Close
Login to Your Account
Politopia - Das Europa-Forum - Powered by vBulletin
Seite 176 von 176 ErsteErste ... 76126166174175176
Ergebnis 2.626 bis 2.636 von 2636

Thema: Löhne

  1. #2626
    Politopia-Methusalem Avatar von Kleinlok
    Registriert seit
    21.12.2009
    Beiträge
    6.637
    Danke
    4.465
    Thanked 3.758 Times in 2.325 Posts

    Standard

    Im Februar 2014 stieß ich auf eine Reportage des SWR mit dem Titel §Hungerlohn am Fließband", in welcher mit Hilfe einer verdeckten Recherche dokumentiert wurde, dass Fremdarbeiter via Werkvertrag in der Produktion der Daimler AG eingesetzt wurden, die nur beschämend geringe 8,19 Euro/h bekamen.



    Der Daimler AG scheint diese Reportage (zu Recht!) sehr, sehr peinlich gewesen zu sein. Aber anstatt für die Öffentlichkeit überzeugend und nachvollziehbar die in der Reportage benannten Missstände abzustellen, sollte erst einmal der SWR auf gerichtlichem Wege an weiteren Veröffentlichungen dieser Reportage gehindert werden.

    Für mich war die vom SWR aufgedeckte Niedrigentlohnung in der Produktion der Daimler AG ein Anlass mich am 24.02.2014 schriftlich an dieses Unternehmen zu wenden.

    http://politopia.de/threads/5569-L%C...l=1#post690522

    Auf diese erste Anfrage hat die Daimler AG mir am 24.02.2914 eine m.E. wenig aussagefähtge Antwort zu kommen lassen...

    http://politopia.de/threads/5569-L%C...l=1#post690969

    ... so dass ich die Daimler AG in Folge daran erinnert habe,
    doch bitte konkret auf die von mir gestellten Fragen einzugehen.

    Seitdem verweigerte und verweigert das Unternehmen den Dialog mit meiner Wenigkeit. Mein letztes kritisches Schreiben an die Daimler AG im Frühjahr 2014 hatte ich mit einem umfangreichen Verteiler bedacht, in dem Adressen aus Politik, Medien, Gewerkschaften und Kirchen enthalten waren, für´s erste fand ich dass dann schon mal ganz ordentlich.

    Ich habe jedoch die Problematik mieser Endlöhne bei der Daimler AG im Blick behalten und bin mir sicher, dass auch heute Menschen auf dem Gelände der Daimler AG arbeiten, die schlechte bis sehr schlechte Löhne für ihre Arbeitsleistung bezahlt bekommen. Das wird vielleicht weniger in der Produktion der Fall sein (wobei miese Löhne auch in diesem Bereich nicht ausgeschlossen scheinen), dass jedoch die in den Kantinen, dem Reinigungsdienst etc. vermutlich bei Subunternehmen beschäftigten Menschen auskömmlich bezahlt werden, kann ich mir nicht vorstellen.

    Die Ignoranz, mit der die Daimler AG auf meine Nachfragen (nicht) reagiert hat und auch das in der Neuzeit erbrachte neoliberale Geschwätz ihres Vorstandsvorsitzenden lassen mich vermuten, dass da bei der Daimler AG immer noch viel im Argen liegt und deswegen habe ich am 14.03.2018 eine erneute Anfrage an die Daimler AG gestellt:


    Betreff: Anfrage zu Lohnpolitik/Arbeitsbedingungen Daimler AG

    Thomas Schüller
    63303 Dreieich

    Daimler AG
    70546 Stuttgart

    Betreff: Anfrage zu Lohnpolitik/Arbeitsbedingungen Daimler AG
    - konsequenter Abschied von versuchter Lohndrückerei via Werkvertrags?

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    im Februar/März 2014 sprach ich gegenüber Ihrem Unternehmen das Verdachtsmoment "Lohndrückerei via Werkverträge bei der Daimler AG" an, zwei solcher Schreiben sind in Anlage 1 und Anlage 3 dokumentiert.
    Anlass für meinen Einsatz war die Dokumentation des SWR "Hungerlohn am Fließband", in der ein Reporter des Senders im Rahmen einer verdeckten Recherche Hand in Hand mit Stammbeschäftigten im Untertürkheimer Motorenwerk gearbeitet hat– mit 8,19 Euro die Stunde aber nur ein Bruchteil der Entlohnung der Stammbelegschaft verdient hat.

    https://www.youtube.com/watch?v=vtKajGGJnyU

    In meinem ersten Schreiben datierend vom 24. Februar 2014 (Anlage 3) versuchte ich mit Hilfe von 7 Fragen zu erkunden, wie die Daimler AG sich zu den in benanntem Film dargestellten Umständen positioniert.

    In einem Antwortschreiben, datierend vom 24. Februar 2014 (s. Anlage 2) ließ Ihr Unternehmen für meine Begriffe ein gewisses Problembewusstsein erkennen, Zitat aus diesem Schreiben:

    "
    Wir verurteilen jeglichen Missbrauch von Werksverträgen und wollen jeden Missbrauch abstellen, den wir bei uns und unseren Vertragspartnern finden. Um die Umsetzung weiter zu verbessern, haben wir soziale Grundsätze für unsere Werkvertragsfirmen definiert und ein Expertenteam gegründet, das künftig bei Auftragnehmern prüfen wird, wie beispielsweise Arbeitsverhältnisse und Bezahlung geregelt sind (siehe dazu auch angehängte Presse-Information vom 7. Oktober 2013)."

    Mir waren diese Aussagen zu schwammig formuliert, z.B. hätte mich sehr eine Auskunft interessiert, wie die benannten sozialen Grundsätze für Werkvertragsfirmen, die mit der Daimler AG zusammenarbeiten, konkret definiert worden wären?

    Sinnvolle Informationen diesbezüglich konnte ich in dem Schreiben der Daimler AG nicht erkennen. Insgesamt konnte ich laut meiner Wahrnehmung nicht eindeutig klären, ob die Daimler AG gegen sinkende Reallöhne in Ihrem Unternehmensbereich (bis hin zu einer beschämenden versuchten Lohndrückerei) konsequent und effizient vorgehen würde. Die Problematik beschämend geringer Löhne scheint vor 4,5 Jahren auch in anderen Bereichen bestanden zu haben, die in einem Zusammenhang mit Daimler stehen:

    https://www.swp.de/politik/inland/zahlt-daimler-nur-vier-euro-stundenlohn-fuer-rumaenische-fahrer_-20189179.html

    Mir ging und geht es um faire Löhne. In der benannten Antwort behauptet die Daimler AG, dass der benannte Film ein unrechtmäßiges Handeln seitens der Daimler AG suggerieren würde, bei der gefilmten Tätigkeit hätte es sich um einen rechtmäßigen Fremdarbeitskrafteinsatz. gehandelt.

    Das mag sein, aber darum ging es mir nicht: Als problematisch erkannte und erkenne ich, dass im Rahmen eines möglicherweise rechtlich gedeckten Fremdarbeitskrafteinsatz im dokumentierten Fall eine Fremdarbeitskraft zu widerwärtigen Konditionen eingesetzt, besser gesagt schamlos ausgebeutet wurde.

    Selbst wenn das nicht von der Daimler AG gewollt oder gut geheißen wäre, dann lässt die Dokumentation unschwer darauf schließen, dass diese beschämenden Umstände im Unternehmensbereich der Daimler AG möglich und Realität waren. Diese Umstand allein ist für mich Anstoß genug.

