69 % der Deutschen wollen den Euro behalten!

  • Im Gegensatz zur hier im Forum vorherrschenden und auch kolportierten Meinung sind die Deutschen keineswegs so euroskeptisch, wie das hier verkauft werden soll. 69 % der Deutschen wollen ihn beibehalten. Jedenfalls, so weit man dieser Umfrage glauben kann. Und da dies mit dem persönlichen Wohlstand korrespondiert, muß wohl auch dieser verbreiteter sein, als hier gerne behauptet wird. Es sind so manche Beiträge in Erinnerung, in denen von "Millionen Arbeitslosen und Armen" schwadroniert wird. Ganz so, als ob an allen Ecken und Enden das Elend wohnte und Bettler das Straßenbild unserer Städte prägten. Ganz offenbar ist das nicht so. Der Euro ist als Währungseinheit akzeptiert.

  • Im Gegensatz zur hier im Forum vorherrschenden und auch kolportierten Meinung sind die Deutschen keineswegs so euroskeptisch, wie das hier verkauft werden soll. 69 % der Deutschen wollen ihn beibehalten. Jedenfalls, so weit man dieser Umfrage glauben kann. Und da dies mit dem persönlichen Wohlstand korrespondiert, muß wohl auch dieser verbreiteter sein, als hier gerne behauptet wird. Es sind so manche Beiträge in Erinnerung, in denen von "Millionen Arbeitslosen und Armen" schwadroniert wird. Ganz so, als ob an allen Ecken und Enden das Elend wohnte und Bettler das Straßenbild unserer Städte prägten. Ganz offenbar ist das nicht so. Der Euro ist als Währungseinheit akzeptiert.

    Leider kann man dieses nicht nachprüfen, da der Link ins Leere greift. Interessant wäre, warum sie den Euro behalten wollen, vielleicht ja auch nur deshalb, weil ihnen bewusst ist, wie egal es istt, in welcher Währung wir die Rechnung für die Finanzjongleure bezahlen müssen.:D

  • Leider kann man dieses nicht nachprüfen, da der Link ins Leere greift. Interessant wäre, warum sie den Euro behalten wollen, vielleicht ja auch nur deshalb, weil ihnen bewusst ist, wie egal es istt, in welcher Währung wir die Rechnung für die Finanzjongleure bezahlen müssen.:D




    Sorry, gestern ging er noch. Der Artikel ist hier zu finden.

    Einmal editiert, zuletzt von Zollagent ()

  • Leider kann man dieses nicht nachprüfen, da der Link ins Leere greift. Interessant wäre, warum sie den Euro behalten wollen, vielleicht ja auch nur deshalb, weil ihnen bewusst ist, wie egal es istt, in welcher Währung wir die Rechnung für die Finanzjongleure bezahlen müssen.:D


    Also ich habe gerad im Financescout24-Blog gelesen, dass es vor allem um die Angst geht, dass die Export-Wirtschaft für Jahre am Boden liegt. Aber so genau habe ich das auch nicht verstanden, wie das gemeint ist. Aber generell hängen die Deutschen doch immer sehr an ihrer Währung. Bei der D-Mark war es ja genauso. Die wollten auch alle behalten und den Euro wollte keiner. Jetzt wollen wieder alle den Euro behalten und nicht wieder zur D-Mark zurück oder etwas anderes. Ich glaube ja, die Deutschen sind einfach nur Gewohnheitstiere, die immer das wollen woran sie sich gewöhnt haben...

  • Im Gegensatz zur hier im Forum vorherrschenden und auch kolportierten Meinung sind die Deutschen keineswegs so euroskeptisch, wie das hier verkauft werden soll. 69 % der Deutschen wollen ihn beibehalten. Jedenfalls, so weit man dieser Umfrage glauben kann. Und da dies mit dem persönlichen Wohlstand korrespondiert, muß wohl auch dieser verbreiteter sein, als hier gerne behauptet wird. Es sind so manche Beiträge in Erinnerung, in denen von "Millionen Arbeitslosen und Armen" schwadroniert wird. Ganz so, als ob an allen Ecken und Enden das Elend wohnte und Bettler das Straßenbild unserer Städte prägten. Ganz offenbar ist das nicht so. Der Euro ist als Währungseinheit akzeptiert.


