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Thema: Parteien unter der Lupe - SPD

  1. #2191
    Individuum Avatar von Diogenes2100
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    André Gide

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    grauer kater (27.01.2018), Kleinlok (31.01.2018)

  3. #2192
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    Wird jetzt alles gut für die SPD? Aus Sicht der SPD Wähler und ehemaliger SPD Wähler mit Sicherheit nicht.

    Dass die Agenda 2010 Politik richtig war sehen vor allem jene so die bis zur Agenda 2010 Politik nie SPD gewählt haben. Jene rund 16 % der Bevölkerung und das ist die höchste Quote im Nachkriegsdeutschland seit 1949 der Personen die von Armut oder Armutsgefährdung betroffen sind erkennen in der Agenda 2010 Politik der SPD weder einen Erfolg noch das diese Politik für sie langfristig gesehen absolut richtig war. Hingegen das die Profiteure der Agenda 2010 Politik in dieser Politik einen (Ihren) Erfolg erkennen können, allerdings waren viele von diesen bis zur Agenda 2010 Politik der SPD treue Wähler der Union und FDP. Genau das spiegelt sich ja in den Wahlergebnissen seit 2005 für die SPD wieder zuletzt waren das nur noch 20,5 %

    Wie könnte die SPD wieder Wähler zurückgewinnen?

    In einer GROKO mit Merkel geht das nicht, in der GROKO und einem "weiter so" können die SPD Granten noch einmal mit regieren, ihre Partei die SPD stürzt weiter ab, bei den Wahlen 2021 droht dann ein einstelliges Ergebnis.

    Die SPD sollte eine Agenda entwerfen wie die rund 16 % abgehängten der Agenda 2010 Politik wieder die volle Teilhabe am sozialen-kulturellen und sozialen Gesellschaftsleben ermöglicht werden kann.

    Die SPD sollte eine Agenda entwerfen das für jeden bezahlbarer und moderner Wohnraum zur Verfügung gestellt werden kann.
    Die SPD sollte eine Agenda entwerfen wie die "Sandwich Generation" die Kinder und Eltern betreuen müssen das mit ihren Beruf vereinbaren können.

    Die SPD sollte eine Agenda entwerfen, wie die Niedriglohnbeschäftigung die sachgrundfremde Befristung und das Job-Sharing eingedämmt werden kann, damit die Arbeitnehmer die jeden morgen früh aufstehen und arbeiten gehen wieder von iihrer Hände Arbeit leben können, ohne ergänzendes Hartz IV.

    Die SPD sollte eine Agenda entwerfen, wie Altersarmut verhindert werden kann eine Solidarente für langjährig Beschäftigte die 10 % über der Grundsicherung liegt ist ungenügend und reine Zahlenkosmetik.

    Die SPD sollte einfach Alternativen anbieten eine Begrenzung der Vermögen (Vermögenssteuer) eine Bürgerversicherung, Klimaschutzziele, eine Zukunft für Europa......

    Nur so und mit einer Alternativen Politik zur Union kann die SPD wieder zulegen von 20,5 % ist das gar nicht so schwer.

    Allerdings stehen die Zeichen auf den totalen Niedergang in der GroKo.... schade um die SPD

  4. #2193
    Individuum Avatar von Diogenes2100
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    All das sehe ich ziemlich ähnlich. Die vergangenen 2 Jahrzehnte hat die SPD Sozialpolitik auf dem Rücken der schwächsten Bürger dieses Staates gemacht. Der Riesenfehler, den sie jetzt macht ist der, dass sie ein Thema in den Vordergrund spielt, welches sie weitere Stimmen kosten wird, und zwar die Migration und den Familiennachzug.
    Das sind wichtige Themen, aber taktisch ist das Verhalten der SPD an dieser Stelle ein Schuss ins eigene Knie.
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    André Gide

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    ArgoNaut (30.01.2018)

  6. #2194
    Salonprolet Avatar von dieterbruno
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    Wohl wahr, die SPD sollte den Rechtsruck der anderen Parteien nicht mitmachen aber das Flüchtlingsthema nicht auf Platz eins hieven.
    Die Genossen sollten sich einmal Gedanken darüber machen warum die SPD so heisst Sozialdemokratische Partei Deutschlands. Vielleicht kommt ja der ein oder andere drauf.
    Ein weiters wichtiges Thema ist die Glaubwürdigkeit der Partei. In der letzten Heute Show wurde eine Aussage von Martin Schulz eingespielt. In Zusammenhang mit seiner Aussage, dass die SPD in die Opposition gehen wird und dass daran nichts zu rütteln ist: "Die Politiker werden an dem gemessen, dass sie auch tun was sie sagen."

    Der Mann hat recht behalten.
    Ich kam, sah -und ging wieder.