    Da die Antwort der Daimler AG mich nicht erkennen ließ, dass Daimler wirklich konsequent gegen Lohndrückerei und schlechte Arbeitsbedingungen vorgehen würde, habe ich an Ihr Unternehmen Nachfragen gestellt, das diesbezügliche Schreiben, datierend vom 25. Februar 2014 ist in Anlage 1 dokumentiert. Auf diese Anfrage habe ich nur leider keine Antwort seitens Ihres Unternehmens bekommen, auch eine weitere, hier nicht dokumentiere Erinnerung konnte an dieser Dialogverweigerung nichts ändern.

    Das fand und finde ich nicht gut. Ich hoffte darauf, dass der Daimler AG die in dem benannten Film dokumentierten Umstände derart peinlich waren/sind, so dass die Daimler AG sich für deutlich bessere soziale Standards in einem Unternehmensbereich und deren Beachtung einsetzt. Eine Garantie dafür gab es allerdings nie. Und genau aus diesem Grund möchte ich heute am 14.03.2018, also gut 4 Jahre nach meiner ersten Anfrage eine aktuelle Erkundigung einholen.

    Frage 1:

    Hat die Daimler AG soziale Standards für alle Beschäftigten im Rahmen ihrer in Deutschland betriebenen Produktion definiert?

    Frage 2:

    Wie sind diese sozialen Standards definiert?

    Unterfrage 2a: Gibt es einheitlich definierte Standards?
    Unterfrage 2b: Wenn ja, von welchen Umständen werden diese Unterschiede abhängig gemacht?

    Frage 3:

    Kann die Daimler AG einen fixen Mindestlohn garantieren,
    den jede Arbeitskraft innerhalb der Produktion sicher bekommt ?

    Frage 4:

    Wenn ja, wie hoch ist dieser Mindestlohn?

    Ich würde mich freuen, wenn Ihr Unternehmen für einen Dialog mit meiner Person zur Verfügung stehen würde.

    Mit freundlichen Grüßen. Thomas Schüller
    Da ich bis zum 27.03.2018 keine Antwort seitens der Daimler AG verzeichnen konnte, habe ich dieses Unternehmen am selbigen Tage an meine Anfrage vom 14.03.2018 erinnert. Darauf gab es bis heute, den 11.04.2018 auch keine Antwort, die durchgehende Antwortverweigerung seit meiner ersten neuen Anfrage vom 14.03.2018 lässt unschwer erkennen, dass die Daimler AG sich hier bedeckt halten will und das lässt mich sehr ungutes bezogen auf die sozialen Standards vermuten, die bei der Daimler AG aktuell üblich sind. Warum verhält die Daimler AG sich so zickig in der Unternehmenskommunikation,
    wenn es um das Thema Löhne und soziale Standards geht?

    Ich lasse mir diese feige Ignoranz seitens der Daimler AG nicht bieten, hier eine Kopie meiner erneuten Nachfrage, die ich mit einem großen Verteiler in alle Richtungen ausgestattet mit der Erstadresse nach Stuttgart feuere.

    Guten Tag sehr geehrte Damen und Herren,

    im Februar/März 2014 sprach ich gegenüber der Daimler AG das Verdachtsmoment "Lohndrückerei via Werkverträge bei der Daimler AG" an, zwei solcher Schreiben sind unterhalb dieses Textes in Anlage 1 und Anlage 3 dokumentiert. Anlass für meinen damaligen Einsatz in 2014 war eine Dokumentation des SWR mit dem Titel "Hungerlohn am Fließband", in der im Rahmen einer verdeckten Recherche aufgedeckt wurde, dass im Zeitfenster der Jahre 2013/2014 Fremdarbeiter via Werkvertrag in der Produktion der Daimler AG eingesetzt wurden und beschämend geringe 8,19 Euro die Stunde verdienten.


    https://www.youtube.com/watch?v=vtKajGGJnyU


    Die Reaktion der Daimler AG auf meine mehrfach in 2014 erfolgten Schreiben empfand ich als sehr dürftig.
    Auf meine erste kritische Anfrage, datierend vom 24. Februar 2014 (Anlage 3) erhielt ich am selben Tag eine Antwort vom Mediendialog der Firma Daimler AG (Anlage 2), die m.E. nur einen vorbereiteten Standardtext enthielt, aber nicht auf die von mir gestellten Fragen dienlich einging. Dieses Schreiben konnte mich bestenfalls ein gewisses seitens der Daimler gezeigtes Problembewusstsein erkennen lassen, aber ob die Daimler AG wirklich konsequent und engagiert die Problematik beschämend geringer Endlöhne in der Produktion dieses Unternehmens angehen würde, konnte ich den m.E. nur mehr erschienen mir aber leider allesamt nur diffus und wenig aussagefähig angelegt. Diese Antwort konnte meiner Person nicht überzeugend vermitteln, dass die Daimler AG das Problem geringer und ungerechter Endlöhne umfassend erkannt hätte und vital daran interessiert wäre dieses Problem genauso umfassend zu beseitigen.

    Aus diesem Grund habe ich in Folge mehrfach im Frühjahr 2014 versucht, diese Thematik mit der Daimler AG zu erörtern, das Unternehmen bzw. der Unternehmensdialog hat leider jedoch jegliche weiteren Antworten verweigert.

    Das fand und finde ich schlecht, einmal empfinde ich diese Reaktion als ungebührlich gegenüber meiner Person, zum zweiten erneuert diese von der Daimler AG meinen Anfragen gegenüber bewiesene Ignoranz meinen Verdacht, dass die Daimler AG sich zu wenig um wirklich befriedigende soziale Standards in ihrem Unternehmensbereich einsetzt. Das ist wie gesagt ein Verdachtsmoment, m.E. aber auf Grund der oben benannten Verhaltensweisen der Daimler AG ein leider nahe liegendes Verdachtsmoment.


    Mir geht es um eine Klärung dieser Verdachtsmomente, aus diesem Grund haben ich am 14. März 2018 eine erneute Anfrage an die Daimler AG gestellt (Anlage A) und da ich bis zum 27. März 2018 keine Reaktion seitens Daimler feststellen konnte, an diese Anfrage vom 14. März 2018 erinnert.
    Heute am 11. April 2018 muss ich leider feststellen, dass die Daimler AG sich immer noch vornehm zu dieser Sache bedeckt hält.

    De facto verweigert die Daimler AG durch die seit dem 14.März 2018 meiner Person gegenüber jegliche Kommunikation. Das lässt meine Person darauf schließen, dass die Daimler AG sich einem ehrlichen Dialog bezogen auf soziale Standards in ihrem Unternehmensbereich konsequent verweigern will und das bestätigt mir leider nur mein oben benanntes Verdachtsmoment, dass es auch aktuell möglicherweise nicht wirklich umfassend gut um diese Standards bei der Daimler AG bestellt sein könnte.

    Weil ich leider auf Grund der von der Daimler AG m.E. vorsätzlich betriebenen Intransparenz diese Verdachtsmomente nicht entschärfen kann, erlaube ich mir heute am 11.04.2018 folgende öffentliche Erklärung meiner privaten Meinung:

    a) Ich verdächtige die Daimler AG, dass diese sich nicht engagiert für gute soziale Standards umfassend in ihrem Unternehmensbereich einsetzt.

    b) die Daimler AG scheint explizit nicht bereit,
    eine ehrliche sachlich dienliche Kommunikation bezogen auf dieses Themenfeld zu führen.

