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Thema: Parteien unter der Lupe - SPD

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Weib, unsüß Avatar von That's me
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    Standard Parteien unter der Lupe - SPD

    Sodele, gemäß dieser Umfrage http://www.politopia.de/dies-und-das...-nrw-wahl.html sind Grüne und "Andere" im Gleichstand.
    Da das Sammelbecken "Andere" nicht greifbar und benenbar ist, kommen wir also zur SPD und hängen bei Bedarf die "Anderen" hinten an.

    Seite zum Grundsatzprogramm.
    Grundsatzprogramm - SPD.de

    Hier macht die Partei mE keine gute Figur, da es kein konkretes, sondern mehrere Programme gibt. Positiv jedoch das Angebot des Hamburger Programms in mehreren Sprachen.

    Nun legt mal los.

    Was sind die Hauptkritikpunkte der "SPD-Gegner"?
    Was sind die Hauptkriterien für die "SPD-Befürworter"?

    TM, die hiermit Teil 3 der Serie einläutet
    STELL DIR VOR ES IST DEMO UND JEDER GEHT HIN

    Wären Menschen Banken . . . . . .

  2. Folgender Benutzer sagt Danke zu That's me für den nützlichen Beitrag:

    nidrinearle (21.04.2016)

  3. #2
    Ich fress den Wookiee :)) Avatar von rapunzel
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    "Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!"
    Der zitierte Spruch stammt von der KPD aus der revolutionären Zeit 1918/19 in Deutschland.
    Früher hatte „die alte“ SPD ihren Anspruch (Interessenvertretung für Arbeitnehmer) recht ordentlich vertreten.Und heute? Schauen wir uns die Leistungen der SPD in Deutschland einmal an:
    Der Arbeitsmarkt wurde von Sozialdemokraten ruiniert.
    Früher hatte z.b der Maschinenmeister nie gefürchtet seine Stellung zu verlieren.mit dem Vertrauen eines tüchtigen Mannes hatte er gewusst, dass, wenn er sich mit einem Vorgesetzten überwarf, er immer eine andere Arbeit würde finden können.Erst die Ruinierung des Arbeitsmarktes macht aus einem Arbeiter einen erpressbaren"Lohnabhängigen"

    Bevor man also die SPD wählt ,sollte man darüber und noch viel mehr nachdenken -ALS LOHNSKLAVE
    Allein das reicht MIR, sie nicht zu wählen.


    In Memoriam,mein liebes,gutes Schnurkselinchen - see you soon

  4. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu rapunzel für den nützlichen Beitrag:

    ahead (02.05.2010), nidrinearle (21.04.2016), Spitzbube (02.05.2010)

  5. #3
    Politopia-Urgestein
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    Ich sag nur, Schröder und Hartz IV... für mich hat sich die Spezialdemokratische Partei Deutschlands erledigt. Ein für allemal!

  6. Folgende 6 Benutzer sagen Danke zu Spitzbube für den nützlichen Beitrag:

    ahead (02.05.2010), Cheops (02.05.2010), koboldblau (02.05.2010), nidrinearle (21.04.2016), rapunzel (02.05.2010), wudi (02.05.2010)

  7. #4
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    Dieses Thema bricht mir das Herz, denn ich kenne diese alte Dame noch aus besseren Zeiten und was ihr in den letzten Jahren angetan wurde, das grenzt an vorsätzliche Körperverletzung!

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu Cheops für den nützlichen Beitrag:

    rapunzel (02.05.2010)

  9. #5
    ٩(●̮̮̃•̃)۶ Avatar von ahead
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    Zitat Zitat von Cheops Beitrag anzeigen
    Dieses Thema bricht mir das Herz, denn ich kenne diese alte Dame noch aus besseren Zeiten und was ihr in den letzten Jahren angetan wurde, das grenzt an vorsätzliche Körperverletzung!
    Naja, was heißt angetan wurde?
    Die basis hat sich afaik nicht wirklich gegen den von oben vorgegebenen kurs gewehrt - es gibt zwei: einer der macht und einer der machen läßt.
    Die Politiker haben jeglichen Respekt vor uns verloren. Sie werden erst wieder Respekt haben, wenn Sie Angst vor uns kriegen. Sehr bedauerlich... - Georg Schramm

  10. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu ahead für den nützlichen Beitrag:

    Cheops (02.05.2010), Wolf (02.05.2010)

  11. #6
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    Zitat Zitat von ahead Beitrag anzeigen
    Naja, was heißt angetan wurde?
    Die basis hat sich afaik nicht wirklich gegen den von oben vorgegebenen kurs gewehrt - es gibt zwei: einer der macht und einer der machen läßt.
    Ich kann dir auch sagen warum. Leute wie mein Klassenkamerad und ich, denen Ämter und Titel egal sind, die haben die SPD längst verlassen. Ich 1994 nach heftigem Zoff mit dem Schwätzer Thierse und mein Freund war sauer und ging 2003, obwohl er 1989 brieflich in die SPD in Bayern eingetreten ist

  12. #7
    Moderator Avatar von Wolf
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    Zitat Zitat von rapunzel Beitrag anzeigen
    Der Arbeitsmarkt wurde von Sozialdemokraten ruiniert.
    Früher hatte z.b der Maschinenmeister nie gefürchtet seine Stellung zu verlieren.mit dem Vertrauen eines tüchtigen Mannes hatte er gewusst, dass, wenn er sich mit einem Vorgesetzten überwarf, er immer eine andere Arbeit würde finden können.Erst die Ruinierung des Arbeitsmarktes macht aus einem Arbeiter einen erpressbaren"Lohnabhängigen"
    Schön, dass Du das so siehst!

