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Thema: Die Mitleidsindustrie

  1. #106
    Politopia-Urgestein Avatar von Kleinlok
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    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    Der nächste Akt in einer Maschinerie die mit der üblichen Mitleidsmasche den deutschen Kleinbürger anzubetteln versucht, während die richtig reichen Säcke die Welt abzocken bis zum geht nicht mehr und somit das bestehende Elend mit ihrer asozialen Politik verlängern bzw. erweitern, so dass gleich weiter munter gebettelt werden muss/kann.

    Am 19. Juni 2017 sendet mir das Hilfswerk "save the children e.V."
    folgende massenhaft versendete Spendenwerbemail: (...)

    Ich melde mich am 21. Juni 2017 mit folgender kritischen Anfrage zurück,
    welche ich mit einem etwas größeren politischen Verteiler verbunden versende:(...)
    Am 23.06.2017 meldet sich eine Mitarbeiterin von "Save the children e.v. mit dieser Antwort:

    Sehr geehrter Herr Schüller,

    danke für Ihre interessierte Nachfrage. Am 30.03.2016 haben Sie Ihr Interesse an der Arbeit von Save the Children schon einmal bekundet und zwar in dem Sie unsere Petition auf change.org zu Syrien unterschrieben haben. Hierfür danken wir nochmals. Auch haben Sie aktiv der Zusendung von weiteren Informationen und Spendenaufrufen zugestimmt. Schlussfolgernd aus Ihrer jetzigen E-Mail, werden wir Sie allerdings aus unserem Verteiler löschen und Ihnen keinerlei Informationen mehr zusenden.

    Die Antworten auf Ihre Fragen finden Sie in unseren Jahresberichten, die wir im Downloadbereich unserer Website veröffentlichen. Schauen Sie hier.

    Mit freundlichen Grüßen (...)

    Hier eine Kopie meiner Antwort:


    Thomas Schüller
    63303 Dreieich

    Save the Children Deutschland e.V.
    10117 Berlin


    Betreff: erhärteter Verdacht auf soziale und politische Unstimmigkeiten
    bezogen auf Spendenaufruf von "save the children e.V."


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich danke Ihnen Frau (...) für Ihre am 23.06.2017 erfolgte Antwort (s. Anlage 1) ,
    mit der Sie auf meine am 21.06.2017 versendete Anfrage/Kritik reagieren (s. Anlage 2),
    welche sich auf die von "Save the children e.V. versendete Massenmail bezog (s. Anlage 3).

    Ich finde nur leider Ihre Antwort als vollkommen enttäuschend, da diese mich nur erkennen lässt, dass "Save the children " bzw. Frau Krüger als Geschäftsführerin dieses Hilfswerks entweder nicht in der Lage oder willens sind, auf meine Anmerkungen und Fragen einzugehen (siehe Punkte 1. - 8. meiner am 21.06.versendeten Anfrage/Kritik).

    Der von Ihnen benannte Link zu den Geschäftsberichten Ihrer Organisation kann die direkt versuchte Antwort auf meine Fragen bzw. die ebenso ehrlich versuchte Stellungsnahme zu meinen kritischen Ausführungen nicht ersetzen und das wissen Sie bzw. sollten Sie wissen.

    "Save the children e.V." drückt sich meines Erachtens vor einer hier sachlich dienlichen Stellungsnahme bzw. Antwort und das beweist mir nur einmal neu die in dem Bereich der caritativen Arbeit oft zu findende entpolitisierte Hilflosigkeit, die m.E. so herzlich wenig das Elend in der Welt umfassen beseitigen kann und das letztere nicht wirklich ehrbar versucht (obwohl es per se laut meiner Einschätzung möglich wäre).

    Mich kotzt das alles inzwischen umfassend an, ich hasse die viele hier erkennbare Unehrlichkeit und Duckmäuserei und ich habe es doppelt und dreifach gestrichen satt in solch hilflosen Bezügen als Habenichts von Ihnen oder anderen m.E. genauso hilflosen Organisationen angebettelt zu werden.

    Ich empfinde es auch als unverschämt, wenn politisches Engagement von Bürger/innen im Fall von Petitionen gleich wieder derart vereinnahmt werden soll, dass diese dann vielleicht auch zum Spenden bereit sind. Dazu bin ich entschieden informiert und politisch genug, als dass diese Mogelpackung in meinem Falle angesichts meiner prekären Lebenssituation funktionieren könnte.

    Wenn "Save the children e.V." schon so schamlos rum trickst, um an die Geldbörsen gutmütiger Bürger/innen zu kommen, warum bittet "Save the children e.V." nicht genauso schamlos die deutsche Bundesregierung um eine ausreichende Unterstützung seiner Arbeit?

    Ich sehe das als den Job dieser Regierung, dass diese so viele Menschenleben wie möglich im Rahmen ihrer Kompetenzen zu retten und zu bewahren versucht, so denn dieser ominöse Begriff von der "christlichen Leitkultur" überhaupt noch einen Sinn machen soll!