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    ArgoNaut (30.01.2018), Uncas (29.01.2018)

  8. #2195
    Politopia-Haudegen Avatar von Alpin
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    Zitat Zitat von Diogenes2100 Beitrag anzeigen
    Alles frei nach dem Motto: Ein Mann, ein Wortbruch.
    Wundert Dich das bei Schulz wirklich? Das war absehbar. Sein "Ausraster" in der Elefantenrunde war mMn kalkuliert, sonst hätten ihn seine Genossen nach dem katastrophalen Wahlergebnis abserviert. Merkel hat übrigens ähnlich reagiert. Ihr war sofort klar, dass das Wahlergebnis für sie gefährlich werden würde. Also wurde die Entscheidung über eine Regierungsbildung erstmal hinter die Niedersachsenwahl verschoben und so einem evtl. Aufstand der Parteifreunde gleich die Spitze gebrochen, indem man das Momentum der Niederlage nach hinten verschob. Politikprofis bei der Arbeit. Es geht schon lange nicht mehr um Inhalte oder Standpunkte, sondern um Posten.
    Ich bin verantwortlich für das, was ich sage, und nicht für das,
    was du verstehst.

    "Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die Ironie mein Schild."




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    grauer kater (11.02.2018)

  10. #2196
    Politopia-Methusalem Avatar von ArgoNaut
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    Zitat Zitat von Diogenes2100 Beitrag anzeigen
    Der Riesenfehler, den sie jetzt macht ist der, dass sie ein Thema in den Vordergrund spielt, welches sie weitere Stimmen kosten wird, und zwar die Migration und den Familiennachzug.
    Das sind wichtige Themen, aber taktisch ist das Verhalten der SPD an dieser Stelle ein Schuss ins eigene Knie.
    So ist es - die SPD hat jetzt konkret drei Themen zu verhandeln, sie beginnt mit dem, das ihr am meisten schaden kann, und nennt wie beiläufig das als letztes, das vielen Bürgern auf den Nägeln brennt, die befristeten Arbeitsverträge.
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  11. #2197
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    Zitat Zitat von ArgoNaut Beitrag anzeigen
    So ist es - die SPD hat jetzt konkret drei Themen zu verhandeln, sie beginnt mit dem, das ihr am meisten schaden kann, und nennt wie beiläufig das als letztes, das vielen Bürgern auf den Nägeln brennt, die befristeten Arbeitsverträge.
    Eine klare Haltung der SPD wäre gewesen:

    Wir halten uns an geltendes Völker- und Verfassungsrecht. Wer den Familiennachzug unterbinden will (es handelt sich wohl um 60-70.000 Menschen), soll uns bitte erklären, auf welche Art und Weise er dies in verfassungsgemäßer Form regeln möchte.

    Dass CDU/CSU gerne mal bei Gesetzen, die verfassungswidrig sind fünfe gerade sein lässt (ein Vorwurf, der leider auch die SPD vereinzelt trifft, siehe Hartz IV) und darauf hofft, dass nach bis zu 10 Jahren Verfahrensdauer bei Inanspruchnahme des gesamten Rechtsweges das Problem erledigt ist, bevor das BVerfG urteilt, ist in meinen Augen vorsätzliches, verfassungsfeindliches politisches Handeln.
    Aber auch das dürfte man in deutschen Qualitätsmedien so kaum zu hören bekommen.
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  12. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu Diogenes2100 für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (11.02.2018), SPr (31.01.2018), Zippo (11.02.2018)

  13. #2198
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    Standard Die unglaubliche Geschichte einer Kanzlerkandidatur in der SPD

    Martin Schulz war der Hoffnungsträger für die SPD und vieler Menschen die sich nicht mit der „Alternativlosigkeit“ vpon Frau Merkel abfinden wollten. Die Hoffnung auf mehr sozialen Ausgleich zwischen Arm und Reich, die Hoffnung vieler auf Armutsfeste Ruhestandbezüge. Die Hoffnung vieler Familien gegen Kinderarmut für mehr Bildungschancen für Kinder aus armen Familien. Die Hoffnung vieler Menschen auf mehr bezahlbaren Wohnraum auf mehr Pflegekräfte und eine besser ausgestattete Pflege Im Alter. Auf eine einheitliche Gesundheitsvorsorge anstatt der zwei Klassen Medizin. Auf die Bekämpfung der prekären Beschäftigung.......


    Schon bald wurde klar, das Martin Schulz der Kanzlerkandidat der SPD diesbezüglich keinerlei Konzepte entwickelt hat, das Wahlprogramm der SPD blieb schwammig, das Kanzlerduell wurde zum Kanzlerduett und so stellten sich die Wähler auf eine Fortsetzung der GroKo und einem Weiter so ein. Alternativen wurden weder von Martin Schulz dem Kanzlerkandidaten der SPD noch im Wahlprogramm der SPD entwickelt.