    Ist nur leider trotzdem falsch! Die Arbeitsplätze wurden nicht von den Linken vernichtet, sondern von der Automatisierungstechnik sowie Billiglohnländern. Maschinen produzieren einfach schneller und präziser als Menschen und die Billiglohnländer machen es bei ähnlicher Qualität billiger. Ich würde das liebend gerne den Linken anlasten, nur leider ist der wahre Schuldige der Fortschritt hüben wie drüben.
    "Wenn ich nicht alle Türken hasse, bloß weil sie Türken sind, wird es dort drüben bestimmt auch einen Türken geben, der mich nicht hasst, bloß weil ich Griechin bin!" (Sotiria, Mitte der 90'er, Athen)

  13. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu Wolf für den nützlichen Beitrag:

    Acaloth (02.05.2010), nidrinearle (21.04.2016), wudi (02.05.2010)

  14. #8
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    Zitat Zitat von Wolf Beitrag anzeigen
    Schön, dass Du das so siehst!

    Ist nur leider trotzdem falsch! Die Arbeitsplätze wurden nicht von den Linken vernichtet, sondern von der Automatisierungstechnik sowie Billiglohnländern. Maschinen produzieren einfach schneller und präziser als Menschen und die Billiglohnländer machen es bei ähnlicher Qualität billiger. Ich würde das liebend gerne den Linken anlasten, nur leider ist der wahre Schuldige der Fortschritt hüben wie drüben.
    Ich finde, das ist zu einfach gedacht.
    Dass bestimmte Arbeit in anderen Ländern gemacht wird,
    das gab es schon lange bevor die Löhne im untersten Segment brökelten
    und wird fälschlcherweise als die Ursache für den Lohndruck hingestellt.
    Die allermeisten Niedriglöhner in unserem Land machen Jobs, die überhaupt
    nicht verlagerungsfähig sind.

  15. Folgende 4 Benutzer sagen Danke zu Spiegelfechter für den nützlichen Beitrag:

    ahead (02.05.2010), Cheops (02.05.2010), rapunzel (02.05.2010), Zippo (04.05.2010)

  16. #9
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    Schuld an der Verlagerung der Arbeitsplätze trägt weder eine Partei, noch irgendein Land, wo die Arbeitskraft billig ist. Es sind die Unternehmen, die sich den aufgeblasenen Wert der Kunstwährung Euro zu ihrem Vorteil nutzten und immer dahin gingen, wo die Arbeitskraft am billigsten war.

  17. Folgender Benutzer sagt Danke zu Cheops für den nützlichen Beitrag:


  18. #10
    Moderator Avatar von Wolf
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    Zitat Zitat von Cheops Beitrag anzeigen
    Schuld an der Verlagerung der Arbeitsplätze trägt weder eine Partei, noch irgendein Land, wo die Arbeitskraft billig ist.
    Es geht ja nicht nur um Verlagerung, sondern auch um Abbau von tausenden von Arbeitsplätzen durch Automatisierung.
    "Wenn ich nicht alle Türken hasse, bloß weil sie Türken sind, wird es dort drüben bestimmt auch einen Türken geben, der mich nicht hasst, bloß weil ich Griechin bin!" (Sotiria, Mitte der 90'er, Athen)

  19. Folgender Benutzer sagt Danke zu Wolf für den nützlichen Beitrag:


  20. #11
    ٩(●̮̮̃•̃)۶ Avatar von ahead
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    Zitat Zitat von Cheops Beitrag anzeigen
    Schuld an der Verlagerung der Arbeitsplätze trägt weder eine Partei, noch irgendein Land, wo die Arbeitskraft billig ist. Es sind die Unternehmen, die sich den aufgeblasenen Wert der Kunstwährung Euro zu ihrem Vorteil nutzten und immer dahin gingen, wo die Arbeitskraft am billigsten war.
    Ich denke, die parteien, zumindest die jeweiligen regierungsparteien können bei der entwicklung nicht ihre hände in unschuld waschen, geben sie doch den rechtlichen rahmen vor und können somit entwicklungen beschleunigen, bremsen oder verhindern.
    Lobbyismus korrumpiert politiker und journalisten, und schadet allen.
    Die Politiker haben jeglichen Respekt vor uns verloren. Sie werden erst wieder Respekt haben, wenn Sie Angst vor uns kriegen. Sehr bedauerlich... - Georg Schramm