    Mein Fazit:

    Die in Punkt a)und b benannten Verdachtsmomente erscheinen mir auf Grund der von mir geleisteten Dokumentationen als sehr relevant. Gut möglich erscheint mir, dass mit den hochwertigen und hochpreisigen Produkten der Daimler AG zum aktuellen Zeitpunkt immer noch eine zum Niveau dieser Firma unpassende Ausbeutung menschlicher Arbeitsleistung verbunden sein könnte.

    ich würde es begrüßen, wenn die Daimler AG durch eine transparente und ehrbar angelegten Kommunikation diesen m.E. sehr nahe liegenden Verdachtsmomenten effizient begegnen würde.

    Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schüller

    P.S.: Dieses Schreiben wird im Netz veröffentlicht, z.B.:

    http://politopia.de/threads/5569-L%C...l=1#post983757
    Geändert von Kleinlok (11.04.2018 um 07:29 Uhr)
    152 Jahre waren erst der Anfang...

    .... die Spessartrampe soll weiterleben!



    http://politopia.de/threads/18109-(K...-Spessarttampe

    https://www.facebook.com/Fans-und-Fr...99282/?fref=nf


    In Memoriam: Chrash, Ziu, Schwaborigine(?), Fladdy, Roger Willemsen, meine Mutter

  2. #2627
    Politopia-Methusalem Avatar von Kleinlok
    Registriert seit
    21.12.2009
    Beiträge
    6.637
    Danke
    4.465
    Thanked 3.758 Times in 2.325 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    Die Ignoranz, mit der die Daimler AG auf meine Nachfragen (nicht) reagiert hat und auch das in der Neuzeit erbrachte neoliberale Geschwätz ihres Vorstandsvorsitzenden lassen mich vermuten, dass da bei der Daimler AG immer noch viel im Argen liegt und deswegen habe ich am 14.03.2018 eine erneute Anfrage an die Daimler AG gestellt: (...)

    Da ich bis zum 27.03.2018 keine Antwort seitens der Daimler AG verzeichnen konnte, habe ich dieses Unternehmen am selbigen Tage an meine Anfrage vom 14.03.2018 erinnert. Darauf gab es bis heute, den 11.04.2018 auch keine Antwort, die durchgehende Antwortverweigerung seit meiner ersten neuen Anfrage vom 14.03.2018 lässt unschwer erkennen, dass die Daimler AG sich hier bedeckt halten will und das lässt mich sehr ungutes bezogen auf die sozialen Standards vermuten, die bei der Daimler AG aktuell üblich sind. Warum verhält die Daimler AG sich so zickig in der Unternehmenskommunikation,
    wenn es um das Thema Löhne und soziale Standards geht?

    Ich lasse mir diese feige Ignoranz seitens der Daimler AG nicht bieten, hier eine Kopie meiner erneuten Nachfrage, die ich mit einem großen Verteiler in alle Richtungen ausgestattet mit der Erstadresse nach Stuttgart feuere.
    Immerhin bekomme ich am 12.04.2918 dieses von der Daimler AG versendete Standardschreiben
    als Antwort auf meine am 11.04.2018 versendete Kritik:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ihre Mail wurde an den zuständigen Fachbereich zur Prüfung und Bearbeitung weitergeleitet.

    Da will ich mal sehen, ob und wenn ja, zu was für einem Ergebnis der zuständige Fachbereich gelangt.
    152 Jahre waren erst der Anfang...

    .... die Spessartrampe soll weiterleben!



    http://politopia.de/threads/18109-(K...-Spessarttampe

    https://www.facebook.com/Fans-und-Fr...99282/?fref=nf


    In Memoriam: Chrash, Ziu, Schwaborigine(?), Fladdy, Roger Willemsen, meine Mutter

  3. #2628
    Politopia-Methusalem Avatar von Kleinlok
    Registriert seit
    21.12.2009
    Beiträge
    6.637
    Danke
    4.465
    Thanked 3.758 Times in 2.325 Posts

    Standard

    Ein weiterer Fall, wo sich mir der Verdacht einer versuchten Unterbezahlung studentischer Mitarbeit geradezu aufdrängt: im März 2018 sucht die Onvista Bank für den Standort Frankfurt am Main eine studentische Aushilfe im Bereich IT. Von den Bewerber(inne)n wird m.E. von Seiten dieser Bank eine ordentliche Qualifikation und Einsatzbereitschaft erwartet, was die Onvista-Bank wiederum als Gegenleistung für die Arbeitsleistung dieser Mitarbeit an Lohn zu zahlen bereit wäre, darüber schweigt sich dieses Unternehmen aus. Von den Bewerber(inne)n dagegen erwartet es aber aussagefähige Bewerbungen.

    Auch wenn diese Vorgehensweise in Deutschland (leider!) eher typisch ist, ich empfinde sie als
    unfair und unpartnerschaftlich den Bewerber(inne)n gegenüber und sehe das als ein schlechtes Omen für die Mitarbeit in solch einem Betrieb.

    Am Dienstag, 20. März 2018 schreibe ich an die betreffende Bank:

    Thomas Schüller
    63303 Dreieich

    Onvista Bank
    60487 Frankfurt am Main

    Betreff: Anfrage Gehaltsvorstellungen Onvista Bank betreffs Werkstudententätigkeit

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ihre Firma Onvista Bank sucht ab dem Datum 20.03.2018 für den Standort Frankfurt am Main eine studentische Aushilfe im Bereich IT (m/w):

    http://stellenmarkt.studentenwerkfrankfurt.de/anzeigen/einzelansicht/studentische-aushilfe-fuer-den-bereich-it-mw-2/Advertisement/single/

    Die Rahmenbedingungen werden mit 6 – 12 Monate Einsatzdauer
    und einer Wochenarbeitszeit von 20 Stunden beschrieben.

    Ihr Unternehmens erwartet seitens der Bewerber/innen m.E. eine solide Qualifikation und eine hohe Einsatzbereitschaft und bittet um vollständige Bewerbungsunterlagen. Das finde ich ok, nur leider fällt mir auf, dass die benannte Stellenausschreibung nicht erkennen lässt, was Ihr Unternehmen bereit ist für die von ihm nachgefragte Leistung zu bezahlen. Ich finde das aus studentischer Sicht nicht fair und möchte deswegen höflich anfragen, warum Onvista Bank keine Auskunft zur Entlohnung der besagten Tätigkeit in der benannten Ausschreibung tätigt?

    Wären Sie bereit mir eine Auskunft zu erteilen,
    nach welchen Prinzipien Onvista Bank die Lohnfindung betreibt und kommuniziert?

    Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schüller
    Einen Tag später am 21. März 2018 meldet sich eine Mitarbeiterin der Onvista-Bank zurück
    und teilt mir mit, dass die Bank keine Angaben zum angedachten Gehalt machen würde,
    da die Gehaltsvorstellungen weit auseinander liegen liegen.

    Diese Antwort überzeugt mich nicht und deswegen frage ich sogleich nach:

    Betreff: Aw: AW: Anfrage Gehaltsvorstellungen Onvista Bank betreffs Werkstudententätigkeit

    Guten Tag Frau (...)

    vielen Dank für Ihre Rückmeldung, mit der Sie zügig am 21.03.2018 auf die von mir am 20.03. 2018 erfolgte Anfrage reagieren, in der ich Ihr Unternehmen auf Gehaltsvorstellungen der Onvista Bank betreffs Werkstudententätigkeit an zu sprechen versuche.

