Professoren fordern 30-Stunden Woche bei vollem Lohnausgleich als Lösung für Krise

  • Dann eben mit gefälschten Zertifikaten über die Umweltverträglichkeit. Wie willst du dass bei Rohstoffen nachprüfen, die aus irgendeinem korrupten Staat in Afrika oder anderswo kommen?


    Das Problem existiert doch heute auch schon.

  • Das Problem existiert doch heute auch schon.


    Und wird noch ausgeprägter werden bei deinem Modell. Mit diesem Problem haben unser beider Modelle zu kämpfen. Nur, dass es bei mir im Inland besser einzudämmen ist.

  • Vielleicht nicht völlig unpassend dazu mein "Plädoyer für die Faulheit" in einer anderen Diskussion.
    Hier:
    http://www.politopia.de/innenpolitik/5532-merkel-strebt-vollbeschäftigung-5.html#post593547
    Die Diskussion setzt sich dann auf den folgenden Seiten fort...


    Ja, ich bin auch für "Faulheit". Und ich wüßte mit den 11 Stunden mehr in der Woche durchaus etwas anzufangen. Noch nicht einmal kommerziell, sondern einfach für mich und die Familie. Nur wird es so kommen wie mit der Reisefreiheit. Erst durfte man nicht reisen. Und als man es durfte, konnten es sich die meisten schlicht nicht leisten. Freiheiten nutzen nichts, wenn man sie nicht praktisch leben kann. Freizeit kostet Geld. Die Laufschuhe für den Gesundheitsbewußten, Pinsel und Farbe für den Künstler, Fahrtkosten zum Archiv für den Hobbyhistoriker. 30 Stunden in der Woche bei vollem Lohnausgleich haben ja Folgen auf die Preise. Oder glaubt tatsächlich jemand, eine quasi 25%-ige Lohnsteigerung habe keinen Einfluß auf Verbraucherpreise und vor allen Dingen auf die Beschäftigungssituation?


    Ich glaube noch nicht einmal an die Nachhaltigkeit des Vorhabens in ökologischer Hinsicht. Damit wird ja nicht der Mensch neu erfunden. Und wenn ich mir heute so Großstädte und deren nähere Umgebung ansehe...

  • Ja, ich bin auch für "Faulheit". Und ich wüßte mit den 11 Stunden mehr in der Woche durchaus etwas anzufangen. Noch nicht einmal kommerziell, sondern einfach für mich und die Familie. Nur wird es so kommen wie mit der Reisefreiheit. Erst durfte man nicht reisen. Und als man es durfte, konnten es sich die meisten schlicht nicht leisten. Freiheiten nutzen nichts, wenn man sie nicht praktisch leben kann. Freizeit kostet Geld. Die Laufschuhe für den Gesundheitsbewußten, Pinsel und Farbe für den Künstler, Fahrtkosten zum Archiv für den Hobbyhistoriker. 30 Stunden in der Woche bei vollem Lohnausgleich haben ja Folgen auf die Preise. Oder glaubt tatsächlich jemand, eine quasi 25%-ige Lohnsteigerung habe keinen Einfluß auf Verbraucherpreise und vor allen Dingen auf die Beschäftigungssituation?


    Ich glaube noch nicht einmal an die Nachhaltigkeit des Vorhabens in ökologischer Hinsicht. Damit wird ja nicht der Mensch neu erfunden. Und wenn ich mir heute so Großstädte und deren nähere Umgebung ansehe...


    Bei weiterer Automation der Produktion wird es in Zukunft wohl schwer werden, allein die dreißig Stunden Arbeit für alle zu gewährleisten! Und die weitere Aufblähung der Bürokratie dürfte auch keine gesellschaftlich akzeptable Lösung darstellen, denn deren horrente Kosten gefährden heute schon den Volkswohlstand erheblich! Wir brauchen eine völlig neue, den gesellschaftlichen Erfordernissen entsprechende Gesellschaftsstruktur, nicht nur national, sondern international, die auf sich selbst demokratisch verwaltenden Lebens- und Erwerbs- sowie Austauschbeziehungen aufbaut!

