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Thema: Auto, Motor ... Fahrzeuge

  1. #12736
    Politopia-Methusalem
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    Zitat Zitat von grauer kater Beitrag anzeigen
    Opel ist ein Zweigmarke eines US-Unternehmens […]
    Seltsam nur, dass bis in die jüngere Vergangenheit die unter'm Markennamen Opel produzierten Fahrzeuge so viel Eigenständigkeit besaßen, dass die eindeutig als europäische Erzeugnisse eindeutig erkennbar waren und sich von dem, was General Motors unter unterschiedlichen Markennamen (von denen etliche längst untergegangen sind) für den amerikanischen Markt baute - bzw. für die Märkte von Schwellenländern - stark unterschieden… hätte GM seinerzeit nicht Opel gekauft, wäre die Marke so ähnlich wie Adler oder Wanderer (und wohl noch vor jenen!) vom Markt verschwunden. Bedenkt man zudem, wie erfolgreich Opel gerade in den 60er und 70er Jahren gewesen ist, wie prägend für's Straßenbild, als die Massenmotorisierung auch in Westeuropa sich deutlicher als zuvor zeigte… bis vielleicht in die 90er Jahre hinein dürfte Opel bei den Fahrzeug-Neuzulassungen zumindest in Deutschland Rang zwei konstant belegt haben.

  2. #12737
    Politopia-Methusalem
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    Zitat Zitat von grauer kater Beitrag anzeigen
    Wenn das Blödsinn gewesen sein soll, dann frage ich mich, wie tausende Kunden der so gelobten angeblichen "dt. Prämiummarken" die Kummerkästen der Autojournale füllen […]
    Hinsichtlich der deutschen Straßen fahrenden bzw. parkenden Pkw erscheint es mir nur logisch, dass unter den häufiger anzutreffenden Marken bzw. Baureihen auch ein gewisser Prozentsatz minder gut gepflegter Exemplare vertreten sind - und selbstverständlich ist der "Kummerkasten" für jene Erfahrungsberichte reserviert, die eben schlechtere Erfahrungen gemacht haben (wobei dann noch bei der Auswahl der tatsächlich abgedruckten Leserbriefe berücksichtigt wird, dass der Kummer mit einem ausgesprochen exotischen Modell auf weniger Leserinteresse treffen würde).

    Im Kollegenkreis waren von Seiten derjenigen, die früher mal Opel gefahren sind, auch die üblichen Stories zu hören, dass es öfters mal Probleme mit der Wasserpumpe gegeben habe, dagegen ist weitläufig bekannt, dass seit Mitte der 70er Jahre die zunehmende Elektronisierung bei BMW Fehler anzeigt bzw. zu Werkstattbesuchen mahnt… der weitaus meiste Ärger, über den Autofahrer zu klagen pflegen, ist jedoch, dass bei Fahrzeugkauf nicht so recht berücksichtigt wurde, welche Kosten im Alltagsbetrieb zu entstehen pflegen, insbesondere, wenn das Fahrzeug dann doch in einer höheren Fahrzeugklasse angeschafft wurde, weil der Kaufpreis für sich genommen erschwinglich schien. Zugegebenermaßen spielte ich als zufriedener Fahrer eines Austin Mini auch schon mit dem Gedanken, auf einen Montego upzugraden… obwohl der Matra Ranchero ebenfalls interessant gewesen wäre. Später liebäugelte ich mit dem Chrysler Vision.

  3. #12738
    Politopia-Methusalem Avatar von grauer kater
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    Zitat Zitat von I'm a Substitute Beitrag anzeigen
    Seltsam nur, dass bis in die jüngere Vergangenheit die unter'm Markennamen Opel produzierten Fahrzeuge so viel Eigenständigkeit besaßen, dass die eindeutig als europäische Erzeugnisse eindeutig erkennbar waren und sich von dem, was General Motors unter unterschiedlichen Markennamen (von denen etliche längst untergegangen sind) für den amerikanischen Markt baute - bzw. für die Märkte von Schwellenländern - stark unterschieden… hätte GM seinerzeit nicht Opel gekauft, wäre die Marke so ähnlich wie Adler oder Wanderer (und wohl noch vor jenen!) vom Markt verschwunden. Bedenkt man zudem, wie erfolgreich Opel gerade in den 60er und 70er Jahren gewesen ist, wie prägend für's Straßenbild, als die Massenmotorisierung auch in Westeuropa sich deutlicher als zuvor zeigte… bis vielleicht in die 90er Jahre hinein dürfte Opel bei den Fahrzeug-Neuzulassungen zumindest in Deutschland Rang zwei konstant belegt haben.
    Dennoch ist eben Opel kein dt. Unternehmen mehr und wird es auch nicht, wenn die Marke an Peugeot geht. Ebensowenig ist Ford ein dt. Unternehmen, nur weil sie auch in Deutschland einige Modelle bauen. Und Adler sowie Wanderer oder NSU sind auch nicht verschwunden, die Marken hat sich der VW Konzern einverleibt und zu Einheitsbrei verwandelt, wie es für diesen Konzern typisch ist.