    Ich kann leider Ihren Aussahen aus meiner Sicht nicht ausreichend folgen.
    Gestatten Sie mir bitte, dass ich deswegen nachfrage.

    Frage 1:

    Wessen Vorstellungen meinen Sie, die laut Ihrer Auskunft weit auseinander liegen (?) -
    sind damit die Vorstellungen seitens der Bewerber/innen gemeint?

    Frage 2:

    Hat die Onvista Bank eine konkrete Vorstellung zwischen dem Verhältnis der von den Bewerber/innen angebotenen Leistung und dem von Onvista dafür im Gegenzug präferierten Entlohnung?

    Frage 3:

    Sollten Sie die Frage 2 positiv bescheiden können, warum erteilt die Onvista Bank nicht schon mit der Ausschreibung der von ihr nachgefragten Tätigkeit eine Auskunft bezüglich des von Onvista präferierten Verhältnisses Leistung - Lohn ?

    Frage 4:

    Könnte eine solche seitens Onvista erbrachte Transparenz in der Lohnpolitik Ihres Unternehmens nicht für klare Verhältnisse sorgen, etwaige Differenzen in den Vorstellungen beteiligter Akteure minimieren helfen und somit vielleicht zu einer Minimierung von etwaigen Reibungsverlusten beitragen?

    Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schüller

    Danach meldet sich die betreffende Dame und die Bank nicht mehr zurück,
    so dass ich am 28.03.2018 erneut vorstellig werde:

    Betreff: 1. teilöffentliche Erinnerung Anfrage Gehaltsvorstellungen Onvista Bank
    betreffs Werkstudententätigkeit

    Guten Tag weitere Mitarbeiter/innen der Onvista Bank

    Am 20.03.2018 richtete ich eine Anfrage an Ihr Unternehmen Onvista Bank betreffs der Frage welche Gehaltsvorstellungen die Onvista Bank bezüglich einer von ihr ausgeschriebenen Werkstudententätigkeit betreibt. (s. Anlage 1).

    Am 21.03.2018 erteilten Sie Frau (...)in Ihrer Antwort eine Auskunft, die ich als unkonkret und als wenig nachvollziehbar empfand und die meine Fragen aus meiner Sicht nicht beantwortete. Aus diesem Grund sendete ich am 21.03.2018 eine erneute Anfrage, die mit Nachfragen ausgestattet ist (s. Anlage 2).

    Heute am 28.03.2018 kann ich keine Reaktion seitens der Onvista Bank auf diese erneute Anfrage erkennen. Gehe ich richtig davon aus, dass Onvista Bank meiner Person weitere Auskünfte nicht erteilen möchte?

    Wenn ja, wäre die Onvista Bank bereit mir gegenüber zu erklären, dass sie kein Interesse besitzt mir die erbetenen Auskünfte zu erteilen?

    Wenn meine oben benannte Annahme falsch sein sollte, bis wann darf ich mit einer Auskunft auf die in Anlage 1 dokumentierte Anfrage rechnen?

    Ich darf an dieser Stelle anmerken, dass ich nach wie vor an einem fairen Dialog interessiert bin, nichtssagende bzw. unterlassene Antworten zähle ich nicht dazu. Ich würde mich freuen, wenn ein fairer Dialog möglich wäre, sollte sich ein solcher nicht ergeben, werde ich meine Anfragen veröffentlichen und Ihnen meine dann sehr wahrscheinliche negative Einschätzung dieses Dialogverlaufs in einem etwas breiteren Verteiler zukommen lassen.

    Mit freundlichen Grüßen Thomas Schüller
    Aber bei Onvista scheint man sich auf das ganz große Schweigen bezogen auf meine Anfragen festgelegt zu haben, da mir das nicht gefällt, melde ich mich noch einmal am 04.04.2018 zurück:

    Betreff: 2. und letzte Erinnerung Anfrage Gehaltsvorstellungen Onvista Bank betreffs Werkstudententätigkeit

    Guten Tag weitere Mitarbeiter/innen der Onvista Bank

    Am 20.03.2018 richtete ich eine Anfrage an Ihr Unternehmen Onvista Bank betreffs der Frage. welche Gehaltsvorstellungen die Onvista Bank bezüglich einer von ihr ausgeschriebenen Werkstudententätigkeit betreibt. (s. Anlage 1), die aktuell unter diesem Link abrufbar wäre:

    http://stellenmarkt.studentenwerkfrankfurt.de/anzeigen/einzelansicht/studentische-aushilfe-fuer-den-bereich-it-mw-2/Advertisement/single

    Am 21.03.2018 erteilten Sie Frau (...) in Ihrer Antwort eine Auskunft, die ich als wenig nachvollziehbar empfinde und die meine Fragen aus meiner Sicht nicht beantwortet. Aus diesem Grund sendete ich am 21.03.2018 eine erneute Anfrage, die mit Nachfragen ausgestattet war (s. Anlage 2).

    Da ich bis zum 28.03.2018 keine Reaktion seitens der Onvista Bank auf diese erneute Anfrage erkennen konnte, erinnerte ich am selbigen Tag an diese Anfrage (s. Anlage 1).

    Da ich bis heute immer noch keine Reaktion seitens der Onvista Bank erhalten habe, möchte ich im erweiterten Verteiler mein deutliches Befremden über das Verhalten dieses Unternehmens ausdrücken:

    1. Ich empfinde das Verhalten von Onvista Bank gegenüber meiner Personbezogen auf den bis dato von mir versuchten Dialog als sehr unhöflich und ignorant.

    2. Onvista Bank schweigt sich über die Lohnfindung aus, die es bezogen auf die Bezahlung seiner Werkstudenten präferiert, diese Intransparenz empfinde ich gegenüber den studentischen Interessenten an dieser Werstudententätigkeit als unfair und unpartnerschaftlich. Bei der hier von Onvista angesprochenen studentischen Zielgruppe handelt es sich in aller Regel um Personen ohne größeres eigenes Einkommen bzw. Vermögenswerte, da sollte die Bezahlung dieser von Onvista nachgefragten Werkstudententätigkeit im Hinblick auf die soziale Bedürftigkeit dieser Zielgruppe sowie auf das von Onvista gewünschte Leistungsprofil der Bewerber/innen ausreichend definiert sein. Darunter würde meine Wenigkeit einen Stundenlohn verstehen, der sich sehr deutlich vom aktuell gültigen Mindestlohn (8,84€/h) unterscheidet(!).

    Wäre das der Fall, warum handhabt Onvista seine Lohnfindung so diskret,
    wie das der oben beschrieben Fall erkennen lässt?

    3. Das in Punkt 1. und Punkt 2. beschriebene und von mir als sehr defizitär und aus studentischer Sicht sehr unangenehm empfundene Verhalten der Onvista Bank lässt mich persönlich den Verdacht bilden, das Onvista Bank die benannte Werstudententätigkeit schlecht bis sehr schlecht bezahlen will. Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, müsste ich diesen Umstand auch im Hinblick der von dieser Bank angestrebten Tätigkeitsdauer (6-12 Monate) als einen Hinweis auf eine richtig miese üble prekäre Beschäftigung werten. Ich hoffe dem ist nicht so.

    Leider scheint laut meiner Wahrnehmung die Onvista Bank mit ihrem bis dato meiner Person gegenüber bewiesenen Kommunikationsverhalten nicht bereit, diese Verdachtsmomente auszuräumen.

