Der Sinn des Lebens

  • Macht Arbeit "frei"?
    Was bedeutet "Arbeit"? Wozu arbeiten wir? Werden wir durch Arbeit glücklich? Immer weniger Menschen in den Industriestaaten arbeiten in Berufen, die Werte schaffen. Immer mehr sind mit sogenannten Dienstleistungen beschäftigt oder mit Wissens- Arbeit. Die Wissens- Arbeiter tüfteln daran, Arbeit effektiver zu machen. Arbeitsplätze werden knapp. Ein Viertel der Erwerbsfähigen ist in Deutschland prekär oder gar nicht beschäftigt. Von 8 Stunden arbeitet der Durchschnittsverdiener nur ganze 1,5 Stunden für sich selbst. Wir reiben uns die Augen, wenn wir von MiIlliarden hören, die an der Börse verzockt werden.

    Welche Werte sind es, die täglich neu geschaffen werden müssen? Interessiert es den Mikrochip- Produzenten, ob seine Chips in Miltitärtechnik stecken?
    Die Frage "was machst du?" hat längst die Frage "wer bist du?" verdrängt. .................................


    Das Problem ist nicht die Arbeit, sondern die Entfremdung der Arbeit vom Arbeitenden, das Problem der Ware Arbeitskraft, der sogenannte Arbeitsmarkt! Der abhängig Beschäftigte hat zu funktionieren, seine Leistungsfähigkeit ist gefragt, seine Person, sein Menschsein ist völlig uninteressant! Und unser System hat es darüberhinaus durch die Beziehungssysteme der Finanzwirtschaft, der Steuerpolitik und Abgabenerhebung geschafft, auch die Selbständigen zu überwiegend Selbstausbeutern zu machen, die bei Strafe ihrer Existenzvernichtung gezwungen sind, ebenso im Hamsterrad zu funktionieren, wie die abhängig Beschäftigten!


    Eine freie Gesellschaft sieht anders aus! Freiheit entsteht durch Einsicht in die Notwendigkeit! Die mögliche Automation erlaubt eine Freisetzung der Menschen von vielen Arbeitsschritten und eine ungeahnte Entwicklung der Kreativität, nur versäumen wir, die dafür notwendigen gesellschaftlichen Strukturen zu schaffen und vor allem verschleißen wir das Arbeits-und Leistungsvermögen in sinnentfremdeter Bürokratie und in überflüssigen Kontroll-sowie Unterdrückungsinstitutionen!

  • Das Problem ist nicht die Arbeit, sondern die Entfremdung der Arbeit vom Arbeitenden, das Problem der Ware Arbeitskraft, der sogenannte Arbeitsmarkt! Der abhängig Beschäftigte hat zu funktionieren, seine Leistungsfähigkeit ist gefragt, seine Person, sein Menschsein ist völlig uninteressant! Und unser System hat es darüberhinaus durch die Beziehungssysteme der Finanzwirtschaft, der Steuerpolitik und Abgabenerhebung geschafft, auch die Selbständigen zu überwiegend Selbstausbeutern zu machen, die bei Strafe ihrer Existenzvernichtung gezwungen sind, ebenso im Hamsterrad zu funktionieren, wie die abhängig Beschäftigten!


    Eine freie Gesellschaft sieht anders aus! Freiheit entsteht durch Einsicht in die Notwendigkeit! Die mögliche Automation erlaubt eine Freisetzung der Menschen von vielen Arbeitsschritten und eine ungeahnte Entwicklung der Kreativität, nur versäumen wir, die dafür notwendigen gesellschaftlichen Strukturen zu schaffen und vor allem verschleißen wir das Arbeits-und Leistungsvermögen in sinnentfremdeter Bürokratie und in überflüssigen Kontroll-sowie Unterdrückungsinstitutionen!


    Bevor es zur Revolution kommt... naja, in Deutschland?... möchte ich aber schon menschenwürdig leben. Deshalb ist nicht alles legal, was ich mache. 15 Stunden pro Woche bei durchschnittlichem Einkommen. Ich nehme mir eben mein "Bedingungsloses Grundeinkommen". Bist Du voll im Hamsterrad?

  • Bevor es zur Revolution kommt... naja, in Deutschland?... möchte ich aber schon menschenwürdig leben. Deshalb ist nicht alles legal, was ich mache. 15 Stunden pro Woche bei durchschnittlichem Einkommen. Ich nehme mir eben mein "Bedingungsloses Grundeinkommen". Bist Du voll im Hamsterrad?


    Mein Hamsterrad habe ich hinter mir, allerdings konnte ich den Großteil meines Arbeitslebens selbstbestimmt absolvieren, weil ich schnell erkannt habe, durch Fleiss und stetes Lernen in gehobenere Positionen zu gelangen, wo man sich eben nicht von irgendwelchen Trotteln vorschreiben lassen muß, was zu tun ist! Jetzt genieße ich meinen verdienten Ruhestand! Grüsse vom grauen kater

  • Mein Hamsterrad habe ich hinter mir, allerdings konnte ich den Großteil meines Arbeitslebens selbstbestimmt absolvieren, weil ich schnell erkannt habe, durch Fleiss und stetes Lernen in gehobenere Positionen zu gelangen, wo man sich eben nicht von irgendwelchen Trotteln vorschreiben lassen muß, was zu tun ist! Jetzt genieße ich meinen verdienten Ruhestand! Grüsse vom grauen kater


    Gratulation zur Pension! Doch Du hattest wohl auch eine Menge Glück. Um so mehr schätze ich Dein Engagement in diesem Forum. Den meisten, denen es gut geht, ist völlig egal, was um sie herum passiert. Grüße vom grauen Wolf aus dem (deutschen) Nahen Osten.