    Dann kam mit dem schlechtesten Wahlergebnis der SPD „ever“ der Paukenschlag mit dem eigentlich niemand gerechnet geschweige denn jemand erwartet hatte. Martin Schulz der Kanzlerkandidat der SPD erklärte unmittelbar nach der Bekanntgabe der Wahlprognose die GroKO für beendet. Aus der Sicht von Heute natürlich reiner Theaterdonner, denn nach einer wochenlangen letztendlich gescheiterten „Jamaika Sondierung“ von Union FDP und Grünen, liegt nun den SPD Mitgliedern ein Koalitionsvertrag von Union und SPD zur Mitgliederabstimmung vor.


    Die SPD Granden (Kahrs/Steinmeier/Scholz....) kleben eben ebenso an der Macht als Frau Merkel die Devise der GroKO ist augenscheinlich besser schlecht regieren als nicht regieren.
    (Anders als Herr Linder von der FDP der nach dem platzen der „Jamaika Sondierung“ dieses mit „ besser nicht regieren als schlecht regieren“ begründete.)


    Die SPD und ihr noch Vorsitzender sondierten und verhandelten den Koalitionsvertrag der GroKo in großer Eile aus. So das der Koalitionsvertrag der GroKo der nun den Mitgliedern der SPD zur Abstimmung vorliegt, ein weiter so zementiert, ich sehe kein Projekt in diesen Vertrag das wirklich neues oder alternatives beinhaltet.


    Zuletzt verzichtet der ehemaliger Hoffnungsträger der SPD und Kanzlerkandidat nicht nur auf den Fraktionsvorsitz sondern auch auf den Parteivorsitz und zuletzt auf einen Kabinettsposten bei Frau Merkel. Die neue Kraft in der SPD ist jetzt die Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles die auch Parteivorsitzende werden soll, Nur Alternative Entwürfe kann ich weder in der SPD noch bei Frau Nahles erkennen.


    Die SPD liegt da nieder und die Mitglieder haben nun die undankbare Aufgabe darüber Abzustimmen ob es ein Ende mit Schrecken oder ein Schrecken ohne Ende gibt. Eines ist für mich ohne Zweifel bei der nächsten BT - Wahl stürzt die SPD als Teil einer GroKo ins bodenlose ab.
    Die SPD kann offensichtlich keine Alternative Politik zur Union entwickeln. Aufgrund dessen ist diese SPD überflüssig.


    Eine starke Demokratie benötigt eine SPD als politische Kraft die Alternativen denken und entwickeln kann, eine politische Kraft die Alternative Politik gestalten möchte. Eine politische Kraft die den Menschen die bis jetzt benachteiligt wurden wieder eine Perspektive eröffnet das Sie ihre Kindern und Enkel wieder mehr Teilhabe am Wohlstand erhalten.

  14. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Sybilla für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (11.02.2018), Schopenhauer (11.02.2018)

  15. #2199
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    Den Ablauf halte ich für richtig geschildert, die jeweilige Beurteilung hingegen für etwas konformistisch, den Medien nach dem Munde, aber: Es redt sich leicht... Nur als Beispiel
    Nur Alternative Entwürfe kann ich weder in der SPD noch bei Frau Nahles erkennen.
    Was ist mit Alternativen Entwürfen gemeint? Das SPD-Wahlprogramm? Und was ist damit gemeint, dass auch Andrea Nahles keinen hat? Wie sollte sie, sie ist gerade mal Fraktionsvorsitzende, für sie gilt, wie für alle anderen SPD-Mitglieder, das SPD-Wahlprogramm, mit dem die SPD durchgefallen ist. Oder wie ist das alles gemeint?
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  16. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu ArgoNaut für den nützlichen Beitrag:

    Schopenhauer (11.02.2018), Zippo (11.02.2018)

  17. #2200
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    Zitat Zitat von Sybilla Beitrag anzeigen

    Zuletzt verzichtet der ehemaliger Hoffnungsträger der SPD und Kanzlerkandidat nicht nur auf den Fraktionsvorsitz sondern auch auf den Parteivorsitz und zuletzt auf einen Kabinettsposten bei Frau Merkel. Die neue Kraft in der SPD ist jetzt die Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles die auch Parteivorsitzende werden soll, Nur Alternative Entwürfe kann ich weder in der SPD noch bei Frau Nahles erkennen.
    Es ist vieles richtig was du geschrieben hast.Und diese Partei ist sicherlich an einem Punkt angekommen der nach über 150 Jahren scheinbar unausweichlich ist.Das Ende muss es aber noch lange nicht sein, wie die FDP beweist.

    Aber eines tut dieser Schlag Mensch, der in dieser Partei eingeschrieben ist in der Regel, er tritt (und wird) zurück, wenn die Realität in einholt (auch wenn sie diesen Zustand selbst verschuldet haben).