  4. #12739
    Politopia-Methusalem Avatar von wudi
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    Zitat Zitat von grauer kater Beitrag anzeigen
    .............die Marken hat sich der VW Konzern einverleibt und zu Einheitsbrei verwandelt, wie es für diesen Konzern typisch ist.
    Auf welche Konzerne trifft das nicht zu? Da gibt es nicht viele. Wobei Audi den VW Konzern mit seinen Produkten gepraegt hat.







    "Alles was Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen!"
    ( Adenauer)



  5. #12740
    Politopia-Methusalem Avatar von grauer kater
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    Zitat Zitat von wudi Beitrag anzeigen
    Auf welche Konzerne trifft das nicht zu? Da gibt es nicht viele. Wobei Audi den VW Konzern mit seinen Produkten gepraegt hat.
    Ein Konzern wird durch die Besitzer und seine Führung geprägt! Audi hat einige Entwicklungen mit beeinflusst, doch im Grunde ist die Marke nur die geschönte Variante der normalen VW Produkte, allerdings mit einem Nimbus, den man teurer vermarkten kann. Und selbst Porsche, Lamborghini, Bentley und Bugatti müssen ihre "Nobelprodukte" mit den Teilen des VW Konzerns ausstatten, so dass man unter extrem teuren Markennamen zu massiv überhöhten Preisen VW Haushaltskost bekommt, wenn man so töricht ist, diese Fahrzeuge zu kaufen.

  6. #12741
    Politopia-Methusalem
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    Zitat Zitat von grauer kater Beitrag anzeigen
    Dennoch ist eben Opel kein dt. Unternehmen mehr […]
    Es ist bereits eine Weile her, dass ich darauf hingewiesen habe, dass Opel im örtlichen Handelsregister als Firma eingetragen und somit ein deutsches Unternehmen ist, auch wenn der Eigentümer (auch er keine natürliche, sondern eine juristische Person) in Nordamerika ansässig ist.

  7. #12742
    Politopia-Methusalem Avatar von grauer kater
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    Zitat Zitat von I'm a Substitute Beitrag anzeigen
    Es ist bereits eine Weile her, dass ich darauf hingewiesen habe, dass Opel im örtlichen Handelsregister als Firma eingetragen und somit ein deutsches Unternehmen ist, auch wenn der Eigentümer (auch er keine natürliche, sondern eine juristische Person) in Nordamerika ansässig ist.
    Für mich ist und bleibt es kein deutsches Unternehmen, sondern nur ein Anhängsel, dazu ein ungeliebtes, eines US-Konzerns. Es wäre nur gut, wenn es zu Peugeot käme, um dann wieder vernünftige Autos zu bauen, wie vor 90 Jahren das mal der Fall war.

  8. #12743
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    Zitat Zitat von grauer kater Beitrag anzeigen
    […] Adler sowie Wanderer oder NSU sind auch nicht verschwunden, die Marken hat sich der VW Konzern einverleibt […]
    Wat'nn dat nu wedder für'n Quatsch? Die Wanderer Automobilproduktion ist 1932 von der Auto-Union übernommen worden, unter dem einstmals legendären Markennamen werden heute noch Fahrräder gebaut. Die Adlerwerke stellten ersten Jahr nach Kriegsbeginn die Pkw-Produktion ein und setzten sie nach Kriegsende auch nicht wieder fort. Und NSU hatte ich gar nicht erwähnt.

  9. #12744
    Politopia-Methusalem
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    Zitat Zitat von grauer kater Beitrag anzeigen
    Für mich ist und bleibt es kein deutsches Unternehmen […]
    Ich denke, die Meinung des Handelsregisters besitzt dann doch mehr Gewicht.

  10. #12745
    Politopia-Methusalem Avatar von grauer kater
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    Zitat Zitat von I'm a Substitute Beitrag anzeigen
    Ich denke, die Meinung des Handelsregisters besitzt dann doch mehr Gewicht.
    Für mich nicht, da gilt, wer über das Schicksal einer Marke entscheidet, das ist bisher zweifelsohne GMC.
    Zudem, wo ist denn "Auto-Union" gelandet, wenn nicht bei VW, NSU ebenso.

  11. #12746
    Politopia-Methusalem Avatar von wudi
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    Zitat Zitat von grauer kater Beitrag anzeigen
    Für mich nicht, da gilt, wer über das Schicksal einer Marke entscheidet, das ist bisher zweifelsohne GMC.
    Zudem, wo ist denn "Auto-Union" gelandet, wenn nicht bei VW, NSU ebenso.
    Was fuer dich gilt ist uninteressant. Der Geschaeftssitz zaehlt, nicht die Eigentumsverhaeltnisse.







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  12. #12747
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    Zitat Zitat von grauer kater Beitrag anzeigen
    […] Zudem, wo ist denn "Auto-Union" gelandet, wenn nicht bei VW […?]
    Die alten Fabrikationsanlagen sind zertrümmert bzw. z.T. als Reparationsleistung in der Sowjetunion gelandet… es ist wohl mehr als leichtfertig, in der Audi AG den unmittelbaren Rechtsnachfolger der Auto Union sehen zu wollen, selbst wenn die Firmenhistorie des heutigen Firmenkonglomerats nur zu stolz auf die vormalige Bedeutung der zum Markenzeichen gewordenen vier Ringe hinweist. Was heute Audi ist, begann lange Zeit nach Kriegsende langsam und mühevoll aus DKW zu keimen und ohne Hilfestellung durch Mercedes wäre der Firma Audi keine größere Zukunft beschieden gewesen als etwa Gutbrod oder Kleinschnittger… eindeutiger ist da schon, dass Know-how und leitende Angestellte der Hans Glas GmbH directement von BMW übernommen wurden. Die Erinnerung ans technische Erbe der Auto Union entdeckte die Audi AG doch erst wieder, als der Markt reif war, wieder einen Mittelmotorsportwagen zu präsentieren. Den R8. Und peinlicherweise eine Reminiszenz an die Zeit zwischen den Olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin und dem Beginn des Zweiten Weltkriegs.

  13. #12748
    Mobbender Untersteller Avatar von Fingerzeiger
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    Oje, Opel von Peugeot/Citroen geschluckt.... "noch" haben wir einen Peugeot, und sind absolut unzufrieden...nahezu alle zwei Monate irgendein Defekt...
    Hauptsache, Alessio geht es gut



  14. #12749
    Politopia-Methusalem
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    Zitat Zitat von wudi Beitrag anzeigen
    […] Wobei Audi den VW Konzern mit seinen Produkten gepraegt hat.
    Zu dem Zeitpunkt, als die Volkswagen AG die seinerzeit eher inaktive Firma Audi aufgekauft hat, besaßen die Ingolstädter eigentlich gar keine eigenen Produkte… die erfolgreich verkauften Zweitakter basierten auf einer DKW-Vorkriegsentwicklung, den F106, Audis ersten Viertakter, hatten Mercedes-Ingenieure entwickelt… und VW schwor auf den luftgekühlten Vierzylinder-Boxer im Fahrzeugheck. Und der etwas glücklose K70, mit dem VW versuchte, Anschluss an die Verkaufserfolge Opels und Fords zu finden und die Angebotspalette nach oben hin zu erweitern, hatte NSU-Wurzeln…

  15. #12750
    Politopia-Urgestein Avatar von Verbalwalze
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    Zitat Zitat von I'm a Substitute Beitrag anzeigen
    Zu dem Zeitpunkt, als die Volkswagen AG die seinerzeit eher inaktive Firma Audi aufgekauft hat, besaßen die Ingolstädter eigentlich gar keine eigenen Produkte… die erfolgreich verkauften Zweitakter basierten auf einer DKW-Vorkriegsentwicklung, den F106, Audis ersten Viertakter, hatten Mercedes-Ingenieure entwickelt… und VW schwor auf den luftgekühlten Vierzylinder-Boxer im Fahrzeugheck. Und der etwas glücklose K70, mit dem VW versuchte, Anschluss an die Verkaufserfolge Opels und Fords zu finden und die Angebotspalette nach oben hin zu erweitern, hatte NSU-Wurzeln…
    Darüber würde ich jetzt noch mal nachdenken. Von den drei Hauptmodellen der VW-Renaissance sind gleich mal zwei von Audi.

    Gruß
    Verbalwalze
    Recht ist es, auch vom Feind zu lernen.

    P.S.
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