    Aktuell empfiehlt es sich der Wahrheitsliebe wegen
    das "t" in dem Begriff "christliche Leitkultur" durch ein "d" zu ersetzen...

    Leider verweigert "Save the children" sich hier einem sachlich dienlichen Dialog und das sehe ich als problematisch. Meine e-mail-Adresse aus dem Verteiler Ihrer Massenmails zu tilgen wird dieses Problem nicht im Ansatz lösen und sollten Sie wissen.

    Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schüller

    P.S. Auch diese Nachricht wird im Internet veröffentlicht, z.B.:

    http://politopia.de/threads/4793-Die...l=1#post955812
    Geändert von Kleinlok (24.06.2017 um 13:52 Uhr)
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  2. #107
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    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    Heute am 23.06.2017 kommt der nächste Bettelbrief, dieses mal von CARE Deutschland-Luxemburg e.V.: (...)

    Hier meine öffentliche Antwort vom 23.06.2017 auf diesen Spendenaufruf:(...)
    Am 28.06. erreicht mich folgende Antwort von CARE:

    Sehr geehrter Herr Schüller,

    vielen Dank für Ihre Nachricht. Vor einiger Zeit haben Sie auf thepetitionsite.com unsere Petition „Hunger in Ostafrika: Retten Sie Kinderleben!“ unterschrieben und dabei aktiv der Zusendung unseres Newsletter zugestimmt. Wir haben Ihre E-Mailadresse jetzt aus unserem Verteiler gelöscht. Sie werden nun über diese Adresse keine Newsletter oder Spendenaufrufe von CARE mehr bekommen.

    Zur Ihren Fragen bezüglich unserer Einnahmen und Ausgaben:

    Knapp 60 Prozent unserer Einnahmen erhalten wir als öffentliche Zuwendungen von Regierungen und internationalen Institutionen. Die wichtigsten Zuwendungsgeber von CARE Deutschland-Luxemburg sind die Europäische Kommission, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und das Auswärtige Amt. Die verbleibenden Mittel bringen wir durch Kooperationspartner und aus privaten Geldern auf. Spenden aus der Bevölkerung, von Firmen, Stiftungen und aus Benefizveranstaltungen bilden deshalb eine unerlässliche und wichtige Grundlage unserer Hilfe.

    Wir veröffentlichen unsere Einnahmen und Ausgaben nach den Transparenzkriterien des Deutschen Spendenrats, der Initiative Transparente Zivilgesellschaft sowie des Transparenzpreises von Pricewaterhouse Coopers. Detaillierte Informationen können Sie unserem Jahresbericht entnehmen. Dort finden Sie auf Seite 36 unter Punkt IV. Allgemeine Verwaltungskosten auch die Bezüge unseres Vorstands.

    Mit freundlichen Grüßen

    Im Auftrag (...)
    Assistentin Kommunikation und Marketing
    Assistant Communications and Marketing

    CARE Deutschland-Luxemburg e.V.
    Hier meine Antwort vom 28.06.2017:
    Thomas Schüller
    Taunusstraße 50
    63303 Dreieich

    CARE Deutschland-Luxemburg e.V
    Dreizehnmorgenweg 6
    53175 Bonn

    Betreff: Verdacht auf soziale und politische Unstimmigkeit
    bezogen auf Spendenaufruf von "CARE Deutschland-Luxemburg e.V."



    Sehr gehrte Frau (...) (Assistentin Kommunikation und Marketing "CARE Deutschland-Luxemburg e.V"),
    Sehr geehrter Herr Zentel (Generalsekretär von CARE Deutschland-Luxemburg e.V.)
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich danke Ihnen Frau (...) für Ihre am 28.06.2017 erfolgte Antwort (s. Anlage 1), mit der Sie auf meine am 23.06.2017 versendete Anfrage/Kritik reagieren (s. Anlage 2), welche sich auf die am Freitag, 23. Juni 2017 von "CARE Deutschland-Luxemburg e." versendete Massenmail bezog (s. Anlage 3).


    Leider kann Ihre Antwort meinen Verdacht nicht ausräumen oder mindern, dass "CARE Deutschland-Luxemburg e.V" soziale und politische Unstimmigkeiten in seinen Spendenaufrufen bzw. seinem Spendenmarketing betreibt. Lassen Sie mich dies bitte mit den folgenden 3 Punkten erläutern.

