gewinnt die SPD rein gar nichts - und schon gar nicht die Stimmen von Wechselwählern.

    Warum soll ich SPD wählen, wenn am Ende nur die Politik Merkels rauskommt? Dann kan ich gleich das Original wählen......

    Liebe SPD verlass den Opferkurs und den Heulkurs und den Kurs "Alles ist so schlecht und so schwer....." und komm endlich in den Gestaltungsmodus für Deutschland! Sage aus, mit wem du bereit bist Politik zu machen, und mit wem nicht. Mache klar, dass es keine Groko mit Merkel gibt! Wenn die CDU eine Groko will, muss sie neue Köpfe präsentieren - und mache klar, dass diese Position ganz sicher auch für Neuwahlen gilt.

    DANN wird sich in Deutschland was bewegen.

    Ich zweifle daran, dass im derzeitigen Führungspersonal der SPD auch nur ein einziger ist, der so viel Eier in der Hose hat, mal endlich wieder selbstbewusst so etwas zu fordern.

    So gesehen halte ich die SPD inzwischen für ziemlich überflüssig - und ich fürchte für die SPD, wenn sie sich weiterhin so verhält, wie sie es derzeit tut, wird ihr Wählerpotential noch um weitere 5-10% sinken.

  9. #2078
    . Avatar von Anouk
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    Ein Bekannter, der anders als ich noch bei den Sozis ist, meinte schon, es wäre an der Zeit, den Arbeitsgemeinschaften in der SPD eine weitere hinzuzugesellen: die AG "Sozialdemokraten in der SPD".
    Leider hat er recht.
    "Es ist ein Jammer, daß die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel." (Bertrand Russel)



  10. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Anouk für den nützlichen Beitrag:

    Konrad (08.12.2017), Wieben Klas (08.12.2017)

  11. #2079
    Endstation des Schwarzen Peters Avatar von Konrad
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    Zitat Zitat von Atue Beitrag anzeigen
    Wir sind inzwischen in Deutschland soweit, dass....
    ...
    Die Bundestagsabgeordneten der SPD wurden NICHT von den SPD-Mitgliedern in den Bundestag gewählt, sondern vom VOLK! WENN sich die Bundestagsabgeordneten nicht sicher sind, dass sie den VOLKSWillen korrekt verstanden haben, dann sollen sie bitte auch das VOLK befragen ...
    ...
    Es ist nicht deren Job, der SPD-Basis nach dem Mund zu reden - sie wurden vom VOLK in den Job des Bundestagsmitglieds gewählt, und sie sind nicht der SPD sondern dem VOLK verpflichtet!

    Als NICHT-SPD-Mitglied kann ich nun nicht mehr SPD wählen - weil ich dann mich nicht mehr wiederfinde - sondern ich dann akzeptieren muss, dass der von mir mitgewählte SPD-Politiker sich "basisdemokratisch" bei jeder Kleinigkeit in seiner Partei eine Genehmigung abholt.......

    Wo sind wir denn!
    ...
    Es ist aberwitzig, ...
    ...
    Ich habe kein Verständnis dafür...
    ...
    Für mich gehört Seitens der SPD SOFORT die Forderung auf den Tisch: Regierungsbeteiligung klar! Für Deutschland.
    ...
    DANN wird sich in Deutschland was bewegen.

    Herr Atue, dieser Beitrag ist echt witzig!

    Jemand, der mit der SPD anscheinend nicht viel am Hut hat, erwartet allen ernstes von der SPD, dass diese sich in einer Volksbefragung vor allem derjenigen, die sie nicht wähl(t)en, stellt, und diese befragt, was zu tun ist, anstatt die eigenen Mitglieder, die die Partei verkörpern?
    Wirklich? So meinen Sie das tatsächlich?
    Nein, das war sicher nur eine zielsicher platzierte Pointe, um einen entspannenden Lacher im Opener nicht zu vergeuden.

    Oder etwa doch nicht?
    Aber haben Sie dann an der Stelle nicht vllt. etwas verwechselt und vielmehr Neuwahlen im Sinn gehabt?
    Denn meines Wissens nach sind das die elementaren Volksbefragungen, im zugrunde liegenden politischen System. Wenn denn eine Frage ans Volk über die Zusammensetzung der nächsten Regierung in der parlamentarischen Demokratie gestellt werden soll und muss, dann wird üblicherweise gewählt. Das ist die in dem Fall gute Sitte - auf den Grundlagen der hiesigen Ordnung.

    Vllt sollten wir das aber ändern. Ihre Idee hat ja durchaus Potenzial.
    Mal angenommen, ab sofort stimmten die jeweiligen politischen Gegner komplementär über Kurs, Inhalte und das Personal der Parteien, die sie nicht wählen wollen und auch nicht würden, über Kreuz ab.
    Das wäre wirklich der ultimative Spaß im drögen Polittheater. Unübertrefflich!
    Zumindest brächte das - nennen wir es Bewegung - in die Sache.
    Insofern... Kompliment, Sie haben ambitioniertes politisches Gespür bewiesen.

