Die TAZ dreht durch

  • Heute wurde ich auf einen Ausschnitt aufmerksam, den ich hier gern teilen möchte.


    Zitat

    So etwa die oberkruden Ansichten des leider erfolgreichen Buchautors Thilo S., den man, und das nur in Klammern, auch dann eine lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur nennen darf, wenn man weiß, dass dieser infolge eines Schlaganfalls derart verunstaltet wurde und dem man nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten.


    Quelle


    Es ist nicht das erste Mal, dass dieses Presseerzeugnis mit derartigen Ausfälligkeiten auf sich aufmerksam macht. Meiner Meinung nach, geht sowas aber auch in der harten politischen Auseinandersetzung deutlich zu weit und trägt Stürmer-Züge. Klar, der ganze Artikel hat einen bestimmten Stil, aber das geht nicht und passt auch nicht zum Rest des Texts. Ich hoffe, es setzt es eine saftige Geldstrafe für den Redakteur.

  • Heute wurde ich auf einen Ausschnitt aufmerksam, den ich hier gern teilen möchte.


    Quelle


    Es ist nicht das erste Mal, dass dieses Presseerzeugnis mit derartigen Ausfälligkeiten auf sich aufmerksam macht. Meiner Meinung nach, geht sowas aber auch in der harten politischen Auseinandersetzung deutlich zu weit und trägt Stürmer-Züge. Klar, der ganze Artikel hat einen bestimmten Stil, aber das geht nicht und passt auch nicht zum Rest des Texts. Ich hoffe, es setzt es eine saftige Geldstrafe für den Redakteur.


    Sowas geht wirklich zu weit und hat mit Journalismus nichts mehr zu tun!

  • ...geht sowas aber auch in der harten politischen Auseinandersetzung deutlich zu weit und trägt Stürmer-Züge. ...

    Fällt mir insgesamt bei der politischen Auseinandersetzung zunehmend auf.

  • Tja, ein ordentlicher, wie tiefer, Griff ins Klo.
    Mehr braucht man dazu nicht sagen.
    Satire soll ja viel dürfen. Meinung auch.
    Unabhängig davon, ob sich dafür noch Gerichte interessieren werden,
    folgt die Strafe auf dem Fuße, und zwar über die Öffentlichkeit.
    Man besehe sich die Kommentare darunter...



    Da wollte jemand wohl dem "Hassisten" den Rang ablaufen,
    und ist ordentlich auf die Fresse gefallen.

  • Es ist nicht das erste Mal, dass dieses Presseerzeugnis mit derartigen Ausfälligkeiten auf sich aufmerksam macht. ...


    Du reißt das ganz schön aus dem Zusammenhang. Die TAZ beziehungsweise der Autor Deines Quellartikels zitiert hier eine andere Journalistin. Kann man das jetzt der TAZ anlasten ??

  • Das ist die Kolumne von Denis Yücel, die sorgt oft und gerne für heiße Diskussionen. Zwei Dinge möchte ich gerne zu bedenken geben: es ist eine Kolumne und kein Artikel und arbeitet mit anderen Mitteln, das wird auch oft genug betont. Ich erinnere mich noch an die Kolumnen zur EM, da ging es so heiß her, daß fast Mord angedroht wurde. Und zum zweiten: als Yücel neulich ein bißchen in die andere Richtung polemisierte (was er gerne tut) gefiel das meiner dürren Erinnerung nach sowohl Sal als Kojo nicht schlecht.
    Sich über Yücels Kolumne aufregen ist ein bißchen wie Titanic verklagen. ;)

  • Heute wurde ich auf einen Ausschnitt aufmerksam, den ich hier gern teilen möchte. QuelleEs ist nicht das erste Mal, dass dieses Presseerzeugnis mit derartigen Ausfälligkeiten auf sich aufmerksam macht. Meiner Meinung nach, geht sowas aber auch in der harten politischen Auseinandersetzung deutlich zu weit und trägt Stürmer-Züge. Klar, der ganze Artikel hat einen bestimmten Stil, aber das geht nicht und passt auch nicht zum Rest des Texts. Ich hoffe, es setzt es eine saftige Geldstrafe für den Redakteur.

    Es ist geschmacklos. Es hat aber auch eine gewisse Berechtigung, da es durchaus übersteigert sich prinzipiell um dieselbe Geschmacklosigkeit handelt, die einem ganzen Volk Intelligenz und die Fähigkeit, sich zu entwickeln, abspricht. Manchmal hilft es in der Kontroverse, den Gedanken des anderen zu Ende zu denken und ihn damit spiegelverkehrt zu konfrontieren. Ich halte allerdings nichts von solchen Spielchen, da sie in der Regel vom Kontrahenten eine Intelligenz und Lernfähigkeit erwartet, dessen Mangel dieser bereits unter Beweis gestellt hat...

  • Du reißt das ganz schön aus dem Zusammenhang. Die TAZ beziehungsweise der Autor Deines Quellartikels zitiert hier eine andere Journalistin. Kann man das jetzt der TAZ anlasten ??


    Ich kann ja hier Aussagen von menschenfeindlichen Ideologien der Geschichte zitieren. Kann man mir das anlasten?

  • Ich kann ja hier Aussagen von menschenfeindlichen Ideologien der Geschichte zitieren. Kann man mir das anlasten?


    Kommt auf den Zusammenhang an. In dem vorliegenden Fall ist das was Sal mit dem Thread angreifen will (lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur) keine Aussage der TAZ, sondern eine die diese Journalistin irgendwo gemacht hat.

  • Kommt auf den Zusammenhang an. In dem vorliegenden Fall ist das was Sal mit dem Thread angreifen will (lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur) keine Aussage der TAZ, sondern eine die diese Journalistin irgendwo gemacht hat.

    Das ist nur zum Teil richtig.
    Er verlinkt auf die Geschichte der Beleidigung, in der fest gestellt wurde, dass sie es schreiben darf.
    Die Formulierung"[...] und dem man nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten. "
    ist es, die mich stört. Wie im Grunde genommen überhaupt auf diesen körperlichen Makel in einer politischen Diskussion hinzuweisen.
    Aber dann noch zu wünschen, es möge ihn das nächste mal doch der Schnitter holen ist: Pfui, Bah!

  • Kommt auf den Zusammenhang an. In dem vorliegenden Fall ist das was Sal mit dem Thread angreifen will (lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur) keine Aussage der TAZ, sondern eine die diese Journalistin irgendwo gemacht hat.


    Die zitierte Passage ist schon von jemand anderem, aber ist es auch der folgende Text? Den finde ich nämlich mindestens ebenso bedenklich:

    Zitat

    ...und dem man nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten.


    So sehr, wie mir der Salonproll Sarrazin zuwider ist, das geht zu weit.



    @Peddargh - zwei Seelen, ein Gedanke

  • ...Aber dann noch zu wünschen, es möge ihn das nächste mal doch der Schnitter holen ist: Pfui, Bah!


    Na gut, aber wegen einem dummen Satz in einer Kolumne die TAZ mit dem Stürmer vergleichen ? Naja...


  • Dieser Deniz Yücel möchte wohl in die Fußstapfen Broders treten, der mit ähnlichen Silmitteln arbeitet und deshalb auch schon vor Gericht gezerrt wurde. Wer's nicht drauf hat, muss nunmal anders auf sich aufmerksam machen. Dann muss eben ein Image als Bad Boy her.

  • Na gut, aber wegen einem dummen Satz in einer Kolumne die TAZ mit dem Stürmer vergleichen ? Naja...

    Nu, ja...
    Erstmal ist es ein dummer Satz, soweit OK.
    Dann ist es aber eben auch ein Todeswunsch.
    Die TAZ deswegen mit dem Stürmer gleich setzen zu wollen, ist natürlich Unfug.
    Und gerade da liegt die maßlose Dummheit dieser Äußerung, macht sie diesen Vergleich doch möglich.
    Gerade in der TAZ wäre es nun wirklich unnötig gewesen den Sarazin auf diese Art anzugehen.
    Da wird kaum einer lesen, der derartige Polemik braucht, um zu begreifen um wem es geht, was der will,
    vor allem aber braucht da keiner den Hinweis, wie das Schicksal am besten mit ihm verfährt.


    Die TAZ hat sich damit keinen Gefallen getan.

  • Na gut, aber wegen einem dummen Satz in einer Kolumne die TAZ mit dem Stürmer vergleichen ? Naja...


    Das ist in gewissen Kreisen so üblich. Man vergleicht sich und seinesgleichen gern mit den Opfern des Nationalsozialismus'. Das Gejammer kann gar nicht laut genug sein. Nebenbei gibt man gleich den "Gutmenschen" einen mit, weil man sie zu modernen Nazis erklärt. "Linksfaschismus" und so.

    Einmal editiert, zuletzt von A2032 ()

  • Du reißt das ganz schön aus dem Zusammenhang. Die TAZ beziehungsweise der Autor Deines Quellartikels zitiert hier eine andere Journalistin. Kann man das jetzt der TAZ anlasten ??


    Nicht das gesamte Zitat ist von einer anderen Person. Ausserdem muss man sowas ja nicht noch einmal wiederholen. Hier ist schon klar, warum das geschehen ist.

  • Das ist die Kolumne von Denis Yücel, die sorgt oft und gerne für heiße Diskussionen. Zwei Dinge möchte ich gerne zu bedenken geben: es ist eine Kolumne und kein Artikel und arbeitet mit anderen Mitteln, das wird auch oft genug betont.


    Das ändert nichts.


    Und zum zweiten: als Yücel neulich ein bißchen in die andere Richtung polemisierte (was er gerne tut) gefiel das meiner dürren Erinnerung nach sowohl Sal als Kojo nicht schlecht.


    Achso, weil mir einmal (!) eine Kolummne gefallen hat, darf ich keine andere mehr kritisieren? Was ist denn das für eine kuriose Denkweise? Ausserdem war das eine ganz andere Liga.


    Sich über Yücels Kolumne aufregen ist ein bißchen wie Titanic verklagen. ;)


    Das kann man nicht vergleichen. Sogar die Titanic (die ich übrigens seit den 80er Jahren lese und das deshalb beurteilen kann) setzt sich Grenzen. Sowas würdest Du da nicht finden.

  • Es ist geschmacklos. Es hat aber auch eine gewisse Berechtigung, da es durchaus übersteigert sich prinzipiell um dieselbe Geschmacklosigkeit handelt, die einem ganzen Volk Intelligenz und die Fähigkeit, sich zu entwickeln, abspricht. Manchmal hilft es in der Kontroverse, den Gedanken des anderen zu Ende zu denken und ihn damit spiegelverkehrt zu konfrontieren. Ich halte allerdings nichts von solchen Spielchen, da sie in der Regel vom Kontrahenten eine Intelligenz und Lernfähigkeit erwartet, dessen Mangel dieser bereits unter Beweis gestellt hat...


    Das ist völliger Unsinn, da man diese Dinge nicht vergleichen kann. Mal abgesehen davon, dass Sarrazin nie einem Volk pauschal irgendetwas abgesprochen hat, wird hier sein TOD herbeigewünscht.

  • Na gut, aber wegen einem dummen Satz in einer Kolumne die TAZ mit dem Stürmer vergleichen ? Naja...


    Das war nicht das erste Mal, dass die TAZ sich sowas leistet. Klar, der Stürmer-Vergleich mag krass klingen, aber faktisch ist das genau der Jargon.