    1. Verdacht unseriösen Spendenmarketings seitens CARE
    2. soziale Unstimmigkeit bezogen auf Spendenaufrufe seitens CARE
    3. politische Unstimmigkeit in der Entwicklungs- und Katastrophenhilfe allgemein


    1. Verdacht unseriösen Spendenmarketings seitens CARE:

    Sie weisen in Ihrer Antwort darauf, dass ich vor einiger Zeit die vin Ihrem Unternehmen gestartete Petition "Hunger in Ostafrika: Retten Sie Menschenleben!" unterzeichnet hätte und dabei aktiv der Zusendung des Newsletters von "CARE Deutschland-Luxemburg e.V." zugestimmt hätte. Das ist gut möglich, da ich aber wöchentlich etwa 5-6 Petitionen unterzeichne konnte ich mich angesichts Ihres Hinweises nicht mehr direkt an diese Petition erinnern Ich habe deswegen diese neu aufgerufen:

    http://www.thepetitionsite.com/de-de/takeaction/487/202/569/

    Aktuell kann ich nur den Kopf darüber schütteln, dass ich diese Petition unterzeichnet habe, denn genau genommen ist diese keine und kommt m.E. als Farce daher. Diese "Petition" konterkariert eigentlich all das, was eine sinnvolle Petition leistet:

    Einen Appell, Bitte oder Forderung an eine politische oder gesellschaftliche Instanz zu richten.

    Eine zielgerichtete Petition würde eine Beschreibungen der Sachgrundlage und des Petitionsanliegens leisten und nennt die Adressaten, an die sich diese Petition wenden will. Das kann ich aber im Falle der von CARE lancierten Petition nur bezogen auf die Sachgrundlage (Hungersnot in Ostafrika) erkennen, sonst bleibt disee Petition substanzlos und das sehe ich schon als mehr als nur grob fahrlässig defizitär.


    Bei einfacher Hinsicht muss ich nun erkennen, dass "CARE Deutschland-Luxemburg e.V." sich im Fall dieser Petition gar nicht an eine politische oder gesellschaftliche Instanz richten will, denn eine Adresse wird überhaupt nicht genannt.

    Fragen an "CARE Deutschland-Luxemburg e.V..":

    a) Wer soll sich von dem Titel der Petition

    ("Hunger in Ostafrika: Retten Sie Kinderleben!") angesprochen fühlen?

    b) Welches Petitionsanliegen verfolgt CARE (wer soll was machen)?

    c) Werden die Petenten über den Verlauf und Ergebnisse dieser Petition unterrichtet?

    Da mir diese Petition als sehr substanz- und damit wirkungslos erscheint, setzt sich diese dem Verdacht aus, dass CARE mit dieser Petition gar keine eigentlich relevanten Adressen in der Politik ansprechen will!

    Sollte dieser Verdacht sich erhärten,würde mir der Versand einer Flaschenpost deutlich spannender und sinnvoller angelegt erscheinen!

    Verdacht: Es bleiben einzig und allein die diese Petition unterzeichnenden Personen als Zielgruppe übrig - sprich die Mitglieder dieser Gruppe richten den von ihnen unterzeichneten Appel an sich selber.

    Sollte dem so sein und von CARE beabsichtigt, möchte ich nicht mit meiner harschen Kritik an solch einer Vorgehensweise sparen, Eine solche geht psychologisch in Richtung politischem Autismus und das sehe ich als schwer ungesund an!

    Mein Verdacht: Care missbraucht mit dieser Petition (die in dieser Machart gar nichts politisch bewegen kann/will) den Goodwill von Mitbürgern, die gerade mit Petitionen versuchen politisch etwas zu bewegen. Dieser eklatante Widerspruch kann sowohl dem politischen Instrument Petition als auch dem politischen Interesse von natürlichen Personen massiv schaden, die sich von solch einer Mogelpackung von Petition schwer getäuscht fühlen können. M.E. kommt das einer sehr unseriösen Form von Adressengewinnung gleich und könnte ein Fall für den Verbraucherschutz sein.

    Ich erwarte bezogen auf diesen m.E. schwerwiegenden Vorwurf eine Erklärung von "CARE Deutschland-Luxemburg e.V.", ich möchte gerne das Anliegen von Care, dass mit der oben benannten Petition erreicht werden soll, präzise erklärt haben.

    2. soziale Unstimmigkeit bezogen auf Spendenaufrufe seitens CARE:


    "CARE Deutschland-Luxemburg e.V." spricht mit seinem in Anlage 2 und 4 dokumentierten Spendenaufrufen vom 16. und 23.06.2017 in meinem Fall eine Person ohne materielles Vermögen mit nur geringem Einkommen an. Und da dieses Problem (das ist es nämlich) laut Armutsbericht der Bundesregierung kein singuläres Problem ist (definitiv nicht), könnte Ihr Spendenappell auch in weiteren Fällen auf Menschen treffen, die nur über wenig Geld im Gegensatz zu wohlhabenden Nasen in diesem Land verfügen und sich durch solche Spendenbettelei unangenehm angemacht fühlen könnten!

    Ich hatte in meiner mail vom 23.06.2017 (Anlage 2) den Generalsekretär von "CARE Deutschland-Luxemburg e.V." Herrn Zentel befragt, ob dieser seine Funktion als Generalsekretär von "CARE Deutschland-Luxemburg e.V" in Vollzeit, unbezahlt oder bezahlt ausführen würde und sollte er bezahlt arbeiten, ob Herr Zentel bereit wäre über seine Entlohnung Auskunft zu geben?