    Ich würde es begrüßen, wenn eine Änderung des bis dato für mich erkennbaren Kommunikationsverhalten seitens Onvista eintreten und diese Änderung die oben benannten Verdachtsmomente ausräumen könnte. Ich bitte um Verständnis, dass ich heute zum letzten Mal an meine unten dokumentierten Anfragen erinnere (2 Anfragen und 2 Erinnerungen in gut 2 Wochen sehe ich als ausreichend) und würde mich freuen, wenn wir hier im gegenseitigen Interesse zu einem befriedigenden Abschluss kommen könnten bzw. dieses ehrbar versuchen würden.

    Sollte Onvista seine mir gegenüber bewiesene bisherige Kommunikationspraxis fortsetzen wollen, erlaube ich mir den Hinweis, dass ich meine hier beschrieben Kritik einschließlich der oben benannten von meiner Seite aus entwickelten Verdachtsmomente in richtig großem Stil einschließlich Veröffentlichung im Internet verbreiten werde.

    Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schüller
    Und da die Onvista-Bank bis heute am 12.04.2018, also 3,5 Wochen nach dem Versand meiner ersten Anfrage es nicht für nötig gehalten hat mir eine sachlich dienliche Auskunft zu erteilen bzw. nicht einmal den Anstand hatte, mit mitzuteilen, dass sie nicht auf meine Anfragen reagieren will,
    teile ich dieser Bank an 12.04.2018 mit:

    Thomas Schüller
    63303 Dreieich

    Onvista Bank
    60487 Frankfurt am Main

    Betreff: öffentliche Kritik Thomas Schüller an Unternehmenskommunikation
    und Stellenausschreibungspraxis Onvista-Bank


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Am 20.03.2018 versuchte ich das erse Mal mit Ihnen zu klären, warum die Onvista-Bank in
    einer auf dem Stellenportal des Studentenwerks Frankfurt veröffentlichen Anzeige einer Werkstudententätigkeit in ihrem Bereich keinerlei Angaben zur von Onvista angedachten Entlohnung macht?

    In einer am 21.03.2018 erfolgten Antwort auf diese Anfrage wurde m.E. mit nichtssagenden Ausführungen auf die oben benannte Frage reagiert, was für mich ein Anlass war am selbigen Tag meine ursprüngliche Anfrage neu zu stellen und zu ergänzen.

    Danach konnte ich keine Reaktion seitens der Onvista-Bank verzeichnen,
    auch zwei Erinnerungen konnten an diesem m.E. unerfreulichen Umstand nichts ändern.

    Das oben beschrieben Verhalten der Onvista Bank
    lässt meine Person folgende Verdachtsmomente bilden:

    1. Die benannte Werkstudententätigkeit am Frankfurter Standort der Onvista-Bank wird bezogen auf die von Onvista nachgefragten Qualifikation und Einsatzbereitschaft der Bewerber(inne)n schlecht
    (unter 15 €/h Stundenlohn) vergütet.

    2. Der in Punkt 1. benannte Umstand dürfte der Onvista-Bank bewusst sein und könnte einen Erklärungsansatz dafür bieten, warum die Onvista-Bank in der auf dem benannten Portal veröffentlichten Anzeige über ihre Gehaltsvorstellungen ausschweigt.

    3. Onvista nimmt in Kauf, dass durch die in Punkt 2. benannte Intransparenz etwaigen Bewerber(innen) eine für diese möglicherweise wünschenswerte Gehaltsorientierung nicht möglich ist. Das könnte für geschäftlich unerfahrene bzw. verhandlungscheue Bewerber(inne)n einen Nachteil bedeuten und Onvsita-Bank will unter Umständen diesen Umstand nutzen, um eine gute Arbeitsleistung zu erlangen ohne dafür angemessen zu zahlen.

    Leider hat die von der Onvista-Bank gezeigte Verweigerung eines Dialogs mit meiner Person nicht zu einer Klärung der Frage beitragen können, ob die hier in Punkt 1.-3. beschriebenen Verdachtsmomente die Realität treffend abbilden. Da mir eine solche Klärung aktuell als unmöglich erscheint, aber allein die Existenz solcher Verdachtsmomente meiner Wenigkeit sauer aufstößt, habe ich mich heute am 12.04.2018 entschieden eine Dokumentation des von meiner Seite erfolglos versuchten Dialogs (wie in meinem am 04.04.2018 an die Onvista-Bank gerichteten Schreiben angekündigt) verschiedentlich im Netz zu veröffentlichen, z.B.:

    http://politopia.de/threads/5569-L%C...l=1#post983842

    Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schüller
    Geändert von Kleinlok (13.04.2018 um 06:34 Uhr)
    152 Jahre waren erst der Anfang...

    .... die Spessartrampe soll weiterleben!



    http://politopia.de/threads/18109-(K...-Spessarttampe

    https://www.facebook.com/Fans-und-Fr...99282/?fref=nf


    In Memoriam: Chrash, Ziu, Schwaborigine(?), Fladdy, Roger Willemsen, meine Mutter

  4. #2629
    Sicherungsposten Avatar von techniker1
    Registriert seit
    26.05.2010
    Ort
    Am Eingang zum Bergischen Land
    Beiträge
    11.109
    Danke
    7.227
    Thanked 8.916 Times in 5.111 Posts

    Standard

    Mal ganz ehrlich, Tommy, ich glaube, der Onvista Bank ist das mehr als scheißegal, was du wo und in welcher Weise veröffentlichst...

    Und bei den ganzen Dingern, die du da am köcheln hälst und wo bisher Null und Nothing bei rum gekommen ist, hätte ich mich schon längst entschieden, meine Lebenszeit effektiver einzusetzen...

    Dein Engagement in allen Ehren, aber ohne die notwendige, effektivere Unterstützung Dritter sehe ich das als verschwendete Lebenszeit an.

    Und den Krempel hier zu veröffentlichen, wird auch keinen müden Hund hinterm Ofen hervor locken, dafür ist der Laden hier zu unterfrequentiert....
    Schlagfertig ist jede Antwort, die so klug ist, dass der Leser wünscht, er hätte sie gegeben.

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte

    Les McCann / Invitations to Opening
    WHITE NOISE / An Electric Storm
    Simple Minds

    Ignore: Jegliches Sperr-Geschrei und
    philosophisch angehauchtes Geschwätz

    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu techniker1 für den nützlichen Beitrag:

    Konrad (13.04.2018)

  6. #2630
    Politopia-Methusalem Avatar von Kleinlok
    Registriert seit
    21.12.2009
    Beiträge
    6.637
    Danke
    4.465
    Thanked 3.758 Times in 2.325 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von techniker1 Beitrag anzeigen
    Mal ganz ehrlich, Tommy, ich glaube, der Onvista Bank ist das mehr als scheißegal, was du wo und in welcher Weise veröffentlichst...

    Und bei den ganzen Dingern, die du da am köcheln hälst und wo bisher Null und Nothing bei rum gekommen ist, hätte ich mich schon längst entschieden, meine Lebenszeit effektiver einzusetzen...

    Dein Engagement in allen Ehren, aber ohne die notwendige, effektivere Unterstützung Dritter sehe ich das als verschwendete Lebenszeit an.

    Und den Krempel hier zu veröffentlichen, wird auch keinen müden Hund hinterm Ofen hervor locken, dafür ist der Laden hier zu unterfrequentiert....
    Lieber Techniker,

    das sehe ich zu 100% anders.

