Der Sinn des Lebens

  • Wo habe ich das behauptet?...politopia.de/index.php?attachment/3709/


    also aus einem Kulturkreis stammt, der dem deutschen fast ebenbürtig ist und damit die Spitze dessen darstellt, was dieser Planet hervorgebracht hat...


    Wenn es eine Spitze gibt, also dann ist das in meinen Augen eine Rangliste. Diejenigen, die nicht zu dieser Spitze gehören...


    ...ach sorry, ich vergaß deine Ohren! :smilielol5:


    Ich reagiere immer so allergisch auf Ranglistendenken.....



    mfg


  • Hier irrst Du...ein einzelner Deutscher ist nicht mehr wert, als ein einzelner Nicht-Deutscher...wenn es denn die Notwendigkeit einer Wertung gibt, dann muss diese auf der Basis der Verdienste der Individuen erfolgen...andererseits steht es außer Frage, dass der Beitrag der Deutschen insgesamt zu den menschlichen Errungenschaften in den Naturwissenschaften, der Technik, der Mathematik, der Philosophie, der Musik, der Kunst, der Literatur etc. weit über dem steht, was die meisten anderen Völker beigesteuert haben...politopia.de/index.php?attachment/3711/

  • Den Japanern ist wohl bewusst, dass sie während der Edo-Zeit und der damit verbundenen Isolierung gewaltige Defizite in den Naturwissenschaften zu verzeichnen hatten und ihr Beitrag in diesem Bereich weit unterdurchschnittlich war...das ist aber natürlich längst nicht mehr der Fall...politopia.de/index.php?attachment/3705/


    Es gibt (neben anderen) noch einen speziellen Grund, weshalb ich nie gerne darüber diskutiere, ob ein System oder Kultur oder Religion (bzw. Nicht-Religion) oder Berufsgruppe, etc. überlegen ist: Fast immer kommt am Ende dabei heraus, dass man selbst zu den Besten der Besten, Auserwählten, Intelligentesten, etc. gehört: Selbstverständlich lebt man im am weitesten entwickelten "Kulturraum", innerhalb dieses Kulturraums im fortschrittlichsten Land, innerhalb des Landes gehört man zu den "Besten" (z.B. zählt man sich zu den Akademikern oder den visionären Selbständigen oder mutigen Polizisten), innerhalb der Akademiker gehört man dann natürlich zu denjenigen, welche die wirklich schwierigen/wichtigen Fächer studiert haben... usw.
    Weil aber so gut wie jeder zu dem Ergebnis kommt, irgendwie der von ihm selbst definierten Gruppe der Besten, Nützlichsten oder Moralischsten anzugehören, sieht das dann wieder verdächtig danach aus, Gründe dafür zu suchen, sich selbst zu mögen bzw. zu betrügen (na ja, zugegeben, das kann genauso wie z.B. die Religion auch ein gutes Placebo sein).
    Ich meine jetzt überhaupt nicht dich (ich rede mir vermutlich solche Sachen auch nicht selten ein), sondern diese Denkweise ist absolut menschlich... und ich fürchte mich vor diesem nicht objektiven Egozentrismus des Menschen, sich immer so lange im Mittelpunkt des Geschehens zu sehen, bis es aufgrund bewiesener Fakten einfach nicht mehr geht:


    "Die Erde ist das Zentrum des Sonnensystem und das Sonnensystem das Zentrum des Universums."


    Später: "Na gut, die Erde dreht sich um die Sonne und nicht umgekehrt, aber wenigstens gibt es einen Gott, der nichts anderes zu tun hat als uns (und ganz besonders mich persönlich) zu beobachten, zu bewerten und zu beschützen, der mich persönlich als 'Krone der Schöpfung' geschaffen hat!"


    "Evolution statt Schöpfung? Na ja, vielleicht... aber, hm.. trotzdem gibt es einen Gott... und außerdem bin ich das Beste, was die Evolution je hervorgebracht hat und jemals hervorbringen können wird..."


    Bringt es mich weiter zu glauben der Beste zu sein, oder einfach zu überlegen, was ich besser machen könnte?


    Jetzt habe ich einen ellenlangen Text geschrieben, um ein paar Gedanken loszuwerden. Sieh es nicht so, als ob das alles auf dich gemünzt wäre... Dein Text war eher der Auslöser dazu, diese Gedanken aufzuschreiben.