    In Ihrer Antwort verweigern Sie nur eine sachlich dienliche Auskunft.
    Sie weisen mich darauf, dass ich detaillierte Informationen dem Jahresbericht von CARE entnehmen könnte, wo ich auf Seite 36 unter Punkt IV. Allgemeine Verwaltungskosten auch die Bezüge des Vorstands von Care einsehen könnte.

    Ich habe die von Ihnen benannte Quelle studiert, kann da aber nur eine allgemein gehaltene Auskunft über eine Gesamtausgabe für die Gehälter innerhalb der Verwaltung in 2015 von EUR 688.781,03 erkennen (Nachfolgend verlinktes PDF S. 19).

    https://www.care.de/fileadmin/user_u...richt_2015.pdf

    Eine sinnvolle Aussage über die Bezüge der Vorstandsmitglieder ist daraus nicht ableitbar und das sollten sie wissen, wenn Sie mir diese Quelle nennen.

    So ist es leider möglich bzw. ist es nicht ausgeschlossen, dass Herr Generalsekretär Zentel als gut bestalltes Vorstandsmitglied meine leider deutlich weniger gut bestallte Wenigkeit Thomas Schüller um Spenden bittet. Das sehe ich als sehr unsoziales Prozedere, das auch dem m.E. sehr unseriösen und unprofessionellen Gewinnung meiner Adresse (s. Punkt 1) geschuldet ist!

    Ich fand es schon immer sehr, sehr unsexy, wenn reiche, wohlhabende bzw. gut verdienende Personen
    und Institutionen arme Menschen wegen Geld oder unentgeltlicher Mitarbeit anbetteln und dem Verdacht auf Betreiben einer solch miesen Vorgehensweise setzen sich CARE und Herr Zentel auf Grund der oben benannten Wahrnehmung aus.

    3. politische Unstimmigkeit in der Entwicklungs- und Katastrophenhilfe allgemein


    Richtig bekloppt wegen sozialer Unstimmigkeit wird es dann, wenn vermögende Personen mit einem satten Einkommen um solche Spenden bitten, wie z.B. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier:

    http://www.bundespraesident.de/Share...denaufruf.html

    Herr Steinmeier dürfte mit seinen langjährig erfahrenen Bezügen als Spitzenpolitiker nicht ganz armselig dastehen und sein auf Grund seiner aktuellen Funktion als Bundespräsident bezogenes Gehalt von EUR 20 000 im Monat brutto würde so manche Seele in diesem ungerechten Land selig machen. Ich sehe es dann mit Verlaub als inkonsequent und unappetitlich, wenn so ein Topverdiener um Spenden bittet und dabei zumindest nicht ausschließen kann, dass seine Botschaft auch Menschen erreicht, welche die von ihm vertretene Agenda-Politik arm gemacht hat.

    Per se ist es ganz furchtbar wichtig, dass wir gemeinsam helfen, aber diese Hilfe muss nachhaltig, ehrlich, effizient und solidarisch angelegt sein und es spricht leider nur mal wieder fast alles dafür, dass Herr Steinmeier die Anforderungen an solch eine Hilfe verkennt. Ich zitiere aus seinem Aufruf:

    "Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, über 23 Millionen Menschen sind derzeit am Horn von Afrika, im Jemen und in Nigeria vom Hungertod bedroht. Die Vereinten Nationen warnen vor einem 'Massensterben'. Sie alle haben die Bilder vor Augen. (.
    ..)

    Ich bin froh, dass zahlreiche deutsche Organisationen Hilfe leisten. Auch der Staat hat seine Unterstützung bereits erhöht. Doch dies wird nicht ausreichen. Mit Ihrer Spende können Sie Menschenleben retten, mit Ihrer Hilfe können wir die Hungerkatastrophe lindern.“

    http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/06/170608-Afrika-Spendenaufruf.html

    Sicher darf es nicht sein, dass wir 23 Mio Menschen verrecken lassen, aber wie konnte es verdammt noch einmal wieder zu einer solchen Notlage kommen? Könnte diese bez. deren Ursachen eventuell auch etwas mit der Politik zu tun haben, die Herr Steinmeier und seine politischen Weggefährten seit langen Jahren mit verantworten?

    Herr Steinmeier behauptet in oben stehenden Zitat, dass der Staat seine Unterstützung "bereits erhöht" habe, er verschweigt, dass der deutsche Staat seit Jahrzehnten (!!!) nicht genügend den von der Politik gemachten Versprechungen bezogen auf die Unterstützung der armen Länder nachkommt. Eine Erhöhung der Ausgaben für solche Hilfen auf 0,7% des deutschen Bruttoinlandsprodukts wurden schon vor der Jahrtausendwende versprochen und solche Versprechungen wurden und werden immer wieder neu aufgelegt, Zitat aus einer mindestens 3 Jahre alten Veröffentlichung der SPD-Bundestagsfraktion:

    "Entwicklungspolitik ist eine zentrale Aufgabe auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich dafür ein, die sogenannte Milleniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen bis zum Jahr 2015 zu erreichen. Außerdem machen wir uns dafür stark, dass Deutschland seine Zusage einhält, bis 2015 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die weltweite Bekämpfung von Armut und Hunger zur Verfügung zu stellen."

    http://www.spdfraktion.de/themen/entwicklungspolitik

    Erfolgt ist die Einlösung einer solchen Zusage bis heute nicht und wenn aktuell die Ausgaben des Bundes für artverwandte Hilfen eine solche Höhe erreichen dann nur, weil die milliardenschweren Ausgaben für die hiesige Fluchthilfe mit eingerechnet werden. Dabei wäre diese Hilfe, zumindest in diesem Maß möglicherweise nicht notwendig gewesen, wenn schon vor Jahren/Jahrzehnten einfach eine ehrliche und gerechte Politik und ein fairer Welthandel versucht worden wäre.

    Nicht mal jetzt angesichts der Fluchtkrise ist eine wirklich sinnvolle Einsicht in diese Notwendigkeit zu erkennen und sowohl die Spendenbettelei des Herrn Bundespräsidenten als auch die con CARE als auch der meisten Hilfsorganisationen lassen mich nicht erkennen, dass das Problem im Grunde erkannt wird. Scheinbar will man mit immer aggressiveren Methoden an die Gelder der noch bestallten Bürgerschaft heran und jodelt zur Not mit der Bettelei auch absurderweise die ärmeren Menschen dieser auseinander fallenden deutschen Gesellschaft voll.

    Es ist ein unwürdiger Schwachsinn hoch neun, dass die psychisch schwer gestörten Superreichen dieser bedrohten Welt weiter unnütz Monopoly spielen können, während der Normalbürger angebettelt wird zu helfen, damit die richtig armen Menschen dieser Welt nicht verrecken mögen - was dann dann doch nie so wirklich funktioniert, weil es gar nicht
    so wirklich funktionieren kann.

    Ich fordere, dass wir endlich das gemeinsam machen, was die wirklich armen Menschen brauchen:

    Ehrliche Chancen auf Überleben und ein besser Leben
    durch eine ehrliche Politik, fairen Handel und die Bereitschaft zu einer ehrlichen Solidarität.
    .
    Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schüller

    P.S.: Diese Nachricht wird im Netz veröffentlicht, z.B.:

    http://politopia.de/threads/4793-Die-Mitleidsindustrie?p=956509&viewfull=1#post956509
    Geändert von Kleinlok (28.06.2017 um 18:28 Uhr)
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  3. #108
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    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    Heute am 23.06.2017 kommt der nächste Bettelbrief, dieses mal von CARE Deutschland-Luxemburg e.V:
    Und heute ein weiterer, diesesmal von ChildFund Deutschland. Frau Antje Becker sucht Menschen
    mit Geld und scheinbar ohne all zu großen politischen Sachverstand.

    Ich habe die Fresse voll von der unpolitischen Wegguck-Bettelei, dieses mal melde ich mich simpel von der Traenendrückerei via Newsletter ab, da sinnvolle Dialoge mit deren Betreibern scheinbar nicht möglich sind. Zu sehr scheinen die in ihren Zwingern der politischen Selbstentmündigung fest zu haengen.

    ChildFound möchte gerne wissen, warum ich mich abmelde,
    ok den Grund möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:

    Guten Tag,

    mich stört das gesamte Crowdfouding , weil dieses zu den politischen Ursachen schweigt und somit mich vermuten laesst,, dass die betroffenen Organisationen bestenfalls nur an den Symptomen und nicht an den Ursachen von Armut, Hunger und Elend arbeiten. Wenn es bei ChildFund anders sein sollte, dann lassen Sie mich das bitte (begründet) wissen.

    Diese Kritik wird veröffentlicht, z.B:

    http://politopia.de/threads/4793-Die...l=1#post962520

    Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schüller
    Geändert von Kleinlok (09.08.2017 um 10:53 Uhr)
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  4. #109
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    Nur an den symptomen... nicht an den ursachen... hm... wir sollten auch die ambulanzen, notärzte und unfallchirurgie abschaffen. Ist ja eh nur rumgedokter an den symptomen, und ob ein mensch lebt oder stirbt, ist mir als emotional verarmten psychopathen sowas von egal....

  5. #110
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    Zitat Zitat von Valerio Beitrag anzeigen
    Nur an den symptomen... nicht an den ursachen... hm... wir sollten auch die ambulanzen, notärzte und unfallchirurgie abschaffen. Ist ja eh nur rumgedokter an den symptomen, und ob ein mensch lebt oder stirbt, ist mir als emotional verarmten psychopathen sowas von egal....
    Wenn alle paar Wochen ein Terroranschlag von sich reden machen würde, könnte es zielfördernd sein
    nicht nur Ambulanzen, Notärzte und Unfallchirurgie als die einzig möglichen Maßnahmen zu betrachten.
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  6. #111
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    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    Wenn alle paar Wochen ein Terroranschlag von sich reden machen würde, könnte es zielfördernd sein
    nicht nur Ambulanzen, Notärzte und Unfallchirurgie als die einzig möglichen Maßnahmen zu betrachten.
    Menschen unter generalverdacht stellen, wegen ihrer herkunft oder religion?