    In Deutschland versteckt sich die Armut, weil sich die Mehrheit der Armen für ihre Armut schämt, insbesondere die Älteren, die noch nicht mal die möglichen Unterstützungen beantragen, teils aus Unkenntnis aber oft auch aus falschem Stolz und damit verbundener Scham! Was man aber nicht sehen will, davor verschließt man gern die Augen, zumal die systemkonforme Medienlandschaft heile Welt suggeriert!

  • Also ich habe gerad im Financescout24-Blog gelesen, dass es vor allem um die Angst geht, dass die Export-Wirtschaft für Jahre am Boden liegt. Aber so genau habe ich das auch nicht verstanden, wie das gemeint ist. Aber generell hängen die Deutschen doch immer sehr an ihrer Währung. Bei der D-Mark war es ja genauso. Die wollten auch alle behalten und den Euro wollte keiner. Jetzt wollen wieder alle den Euro behalten und nicht wieder zur D-Mark zurück oder etwas anderes. Ich glaube ja, die Deutschen sind einfach nur Gewohnheitstiere, die immer das wollen woran sie sich gewöhnt haben...


    Die Deutschen haben mit dem Euro eine Halbierung ihrer Einkommen und eine Preisexplosion erlebt und die Kaufkraft des Euro hat heute kaum noch die der ehemaligen DM zum Zeitpunkt des Währungswechsels! Was glaubt man, was erneut an Verlusten für den Lebensstandard der Deutschen eingerechnet würde, sollte man zu DM zurückkehren? Sicher würden die Schulden in Euro EU-weit nicht geringer, ihre Tilgung nicht leichter und die Zinsen nicht günstiger! Wir bekämen wieder das Fell ein Stück weit über die Ohren gezogen und das letzte Loch des Gürtels zum Engerschnallen ist bei vielen schon durch ein weiteres erweitert worden!


    Die Misere kann nur durch eine konsequente auf Produktivitäts- und Effizienzentwicklung ausgerichtete europäische Wirtschaftspolitik überwunden werden! Wir brauchen dringend die Vereinigten Staaten von Europa!


  • Die Misere kann nur durch eine konsequente auf Produktivitäts- und Effizienzentwicklung ausgerichtete europäische Wirtschaftspolitik überwunden werden! Wir brauchen dringend die Vereinigten Staaten von Europa!


    Was wir brauchen ist eine Rückkehr zur nationalen Souveränität und eine EU die sich darum kümmert wofür man sie braucht und sich aus dem Rest raushält.

  • Was wir brauchen ist eine Rückkehr zur nationalen Souveränität und eine EU die sich darum kümmert wofür man sie braucht und sich aus dem Rest raushält.


    Deutschland würde ohne die europäische Integration in der Bedeutungslosigkeit versinken, wie die Mehrheit der europäischen Staaten! Wenn Europa noch ernstgenommen werden soll, dann vereint und mit einer konstruktiven Politik auf allen Ebenen!

  • Im Gegensatz zur hier im Forum vorherrschenden und auch kolportierten Meinung sind die Deutschen keineswegs so euroskeptisch, wie das hier verkauft werden soll.


    Wobei man sagen muss, in der Frage tauchte der Euro gar nicht auf. Sie lautete "Sollte Deutschland wieder zur D-Mark zurückkehren?" Aber vielleicht ist das auch Haarspalterei.

    Ich glaube ja, die Deutschen sind einfach nur Gewohnheitstiere, die immer das wollen woran sie sich gewöhnt haben...


    Denke ich auch mal. Vor allem diejenigen, die sich dafür nicht interessieren neigen dazu, vorsichtshalber den Status Quo zu wählen. In der Politik heißt das "Kanzler(in)bonus".