  • Ich kannte Profs "Grafik&Druck" an der Berliner Uni bei 0 Stunden Woche bei vollen Lohn . Denn die wohnten auf den Kanaren , den ging es sau gut .
    Und die ließen sich nur ein paar mal im Jahr an der Berliner Uni blicken . Der Transfer Kanaren via Berlin und Retoure wurde selbstverständlich erstattet .
    Die Jungs hatten den Bogen raus .


    mfg BB


    PS: auf den Kanraen haben die Profs , Getränke / Speise Karten , Plakate , Touri Infos usw . für Hotels und Restaurants entworfen . Nahmen das Zeugs mit und ließen von ihren Studis Druckreife Lithos an der Berliner Uni erstellen für ume .
    Dann Retoure und ließen das Zeugs auf den Kanaren billig drucken .


    So etwas nennt man unversteuerte Professoren neben Einnahmen auf Kosten von Steuergeldern . Na denn .
    BB

    2 Mal editiert, zuletzt von BON BOX ()

  • Noch was , sie waren alle Profs und durch die Bank weg waren sie ach so was von Links und Aufgeklärt , das soll nichts heißen nur ich habe es denen nie abgenommen .


    Schlicht und Ergreifend waren sie Egomanen und Schmarotzer zu Lasten der Steuer Allgemeinheit , und die grinsen sich heute noch einen falls sie noch leben .


    BB

  • Auch das halte ich für ein Gerücht. Du arbeitest weniger, erhältst das gleiche Geld und der Unternehmer stellt für deine Arbeit zusätzlich ein. Wie kann hier die Produktivität steigen wenn sich lediglich der Input erhöht? Das geht eher, wenn 30 Stunden OHNE vollen Lohnausgleich. Außerdem ist das Problem Fachkräftemangel nicht behoben. Kann also nicht funktionieren.


    Das "Problem" Fachkräftemangel ist ein immer wieder gerne benutztes Ammenmärchen unserer korrumpierenden Wirtschaftslobby.


    Nennen wir das Kind doch beim richtigen Namen:


    Die deutsche Wirtschaft ist nicht bereit, adäquate Löhne/Gehälter für deutsche Fachkräfte zu bezahlen, da diese den Profit schmälern.


    Mist ist halt nur, das ausländische Fachkräfte um die "Billigbananenrepublik" einen weiten Bogen machen, weil sie in anderen Ländern einfach besser bezahlt werden, und das ist richtig toll......:banana75:

    Einmal editiert, zuletzt von techniker1 ()

  • auch nett: Schwesig will Eltern-Teilzeit durch Steuern finanzieren - Politik - Süddeutsche.de


    Es ist eines der ersten Projekte der neuen Familienministerin. Manuela Schwesig will, dass Eltern mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Im Interview mit der Bild-Zeitung schlägt sie deshalb eine 32-Stunden-Woche für berufstätige Paare mit Nachwuchs vor. Finanzieren sollen das zum Teil die Steuerzahler. "Ich möchte, dass beide Elternteile ihre Wochenarbeitszeit reduzieren. Dafür wird es einen Partnerschaftsbonus geben. Aus Steuermitteln könnte dann ein Teil des Lohnausfalls ausgeglichen werden", sagte die SPD-Politikerin der Zeitung. Die Bundesregierung werde "zuerst das Elterngeld Plus einführen, bei dem Eltern, die Teilzeit arbeiten, einen Zuschuss zum Gehalt bekommen".
    ...

  • 32 Stunden Woche .
    Wenn schon dann bitte für alle bei vollen Lohnausgleich mit weniger Abgaben und Steuern .
    Ganztags Kitas mit mehr Fachpersonal . Kostenlose Bildung für alle . Und die Rennte muß sicher sein . Mindestlohn 15€ std , usw .


    Nur wer könnte das machen ? Die Groko die Schwesig die Merkel der Gabriel oder der Weihnachtsmann und Osterhase ? :thinking-020: :cornut: :smilielol5:


    BB