    Meinst du wirklich, in so einem staat würde man sicherer leben? Gibts dafür beispiele in der geschichte?

  7. #112
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    Zitat Zitat von Valerio Beitrag anzeigen
    Menschen unter generalverdacht stellen, wegen ihrer herkunft oder religion?

    Meinst du wirklich, in so einem staat würde man sicherer leben? Gibts dafür beispiele in der geschichte?
    Du scheinst die Intention meiner Aussage nicht verstanden zu haben.

    Ich kritisierte ursprünglich die alleinige Bearbeitung von Problemsymptomen.
    Darauf unterstellst du mir willkürlich ich wäre z.B. gegen Ambulanzen etc.
    Ich nehme dieses eher abwegige Beispiel auf und erklare, dass auch im Fall von Terroranschlägen
    die alleinige Smptombekämpfung nicht ausreicht.

    Da fängst du an von einem Generalverdacht zu faseln, den ich nirgends benannt habe
    und der mit meiner inhaltlichen Intention Null, aber wirklich Null zu tun hat.

    Manchmal kann man sich gleich genau so gut mit einer Lärmschutzwand unterhalten.
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  8. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Kleinlok für den nützlichen Beitrag:

    gun0815 (12.08.2017), wudi (13.08.2017)

  9. #113
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    Moderated Message:
    Bitte das Threadthema beachten! Danke.
    Nichts macht uns größere Beschwer, als wenn wir auf das Geschwätz der Menge hören und in ihrem Beifall, wie es so oft geschieht, einen Maßstab für das Gute sehen. (Seneca)

  10. #114
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    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    Du scheinst die Intention meiner Aussage nicht verstanden zu haben.

    Ich kritisierte ursprünglich die alleinige Bearbeitung von Problemsymptomen.
    Darauf unterstellst du mir willkürlich ich wäre z.B. gegen Ambulanzen etc.
    Ja, natürlich musst du dann mit der tatsache leben, dass auch die "bearbeitung von symptomen" sehr wichtig in der gesellschaft ist. Beispiel ambulanzen. Willste die wirklich abschaffen, weil sie nicht den grund für krankheiten und verletzungen "bearbeiten".


    Ich nehme dieses eher abwegige Beispiel auf und erklare, dass auch im Fall von Terroranschlägen
    die alleinige Smptombekämpfung nicht ausreicht.
    Natürlich nicht. Trotzdem muss man im aktuen fall die symptome bekämpfen, alsoe menschenleben retten. Dies aus ideologischen gründen zu unterlassen, und als "mitleidsindustrie" zu verhöhnen, halte ich für kriminell und menschenverachtend.

    Da fängst du an von einem Generalverdacht zu faseln, den ich nirgends benannt habe
    und der mit meiner inhaltlichen Intention Null, aber wirklich Null zu tun hat.
    Also, du hälst jeden asylanten erstmal für unschuldig, bis das gegenteil erwiesen ist, weil du nunmal aufrechter demokrat bist?

    Manchmal kann man sich gleich genau so gut mit einer Lärmschutzwand unterhalten.
    Vielleicht solltest du, was dein diskussionsverhalten betrifft, andere vorbilder suchen?

  11. #115
    Politopia-Urgestein Avatar von Kleinlok
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    Zitat Zitat von Valerio Beitrag anzeigen
    Ja, natürlich musst du dann mit der tatsache leben, dass auch die "bearbeitung von symptomen" sehr wichtig in der gesellschaft ist. Beispiel ambulanzen. Willste die wirklich abschaffen, weil sie nicht den grund für krankheiten und verletzungen "bearbeiten".
    Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

    Es kommt reichlich absurd daher, wenn du meine Wenigkeit zitierst,
    dann aber in deinem Beitrag erkennen laesst,
    dass du die Aussage desselben Zitats nicht im Ansatz verstanden hast bzw. verstehen willst.

    Hier noch einmal (und zwar das letzte Mal) was ich ausgesagt habe:

    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    Du scheinst die Intention meiner Aussage nicht verstanden zu haben.

    Ich kritisierte ursprünglich die alleinige Bearbeitung von Problemsymptomen.
    Darauf unterstellst du mir willkürlich ich wäre z.B. gegen Ambulanzen etc.
    Ich bin nicht per se dagegen, dass an Symptomen gearbeitet wird.
    Das habe ich m.E. deutlich zum Ausdruck gebracht,
    das hindert dich nur leider nicht meine Aussage zu ignorieren
    um mir dafür gegenteiliges zu unterstellen.
    Und gespickt mit weiteren leicht durchschaubaren Sticheleien willst du diskutieren...
    ... lass mal stecken - du ist hier nicht in einem Anfaenger-Debattierclub.

    Wenn du das verkannt haben solltest, geh lieber zu SPON.