  21. #12
    Moderator Avatar von Wolf
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    Zitat Zitat von Spiegelfechter Beitrag anzeigen
    Ich finde, das ist zu einfach gedacht.
    Dass bestimmte Arbeit in anderen Ländern gemacht wird,
    das gab es schon lange bevor die Löhne im untersten Segment brökelten
    und wird fälschlcherweise als die Ursache für den Lohndruck hingestellt.
    Früher war das nicht so einfach, Dinge im Ausland produzieren zu lassen. Jetzt ist es ein paar Mausklicks weit weg, etwas in Polen drucken, in der Tschechei veredeln oder in China herstellen zu lassen. Allein schon das Auffinden von Herstellern ist wesentlich einfacher geworden: Das Internet hat hier seinen Anteil.

    Die allermeisten Niedriglöhner in unserem Land machen Jobs, die überhaupt
    nicht verlagerungsfähig sind.
    Ist m.E. eine Folge des Überangebots von Arbeitskräften. Jobs, die eigentlich jeder erledigen kann, sind im Wert entsprechend gesunken.
    "Wenn ich nicht alle Türken hasse, bloß weil sie Türken sind, wird es dort drüben bestimmt auch einen Türken geben, der mich nicht hasst, bloß weil ich Griechin bin!" (Sotiria, Mitte der 90'er, Athen)

  22. Folgender Benutzer sagt Danke zu Wolf für den nützlichen Beitrag:


  23. #13
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    Zitat Zitat von Wolf Beitrag anzeigen
    Früher war das nicht so einfach, Dinge im Ausland produzieren zu lassen. Jetzt ist es ein paar Mausklicks weit weg, etwas in Polen drucken, in der Tschechei veredeln oder in China herstellen zu lassen. Allein schon das Auffinden von Herstellern ist wesentlich einfacher geworden: Das Internet hat hier seinen Anteil.
    Das taugt aber nicht unbedingt als Begründung für Lohndruck, weil allein auf Basis
    von Lohnkosten kein in Deutschland Lebender aus solchen Segmenten mit den Löhnen jener Länder mithalten könnte. Es geht hier ja im allgemeinen nicht um die Frage, ob
    25 Euro Lohnkosten oder 24 Euro, sondern ob 2 Euro.
    Andere Frage: Auch die Manager- und andere Hochlohnjobs sind in vielen anderen
    Ländern viel billiger zu haben. Wo ist da der Druck?
    Zitat Zitat von Wolf Beitrag anzeigen
    Ist m.E. eine Folge des Überangebots von Arbeitskräften. Jobs, die eigentlich jeder erledigen kann, sind im Wert entsprechend gesunken.
    Solche Jobs gab es aber auch schon, als sie angemessen bezahlt wurden. Das ist eine schlechte Argumentation.

  24. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu Spiegelfechter für den nützlichen Beitrag:

    JohnBW (05.08.2014), rapunzel (02.05.2010)

  25. #14
    Politopia-Methusalem Avatar von wudi
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    Zitat Zitat von Wolf Beitrag anzeigen
    Schön, dass Du das so siehst!

    Ist nur leider trotzdem falsch! Die Arbeitsplätze wurden nicht von den Linken vernichtet, sondern von der Automatisierungstechnik sowie Billiglohnländern. Maschinen produzieren einfach schneller und präziser als Menschen und die Billiglohnländer machen es bei ähnlicher Qualität billiger. Ich würde das liebend gerne den Linken anlasten, nur leider ist der wahre Schuldige der Fortschritt hüben wie drüben.
    Arbeitsplätze wurden nicht unbedingt vernichtet, die Anforderungen haben sich verändert.
    Man braucht mehr hochqualifizierte Fachkräfte und die einfachen Tätigkeiten sind weniger geworden. Nur kann man aus einem Arbeiter der 20 Jahre am Band stand schlecht einen
    Techniker machen.







    "Alles was Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen!"
    ( Adenauer)



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  27. #15
    wortfechter Avatar von bakunicus
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    Zitat Zitat von Wolf Beitrag anzeigen
    Schön, dass Du das so siehst!

    Ist nur leider trotzdem falsch! Die Arbeitsplätze wurden nicht von den Linken vernichtet, sondern von der Automatisierungstechnik sowie Billiglohnländern. Maschinen produzieren einfach schneller und präziser als Menschen und die Billiglohnländer machen es bei ähnlicher Qualität billiger. Ich würde das liebend gerne den Linken anlasten, nur leider ist der wahre Schuldige der Fortschritt hüben wie drüben.
    schön dass du das so siehst.
    aber aus diesem dilemma helfen wirtschaftsliberale konzepte als letztes heraus.

    gebraucht wird ein ich würde mal sagen sozialistisch geprägter mechanismus der verteilung von lohnarbeit, weil diese aus den von dir genannten gründen ein knappes gut darstellt, auf das am ende aber alle angewiesen sind.

    gruß baku

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