Der Sinn des Lebens


  • Das ist spekulativ aber auch wahrscheinlich! Unsere Verantwortung bezieht sich jedoch auf uns und unsere Welt! Unsere heutigen Fehler können unser Ende aber richtiges Handeln kann auch eine lange Zukunft bedingen! Sicher wird niemand nach uns krähen, sollten wir das Leben auf unserem Planeten blödsinnigerweise beenden!

  • Das ist spekulativ aber auch wahrscheinlich! Unsere Verantwortung bezieht sich jedoch auf uns und unsere Welt! Unsere heutigen Fehler können unser Ende aber richtiges Handeln kann auch eine lange Zukunft bedingen! Sicher wird niemand nach uns krähen, sollten wir das Leben auf unserem Planeten blödsinnigerweise beenden!



    "das leben" wird es sicher nicht sein, was "wir" beenden können.
    das leben des planeten war bis heute von eiskugel bis völlig eisfrei, schwefelvergiftet bis co2-geflutet, sogar sauerstoff-gesättigt, bereits in verschiedenster form völlig unterschiedlichen bedingungen ausgesetzt.
    ergebnis bis heute: das leben findet seinen weg.
    nur die einzelnen arten vergehen, wenn sie sich nicht anpassen können.

    2 Mal editiert, zuletzt von A0468 () aus folgendem Grund: ft...

  • "das leben" wird es sicher nicht sein, was "wir" beenden können.
    das leben des planeten war bis heute von eiskugel bis völlig eisfrei, schwefelvergiftet bis co2-geflutet, sogar sauerstoff-gesättigt, bereits in verschiedenster form völlig unterchiedlichen bedingungen ausgesetzt.
    ergebnis bis heute: das leben findet seinen weg.
    nur die einzelnen arten vergehen, wenn sie sich nicht anpassen können.


    Ja, auch richtig, ich hätte "das höhere Leben" schreiben sollen! Dennoch dürfte es kaum sinnvoll sein, dass in einer nuklear verseuchten Welt nur noch Archebakterien und Kakerlaken sowie ähnliches Viehzeug eine Existenz fristen kann!

  • da schließe ich mich doch mal an....


    also......ich bin sicher, es ist viel einfacher. der sinn des lebens ist: das leben....:cornut:



    Nö......


    Der Sinn des Lebens ist dazu verkommen, auf Teufel heraus Kohle zu machen, sei es legal oder illegal.


    Oder habt ihr schon vergessen, das wir in einer neoliberalen Welt ohne Moral und Ethik leben?

  • Nö......


    Der Sinn des Lebens ist dazu verkommen, auf Teufel heraus Kohle zu machen, sei es legal oder illegal.


    Oder habt ihr schon vergessen, das wir in einer neoliberalen Welt ohne Moral und Ethik leben?


    doch ...


    es ging ja nicht um die frage nach dem unsinn des lebens, sondern dessen sinn....:)


    nur weil viele über die klippen springen bedeutet das nicht, dass sie fliegen können oder in anderer weise damit richtig liegen. selbst wenn sie selbst diesem irrglauben anhängen und dafür sterben würden...

  • doch ...


    es ging ja nicht um die frage nach dem unsinn des lebens, sondern dessen sinn....:)


    nur weil viele über die klippen springen bedeutet das nicht, dass sie fliegen können oder in anderer weise damit richtig liegen. selbst wenn sie selbst diesem irrglauben anhängen und dafür sterben würden...


    Doch, du mußt nur viel Kohle haben, damit einer ausgeflippten, neoliberalen Lebensweise anhängen, jeden Tag viel LSD zu dir nehmen (oder Koks, das macht man in den Kreisen) und schon kannste von jeder Klippe hopsen, weil du ja dann auch fliegen kannst (bildest du dir wenigstens ein).....:sifone:


  • alleine die rein rechnerisch ermittelbaren welten innerhalb der grenzen des von uns erfassbaren universums, welche innerhalb der habitablen zonen um ihre sterne kreisen, dürften in die milliarden gehen.


    ... zumal unser Universum möglicherweise auch nur eines von unzähligen ist... Nur weil wir keine Möglichkeit haben, aus dem System, dessen Bestandteil wir sind, hinaus zu sehen, heißt das nicht, dass außerhalb des Systems nichts ist.

  • Warum braucht das Leben eine Sinn?


    Es ist.


    Wenn Dein Leben einen Sinn braucht - warum gibst Du ihm keinen?


    Was ist der Sinn der Aktion jedem Leben seinen Sinn vorzugeben?

  • ... zumal unser Universum möglicherweise auch nur eines von unzähligen ist... Nur weil wir keine Möglichkeit haben, aus dem System, dessen Bestandteil wir sind, hinaus zu sehen, heißt das nicht, dass außerhalb des Systems nichts ist.


    Die Multiversum-Theorie ist schlichtweg faszinierend...man stelle sich vor, dass jede mögliche Entscheidung, jede mögliche Alternative und das nicht nur auf der Ebene des bewussten Lebens sondern runter bis aufs atomare Niveau realisiert wird und in einem eigenen Universum vollzogen wird...alles was überhaupt passieren könnte passiert...mind-blowing.


    In dem Zusammenhang empfehle ich übrigens Robert Heinleins Sci-Fi-Klassiker "Die Zahl des Tieres"...Heinlein interpretiert die in der Offenbarung des Johannes erwähnte Zahl 666 (Hier ist die Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist eines Menschen Zahl und seine Zahl ist 666) als Potenz (6^6)^6=10.314.424.798.490.535.546.171.949.056 und als Zahl der Universen, die je beschrieben wurden und werden.


    Das reicht allerdings nicht für die Multiversums-Theorie...andererseits hat Heinlein einen arithmetischen Fehler gemacht, denn 6^6^6 ist mathematisch eben nicht gleich (6^6)^6 sondern vielmehr 6^(6^6)...und das ist eine Zahl mit 36306 Dezimalstellen...ca.
    .



    Fascinating.


    politopia.de/index.php?attachment/3681/

  • Die Multiversum-Theorie ist schlichtweg faszinierend...


    die ganzen thesen, rund um die, ich sag mal string-theorie, sind faszinierend.
    die vorstellung es gibt keine trennung zwischen vergangenheit, gegenwart und zukunft. die zukunft ist genau so real wie die vergangenheit.
    oder die vorstellung der 3 dimensionale raum ist auch nur ne art illusion. und in wirklichkeit gibt es quasi nur eine 2 dimensionale oberfläche und das was wir erleben ist nur ne art hologramm.
    gibt da videos von brian greene "der stoff aus dem der kosmos ist"
    und auf irgendeiner ganz hohen ebene in der 11 dimension oder so sind eigentlich alles nur noch "informationen"
    kann man sich da irgendwas noch vorstellen?
    die ganze zukunft existiert bereits und die vergangenheit ist nicht vergangen sondern real ... und den raum als solches gibts auch nicht. ... :cornut:

  • ...letztlich stößt man bei der Suche nach einem Sinn an die selben Grenzen wie Heisenberg. Wenn wir schon mal beim Thema sind. ;)

  • wie soll ich das verstehen? schatz, was bist du heute wieder unscharf,... oder wie...?....:D:cornut:;)


    ...oder: Du weißt, wo deine Liebste ist, hast aber nicht den Schimmer was sie macht. ...oder umgedreht...
    Das mit dem unscharf, ist doch eh nur Geschmackssache. :smilielol5:


  • Man kann es mathematisch modellieren und dann die geballte Macht der modernen Mathematik auf das Modell los lassen...aber wirklich verstehen...ich denke kaum...politopia.de/index.php?attachment/3682/

  • Der Sinn des Lebens? Den für mehrere Individuen gleich-gültigen "Sinn" eines Menschenlebens sehe ich nicht.
    Für mich besteht Sinn darin, Anderen meinesgleichen eine Stütze, eine Hilfe, ein Freund und Partner zu sein, auf den sie zählen und vertrauen können, solange ich dazu körperlich-geistig in der Lage bin. Sinnvoll an dem ist auch das darin sich erschließende Ergebnis für mich selbst und egoistisch betrachtet: gelingt solches mir gelegentlich, macht es mich glücklich und zufrieden.

  • Macht Arbeit "frei"?



    Was bedeutet "Arbeit"? Wozu arbeiten wir? Werden wir durch Arbeit glücklich? Immer weniger Menschen in den Industriestaaten arbeiten in Berufen, die Werte schaffen. Immer mehr sind mit sogenannten Dienstleistungen beschäftigt oder mit Wissens- Arbeit. Die Wissens- Arbeiter tüfteln daran, Arbeit effektiver zu machen. Arbeitsplätze werden knapp. Ein Viertel der Erwerbsfähigen ist in Deutschland prekär oder gar nicht beschäftigt. Von 8 Stunden arbeitet der Durchschnittsverdiener nur ganze 1,5 Stunden für sich selbst. Wir reiben uns die Augen, wenn wir von MiIlliarden hören, die an der Börse verzockt werden.
    Welche Werte sind es, die täglich neu geschaffen werden müssen? Interessiert es den Mikrochip- Produzenten, ob seine Chips in Miltitärtechnik stecken?
    Die Frage "was machst du?" hat längst die Frage "wer bist du?" verdrängt. Wir ordnen unser gegenüber nach seiner Kaufkraft ein. In einem reichen Land wie dem unseren, wozu müssen alle ständig mit (Erwerbs-) Arbeit beschäftigt sein? Wäre ein Grundeinkommen sinnvoll?
    Arbeit soll mehr sein, als nur Brotwerwerb. Wie wichtig ist Arbeit für Jugendliche? Können wir uns nur durch Arbeit entfalten? Menschen, die arbeitslos werden oder in Rente gehen- sind sie nichts mehr wert? Ist es legitim, zu sagen "ich will gar nicht arbeiten"? Ist die Pflege von Kindern, Alten und Kranken weniger wert als ein Arbeitsplatz als Programmierer? "Arbeitsplätze schaffen" ist der Schlachtruf von Politikern, Unternehmern und Arbeitslosen. Können Menschen nur durch Lohnarbeit von dummen Gedanken abgehalten werden? Ist Mensch weniger erpressbar, wenn seine Lebensgrundlagen auch ohne Lohnarbeit gesichert sind?
    Streß, Depressionen, Angsterkrankungen nehmen zu und haben den Krebs als Todesursache von Platz zwei verdrängt. Welche Alternativen zur täglichen Maloche gibt es?
    Die Gegenseite zur Arbeit ist der Konsum. Was brauchen wir, was ist entbehrlich? Spart etwa das Auto Zeit, wenn wir bedenken, wie lange wir dafür arbeiten müssen? Unterhaltungselektronik wird immer attraktiver- werden die Inhalte inhaltsvoller? Die Kurzlebigkeit der Konsum- Produkte, die Verschwendung von Ressourcen, der Ärger mit unausgereifter Technik- macht Konsumieren Freude?
    "Arbeit macht frei" stand am Tor von Auschwitz. Noch immer scheinen Viele daran zu glauben.


  • Schön, dass Du den König der Löwen gesehen hast, Gun...Hakuna Matata...politopia.de/index.php?attachment/3684/