    Zur Sache:

    Wenn wer hungert, friert, verletzt oder sonst wie nachteilig betroffen ist,
    dann muss eine möglichst flotte und effiziente Hilfe genau bei diesen Problemymptomen ansetzen.

    Wenn es aber dabei bleibt bzw. die Hilfe sich vorwiegend nur auf die Arbeit an diesen Symptomen bezieht, wenn die Ursachen dieser Probleme nicht oder zu wenig in Angriff genommen werden,
    dann verkommt die Arbeit an den Symptomen zu einer endlosen Sisyphusarbeit,
    ein geflügeltes Wort für eine ertraglose und dabei schwere Tätigkeit ohne absehbares Ende.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sisyphos#cite_note-1

    Es geht also mir nicht darum die Arbeit an den Symptomen generell aus ideologischen Gründen zu unterlassen, mir geht es darum, dass die genauso wichtige Arbeit an den Ursachen nicht so schändlich vernachlässigt wird, wie das z.B. die Protagonisten der Mitleidsindustrie betreiben. Deren feiges angepasstes Verhalten halte ich für kriminell und menschenverachtend. Die traurige Realität in Form von immerwährendem Elend, Hunger, Krieg und zig millionenfachen unnötigen Sterben stützt m.E. diesen Vorwurf.

    Die Mitleidsindustrie verändert diese Welt nicht entscheidend zum Besseren, entweder weil sie es (auf Grund ihrer Feigheit) nicht kann oder auch gar nicht so wirklich will. Diese Industrie hat sich im immerwährenden Drama von Elend und Not und dessen Neubildung eingerichtet, ist ein braves mitlaufendes Zahnrad einer Maschinerie, welche erbarmungslos einen nicht geringen Teil der Weltbevölkerung zu Sklaven und Opfern der weltweiten Ungerechtigkeit erniedrigt.

    Die Mitleidsindustrie lebt angepasst mit dem System, unterstützt es de facto und schweigt unterwürfig zu dessen katastrophalen Folgen. Sie suggeriert dem Kleinbürger die versuchte Bekämpfung des Elends, dabei wissend, dass dieser Kampf aussichtslos bleibt solange nicht grundlegend an den menschenverachtenden strukturellen Defekten gearbeitet wird. Dafür setzt sie sich in aller Regel nicht ein sondern versagt schon satt auf der ersten Stufe: Sie schweigt aus feigem Opportunismus zu den Ursachen des Elends. Ausbeutung und Versklavung von Menschen sowie die Vernichtung derer Lebensgrundlagen bleiben somit als menschenverachtendes Perpetum mobile bestehen.

    Die Mitleidsindustrie verlängert eher nur das Elend dessen Bekämpfung sie vorgibt
    und ihre Mitarbeiter leben davon. So sieht Zynismus aus.


    Dieses satte Manko dürfte der wesentliche Grund dafür sein, warum diejenigen, die permanent die Kleinbürger um Spenden anbetteln, sofort auf Tauchstation gehen, wenn sie auf dieses Dilemma angesprochen werden.


    Zitat Zitat von Valerio Beitrag anzeigen
    Vielleicht solltest du, was dein diskussionsverhalten betrifft,
    andere vorbilder suchen?
    Diesen Spruch könntest du dir in Schriftgröße 22 ausgedruckt
    dir selber unter dein Kopfkissen legen.

    Da gehört er hin.
    Geändert von Kleinlok (16.08.2017 um 09:58 Uhr)
    152 Jahre waren erst der Anfang...

    .... die Spessartrampe soll weiterleben!



    http://politopia.de/threads/18109-(K...-Spessarttampe

    https://www.facebook.com/Fans-und-Fr...99282/?fref=nf


    In Memoriam: Chrash, Ziu, Schwaborigine(?), Fladdy, Roger Willemsen, meine Mutter

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  12. #116
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    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

    Es kommt reichlich absurd daher, wenn du meine Wenigkeit zitierst,
    dann aber in deinem Beitrag erkennen laesst,
    dass du die Aussage desselben Zitats nicht im Ansatz verstanden hast bzw. verstehen willst.
    Wäre das für dich nicht ein ansporn, endlich mal verständlich zu schreiben? Kurz und klar?

    So, mit klarer aussage, vielleicht sogar nicht gut begründet und wenn einer antwortet, nicht pöbeln, sonder diskutieren?



    Und gespickt mit weiteren leicht durchschaubaren Sticheleien willst du diskutieren...
    ... lass mal stecken - du ist hier nicht in einem Anfaenger-Debattierclub.
    Es wäre schön, wenn du auch mal aufs inhaltiche eingehen würdest.

    Zur Sache:

    Wenn wer hungert, friert, verletzt oder sonst wie nachteilig betroffen ist,
    dann muss eine möglichst flotte und effiziente Hilfe genau bei diesen Problemymptomen ansetzen.
    Das finde ich sehr schön von dir, das einzuräumen. Das geht übrigens auch, ohne vorher herumzurandalieren, wie der gegorene rotz am ärmel.


    Wenn es aber dabei bleibt bzw. die Hilfe sich vorwiegend nur auf die Arbeit an diesen Symptomen bezieht, wenn die Ursachen dieser Probleme nicht oder zu wenig in Angriff genommen werden,
    dann verkommt die Arbeit an den Symptomen zu einer endlosen Sisyphusarbeit,
    ein geflügeltes Wort für eine ertraglose und dabei schwere Tätigkeit ohne absehbares Ende.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sisyphos#cite_note-1
    Du kennst wiki? Nicht schlecht, herr specht!

    Aber... kann ich einen leidenden menschen einfach liegenlassen, wenn ich der meinung bin, dessen probleme werden zu wenig in angriff genommen?
    Und wenn ja, bin ich dann wirklich schuldlos an seinem tod?


    Es geht also mir nicht darum die Arbeit an den Symptomen generell aus ideologischen Gründen zu unterlassen, mir geht es darum, dass die genauso wichtige Arbeit an den Ursachen nicht so schändlich vernachlässigt wird, wie das z.B. die Protagonisten der Mitleidsindustrie betreiben. Deren feiges angepasstes Verhalten halte ich für kriminell und menschenverachtend. Die traurige Realität in Form von immerwährendem Elend, Hunger, Krieg und zig millionenfachen unnötigen Sterben stützt m.E. diesen Vorwurf.
    Also, lassen wir die leut einfach sterben, weil wir nicht feige und mitleidlos sind?

    Coole sache! Und ausgesprochen praktisch! Die, die sich anstrengen und anderen helfen sind die bösen und wir mit dem bier in der hand auf dem balkon, sind die guten. Einfach genial!

    Warst du schonmal in st. petersburg? Da werden leute wie du gebraucht!



    Die Mitleidsindustrie verändert diese Welt nicht entscheidend zum Besseren, entweder weil sie es (auf Grund ihrer Feigheit) nicht kann oder auch gar nicht so wirklich will. Diese Industrie hat sich im immerwährenden Drama von Elend und Not und dessen Neubildung eingerichtet, ist ein braves mitlaufendes Zahnrad einer Maschinerie, welche erbarmungslos einen nicht geringen Teil der Weltbevölkerung zu Sklaven und Opfern der weltweiten Ungerechtigkeit erniedrigt.
    Was gibt es hassenswerteres als anderen zu helfen?

    Was ist schöner als hasspredigen?

  13. #117
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    Zitat Zitat von Valerio Beitrag anzeigen
    Wäre das für dich nicht ein ansporn, endlich mal verständlich zu schreiben? Kurz und klar?

    So, mit klarer aussage, vielleicht sogar nicht gut begründet und wenn einer antwortet, nicht pöbeln, sonder diskutieren?

    Es wäre schön, wenn du auch mal aufs inhaltiche eingehen würdest.


    Das finde ich sehr schön von dir, das einzuräumen. Das geht übrigens auch, ohne vorher herumzurandalieren, wie der gegorene rotz am ärmel.

    Du kennst wiki? Nicht schlecht, herr specht!

    Aber... kann ich einen leidenden menschen einfach liegenlassen, wenn ich der meinung bin, dessen probleme werden zu wenig in angriff genommen?
    Und wenn ja, bin ich dann wirklich schuldlos an seinem tod?

    Also, lassen wir die leut einfach sterben, weil wir nicht feige und mitleidlos sind?

    Coole sache! Und ausgesprochen praktisch! Die, die sich anstrengen und anderen helfen sind die bösen und wir mit dem bier in der hand auf dem balkon, sind die guten. Einfach genial!

    Warst du schonmal in st. petersburg? Da werden leute wie du gebraucht!

    Was gibt es hassenswerteres als anderen zu helfen?

    Was ist schöner als hasspredigen?

    Du erwartest jetzt nicht ernsthaft auf diesen ignoranten Müll eine Antwort von mir?
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  14. Folgender Benutzer sagt Danke zu Kleinlok für den nützlichen Beitrag:

    gun0815 (20.08.2017)

  15. #118
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    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    Du erwartest jetzt nicht ernsthaft auf diesen ignoranten Müll eine Antwort von mir?
    Nur, wenn du dazu fähig wärest. Wenn nicht... dann... lieber nicht.

  16. #119
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    Zitat Zitat von Valerio Beitrag anzeigen
    Nur, wenn du dazu fähig wärest. Wenn nicht... dann... lieber nicht.
    Wo drauf du Gift nehmen kannst.
    Zum mich verarschen lassen will ich gar nicht faehig sein.
    Such dir andere Spielkameraden.
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  17. #120
    Politopia-Urgestein Avatar von Kleinlok
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    Nach einigem OT-Spam mal was substanzielles zum Thema:

    https://www.heise.de/tp/features/Die...a-3398573.html
    152 Jahre waren erst der Anfang...

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    http://politopia.de/threads/18109-(K...-Spessarttampe

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