    2 Mal editiert, zuletzt von jaki01 ()

  • Es gibt (neben anderen) noch einen speziellen Grund, weshalb ich nie gerne darüber diskutiere, ob ein System oder Kultur oder Religion (bzw. Nicht-Religion) oder Berufsgruppe, etc. überlegen ist: Fast immer kommt am Ende dabei heraus, dass man selbst zu den Besten der Besten, Auserwählten, Intelligentesten, etc. gehört


    Da hast Du völlig recht...und das macht die Diskussion solcher Themen auch so heikel...politopia.de/index.php?attachment/3712/

    Einmal editiert, zuletzt von A1800 ()

  • Hier irrst Du...ein einzelner Deutscher ist nicht mehr wert, als ein einzelner Nicht-Deutscher...wenn es denn die Notwendigkeit einer Wertung gibt, dann muss diese auf der Basis der Verdienste der Individuen erfolgen...andererseits steht es außer Frage, dass der Beitrag der Deutschen insgesamt zu den menschlichen Errungenschaften in den Naturwissenschaften, der Technik, der Mathematik, der Philosophie, der Musik, der Kunst, der Literatur etc. weit über dem steht, was die meisten anderen Völker beigesteuert haben...politopia.de/index.php?attachment/3711/


    Mit ein/zwei recht drastischen Einschnitten bei diesen Errungenschaften und damit meine ich explizit nicht irgend etwas "auferlegtes" um der Pawlowschen Stöhnerei mal vorzubeugen.
    Vor allen in der Musik, Kunst und Literatur wirkt sich das bis heute aus...

  • Hier irrst Du...ein einzelner Deutscher ist nicht mehr wert, als ein einzelner Nicht-Deutscher...wenn es denn die Notwendigkeit einer Wertung gibt, dann muss diese auf der Basis der Verdienste der Individuen erfolgen...andererseits steht es außer Frage, dass der Beitrag der Deutschen insgesamt zu den menschlichen Errungenschaften in den Naturwissenschaften, der Technik, der Mathematik, der Philosophie, der Musik, der Kunst, der Literatur etc. weit über dem steht, was die meisten anderen Völker beigesteuert haben...politopia.de/index.php?attachment/3711/


    Also wenn ich das Ganze nur auf die letzten paar Jahrhunderte beschränken würde, dann könnte ich dem partiell zustimmen. Ich sehe das aber eher im Gesamtkontext menschlicher Entwicklung. Und da gab es bei...


    ...den Naturwissenschaften, der Technik, der Mathematik, der Philosophie, der Musik, der Kunst, der Literatur etc.


    ...schon Kulturen weit vor uns, die sich in besagten Gebieten einen Namen gemacht haben.


    Hochkulturen, die ihre Epoche geprägt haben, die anderen voraus waren. Der einzige gemeinsame Nenner, den diese Kulturen immer wieder aufzeigen, ist der Weg der Unterdrückung der weniger entwickelten.


    Ich nehme mal stark an, das solches Verhalten aus einem Ãœberlegenheitsgefühl heraus entsteht.... einem Ranglistendenken!


    Ägypter, Perser, Römer, Griechen... etc. und eigentlich ist es nur dieser Vorarbeit zu verdanken, dass wir, also unsere jetzige Kultur, überhaupt so weit ist.


    Jede gesonderte Erwähnung, dass wir auf Grund irgendwelcher Leistungen natürlich die Creme de la Creme sind, vernachlässigt unser aller Entwicklung und Ursprung.
    Eins haben wir nun aber wirklich alle gemein: Ausländer sind wir ALLE! ;)


    mfg

  • aber den römern haben "wir"* ordentlich den mors versohlt.....:cornut: ;)


    (*mit ausnahme der linksrheinischen warmbader)


    ...immer dieses Kleingedruckte! ;)


    Aber dies war nicht das Ende der Römer in Germania. Ein paar Jährchen später trieben sich diese Präitaliener immernoch hier rum. :D


