Der Sinn des Lebens

  • Eigentlich nicht.
    Das versteht mein Vater bei meinem Grossvater gar nicht aber der macht Dinge wirklich aus reinem Pflichtgefühl heraus und ich versteh das vermutlich mehr als mein Vater...


    Aber das sagen wir mal nicht ganz respektloses Verhalten des Gegenübers dazu gehört ist schon klar, man muss führen können damit Leute folgen sozusagen.
    Aber eine wirklich materielle Gegenleistung muss nicht stattfinden.



    und du solltest dir angewöhnen, deine wort-gewordenen gedanken durch sinnvolle interpunktion so zu strukturieren, dass schon beim ersten lesen klar wird, was du meinst.... nur als kleiner tipp...;)
    darf ein student in österreich eigentlich ohne kommasetzung hausarbeiten verfassen, in der welt der rechtschaffenen und aufrechten nationalen? das ist ja wie das einläuten des untergang des geschriebenen deutschen wortes...;)


    und komme mir jetzt nicht mit der retourkutsche unter hinweis auf meine kleinschreibgepflogenheiten...:D:cornut:

  • Eigentlich nicht.
    Das versteht mein Vater bei meinem Grossvater gar nicht aber der macht Dinge wirklich aus reinem Pflichtgefühl heraus und ich versteh das vermutlich mehr als mein Vater...


    Aber das sagen wir mal nicht ganz respektloses Verhalten des Gegenübers dazu gehört ist schon klar, man muss führen können damit Leute folgen sozusagen.
    Aber eine wirklich materielle Gegenleistung muss nicht stattfinden.


    Man müsste schon traumhaft gut führen können, wenn man Loyalität und Pflichtbewusstsein für etwas bekommt wo nichts dahinter steckt. Ganz so dumm sind die Geführten halt auch nicht. Dein Großvater ist wahrscheinlich noch in "seine" Firma gegangen und hatte das Gefühl dort für etwas Gemeinsames zu arbeiten, auf das er sich verlassen kann und die alles tut um seinen Arbeitsplatz zu halten. So etwas fördert Pflichtgefühl und Vertrauen. Dein Vater hat wahrscheinlich weniger davon bekommen und Du warst ja noch nicht dran... ;)

  • Man müsste schon traumhaft gut führen können, wenn man Loyalität und Pflichtbewusstsein für etwas bekommt wo nichts dahinter steckt. Ganz so dumm sind die Geführten halt auch nicht. Dein Großvater ist wahrscheinlich noch in "seine" Firma gegangen und hatte das Gefühl dort für etwas Gemeinsames zu arbeiten, auf das er sich verlassen kann und die alles tut um seinen Arbeitsplatz zu halten. So etwas fördert Pflichtgefühl und Vertrauen. Dein Vater hat wahrscheinlich weniger davon bekommen und Du warst ja noch nicht dran... ;)


    Mein Grossvater hat gerade von der Politik gerade am Anfang seines Lebens meist nur schlechtes erfahren und dennoch....er tut was er tut und tat was er tat für sein Land (als Lehrer vor allem aber auch Ehrenamtlich in allen möglichen Sachen) und das ist tatsächlich so....weil er seinen Patriotismus nie auf die Politik stützte sondern immer nur auf das Land als solches...


    Ist vermutlich einer der letzten die so denken was ich sehr schade finde, ich finde es eine Schande das man Loyalität, Pflichtbewusstsein und derartiges nur mehr am materiellen fest macht.
    Bisschen weniger Materialismus und Egoismus würde nicht schaden.

    Einmal editiert, zuletzt von Acaloth ()

  • und du solltest dir angewöhnen, deine wort-gewordenen gedanken durch sinnvolle interpunktion so zu strukturieren, dass schon beim ersten lesen klar wird, was du meinst.... nur als kleiner tipp...;)
    darf ein student in österreich eigentlich ohne kommasetzung hausarbeiten verfassen, in der welt der rechtschaffenen und aufrechten nationalen? das ist ja wie das einläuten des untergang des geschriebenen deutschen wortes...;)


    und komme mir jetzt nicht mit der retourkutsche unter hinweis auf meine kleinschreibgepflogenheiten...:D:cornut:


    1. du schreibst auch nur klein (sry, musste jetzt wirklich sein, nach deinem letzten Satz).


    2. Meine Schreibgewohnheiten haben sich massiv zerschlissen in den letzten Jahren besonders im Internet.
    Interpunktion gibts immer noch im Regelfall, Beistrichsetzung war halt noch nie meines.

  • (...) Mein Scherflein braucht noch ein paar Jahre, aber nicht mehr viele um recht trocken zu sein. ^^


    ich hoffe doch sehr für dich, dass es mehr als nur ein scherflein ist, das am ende, nach all der plackerei, übrig bleibt....^^:cornut:

  • Mein Grossvater hat gerade von der Politik gerade am Anfang seines Lebens meist nur schlechtes erfahren und dennoch....er tut was er tut und tat was er tat für sein Land (als Lehrer vor allem aber auch Ehrenamtlich in allen möglichen Sachen) und das ist tatsächlich so....weil er seinen Patriotismus nie auf die Politik stützte sondern immer nur auf das Land als solches...


