Zitate und schlaue Sprüche

  • Die Schwester des Stolzes, die Ãœberheblichkeit, arbeitet nach innen und dient ihrem Wirt als Schutzschild vor der eigenen Schwäche.


    Na ja, "Schwester"? Würde ich eher als "Stiefschwester" ansehen.
    Berechtigt! stolz sein zu können ist ja eine Einstellung zu Dingen, die der eigenen Werteskala entsprechen.
    Aus Stolz kann jedoch auch die "Arroganz" erwachsen.
    Da gibt es dann auch wieder zwei Arten. Diejenige, die unberechtigt ist, wo man sich sagt: Worauf bildet der/die sich eigentlich etwas ein?
    Oder die berechtigte, die gleichzeitig eine Art "Abgrenzung" meint. Auch wenn diese oftmals als "von oben herab" agierend angesehen wird, so bietet sie doch gleichzeitig Schutz vor "Unterniveau".


    Mir fiel dazu ein Spruch ein, der gerne ins Poesiealbum geschrieben wurde. Der da lautet:
    <<Sei wie das Veilchen im Moose, so sittsam, bescheiden und rein - nicht wie die stolze Rose, die stets bewundert will sein. <<


    Fand ich immer schon blöd. Ich liebe Rosen... ;-)))))


  • Ich habe von dem Gefühl des „Stolzes“ ein anderes Bild, eine andere Deutung. Stolz ist immer auch eine individuelle Eigen-Reflexion, die sich auf mich selbst ausrichtet und von den meisten Menschen in positiver Weise interpretiert wird. Doch was geschieht eigentlich? Selbst wenn eine Mutter oder ein Vater auf seine Tochter oder Sohn stolz sind, weil Sie etwas „geleistet“ haben oder was auch immer, steckt in diesem Stolz immer auch ein integrales Eigenlob („meine Tochter..“). Für mich gibt es daher nur zwei Ausprägungen von Stolz: die der Arroganz und die der Eitelkeit.

  • Ich liebe es jemanden beim lügen zuzuhören, wenn ich die Wahrheit kenne. :biggrin:


    Haben Sie sich diesen Spruch ganz alleine ausgedacht und soll der als "Bonmot" gelten? Grübel


    Man könnte darauf antworten: Man gönnt sich ja sonst nix.


    Jedoch fällt mir dazu Goethe ein:


    <<Es trägt Verstand und rechter Sinn mit wenig Kunst sich selber vor.<<


    Wohl dem, der hat! :angel:




  • Es ist immer wieder erfrischend, wenn einem das Offensichtliche noch einmal ausführlich erklärt wird.
    - Hägar -

    Einmal editiert, zuletzt von A3173 () aus folgendem Grund: O

  • Es ist immer wieder erfrischend, wenn einem das offensichtliche noch einmal ausführlich erklärt wird.
    - Hägar -



    Streite nie mit einem Idioten! Er zieht dich auf sein Niveau und schlägt dich dann mit Erfahrung.

  • Nehmen Sie einem Durchschnittsmenschen die Lebenslüge, und Sie nehmen ihm zu gleicher Zeit das Glück.



    Henrik Ibsen

  • Es ist immer wieder erfrischend, wenn einem das Offensichtliche noch einmal ausführlich erklärt wird.
    - Hägar -



    Um wieviel erfrischender ist es dagegen, den klugen Worten des Herrn Oberstudienrat-Sprücheklopfers folgen zu können, der von sich glaubt, dem Eckigen runde Weichkante verleihen zu können. [Yves]

    Einmal editiert, zuletzt von A3103 ()

  • Ich liebe es jemanden beim lügen zuzuhören, wenn ich die Wahrheit kenne. :biggrin:


    Zu glauben die Wahrheit zu kennen, kann nicht nur trügerisch sein, der Glaube daran auch verräterisch. [Yves]

  • Wer auf dem Glastopf sitzt, sollte keine Steine scheixxen.
    - Schlabund -




    <<Wahre Bildung besteht darin, zu wissen was man kann, und ein für allemal zu lassen was man nicht kann.<<
    Hermann Bahr

    Ist ähnlich dem: Si tacuisses philosophus mansisses.

  • Zu glauben die Wahrheit zu kennen, kann nicht nur trügerisch sein, der Glaube daran auch verräterisch. [Yves]




    Ganze "Kuckucksnester" sind voll von Leuten die meinten, etwas zu wissen und glaubten, das kundtun zu müssen.

  • Bist Du es wirklich, oder ist es nur Dein wahres Gesicht?
    - Joachim Panten -


    Irgendwann zeigen sie alle ihre wahren Gesichter.
    - Hägar -

  • Der Kuckuck spreizt sich breit und fett,
    hält sich für schlau und auch kokett,
    nur lässt das Viech - bedauerlich! -
    andauernd Köttel unter sich.


    ©Anouk

  • <<Die Wahrheit ist eine scheue Geliebte, man besitzt sie niemals ganz. << Hermann Bahr


    >> und das kommt zum Beispiel bei den Medien dadurch zum Ausdruck (und nicht nur gedruckt), dass das öffentliche Interesse nicht mit dem übereinstimmt was die Öffentlichkeit interessiert... <<