    Im Übrigen wäre Ihr Gesamtkunstwerk aber seines Platzes als Solo in der Anstalt würdig.
    Vorausgesetzt, es wird richtig nuanciert und prononciert vorgetragen.

    Der Brustton der Überzeugung ist hierbei von besonderer Wichtigkeit.
    Der ersetzt ja gern auch mal schlüssigen Sinn und konsistenten Inhalt...
    Geändert von Konrad (09.12.2017 um 10:35 Uhr) Grund: P,r

  12. Folgender Benutzer sagt Danke zu Konrad für den nützlichen Beitrag:

    Wieben Klas (08.12.2017)

  13. #2080
    Politopia-Urgestein Avatar von gun0815
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    Zitat Zitat von Anouk Beitrag anzeigen
    Ein Bekannter, der anders als ich noch bei den Sozis ist, meinte schon, es wäre an der Zeit, den Arbeitsgemeinschaften in der SPD eine weitere hinzuzugesellen: die AG "Sozialdemokraten in der SPD".
    Leider hat er recht.
    Sozis? Hier geht es doch nicht um "Die Linke"....
    Wer in Grenzen denkt ist im denken begrenzt.

    "Geist ist geil!"

  14. #2081
    Sofa-Stratege Avatar von BudSpencer
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    Zitat Zitat von gun0815 Beitrag anzeigen
    Sozis? Hier geht es doch nicht um "Die Linke"....
    Die "Die Linke" ist ähnlich tief gespalten. Man steht eigentlich nur fassungslos vor dem ganzen Trümmerhaufen der sich links nennt. In Deutschland ist es sogar besonders schlimm. So ein Desaster gibt es nirgendwo sonst. Warum sind deutsche linke "Eliten" eigentlich so auffällig mit dem Klammerbeutel gepudert ? Ich finde das auffällig.

  15. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu BudSpencer für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (08.12.2017), Konrad (08.12.2017)

  16. #2082
    Mobbender Untersteller Avatar von Fingerzeiger
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    Olaf Scholz (formelly knows as Kanzlerkandidat in spe and new Hoffnungsträger) hat ja mit seinen 59% eine kräftigen Dämpfer erhalten


  17. Folgender Benutzer sagt Danke zu Fingerzeiger für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (08.12.2017)

  18. #2083
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    Im politisch linken Lager nimmt man die SPD schon lange nicht mehr ernst. Da ist für sie nichts mehr zu holen. Im politisch rechten Lager grasen schon Union, AfD, Grüne und FDP. Egal, ob die SPD in eine GroKo geht oder in Richtung Neuwahlen. Bei der nächsten Wahl steht die 1 am Anfang. Die Sünden aus Schröders Amtszeit müssen bis zur Neige gesühnt werden. Da ist nichts zu machen.


  19. #2084
    Politopia-Urgestein Avatar von gun0815
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    Zitat Zitat von BudSpencer Beitrag anzeigen
    Die "Die Linke" ist ähnlich tief gespalten. Man steht eigentlich nur fassungslos vor dem ganzen Trümmerhaufen der sich links nennt. In Deutschland ist es sogar besonders schlimm. So ein Desaster gibt es nirgendwo sonst. Warum sind deutsche linke "Eliten" eigentlich so auffällig mit dem Klammerbeutel gepudert ? Ich finde das auffällig.
    Wenn das dein Eindruck ist.....will ich ihn dir nicht nehmen. Es gibt nur eine Linke Kraft hier in D und das ist "Die Linke". Die SPD hat die Mitte der CDU besetzt und die ist nach rechts abgebogen (ist nicht gleich Nazi!!!!!).

    Die Basis der SPD scheint das auch ähnlich zu sehen und ist deshalb wohl in einer Zwickmühle.
    Was mich an der SPD massiv stört, ist die Tatsache, dass sie eine Koalition auf Bundesebene mit der Linken aussschließt. Diese fundamentalistische Haltung ist nicht ganz nachvollziehbar, da eine Zusammenarbeit auf Ländereben ja zu funktionieren scheint.
    Wer in Grenzen denkt ist im denken begrenzt.

    "Geist ist geil!"

  20. Folgender Benutzer sagt Danke zu gun0815 für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (08.12.2017)

  21. #2085
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    Zitat Zitat von gun0815 Beitrag anzeigen
    Was mich an der SPD massiv stört, ist die Tatsache, dass sie eine Koalition auf Bundesebene mit der Linken aussschließt.
    SPD, Linke und Grüne haben im aktuellen Bundestag 289 von 709 Sitzen, das sind 40,7%, sind also Lichtjahre von einer Mehrheit entfernt. Insofern sind solche Debatten derzeit schlichtweg unsinnig.

    SPD, Linke und Grüne hatten im letzten Bundestag 320 von 631 Sitzen, das waren über 50%. Da hätte es zu einer Mehrheit gereicht, war für die SPD aber kein Thema.

    Ist es typisch links, sich überwiegend über Dinge zu unterhalten, die ohnehin nicht umsetzbar sind und stattdessen die eigentlichen Herausforderungen zu verdrängen?


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