    Ist vermutlich einer der letzten die so denken was ich sehr schade finde, ich finde es eine Schande das man Loyalität, Pflichtbewusstsein und derartiges nur mehr am materiellen fest macht.
    Bisschen weniger Materialismus und Egoismus würde nicht schaden.


    Ich wollte nicht so verstanden werden, dass ich alles am Materiellen festmache. Es wird aber heute alles nur von der wirtschaftlichen Seite betrachtet, das einzige was wirklich zählt. Das war zu Zeiten Deines Großvaters noch nicht so ausgeprägt und ich bin sicher dass das prägt, weil die Werte die Du meinst Gefühle sind die erwidert werden müssen und das muss man spüren (können).

  • 1. du schreibst auch nur klein (sry, musste jetzt wirklich sein, nach deinem letzten Satz).


    2. Meine Schreibgewohnheiten haben sich massiv zerschlissen in den letzten Jahren besonders im Internet.
    Interpunktion gibts immer noch im Regelfall, Beistrichsetzung war halt noch nie meines.



    war ja klar.... :D, meine ausrede lautet: ich bin halt faul
    aber ich versuche wenigstens meine sätze so zu strukturieren, dass die inhalte klar werden. dazu brauche ich keine großschreibung, wohl aber interpunktion - ein kleiner, aber im zweifel alles entscheidender unterschied...;) .... am ende ist es allerdings deine eigene wahl und sache.

    Einmal editiert, zuletzt von A0468 ()

  • Der Sinn des (Foren)Lebens?


    TM, fasse dich kurz. Und weil du das oft nicht kannst, denke bei jedem langen Text daran, dass die anderen deinen auch nicht lesen. :biggrin:

  • Der Sinn des Lebens ist das Thema?...nun, wir sind uns wohl einig, dass ein jeder diesen für sich ganz alleine finden muss...es sei denn, man ist ein wenig denkfaul und nimmt gerne Anweisungen dubioser Art entgegen...dann kann man sich auch zum Clown machen und sich wie ein Roboter 5 mal am Tag in eine bestimmte Richtung drehen und immer denselben Quark vor sich hin murmeln...aber lassen wir das...der Sinn des Lebens besteht für den klassischen Eudämonisten genau so wie für Donaldisten und Herrn Rossi in der Suche nach dem Glück...dies oder in dem Versuch einmal einen Anruf bei 9Live durchzukriegen.


    Glück ist nach Arthur Schnitzler "alles was die Seele durcheinander rüttelt", so weit so gut.


    Aber warum, werte Psychotherapeuten, gab es niemals in der Geschichte mehr Fälle von Depression als jetzt? Mal abgesehen von der Stimmung unter den Israeliten als der Pharao Ihnen die Baupläne der Pyramide gezeigt hat.


    Dabei genießen wir doch in unseren Breiten nahezu jeden erdenklichen Luxus. Im Gegensatz zu den Bewohnern der Serengeti, für die Fastfood ein anderes Wort für Gazelle ist.


    Ich mag übertreiben, aber die meisten Menschen in diesem Land sind unzufriedener als ein geruchsempfindlicher Anrainer des Bioklärwerks Frankfurt-Niederrad. Und woran liegt das? Uns wird von Kindheit an eingeredet, dass Glück im Erwerben materieller Güter und dem Anstreben sozialer Wertschätzung besteht und so fühlen sich viele wie der sprichwörtliche Esel mit der Karotte vor dem Maul.


    Ist man mal einigermaßen zufrieden, dann reichen 15 Minuten Tagesschau und man fühlt sich mieser als Kurt Cobain beim Anschauen von "Schindlers Liste" mit einem Soundtrack von Joy Division.


    Wir sehnen uns nach den Dingen, die wir nicht haben: Transzendenz, Nirwana, ein Gehänge wie John Holmes oder einen Freund, der nicht ständig den Spruch bringt: "Hey, was macht ein nettes Mädchen wie Du in einem Körper wie diesem?"


    Machen wir uns nichts vor, unsere Ansprüche an Glück und Zufriedenheit sind abgehobener als die erste Zuschauerreihe bei einem Reggae-Konzert in Kingston Jamaika.


    Carpe Diem, liebe Gemeinde. Auch der schlechteste Tag in diesem Leben ist vermutlich besser als der beste Tag nach dem Tod.


    Und denkt dran: Das Leben ist wie eine Achterbahnfahrt oder Sex mit Renate Künast. Es macht Spaß solange man nicht nach unten schaut.


    Just my thoughts for today.

  • Na wenn hier schon alle ihren Senf schreiben, dann darf ich nicht fehlen...


    Der Sinn des Lebens besteht darin, aus allem Vergangenem etwas neues entstehen zu lassen. Das Bewußtsein für den Kreislauf des Lebens zu entwickeln und die Zeit zwischen Geburt und Tod einfach ein wenig sinnvoll zu füllen....


    ...egal wie lang das ist! ;)


    mfg

  • Na wenn hier schon alle ihren Senf schreiben, dann darf ich nicht fehlen...