    Ich finde es jedenfalls ein wenig befremdlich diese 69% als großes Bekenntnis zum Euro zu verstehen. Immerhin möchte fast ein Drittel eine andere Währung und steht somit abseits der Meinung der meisten Parteien, Kolumnisten und Talkshowexperten. Das ist schon bedenklich, vor allem weil die Quittung der Eurokrise noch gar nicht bei uns angekommen ist.

  • Wenn Europa noch ernstgenommen werden soll, dann vereint


    Dafür braucht es eine gemeinsame Aussenpolitik aber sicher keine Einmischung in Gurkenaussehen und anderen Kleinkram.
    Wie gesagt die EU soll sich darum kümmern wofür sie gebraucht wird und sich aus allem anderen VÖLLIG raushalten.

  • Also ich habe gerad im Financescout24-Blog gelesen, dass es vor allem um die Angst geht, dass die Export-Wirtschaft für Jahre am Boden liegt. Aber so genau habe ich das auch nicht verstanden, wie das gemeint ist. Aber generell hängen die Deutschen doch immer sehr an ihrer Währung. Bei der D-Mark war es ja genauso. Die wollten auch alle behalten und den Euro wollte keiner. Jetzt wollen wieder alle den Euro behalten und nicht wieder zur D-Mark zurück oder etwas anderes. Ich glaube ja, die Deutschen sind einfach nur Gewohnheitstiere, die immer das wollen woran sie sich gewöhnt haben...


    es sind wohl eher der aufwand und die umstellung.
    es würde mir auch nicht passen, schon wieder alle unterlagen neu zu überarbeiten und sämtliche vorgänge zu überprüfen. wer nur die kohle in seinem portemonnaie und die preisaushänge sieht, kann womöglich garnicht ermessen, welcher aufwand im hintergrund betrieben werden muss. ausserdem war es immer auch mit preissprüngen für die verbraucher verbunden, wenn eine neue währung eingeführt wurde. das bleibt im gedächtnis.

    Einmal editiert, zuletzt von A0468 ()

  • Ich habe das alles nicht gelesen.
    Für mich ist klar, dass es einerseits die Angst vor Veränderung, Umstellung und die damit einhergehende Ungewissheit der Zukunft ist. Es entspricht nicht der Vollkaskomentalität "der" Deutschen.


    Zum Anderen ist es schlichte Unkenntnis und auch (gewollte) Unfähigkeit, das komplizierte Knäuel der Finanz-, Geld-, und Wirtschaftsmärkte zu durchschauen und auf die wahren Ursachen subsumieren zu können.


    Die Probleme werden an der Währung, statt am Scheitern der notwendig zu schaffen gewesenen EU-Strukturreformen festgemacht.


    Der Hund liegt doch ganz wo anders begraben. Aber das brauche ich als bekennende Systemkritikerin ja nicht noch mal wiederholen. Das kauen wir ja tag tägich immer und immer wieder durch und da weren sich die "gensätzlichen Lager" ja nie einig ;)


    EDIT: Ich würde mich nicht wundern, wenn mittelfristig eine Währungsreform geplant wäre. Passt in die Zeit der Bankenkrise. Denn auch so kann eine Art Reset erfolgen, der nötig und überfällig ist. Vorteil, es trifft nur Ausgewählte, die das Kapital nicht in sichere Häfen bringen können. Und ein Börsenchrash wird ebenfalls verhindert.

    2 Mal editiert, zuletzt von That's me ()

  • Dafür braucht es eine gemeinsame Aussenpolitik aber sicher keine Einmischung in Gurkenaussehen und anderen Kleinkram.
    Wie gesagt die EU soll sich darum kümmern wofür sie gebraucht wird und sich aus allem anderen VÖLLIG raushalten.


    Ich denke, man sollte erst mal lesen, was dahintersteckt als sich über etwas echauffieren, was man gar nicht kennt. Das Ganze war von den Bauernverbänden initiiert worden. Als Schutz. Das sollte man schon wissen.

  • es sind wohl eher der aufwand und die umstellung.
    es würde mir auch nicht passen, schon wieder alle unterlagen neu zu überarbeiten und sämtliche vorgänge zu überprüfen. wer nur die kohle in seinem portemonnaie und die preisaushänge sieht, kann womöglich garnicht ermessen, welcher aufwand im hintergrund betrieben werden muss. ausserdem war es immer auch mit preissprüngen für die verbraucher verbunden, wenn eine neue währung eingeführt wurde. das bleibt im gedächtnis.


    Ja stimmt, der Aufwand der Umstellung ist auch nicht zu vergessen! Und an den Preissprung bei der Euro-Umstellung kann ich mich auch noch sehr gut erinnern.

  • Im Gegensatz zur hier im Forum vorherrschenden und auch kolportierten Meinung sind die Deutschen keineswegs so euroskeptisch, wie das hier verkauft werden soll. 69 % der Deutschen wollen ihn beibehalten.


    Sie wollen natürlich die Bequemlichkeiten einer europaweiten Währung beibehalten, wobei sie nicht gründlich genug Einblick in die volkswirtschaftlichen Kosten haben. Ich bin gespannt darauf, was passiert, wenn die Rechnung wirklich offen präsentiert wird. Zur Zeit zahlen ja nur Sparer, Kapitalanleger und Steuerzahler fast unmerklich.

  • Deutschland würde ohne die europäische Integration in der Bedeutungslosigkeit versinken, wie die Mehrheit der europäischen Staaten! Wenn Europa noch ernstgenommen werden soll, dann vereint und mit einer konstruktiven Politik auf allen Ebenen!


    Entscheidend ist gut und ungestört leben zu können, nicht daß der Staat ernstgenommen wird.

  • Entscheidend ist gut und ungestört leben zu können, nicht daß der Staat ernstgenommen wird.


    Das ist eine etwas kurzsichtige Sichtweise, langfristig muss der Staat international auch potent sein um seine Ziele umzusetzen (und damit dir das gute und ungestörte Leben zu erleichtern) .
    Die EU hat ja ihre Vorteile, ich denke auch die wirst du nicht bestreiten, sie überwiegen nur eben nicht, das was man nun tun muss ist die EU auf das reduzieren für das man sie wirklich brauchen kann (ganz abgesehen davon das man sie generell verkleinern sollte).

  • Das ist eine etwas kurzsichtige Sichtweise, langfristig muss der Staat international auch potent sein um seine Ziele umzusetzen (und damit dir das gute und ungestörte Leben zu erleichtern) .
    Die EU hat ja ihre Vorteile, ich denke auch die wirst du nicht bestreiten, sie überwiegen nur eben nicht, das was man nun tun muss ist die EU auf das reduzieren für das man sie wirklich brauchen kann (ganz abgesehen davon das man sie generell verkleinern sollte).


    Wenn der staatliche Einfluß in der Welt auf Kosten von Wohlstand und Lebensqualität geht (z.B. USA, UDSSR) kann er mir gestohlen bleiben.

  • Wenn der staatliche Einfluß in der Welt auf Kosten von Wohlstand und Lebensqualität geht (z.B. USA, UDSSR) kann er mir gestohlen bleiben.


    Die Welt ist ein gefährlicher Platz ohne entsprechenden Einfluss kriegt man sehr bald Probleme und sei es nur das man von anderen belästigt wird.

  • Entscheidend ist gut und ungestört leben zu können, nicht daß der Staat ernstgenommen wird.


    "Es kann der Beste nicht in Frieden leben, wenn es dem "bösen" Nachbarn nicht behagt!" Ich habe nicht vom Staat geschrieben sondern bewußt von Europa! Europa muß sich auf allen Gebieten behaupten können, das ist nur möglich, wenn es sich integriert und international mit einer Stimme auftritt, die durch innere Stärke untersetzt ist und Nachdruck erhält! Zudem müssen wir uns von den USA emanzipieren, die eine Politik verfolgen, die die Welt nicht weiterbringt, weil sie auf Konfrontation statt Kooperation setzt!