    Was mit der Onvista Bank ist bzw. wie die sich aktuell bezogen auf meine Kritik fühlen weiß ich nicht,
    kann da also nur spekulieren. Aber ich habe da halt so meine Ahnungen und bevor ich die darstelle solltest du erkennen, dass deine Vermutungen (dass der Onvista Bank das mehr als scheißegal wäre, was ich da bezogen auf sie unternehmen würde) auch nur spekulativer Natur sind.

    Der Onvista Bank scheinen Verdachtsmomente wie ich sie äußere unangenehm zu sein, darauf lässt die Dialogverweigerung der Bank schließen, die diese bezogen auf meine Anfragen bewiesen hat.
    Diese meine Anfragen waren m.E. klar und verständlich formuliert, wurden aber zunächst in einer
    nichtssagenden und unlogisch angelegten Antwort nicht beantwortet um bei Nachfragen komplett von Seiten der Bank ignoriert zu werden. Fazit: Das Unternehmen informiert in seiner Ausschreibung nicht über seine Gehaltsvorstellungen, weiß diese Handlungsweise auf Nachfrage nicht nachvollziehbar zu begründen und schweigt generell zu Aspekten der Lohnfindung und der Kommunikation darüber.

    Das ist nur leider für dieses verzockte Deutschland typisch, hier zocken viele, sprich handeln unfair und schweigen darüber. Betrug, Lüge und Schweigen = das ist die Mixtur, mit der Arbeitnehmer seit Jahrzehnten um ihre Rechte und in eine schlechte Ausgangslage gebracht werden. Das Angebot an guter Arbeit und gerade an gut bezahlter Arbeit wird aus Gründen der Profitsucht seitens der korrupten Arbeitgeber (bzw. deren Hintermänner/-frauen) künstlich bzw- willkürlich verknappt.

    Damit sich der deutsche Gartenzwerg sich dieses miese Spiel gefallen lässt, wird das Ersatzangebot beschissen bezahlter Arbeit auch noch als verknappt dargestellt. Die Verdummten, die ein solch mieses Arbeitsangebot gefallen lassen, sollen sich auserwählt fühlen und diejenigen, die da bei diesem lächerlichen Spiel nicht mitziehen, sollen leer ausgehen. Die meisten Bewerbungsverfahren praktizieren somit eine schwer devote Praxis, z.B. wenn die Unternehmen sich als top darstellen, viel vom Bewerber erwarten, aber nicht bereit sind in der Ausschreibung eine Information betreffs der Entlohnung zu leisten. Viele Unternehmen zahlen schlecht, wollen schlecht zahlen, wissen dass das als unsexy in der Öffentlichkeit empfunden werden könnte, deswegen schweigen sie feige zur Entlohnung und und die Bewerber sollen das akzeptieren.

    Durch ihre Teilnahme an diesen devoten Verfahren bzw. die damit verbundene Akzeptanz dessen unfairer Praxis sollen die Bewerber/innen dem Unternehmen signalisieren, dass sie bereit sind sich diesem devoten Spiel zu unterwerfen, das für dieses deutsche Land der Bück- und Schleimlinge nur typisch ist. Eine unscheinbare Ostmaus hat vor allen Augen dieser Bücklingsgesellschaft vorgemacht, dass man es mit solch einem Gehabe bis ins zweithöchste Staatsamt schaffen kann. Seit dem wird in dieser Republik geschleimt, dass Nacktschnecken übel werden kann.

    Für diejenigen die Arbeit suchen und zwar oft schon sehr dringend Arbeit suchen, kann es eng werden. Innerlich finden die möglicherweise dieses devote Spiel der Bewerbungen und Arbeitssuche genauso bekloppt wie ich, möglicherweise finden die Personaler es inzwischen auch reichlich beknackt, aber sehr viele Menschen spielen in dieser neurotischen und alles andere als freien spätkapitalistischen Gesellschaft zu deren Spielregeln mit, auch wenn immer mehr darunter leiden.

    Vor der Bewerbung ist nach der Bewerbung - sprich das miese Spiel des Schleimens, Büclkens, Lügens und sich gegenseitig zum Deppen machen geht munter weiter. Aus dem Fundus der als geeignet erscheinenden Bewerber/innen sucht sich das Unternehmen diejenigen mit den niedrigsten Gehaltsvorstellungen aus und kann sich dabei schon ziemlich sicher sein, einen pflegeleichten, billigen und unterwürfigen Aspiranten gefunden zu haben, der das devote System stabil unterstützt. Gegenseitige menschliche Verarsche als quasi (a)soziales Perpetum mobile.

    Nein- da spiele ich nicht mit, habe ich eigentlich noch nie so richtig mitgespielt und das ist gut so.
    Ich habe keine gut bezahlte Arbeit, obwohl ich einiges kann und werde vielleicht in diesem verschissenen devoten Drecksland Deutschland nie eine Arbeit bekommen, die diesen Namen verdient, zumindest keine von deren Bezahlung ich gut leben könnte. Mental habe ich mit dem vielen was ich an sinnvollen Dingen tue längst eine Vollzeitstelle, nur bekomme keinen Cent dafür. Und von den paar Umzügen, Malereien und Garteneinsätze, die sich so über das Studentenwerk für mich auf tun, kann ich nicht leben. Aber das ist alles so absurd, dass ich mich da nicht verrückt mache, sondern lieber die Arschlöcher verrückt mache, die an meinem Elend und der vieler anderer Menschen sehr verantwortlich sind. Und dass ich die vielen feigen Dummschwätzer pieke, die das asoziale Spiel von Ausbeutung, Unterdrückung und massiver Ungerechtigkeit seit Jahren und Jahrzehnten dulden und blöd und hilflos über Probleme labern, von denen diese Günstlinge selber nicht betroffen sind
    (zum Beispiel den Ratsvorsitzenden der Ev. Kirche in Deutschland, der dieses Wochenende fällig wird.)

    Ich habe keine Skrupel mehr, wenn ich die ganzen Systemmitläufer, die mit ihrem feigen Gruppenverhalten auch über meine Seele trampeln, ordentlich durch einen symbolischen Tritt in deren Weicheier an ihre Pflicht zur Entscheidung erinnere, ob sie Mitlauf-Pussy oder Mensch sein wollen.

    Wenn das stört, der oder die hat Pech gehabt. Seitdem sich der erste Freund meiner Schwester vor knapp 2 Jahren umgebracht hat, weil er vermutlich im Job (zufälligerweise bei einer Bank) wegen seiner netten unscheinbaren Art massive Probleme hatte, bekommt es dieses miese System erst recht mit mir zu tun, damit es nicht ungehindert weiter jeden Tag in ungezählten Fällen Lebensqualität und Leben ruinieren kann. Meine Wenigkeit hat was den beruflichen Status bzw. Zukunftserwartungen einschließlich Einkommensaussichten so gut wie nichts mehr zu verlieren. Meine Rentenbescheide künden von einer Rentenerwartung, die nicht mal mehr das Porto dieser bekloppten Bescheide rechtfertigt. Wenn es erst einmal soweit gekommen ist, dann ist man entweder fertig oder legt richtig los. In meinem Fall muss das Scheßsystem mit dem letzteren rechnen und das ist sehr gut so.
    Geändert von Kleinlok (13.04.2018 um 07:14 Uhr)
    152 Jahre waren erst der Anfang...

    .... die Spessartrampe soll weiterleben!



    http://politopia.de/threads/18109-(K...-Spessarttampe

    https://www.facebook.com/Fans-und-Fr...99282/?fref=nf


    In Memoriam: Chrash, Ziu, Schwaborigine(?), Fladdy, Roger Willemsen, meine Mutter

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu Kleinlok für den nützlichen Beitrag:

    Meinungsbaum (13.04.2018)

  8. #2631
    Politopia-Methusalem Avatar von Kleinlok
    Registriert seit
    21.12.2009
    Beiträge
    6.637
    Danke
    4.465
    Thanked 3.758 Times in 2.325 Posts

    Standard

    Heute Freitag, den 13.04,2018 bekommt der Lieferservice Deliveroo sein Fett weg.
    Die Aktion Arbeitsunrecht e.V. stellt jedes Jahr 3 Kandidaten zur Auswahl, die als
    besonders schlechte Arbeitgeber erscheinen. Dieses Jahr hat Deliveroo den Zuschlag bekommen.





    De Proteste am Freitag, den 13. sollen den Lieferdienst dazu zwingen, seine Fahrer in Zukunft fest anzustellen und ihnen einen gesetzlich vorgeschriebenen Stundenlohn, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Kranken- und Sozialversicherung zu gewähren. Dabei appellieren die Organisatoren an Kunden und Restaurant-Betreiber, ihre Geschäftsbeziehung zu Deliveroo kritisch zu überprüfen. Deliveroo-Fahrer sollen ermutigt werden, sich zu organisieren.


    Die Kampagne Schwarzer Freitag, der 13. gegen Union Busting und Ausbeutung wird koordiniert vom Kölner Büro der aktion ./. arbeitsunrecht e.V. Verantwortlich für Aktionen vor Ort sind die Gewerkschaften FAU, NGG, das Fahrer-Netzwerk Liefern am Limit, attac, sowie lokale Einzelpersonen, Initiativen und Zusammenschlüsse wie die Initiative Solidarischer Arbeiter_innen (ISA) aus Nürnberg.

    Brief an 1.547 Deliveroo-Restaurants verschickt

    UPDATE: Die aktion ./. arbeitsunrecht hat in dieser Woche 1.547 der 2.031 Deliveroo-Vertragsrestaurants in Deutschland angeschrieben und ihnen einen Verzicht auf den umstrittenen Lieferdienst nahe gelegt. Die Aktion wurde durch spontane Spenden aus dem gesamten Bundesgebiet ermöglicht. Wir danken für diese Unterstützung! (Der Brief als .pdf)

    UPDATE: Derweil gibt die Konflikt-Bewältigungsstrategie von Deliveroo Rätsel auf. Das Unternehmen und sein Deutschland-Geschäftsführer Felix Chrobog tauchen gegenüber der Presse vollständig ab. Stattdessen hat man offenbar die PR-Agentur HotDot Communications GmbH beauftragt. Das Deliveroo-Büro in Hamburg soll nach Berichten von Fahrer_innen aufgelöst worden sein.
    Zweiter Schwerpunkt: Nordsee GmbH

    Die Fisch-Restaurantkette Nordsee GmbH wird am Freitag, den 13. Proteste auf sich ziehen, weil sie die Betriebsratswahlen 2018 mit perfiden Tricks sabotiert hat und Lohn-Dumping nach McDonald’s-Manier betreibt. Nordsee ist ein Vertragspartner von Deliveroo. Der Besitzer der Kette – Theobald Müller (Müller Milch) steht als Steuerflüchtling und Förderer des AfD-Think-Tanks „Friedrich A von Hayek Gesellschaft“ in der Kritik. (mehr dazu)

    Hintergrund: Scheinselbständigkeit, Betrug an Sozialkassen

    Deliveroo setzt verstärkt auf Scheinselbständigkeit – auch um den ersten deutschen Betriebsrat in Köln zu zerschlagen, der sich am 16. Februar 2018 gegründet hat, und Nachahmungen im Bundesgebiet unmöglich zu machen. Denn Freelancer sollen weder einen Betriebsrat gründen dürfen noch streiken können. Die Kurier-Fahrer werden als schein-selbständige Ich-Unternehmer nach erfolgreicher Fahrt mit 5,50 € bezahlt. Sie sollen alle Kosten und Risiken selbst tragen. Da Berufshaftpflicht und private Krankenversicherung bereits rund 370,- Euro im Monat kosten, fahren viele Deliveroo-Fahrer unversichert durch die Straßen.

    Da Deliveroo keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zahlt, fahren manche trotz Krankheit. Auch das kann zur immer schnelleren Verbreitung von Grippe-Viren in Deutschland beitragen.
    https://arbeitsunrecht.de/schwarzer-...fr13deliveroo/
    Geändert von Kleinlok (14.04.2018 um 13:17 Uhr)
    152 Jahre waren erst der Anfang...

    .... die Spessartrampe soll weiterleben!



    http://politopia.de/threads/18109-(K...-Spessarttampe

    https://www.facebook.com/Fans-und-Fr...99282/?fref=nf


    In Memoriam: Chrash, Ziu, Schwaborigine(?), Fladdy, Roger Willemsen, meine Mutter

  9. #2632
    Politopia-Methusalem Avatar von Kleinlok
    Registriert seit
    21.12.2009
    Beiträge
    6.637
    Danke
    4.465
    Thanked 3.758 Times in 2.325 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von techniker1 Beitrag anzeigen
    Mal ganz ehrlich, Tommy, ich glaube, der Onvista Bank ist das mehr als scheißegal, was du wo und in welcher Weise veröffentlichst...

    Und bei den ganzen Dingern, die du da am köcheln hälst und wo bisher Null und Nothing bei rum gekommen ist, hätte ich mich schon längst entschieden, meine Lebenszeit effektiver einzusetzen...

    Dein Engagement in allen Ehren, aber ohne die notwendige, effektivere Unterstützung Dritter sehe ich das als verschwendete Lebenszeit an.

    Und den Krempel hier zu veröffentlichen, wird auch keinen müden Hund hinterm Ofen hervor locken, dafür ist der Laden hier zu unterfrequentiert....

    Es ist der Bank nicht scheißegal, was ich wo und in welcher Weise veröffentliche,
    darauf lässt die heute an meine Person ergangene Antwort schließen.

    Die Bank gibt sich moderat, aberdas von mir geäusserte Verdachtsmoment, dass diese Bank prekäre Beschäftigungen in Form Ihrer Angebote von Tätigkeiten als Werkstudent anbietet, scheint dieser Bank sehr unangenehm und durch die Blume flüstert diese mir, dass das Unternehmen sich rechtliche Schritte gegen Thomas Schüller vorbehält.

    Nun gut sollen die mal, so wasserdicht wie diesesmal habe ich noch nie meine Beschwerden verfasst und für ein Techtel-Mechtel vor Gericht wegen einer von mir abgelehnten Forderung auf Unterlassung hätte ich Zeit und Energie. Manchmal muss es ganz einfach sein, dass es funzt.

    Und den ganzen Klugscheißern hier, die glauben dass Kleinlok auf einem zugewachsenen Abstellgleis rotiert,
    würde ein solcher Prozess endlich mal beweisen, dass Kleinlok´s Postwaggon nicht nur am Prellbock einschäft.
    152 Jahre waren erst der Anfang...

    .... die Spessartrampe soll weiterleben!



    http://politopia.de/threads/18109-(K...-Spessarttampe

    https://www.facebook.com/Fans-und-Fr...99282/?fref=nf


    In Memoriam: Chrash, Ziu, Schwaborigine(?), Fladdy, Roger Willemsen, meine Mutter

  10. #2633
    Politopia-Urgestein
    Registriert seit
    07.10.2011
    Beiträge
    16.623
    Danke
    261
    Thanked 5.239 Times in 3.683 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    […] Wessen Vorstellungen meinen Sie, die laut Ihrer Auskunft weit auseinander liegen (?) -
    sind damit die Vorstellungen seitens der Bewerber/innen gemeint? […]
    In der Tat wird die Onvista-Bank meinen, dass die von Bewerbern genannten Gehaltsvorstellungen weit auseinander liegen…
    Hättest Du Dich konkret auf eine der in der vakanten Stellen in der Bank-IT beworben, hättest Du vielleicht erfahren, was die Bank für angemessen hielte - oder wenigstens, dass Deine individuellen Gehaltsvorstellungen Deine Chance, Berufserfahrung zu sammeln, verhagelten.

  11. #2634
    Politopia-Urgestein
    Registriert seit
    07.10.2011
    Beiträge
    16.623
    Danke
    261
    Thanked 5.239 Times in 3.683 Posts

    Standard Nachreichung des zweiten Antwortteils

    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    […] Der Onvista Bank scheinen Verdachtsmomente wie ich sie äußere unangenehm zu sein […]
    Mails wie die, die Unternehmen von Dir erhalten, werden wohl beim Überfliegen des Posteingangs gleich als "hat keinerlei Bezug zum Geschäftsbetrieb" bzw. als "zeitlicher Störfaktor" abgelegt. Wozu sollte man auch mehr als den Aufwand des ersten Antwortschreibens verschwenden? Die bedauernswerte Mitarbeiterin im Vorzimmer des dessen, der die Bewerberauswahl vornimmt, bekommt schließlich nicht allein Deine Protestmails, sondern wahrscheinlich hunderte interner Rundschreiben/Anweisungen/Anfragen und externer Zuschriften täglich, um die (resp. deren Bearbeitung, Beantwortung, Weitergabe und Ablage) sie sich zu kümmern hat.

    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    […] Für diejenigen die Arbeit suchen […]
    Deine Zuschriften erwecken nicht den Eindruck, als hättest Du Dich beworben…

  12. #2635
    Politopia-Urgestein
    Registriert seit
    07.10.2011
    Beiträge
    16.623
    Danke
    261
    Thanked 5.239 Times in 3.683 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
    […] sollen die mal, so wasserdicht wie diesesmal habe ich noch nie meine Beschwerden verfasst und für ein Techtel-Mechtel vor Gericht wegen einer von mir abgelehnten Forderung auf Unterlassung hätte ich Zeit und Energie. Manchmal muss es ganz einfach sein, dass es funzt. […]
    Juristisch mag ja nicht mehr dabei 'rauskommen, als dass Deine aufgewandte Zeit und Energie als grober Unfug zu werten ist - andererseits ist auch Stalking (zurecht) strafbar.

  13. #2636
    Politopia-Methusalem Avatar von Kleinlok
    Registriert seit
    21.12.2009
    Beiträge
    6.637
    Danke
    4.465
    Thanked 3.758 Times in 2.325 Posts

    Standard

    Zitat Zitat von I'm a Substitute Beitrag anzeigen
    Juristisch mag ja nicht mehr dabei 'rauskommen, als dass Deine aufgewandte Zeit und Energie als grober Unfug zu werten ist - andererseits ist auch Stalking (zurecht) strafbar.
    Na du putziges süßes Sustitute-Dummschwätzerchen -
    wieder zu viel Zeit für deine putzigen "verbalen Ränkespielchen" übrig?

    Den Vorwurf des Stalkings weise ich zurück. Ich stelle aussagefähig formulierte Anfragen und Aussagen meinerseits an die Bank, die deren Geschäfts- und Kommunikationspolitik betreffen. Damit muss ein solches Unternehmen rechnen und sollte darauf besser reagieren können, als wie ich das bis dato erkennen kann. Das Verhalten der Bank erscheint mir schlichtweg unprofessionell und der Kritik würdig und genau das zu thematisieren habe ich mir herausgenommen.

    Die aktuelle Entwicklung lässt da eine Aufweichung der bis dato gezeigten Dialogverweigerung erkennen und das werte ich positiv. Es wäre zwar schade, wenn erst die von meiner Seite öffentlich gemachte Kritik dafür einen Anlass geboten hätte, aber so läuft es halt heute vielerorts und wenn das auch in diesem Fall so wäre, dass erst eine öffentlich gemachte Kritik ein Unternehmen zu einer darauf bezogenen Reaktion motiviert, dann wäre das doch nur ein neuer Erweis darauf, dass Veröffentlichungen so dann und wann geboten sein können. Diese Aussage an die die Adresse der wiederholt vorgekommenen Kritik, dass Kritik wenig bis nichts erbringen könnte.

    Dein mit Verlaub blödes Geschwätz, dass mein Vorgehen juristisch betrachtet, nur mehr zeigen würde, dass meine aufgewendete Zeit und Energie als grober Unfug zu werten wäre, dieses Gejodel kannst du dem Hasen geben. Das Gericht wird dieser deiner Einschätzung bestimmt nicht folgen, für die du übrigens (nicht untypisch) nicht mal ein Argument bemühst.

    Allein die Behandlung der Frage, ob mein Verhalten eine für das Unternehmen geschäftsschädigende Wirkung hätte, ist ultraspannend, denn dann könnten zumindest im Rahmen einer solchn Fragestellung erörtert werden, ob meine Kritik denn wirklich geschäftsschädigend wirken könnte und wenn ja, ob das vielleicht auch mit den Umständen zu tun haben könnte, für welche die Kommunikation und das Geschäftsgebaren des Unternehmens mitverantwortlich sein könnten?

    Ich behaupte, dass das Unternehmen, dass sich durch meine Kritik eventuell geschädigt fühlt, gut möglich mit seinem Verhalten Anlass zu der von ihm zu erkennen geglaubten Geschäftsschädigung bieten könnte. Diese Vermutung kritisch in einem Verfahren kritisch zu prüfen, würde mich nicht stören und könnte in dem hier den Bezug gebenden Kontext vermutlich weniger bei mir als denn bei anderen Nasen für Nervosität sorgen. Das besonders dann, wenn die dann vermutlich öffentliche Verhandlung vor dem Amtsgericht eine verstärkte öffentliche Beteiligung erfahren würde. Vielleicht werden dann die Besucher/innen einer solchen Verhandlung auch noch wegen stalkings belangt....

    ... na denn, ich bin mal gespannt was advocatus stupidus alias "im a substitute"
    da als Anklageschrift zusammenfummelt.
    Geändert von Kleinlok (16.04.2018 um 23:17 Uhr)
    152 Jahre waren erst der Anfang...

    .... die Spessartrampe soll weiterleben!



    http://politopia.de/threads/18109-(K...-Spessarttampe

    https://www.facebook.com/Fans-und-Fr...99282/?fref=nf


    In Memoriam: Chrash, Ziu, Schwaborigine(?), Fladdy, Roger Willemsen, meine Mutter

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Über uns
Politopia.de - Das Diskussionsforum. Du interessierst dich für Politik oder ein anderes Themengebiet, wünschst dir gepflegte Umgangsformen aber eine durchaus harte inhaltliche Diskussion? Dann bist du hier bei uns genau richtig und unter Freunden.
Politopia Social