    Unsere geschäftsführende Kanzlerin hat diesen Schritt in berlin direkt verneint.Sie wird auch 4 weitere Jahre Vorsitzende der Partei bleiben und wird ganze 4 Jahre den Kanzler stellen, wenn geht.Wird die groko durch die SPD-Basis abgelehnt, dann wird sie sich auf Anfrage des Bundespräsidenten zur Wahl im Bundestag stellen.Warum wurde jetzt ein halbes Jahr verhandelt?Staub und Asche hinterlä0t diese Frau in der politischen Landschaft D.

  18. #2201
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    Es ist noch nicht Sonntag , aber ich möchte Wetten, die Mehrheit der SPD Mitglieder (zum mind. 95 % aus den alten Ländern) hat zugestimmt, die Kanzlerin die Treue zu schwören. Wieder mal gilt der alte Spruch "wer hat uns verraten = Sozialdemokraten.
    Ich war der Ansicht wenn die Union regieren will dann soll sie doch, aber ihr die Kanzel zu bereiten bitte nicht. Hier verstehe ich sogar die FDP.
    Aber die Union wartet doch nur darauf der SPD zu den nächsten Wahlen der Stuhl vor die Tür zu setzen udn ein Koalition mit der AfD einzugehen (die Umfragen in Sachsen geben für 2019 geben nichts anders her) .
    Ich hab Angst vor österreichischen Verhältnissen (vielleicht auch nach dem Sonntag vor italienieschen).
    Ich bin zwar kein Hellseher, aber ich vermute mal das dies der SPD mehr schaden als helfen wird. Ausnahmen natürlich die Funktionäre der SPD die ihre Posten und Diäten erhalten haben.
    Die Abstimmung war kein faires Verfahren, wenn dem Anschreiben nur der Brief der Zustimmer beilag und nichts von den Ablehnern.(System DDR 4.0)

  19. Folgender Benutzer sagt Danke zu Ein Sachse für den nützlichen Beitrag:

    grauer kater (03.03.2018)

  20. #2202
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    Ein Bild allein (heute früh bei T-Online) zeigt wie die Auszählung der Stimmen der Parteimitglieder läuft !parteispitzen-bei-der-auszaehlung-klingbeil-scholz-und-nahles-befuerworten-die-groko-wie-geht-es.jpg

    Als ehemaliger DDR Bürger erinnert mich das an die "Freien Wahlen" in der DDR oder sieht hier jemand jemand von den Gegener der Groko ?

  21. #2203
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    Mit diesem Abstimmungsergebnis hat sich die SPD endgültig als "Volkspartei" verabschiedet, der vorletzte Sargnagel wurde gesetzt. Bei der nächsten Bundestagswahl dürften etwa 10 % der Wählerstimmen ein Top-Ergebnis sein.

    "Wer hat uns verraten - Sozialdemokraten!" ist aktueller den je!

  22. #2204
    Erfahrener Politopianer Avatar von Seifert
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    2 : 1 fuer........weiter so????
    Oder faengt die Erneuerung der Espede in der Regierung an??????
    Vielleicht sind die Genossen so 'ne Art politischer Toyota: nichts ist unmoeglich.......(!?)

  23. #2205
    Endstation des Schwarzen Peters Avatar von Konrad
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    Ich sehe das deutlich entspannter und viel weniger dramatisch.
    Dass die Parteispitze sich nun anscheinend durchgesetzt hat, ist wohl dem Umstand geschuldet, dass die Leute (Mitglieder) mehrheitlich nicht auch noch dieses Desaster erleben und verantworten wollten. Also haben viele zähneknirschend mit ja gestimmt.
    Die Parteiführung wird für die Zumutung dieser Zerreisprobe eine deftige Quittung erhalten, da bin ich mir ziemlich sicher.

    Bezüglich der Vertrauensverluste als Partei hatte die SPD wohl inzwischen Grundkontakt.
    Ich denke nicht, dass sie noch weiter nach unten durchsackt, sondern vermute, dass sich diejenigen der internen Kritiker, die von der SPD etwas anderes erhoffen, als die Mehrheitsbeschaffung für die Kanzlerin, weiterhin recht lautstark zu Wort melden werden und das Geschehen auch kritisch medial begleiten. Das treibt die Spitze an, anders als in der Vergangenheit, was ich als Fortschritt werte.
    Da sind doch ein paar helle Köpfe mit im Spiel, denen ich zutraue, dass sie das Momentum nutzen und damit auch wieder das Format schärfen helfen können. Also denke ich, dass die SPD im Lauf der Legislaturperiode einigen Zulauf bekommen wird, wenn sie sich clever als Vereinnahmer der Schlüsselpositionen im Kabinett zu präsentieren und durchzusetzen versteht.

    Am Ende zählt, was auf den Tisch...

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