    (...)


    da schließe ich mich doch mal an....


    also......ich bin sicher, es ist viel einfacher. der sinn des lebens ist: das leben....:cornut:

  • da schließe ich mich doch mal an....


    also......ich bin sicher, es ist viel einfacher. der sinn des lebens ist: das leben....:cornut:


    Na dann stell dir mal vor, der Eingangspost hätte sich auf diese kompakte Aussage beschränkt.... dann hätten ihn bestimmt alle gelesen! :D

  • sag ich doch.....:D


    Man lebt, falls es ALLAH gefällt, so seine 70 - 80 Jahre, um zu der Einsicht zu kommen, falls es einem vergönnt ist, dass die einzelne Existenz relativ unbedeutend war. Der Tod ist die Elementarkatastrophe des Individuums!:thinking-020::reddevil::mad5::reddevil:

  • Man lebt, falls es ALLAH gefällt, so seine 70 - 80 Jahre, um zu der Einsicht zu kommen, falls es einem vergönnt ist, dass die einzelne Existenz relativ unbedeutend war. Der Tod ist die Elementarkatastrophe des Individuums!:thinking-020::reddevil::mad5::reddevil:


    ...weshalb einige hier den Sinn des Lebens wie auch ihren Sinn im Forum darin suchen um sich selbst und ihr persönliches Glück zu kreisen. :D ;)

  • Hat eigentlich schon jemand herausgefunden, warum das Leben überhaupt einen Sinn haben soll?


    Zwangsläufige Existenz, die immer gleich endet, lediglich von individuellen Bedürfnissen unterschieden... kann es sein, dass wir Menschen uns wirklich für was besonderes halten? :smilielol5:


    ...ich fang an diesen Thread zu lieben....

  • Hat eigentlich schon jemand herausgefunden, warum das Leben überhaupt einen Sinn haben soll?


    Zwangsläufige Existenz, die immer gleich endet, lediglich von individuellen Bedürfnissen unterschieden... kann es sein, dass wir Menschen uns wirklich für was besonderes halten? :smilielol5:


    ...ich fang an diesen Thread zu lieben....


    Bedenkt man, in wie wenigen Sonnensystemen die Voraussetzungen für Leben gegeben sind, sind wir mit unserer Erde schon excellent bedient und stellen auch etwas Besonderes als Lebensform dar! Das Problem besteht darin, dass wir uns zu wenig bewußt werden, wie schnell unsere Spezies wieder verschwinden kann, wenn wir nicht besser begreifen, wie wir miteinander und mit unserer Umwelt Erde im Einvernehmen zu existieren vermögen.....

  • Bedenkt man, in wie wenigen Sonnensystemen die Voraussetzungen für Leben gegeben sind(...)


    was heisst das denn?
    relativ oder nominal?
    auf unsere irdischen definitionen von habitabel zugeschnitten?
    oder im spektrum "flüssiges wasser" bis..., ja, wohin eigentlich?


    alleine die rein rechnerisch ermittelbaren welten innerhalb der grenzen des von uns erfassbaren universums, welche innerhalb der habitablen zonen um ihre sterne kreisen, dürften in die milliarden gehen.
    geht man weiterhin davon aus, dass die kometen das leben säen, was angesichts der derzeitigen erkenntnislage plausibel ist, sollte es überall leben geben.
    das problem von menschen mit unserem größen und zeitverständnis sind die dimensionen des raums und unsere kurze lebensspanne.
    das spielt aber im ganzen keine nennenswerte rolle - sondern begrenzt nur unsere auffassungsgabe.


    vor ein paar hundert jahren waren reisen, wie sie von magellan, marco polo, columbus und odysseus ;) unternommen worden sind, eine sache von jahren, heute sind wir an einem tag in hongkong oder los angeles.

    2 Mal editiert, zuletzt von A0468 () aus folgendem Grund: ft...

  • Bedenkt man, in wie wenigen Sonnensystemen die Voraussetzungen für Leben gegeben sind, sind wir mit unserer Erde schon excellent bedient und stellen auch etwas Besonderes als Lebensform dar! Das Problem besteht darin, dass wir uns zu wenig bewußt werden, wie schnell unsere Spezies wieder verschwinden kann, wenn wir nicht besser begreifen, wie wir miteinander und mit unserer Umwelt Erde im Einvernehmen zu existieren vermögen.....


    Ich bin zwar der Meinung, weil es so etwas wie die Erde gibt, ist es eben nichts besonderes, sondern einfach Bestandteil. ;)


    Ich könnte jetzt auch anmerken: Da wir nicht wissen, wie viel Sonnensysteme es gibt, können wir auch nichts darüber aussagen, ob wir ein Sonderfall sind. ...aber das wäre zu einfach! :D
    Unsere Endlichkeit ist auch unsere Motivation. So scheint es. Leider gleitet das Gefühl der Motivation beim Gedanken an die eigene Endlichkeit nahtlos in ein Gefühl von Depression! ;)


    Jemand geht durch die Natur, erfreut eine Blume zu sehen, bricht er sie, um sich die Freude zu sichern und der Blume den Tod zu schenken.


    ;)