    "Der Fund rückte die Geschichte der Römer in Germanien in ein neues Licht. Bis dahin war angenommen worden, dass die Römer nach ihrer Niederlage in der Varusschlacht im Jahre 9 nach Christus und den Rachezügen des Germanicus in den Jahren 14 bis 16 keine größeren Feldzüge mehr in das Innere Germaniens unternommen hatten. Münzfunde belegen jedoch, dass die Schlacht in Südniedersachsen zur Zeit des römischen Kaisers Maximinus Thrax stattgefunden haben muss, der um 225 bis etwa 240 nach Christus Krieg gegen die Germanen führte. Archäologen fanden außerdem Pfeilspitzen von syrischen Bogenschützen. Diese kamen aus besetzten Provinzen und dienten in der römischen Legion als Söldner. Aus der Zeit von Maximinus Thrax ist überliefert, dass er um 235 maurische Speerschleuderer und syrische Bogenschützen einsetzte. Jetzt wird die Schlacht am Harzhorn auf diese Jahre datiert."
    Die Römerschlacht am Harzhorn | NDR.de - Geschichte - Schauplätze

  • Aber dies war nicht das Ende der Römer in Germania. Ein paar Jährchen später trieben sich diese Präitaliener immernoch hier rum. (...)



    ... sang- und klanglos.........:erol:

  • Mit ein/zwei recht drastischen Einschnitten bei diesen Errungenschaften und damit meine ich explizit nicht irgend etwas "auferlegtes" um der Pawlowschen Stöhnerei mal vorzubeugen.
    Vor allen in der Musik, Kunst und Literatur wirkt sich das bis heute aus...


    Akzeptiert...dennoch sollten wir nicht müde werden, unseren Beitrag selbstbewusst zu betonen...insbesondere in Zeiten, in denen wir Zahlmeister Europas sind und gewisse, eher Auberginen-basierte Kulturen, nichts besseres zu tun haben, als uns für unseren Fleiß, unsere Innovation und unsere Sparsamkeit auch noch zu beschimpfen...politopia.de/index.php?attachment/3721/

  • Akzeptiert...dennoch sollten wir nicht müde werden, unseren Beitrag selbstbewusst zu betonen...insbesondere in Zeiten, in denen wir Zahlmeister Europas sind und gewisse, eher Auberginen-basierte Kulturen, nichts besseres zu tun haben, als uns für unseren Fleiß, unsere Innovation und unsere Sparsamkeit auch noch zu beschimpfen...politopia.de/index.php?attachment/3721/


    Bescheidenheit ist eine Zier.


    Da wir aber gerne die Erweiterung nutzen "doch weiter kommt man ohne ihr", machen wir uns eben zunehmend unbeliebt.


  • Dann ist das eben so...wir sind besser...dafür müssen wir uns nicht schämen...politopia.de/index.php?attachment/3722/


    Dann hoffe ich, dass wir es den Asiaten nicht übel nehmen werden, falls die in ein paar Jahren dasselbe von sich behaupten sollten...


    Studie: Asien steigt bis 2017 zum reichsten Kontinent auf - SPIEGEL ONLINE


    Ich wünsche mir einfach, dass sich die Menschheit als Ganzes technologisch, ökonomisch, ökologisch und moralisch weiterentwickeln wird. Ich bin nun mal ein unverbesserlicher Träumer... :)

  • Akzeptiert...dennoch sollten wir nicht müde werden, unseren Beitrag selbstbewusst zu betonen...insbesondere in Zeiten, in denen wir Zahlmeister Europas sind und gewisse, eher Auberginen-basierte Kulturen, nichts besseres zu tun haben, als uns für unseren Fleiß, unsere Innovation und unsere Sparsamkeit auch noch zu beschimpfen...politopia.de/index.php?attachment/3721/


    Du weißt aber schon so ungefähr was Geld ist?


    Nämlich nichts anderes als die Bestätigung ohne aktuelle Gegenleistung geliefert zu haben (Schuldschein).


    So etwas kann nur Sinn haben wenn erwartet wird künftig etwas zurückzuerhalten.


    Das kann nur sinnvoll funktionieren wenn die Gegenseite auch die Chance erhält zurückzuliefern. Dass das nicht funktionieren kann wenn man selbst andauernd versucht wettbewerbsfähig (besser im Preis-/Leistungsverhältnis als andere Marktteilnehmer) zu sein und damit deren Marktchancen zu unterbinden, sollte nicht zu unverständlich sein?

  • ...Aber dies war nicht das Ende der Römer in Germania. Ein paar Jährchen später trieben sich diese Präitaliener immernoch hier rum.


    Noch lange nicht. Sie haben sich bis ins 5. Jahrhundert in Moguntiacum (Mainz) gehalten, auch wenn die meisten römischen Truppen nach 400 in Richtung Italien abgezogen wurden. Erst die Hunnen haben dort ca. 450 die römische Herrschaft völlig beendet. So weit ist das doch gar nicht weg. ^^

  • Noch lange nicht. Sie haben sich bis ins 5. Jahrhundert in Moguntiacum (Mainz) gehalten, auch wenn die meisten römischen Truppen nach 400 in Richtung Italien abgezogen wurden. Erst die Hunnen haben dort ca. 450 die römische Herrschaft völlig beendet. So weit ist das doch gar nicht weg. ^^


    die rede war doch von germania, also den rauhen landstrichen, wo die harten hunde und durchhalter herkommen, die späteren gründer der hanse und was noch alles..., und nicht vom linksrheinisch römisch-domestizierten völkchen der warmbader.....;)


    über den limes haben sind die römer eher selten hinaus gewagt, aber es wurde handel getrieben (und geschmuggelt). sicher auch waren, wie sie in späteren ausgrabungen gefunden werden konnten.

    4 Mal editiert, zuletzt von A0468 ()

  • die rede war doch von germania, also den rauhen landstrichen, wo die harten hunde und durchhalter herkommen, die späteren gründer der hanse und was noch alles..., und nicht vom linksrheinisch römisch-domestizirten völkchen der warmbader.....;)


    über den limes haben sind die römer eher selten hinaus gewagt, aber es wurde handel getrieben (und geschmuggelt). sicher auch waren, wie sie in späteren ausgrabungen gefunden werden konnten.


    Die harten Hunde wären auch noch drangekommen, wenn das Imperium wegen seiner korrupten und bescheuerten Kaiser nicht so erbärmlich schlapp gemacht hätte. :lol: Es ist ganz erstaunlich, was die Römer linksrheinisch an Infrastruktur hochgezogen hatten und schließlich mussten sie ihre Macht erstmal etablieren und konnten sich nicht endlos verzetteln. ^^

  • Die harten Hunde wären auch noch drangekommen, wenn das Imperium wegen seiner korrupten und bescheuerten Kaiser nicht so erbärmlich schlapp gemacht hätte. :lol: Es ist ganz erstaunlich, was die Römer linksrheinisch an Infrastruktur hochgezogen hatten und schließlich mussten sie ihre Macht erstmal etablieren und konnten sich nicht endlos verzetteln. ^^



    ach was, die römerbuam mit ihren kurzen höschen waren am ende froh, dass sie dort nicht mehr hin mussten und haben lieber eine mauer gebaut, um sich vor den winterharten "barbaren" zu schützen....;)

  • ach was, die römerbuam mit ihren kurzen höschen waren am ende froh, dass sie dort nicht mehr hin mussten und haben lieber eine mauer gebaut, um sich vor den winterharten "barbaren" zu schützen....;)


    Die feigen Barbaren waren ja auch Spielverderber, weil sie sich am liebsten im Wald rumkloppen wollten, anstatt sich in offener Feldschlacht von den überlegenen Waffen und Legionen heldenhaft abschlachten zu lassen. Da waren die Römer einfach beleidigt und haben in Mainz und am Rhein entlang lieber mit ihren Schiffchen gespielt. :D

  • Akzeptiert...dennoch sollten wir nicht müde werden, unseren Beitrag selbstbewusst zu betonen...insbesondere in Zeiten, in denen wir Zahlmeister Europas sind und gewisse, eher Auberginen-basierte Kulturen, nichts besseres zu tun haben, als uns für unseren Fleiß, unsere Innovation und unsere Sparsamkeit auch noch zu beschimpfen...politopia.de/index.php?attachment/3721/


    Allerdings halte ich von solcher Lamoryanz recht wenig. Schließlich profilieren sich unsere Entscheider an jeder noch so unmöglichen Ecke für diesen Job und verkaufen das an den hiesigen Wahlpöbel als nationale Eigenheit.
    Und jener freut sich noch das er im Vergleich zu anderen Ländern noch bis 67 arbeiten darf. Das er als Resultat dannspäter im Doppelzimmer Pflegeheim von einer unterbezahlten, genervten Schnellkurs "Fachkraft" den Klistier in den Ars... geschoben bekommt, geht ihm natürlich etwas zu spät auf.


    Und ausserdem bei all den verorteten Vorsprüngen, ist eines sicher das die meisten dieser "Auberginenkulturen" uns allemal zeigen wie und was man essen kann. Denn das haben die Dichter, Denker und arbeitseifrigen Zahlmeister über die Jahre (hunderte?) völlig verlernt.