  • Mein Hamsterrad habe ich hinter mir, allerdings konnte ich den Großteil meines Arbeitslebens selbstbestimmt absolvieren, weil ich schnell erkannt habe, durch Fleiss und stetes Lernen in gehobenere Positionen zu gelangen, wo man sich eben nicht von irgendwelchen Trotteln vorschreiben lassen muß, was zu tun ist! Jetzt genieße ich meinen verdienten Ruhestand! Grüsse vom grauen kater


    Dann hast Du es richtig gemacht. Ich habe noch ein paar Jährchen..aber die mach' ich ganz gerne noch.

  • Dafür ist die Katze in Deinem Ava außergewöhnlich schön...politopia.de/index.php?attachment/3693/


    Wie schändlich für einen Prof, nicht zu wissen, dass "Kojos Katze" einen erheblichen Migrationshintergrund hat, der ihrem Ehemann "geschuldet" ist.
    Aber!!
    Das ist voll ausländisch.
    Da jedoch nicht morgenländisch, sondern abendländisch, ist das ja 'ne vollkommen harmlose und andere Nummer.
    Nää, nää das kann man ja nicht vergleichen. Pfuibäh.
    In dem Fall ist das ja Interkulturelle Bildung, sozusagen. Multikulti kann eben doch.


    Wir alle wissen ja, Ausänder ist nicht gleich Ausländer!!!!!!!!!


    Und -> "Ich habe ja wirklich nichts gegen Ausländer, aber...... "

    Einmal editiert, zuletzt von That's me ()


  • Dem Vulkanier ist wohl bewusst, dass Kojos Mann Japaner ist, also aus einem Kulturkreis stammt, der dem deutschen fast ebenbürtig ist und damit die Spitze dessen darstellt, was dieser Planet hervorgebracht hat...und ja: Ausländer ist nicht gleich Ausländer...politopia.de/index.php?attachment/3700/

  • also aus einem Kulturkreis stammt, der dem deutschen fast ebenbürtig ist und damit die Spitze dessen darstellt, was dieser Planet hervorgebracht hat...


    Wer zählt denn deiner Meinung nach noch so zur Spitze dessen, was dieser Planet so hervorgebracht hat?


  • ...und ja: Ausländer ist nicht gleich Ausländer...politopia.de/index.php?attachment/3700/


    ... und ja, ein Deutscher ist nicht gleich ein anderer Deutscher, ein Mensch ist nicht gleich ein anderer Mensch, ich bin nicht du: Es herrscht eine faszinierende Vielfältigkeit, über die ich mich, ohne mir anzumaßen, bewertend Ranglisten zu erstellen, freue. Gut, dass hier z.B. auch ein Mathematiker ist. :)


    P.S.: Kojos Mann würde sich sicher freuen, wenn du ihm mitteilen würdest, dass sein Kulturkreis dem unseren fast ebenbürtig ist. Er würde sich ohne jeden Zweifel sehr geehrt fühlen. ;)

  • Wer zählt denn deiner Meinung nach noch so zur Spitze dessen, was dieser Planet so hervorgebracht hat?


    Das beschränkt sich im Wesentlichen auf den mitteleuropäischen Raum ab dem 15. Jahrhundert (Schwerpunkt Deutschland und Frankreich, teilweise Italien...insbesondere was Philosophie, Musik, Kunst und Wissenschaft angeht, letzteres dann vor allen Dingen noch mal im 19 und frühen 20. Jahrhundert) sowie einige Jahrhunderte der hellenischen Blüte...bei genauer Betrachtung lässt sich das aber noch differenzieren und erweitern...politopia.de/index.php?attachment/3704/

  • ... und ja, ein Deutscher ist nicht gleich ein anderer Deutscher, ein Mensch ist nicht gleich ein anderer Mensch, ich bin nicht du: Es herrscht eine faszinierende Vielfältigkeit, über die ich mich, ohne mir anzumaßen, bewertend Ranglisten zu erstellen, freue. Gut, dass hier z.B. auch ein Mathematiker ist. :)


    P.S.: Kojos Mann würde sich sicher freuen, wenn du ihm mitteilen würdest, dass sein Kulturkreis dem unseren fast ebenbürtig ist. Er würde sich ohne jeden Zweifel sehr geehrt fühlen. ;)


    Den Japanern ist wohl bewusst, dass sie während der Edo-Zeit und der damit verbundenen Isolierung gewaltige Defizite in den Naturwissenschaften zu verzeichnen hatten und ihr Beitrag in diesem Bereich weit unterdurchschnittlich war...das ist aber natürlich längst nicht mehr der Fall...politopia.de/index.php?attachment/3705/

  • Das beschränkt sich im Wesentlichen auf den mitteleuropäischen Raum ab dem 15. Jahrhundert (Schwerpunkt Deutschland und Frankreich, teilweise Italien...insbesondere was Philosophie, Musik, Kunst und Wissenschaft angeht, letzteres dann vor allen Dingen noch mal im 19 und frühen 20. Jahrhundert) sowie einige Jahrhunderte der hellenischen Blüte...bei genauer Betrachtung lässt sich das aber noch differenzieren und erweitern...politopia.de/index.php?attachment/3704/



    Aha. Und diese Menschen sind jetzt besser als andere?
    Und welche Konsequenzen sollen wir daraus ziehen?


    ich glaube so eine ähnliche Feststellung hatten wir vor ein paar Jahrzehnten schon mal... :rolleyes: