Der Sinn des Lebens

  • ...


    Eine Religion wird nur dann Realität, wenn nur genug dran glauben...


    Der Satz ist dann richtig, wenn man Religion als eine Gemeinschaft von Menschen versteht. An Gott glauben, kann aber jeder auch alleine. Dafür brauch er keine anderen.



    Zitat

    Wissen wird nur dann Realität, wenn viele es erlangen...


    Diese Aussage ist meines Erachtens falsch oder du setzt einen mir gerade nicht geläufigen Wissensbegriff voraus.




    Zitat


    Ich weiß jetzt gar nicht, wie ich wieder zum Sinn des Lebens kommen soll.... :rolleyes:


    Die Schwierigkeit bei der Auseinandersetzung mit dem Sinn des Lebens ist, dass es schon schwierig ist zu verstehen, was man dem "Sinn des Lebens" eigentlich genau gemeint ist.
    Worüber genau spricht man eigentlich, wenn man vom "Sinn des Lebens" spricht?

  • Der Satz ist dann richtig, wenn man Religion als eine Gemeinschaft von Menschen versteht. An Gott glauben, kann aber jeder auch alleine. Dafür brauch er keine anderen.(...)


    das ist ein irttum.
    alleine zu glauben, ist glaube.
    erst wenn ein bestimmtes theoretisches grundgerüst eingeführt, anderen darüber mitteilung gemacht und überzeugungsarbeit geleistet wird, dem ganzen ein förmlicher rahmen und entsprechende regeln hinsichtlich der verfahrensweise (liturgie) für eine gruppe gläubiger als allgemeinverbindlich erklärt werden, spricht man von religion.

    Einmal editiert, zuletzt von A0468 ()

  • Worüber genau spricht man eigentlich, wenn man vom "Sinn des Lebens" spricht?


    Von einer rein individuellen Sicht?
    Gibt nicht jeder seinem Leben irgendwie selbst einen Sinn?


    Kann man dieses Thema überhaupt generalisieren?


    wenn man Religion als eine Gemeinschaft von Menschen versteht.


    Sie ist aus meiner sich nichts anderes. Glaube ist individuell und unterschiedlich. Religion ist die Vereinigung unter gemeinsamen Gesichtspunkten. jeder, der sich einer solchen anschließt, geht letztlich einen Kompromiss ein. Schließlich sollte die Schnittmenge entscheidend sein. Aber nichts desto Trotz muß man sich damit abfinden, das individuelle Abweichungen nicht integrierbar sind.
    Jemand, der sich mit dem Gedanken der jungfräulichen Geburt nicht anfreunden kann oder mit dem Tod Jesu...


    Darf er sich trotzdem Christ nennen?

  • das ist ein irttum.
    alleine zu glauben, ist glaube.


    Das kann man aber auch schon als Religion verstehen.


    Zitat


    erst wenn ein bestimmtes theoretisches grundgerüst eingeführt, anderen darüber mitteilung gemacht und überzeugungsarbeit geleistet wird, dem ganzen ein förmlicher rahmen und entsprechende regeln hinsichtlich der verfahrensweise (liturgie) für eine gruppe gläubiger als allgemeinverbindlich erklärt werden, spricht man von religion.


    Du setzt dabei Religionsbegriff voraus, der sich an den Religionen orientiert, die dir vertraut sind. Man muss aber Religion nicht ausschließlich auf diese Weise verstehen.

  • (...)
    Jemand, der sich mit dem Gedanken der jungfräulichen Geburt nicht anfreunden kann oder mit dem Tod Jesu...
    Darf er sich trotzdem Christ nennen?


    nicht im religiösen sinne, wohl aber im sinne der ürsprünglichen botschaft des gelehrten menschen jesus christus (bergpredigt etwa).

  • Diese Aussage ist meines Erachtens falsch oder du setzt einen mir gerade nicht geläufigen Wissensbegriff voraus.


    ...sorry, vergessen...


    z.B. Warum Blitzt es bei Gewitter? :D

  • wir wollen doch nicht diesen netten thread zu einem weiteren, sinnbefreiten religionsthread verkommen lassen, oder....:rolleyes:

  • nicht im religiösen sinne, wohl aber im sinne der ürsprünglichen botschaft des gelehrten menschen jesus christus (bergpredigt etwa).



    Eben.


    Christlicher Glaube / christliche Religion


    Allein die Lehren J. v. N. als jüdischer Messias sind in meinen Augen der Zeit voraus und durchaus als intelligent zu sehen.


    Die Ãœbernahme des griechischen "christos" ist eher die Dialektik der christlichen Religion.


    ....und ich bekomm grad Probleme mit der Methodik.... :rolleyes:

  • (1.) Das kann man aber auch schon als Religion verstehen.



    (2.) Du setzt dabei Religionsbegriff voraus, der sich an den Religionen orientiert, die dir vertraut sind. Man muss aber Religion nicht ausschließlich auf diese Weise verstehen.


    1. nein, siehe 2.
    2. selbstverständlich. das ist ja per definition so vereinbart. "glaubensgemeinschaft" - wie könnte ein einzelner eine glaubensgemeinschaft bilden, nur mit sich selbst?
    ein einzelner kann sich selbst zwar alles möglich als eine formale vorgehensweise verordnen, - machen ja viele, bei manchen nennt man das "ticks"..;) .... - aber erst wenn dieser jemand anhänger gewinnt, die sich dem anschließen und unterwerfen, kann von einer religion gesprochen werden. obwohl religion im wortsinn nur "gewissenhafte berücksichtigung" heisst, ein verhalten, das auch im umgang mit und der anordnung der büroklammern im ausgabefach auf dem schreibtisch eines pedantischen finanzbeamten entdeckt werden könnte...;)

    13 Mal editiert, zuletzt von A0468 ()

  • So, ein vorerst letztes Mal opfere ich Lebenszeit hier. :-) Und um eines NOCH MAL klarzustellen: Ich plädiere nicht unbedingt dafür, gar nicht zu arbeiten - in diesem asozialen Gefällesystem aus Widerstandsgründen vielleicht schon -, sondern vielmehr dafür, eine gesündere und lebensbejahendere Balance zwischen Pflicht/Funktion und Freizeitvergnügen/Entspannung zu finden. Und deshalb heißt das A und O Teilzeitarbeit, und genau da müssen wir auch hin, um das bißchen noch vorhandene Arbeit sinnvoller aufzuteilen und mehr stabilisierende Ausgewogenheit zu erreichen. Und wenn man auch gleich in Sachen Wohlstand mehr Ausgewogenheit schafft, dann geht das in keinster Weise mit Abstrichen einher.


    Was am Ende bleibt ist zur Not nur der Platz im Geschichtsbuch (jetzt wenn man nicht gläubig ist) und ganz ehrlich mein Lebenssinn wird sicher nicht sein "möglichst glückliches Leben" denn wie du sagst, was hats mir am Ende des Lebens gebracht ?
    Lieber blicke ich zurück und weiss das ich was geschaffen habe an das sich die Leute erinnern und wenn sie auch meinen Namen nicht kennen.
    Mein hauptsächlicher Lebenssinn ist die Erfüllung der Pflicht die ich anderen gegenüber habe und darüber Nachruhm und damit unsterblichkeit zu erlangen.


    Sowas nennt man dann wohl nützliche Idioten. 8-) Sehr bequem für die paar herrschenden Nutznießer dieses Systems, wenn sich die Massen unter ihnen anspruchs- und kritiklos den Arsch für sie aufreißen. Wenn sie ihr eigenes Leben quasi für das unbeschwerte Luxusleben der reichen Minderheit wegwerfen. Und ich kann darüber nur genauso verächtlich lächeln, wie es eben jene Marionettenspieler da oben gewiß tun hinter den Kulissen.
    Was bringt es dir, ein glückliches Leben gelebt zu haben am Lebensende, fragst du? Allein für diese naive Frage könnte ich dir schon eine langen. Ganz einfach; das Gefühl, alles richtig gemacht zu haben und nicht am Leben vorbeigelebt zu haben. Das Gefühl, ein erfülltes Leben gehabt und nicht allzu viel verpaßt zu haben. Das Gefühl, MEHR als ein erbärmliches Insekt gewesen zu sein, das nur eine Funktion erfüllt! Es steht alles bereits im Kopftext. Aber manche kriegen wohl einfach nicht ihre vorgestrige Erziehung aus Kaisers Zeiten aus dem Kopf. 8-) Und, wie erklärt, wird man nicht nur den Namen nicht mehr wissen von all diesen zersprungenen kleinen Zahnrädern deiner Coleur, sondern auch nichts groß von ihren Taten. Oder wer erinnert sich schon an das Lebenswerk von Ameise 120038284773? Das kannst du vergessen; du wirst eingelocht oder noch ein paar klapprige Jahre in Rente geschickt und bist dann in ein paar Monaten vergessen. Und wenn Cheffe deinen Job nicht gleich wegrationalisiert, dann stellt er den nächsten Hiwi ein, der dann deinen Job macht. Doch selbst WENN man sich an dich und ach so große Taten erinnern würde: Was bringt es, wenn man dafür ein Leben wie in Scheiße geführt hat; nur von Pflicht und Streß, nicht aber von Spaß und Müßiggang erfüllt? Das ist doch kein Leben, Mann! Und nach dem Tod ist diesbezüglich eh game over - was immer danach auch sein könnte. Es macht keinen Sinn so. Warum das Leben aufrechterhalten, wenn es nur blanke Funktion ist? Dann könnte die Erde auch als toter Asteroid durch die Galaxis eiern; es wäre im Prinzip dasselbe. KEIN Leben oder totes Leben, das sich einfach nur reproduziert...es ist irrelevant. 8-)


    da schließe ich mich doch mal an....


    also......ich bin sicher, es ist viel einfacher. der sinn des lebens ist: das leben....:cornut:


    Nein, das stimmt eben nicht. Leben als Selbstzweck ist Blödsinn. Wenn man nur vor sich hinexistiert und vom Leben gar nichts hat, dann könnte man es im Grunde auch sein lassen. Wie gesagt: Dann zieht die eine Generation freudloser Zombies die nächste Generation freudloser Zombies heran, usw.. Was soll der Schwachsinn? 8-)


    Akzeptiert...dennoch sollten wir nicht müde werden, unseren Beitrag selbstbewusst zu betonen...insbesondere in Zeiten, in denen wir Zahlmeister Europas sind und gewisse, eher Auberginen-basierte Kulturen, nichts besseres zu tun haben, als uns für unseren Fleiß, unsere Innovation und unsere Sparsamkeit auch noch zu beschimpfen...politopia.de/index.php?attachment/3721/


    Aber, aaaber! Was laberst du denn da für eine gequirlte Kacke, Herr Prof? ;-) Zunächst einmal muß ich mir als Individuum, das nun mal zufälligerweise und ganz ohne meinen Einfluß in Deutschland und nicht in Burkina Faso oder sonstwo in die Welt geschissen wurde (u.a. deshalb ist Nationalstolz auch Schwachsinn), nicht den Schuh einer ganzen Nation anziehen. Ich bin NICHT ganz Deutschland, und ich bin in diesem Falle auch ganz froh drüber. Weder kann ich mich mit den angeblichen Leistungen brüsten, noch muß ich mir die Fehler einer ganzen Nation vorwerfen lassen. Höchstens, daß ich Flachzangen gewählt habe, wenn es denn so wäre, und vielleicht noch, nicht schon längst mit der AK47 losgezogen zu sein. 8-) Aber ansonsten bin ich nicht für den Scheiß der amoralischen Verbrecher da im Bundestag verantwortlich (die Linke da mal ausgenommen) oder der nimmersatten Wirtschaftsmafia. Und was ich mir als auf dem Papier Deutscher schon gar nicht ankreiden kann, ist das, was irgwendwelche längst verstorbenen Hansel mal gemacht haben - weder im positiven noch im negativen Sinne. Was hat Deutschand von heute mit Deutschland von vor 100 Jahren zu tun? Schnee von gestern, Mann. Fast alle hinüber; die Karten werden neu gemischt. Eine Nation oder sonstwas sollte in erster Linie anhand seiner gegenwärtigen Aktivitäten bewertet werden. Deshalb halte ich auch nichts von Erbschuld und derlei (z.B. in Bezug auf Israel). Was kann ich dafür, wenn mein Oppa und der Oppa von einem Juden sich gekloppt haben? Nichts, also zieh ich mir den Schuh auch nicht an und hat Israel beispielsweise deshalb nicht heute das recht, selbst den großen Zampano zu spielen und dann auch noch mit Samthandschuhen angefaßt zu werden. Und Deutschland braucht sich gegenüber Südeuropa nicht profilieren. Zumal wir hier im Wettbewerbswahn leben, und der Triumpf weniger ist die Niederlage vieler. Die Propaganda mit der Konjunktur und den Arbeitslosenzahlen ist gnadenlos übertrieben, aber daß dieser Laden hier in der Krise sich NOCH RELATIV gut hält, läuft auch stark auf Kosten all der anderen. Fakt ist jedenfalls, daß diese neoliberale, kurzsichtige Totsparerpolitik von vorgestern mittel- bis langfristig alles nur noch schlimmer macht. Denn es werden ja alle geschröpft nur nicht die, die als einzige immer mehr Geld bunkern - oder bestenfalls pro forma. Die Kaufkraft der Massen erodiert also NOCH stärker, was einen noch stärkeren Einbruch der Binnenwirtschaft zur Folge hat. Und so viele fitte Exportpartner gibt es nicht mehr... Staaten verschachern im Würgegriff der "Troika" oder des Götzen: "Die Märkte" ihre letzten Geldquellen und sparen sich vollkommen handlungsunfähig für den schnellen Euro. So saniert man keine Länder; so ruiniert man sie vollends. Und da Merkel und ähnliche Soziopathen sich hinter dieses erpresserische Troika-Syndikat stellen und eiskalt ins selbe unmenschliche Horn blasen, während die Armut in den entsprechenden Ländern sich wie ein Flächenbrand ausbreitet und es gar Tote gibt, wird Deutschland oder zumindest diese Re-Gierung mit Recht beschimpft. Das kann ich bestens nachvollziehen. Die deutsche wirtschaftslobbyistische Position führt Europa in den sicheren Untergang. Eine Zeit lang dachte ich, Frankreich könne einen sozialen, nachhaltigen, volkslobbyistischen Gegenpol darstellen, doch inzwischen habe ich Zweifel. Haben wir es schließlich auch dort bloß wieder mit rückgratlosen "Sozialdemokraten" zu tun... ;-P


    Redwingus ex


    PS: Die italienische Küche ist natürlich am besten, Mann. 8-)

    8 Mal editiert, zuletzt von Redwing ()

  • Interessante Gedanken, die hier teils im Thread zu lesen sind - Ist ja auch eine sehr weit gefasste, besser gesagt, wohl letztlich alles umfassende Thematik, die sich dazu auch noch subjektiv, aus den verschiedensten Lebenssituationen, stetig verlagert, verändert, so zu sagen einer steten Metamorphose unterliegt und z.B. aus einer Erkenntnis neue Fragen generiert.


    Der Film: 'Der Sinn des Lebens' von der grossartigen 'Monty Python' Gruppe ist natürlich eine der besten Informationsquellen diesbezüglich.:smilewinkgrin:


    Und bzgl. dem Sinn des Lebens kommt Frau/Mann dann wohl auch unweigerlich zu den sogenannten Religionen, oder allgemeiner gesagt, zum Glauben.
    ( An was auch immer / Liegt wohl in der Natur der Sache :-D )


    Hier mal eine kurze Huldigungs-Abbitte an den derzeitig dominierend, wütenden Glaubens- und/oder Religions- Wahn zumindest in der sogenannten 'Westlichen Welt'. (Aus dem Foren-Thread: 'Ãœber das Gute und das Böse...' / passt aber auch hier. :-D )



    Nun für einen ersten 'Mammon Unser' Gebetsentwurf durchaus eine löblich, beachtenswerte Vorlage. :thumbsup:
    Aber wie 'Bud Spencer' ja wohl selbst schon anmerkte, sollte das Original, wie z.B. bei den sogenannten Abrahamitischen Religionen:
    Im jüdischen Glaubensbekenntnis: hebräisch
    Im christlich, katholischen: lateinisch
    Im islamischen: arabisch
    usw... - im Investment-Englisch manifestiert sein. :peace2:


    Des weiteren, als kleine Verbesserungsanmerkung:
    Dem 'Roten Drachen/Satan' ist zuviel sprachliche Aufmerksamkeit eingeräumt und des weiteren sollte auf Begriffe wie: 'unternehmerisch' / bei: ... Feind der unternehmerischen Freiheit... und 'verdienen' / bei: ...'der Besserverdienenden', verzichtet werden. Dies könnte gegebenenfalls zu gewissen unnötigen Irritationen führen. :smilewinkgrin:


    Mein Formulierungsvorschlag - wobei ich die zwei letzten Zeilen zusammen führen würde -
    mit, wie ich finde, grösserer Allgemeingültigkeit und spiritueller Ãœberzeugungskraft:
    :reddevil:
    '....
    Weiche von uns Roter Satan, Feind der Freiheit und der Leistung ( oder auch: Leistungsträger), mit all deinen teuflischen Legionen und Irrlehren, die uns zu Entmündigung, Elend und Gleichmacherei verführen wollen !!!'


    Dann könnte noch, statt einem: 'Amen' z.B. ein alles erhebendes und abschliessendes: 'Put & Call' folgen. :tongue:


    Nun denn -


    Hier mal eine kleine Momentaufnahme bzgl. meinem, der Tagesform geschuldeten, Versuch, den (Un)Sinn des Lebens zu bestimmen, oder besser zu erfassen.


    Mein Sinnen liegt gerade darin, sozusagen Urlaub zu machen, von dem Niveau einer paralysierten, fachverblödeten, konditionierten und dressierten, emotionskranken, empathieminimierten, Kooperation & Solidarität diffamierenden, in selbst verschuldeter Unmündigkeit sich abfeiernden Menschen-Gesellschaft, die grösstenteils ahnungslos, sich selbst verzerrend und getrieben unter dem Regime eines Schuldgeld-Konstrukts, durch die Gegend tapst, das den ganzen Organismus Erde, sich exponentiell steigernd, aussaugt und zusehenst in ein mögliches Armageddon treibt.

    Urlaub zu machen, von Zeiten in denen sich Freunde, Liebende, Partner (geschäftlich, wie privat), Verwandte und Bekannte(Unbekannte) durch einen digital gesteuerten Power-Mixer, der Beliebigkeiten, Missverständnisse, Ãœberforderungen, zänkisch wie apathischen Pseudo-Begegnungen und Betroffenheiten drehen.


    Urlaub zu machen, von meiner Unfähigkeit zu verstehen, zu achten, zu lieben. So wie verstanden, geschätzt und geliebt zu werden.


    Urlaub zu machen, von der allseits sich eingenisteten, untersten Mittelmässigkeit, der Sprach- und Gesichtslosen Dumpfheit.


    Urlaub zu machen, von all den unübersehbaren Anzeichen des Endstadiums einer schweren Wahn-Epidemie, von der ich auch nur eins der milliardenfach Getriebenen bin, die wild strampelnd versuchen, die flüssig, saure Sahne in Butter zu verwandeln um (vermeintlich / hoffend )nicht unter zu gehen.


    Wahrscheinlich ist bei dem nachhaltig wirkenden Pupps, den Frau/Mann hier bestenfalls abgeben kann, eine spektakuläre Abgangs-Strategie noch das beste aller Ãœbel. :weg:



    Wie gesagt, eine Momentaufnahme / Tagesform bzgl. dem (Un)Sinn des Lebens. :thinking-020:



    Noch ein paar Anmerkungen zu dem doch noch ziemlich neuen Politopia-User: 'Redwing'.


    Also sie schreiben ja ähnlich lange Beiträge wie Ike - und alles atemlos, ohne Absätze, Pausen, kurze ironische Anflüge, oder den ein oder anderen Link, auch mal, so zu sagen, zur allgemeinen, geistigen Erbauung, bzw. Belustigung etc. - Da bin ich ja diesbezüglich nicht mehr so alleine und kann den Stab weiterreichen. :bounce:


    Lassen sie sich ansonsten nicht entmutigen, bzgl. gewisser Bemerkungen, aber wenn sich das Treiben hier als Opfer ihrer Lebenszeit für sie anfühlt, sollten sie vielleicht kürzere Beiträge schreiben.


    Des weiteren sind natürlich ihre Themen, die ja hinsichtlich den Machenschaften, Strukturen, Zuständen etc. hier und heute, lokal, national, total global, für jeden, der willens ist, ersichtlich sind, hier sehr wohl präsent und wie ja schonvon anderen Usern angemerkt,
    auch schon lang und breit und teils sehr fundiert, informativ, teils auch emotional und konträr, aus den verschiedensten Perspektiven dargestellt und diskutiert worden. Was nicht heisst, dass gewisse Dinge nicht immer mal wieder aufgezeigt werden sollten und es nicht auch immer noch Neues dazu zu sagen gibt.
    ( Schauen sie z.B. mal in den Foren-Thread: 'Wem gehört eigentlich die Welt?' / Welt / Wirtschaft. Oder in die ganzen Threads bzgl. Banken, Finanz- und Schuldgeld-System, den Börsen, dem Dollar, Euro, Vermögensverteilung, Wirtschaftssysteme im speziellen, wie im allgemeinen, Wirtschaft und Demokratie usw. usf. - Da findet sich einiges an Interessantem, Anregendem, Informativem usw.)


    'Der Irrtum wiederholt sich immerfort in der Tat. Deswegen muß man das Wahre unermüdlich in Worten wiederholen.' (J.W.von Geothe)


    Bzgl. ihrem Motto-Spruch:
    'Stoppt die Diktatur der reichen Minderheit!'


    Keine Frage, bewahren sie sich einen gewissen Zorn bzgl. dieser zunehmenden Tatsache.
    Doch möchte ich ergänzen:
    Eine, denke ich, mindestens so einschneidende 'Diktatur' in diesen Zeiten, die doch eigentlich die humanistische Aufklärung / den Weg von Vernunft, Wahrhaftigkeit und Wissenschaft, sozialen Ausgleich und Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaat, die selbst verschuldete Unmündigkeit aufzeigend usw. kennen sollte, ist die nahe zu alternativlos sich ausbreitende und im servilen Patronatentum befolgte Wahnhaftigkeit von sich längst als irrig, falsch bewiesenen Dogmen, Paradigmen und Prämissen. :banghead:


    Daher, mit grossem, auf hohem technisch, psychologischem Niveau betriebenem, medialen Propaganda-Feuer begleitet, funktioniert wohl auch noch dieser sogenannte Finanz-Casino Kapitalismus, der eigentlich längst auf so ziemlich allen Ebene, ökonomisch, wie ökologisch, im zivilisatorischen, wie demokratischen Sinne usw. versagt hat und auch mit der positiven Dynamik einer Freien Marktwirtschaft im besten Fall nur noch etwas im sogenannten mittelständischen Wirtschaftsbereichen zu tun hat.


    Es ist eine Illusion, ein Mythos, von Freiheit, Demokratie, Rechtsstaat und Leistungsgesellschaft.
    Der Traum vom Tellerwäscher zum Millionär! :sifone:
    Und sicher, jeden Tag sollen wohl statistisch, global weit mehr als 1000 neue Millionäre dazu kommen.
    - Siehste mal - Nächstes mal musst Du dabei sein! - Ist doch klar. :first:


    Wieviel 'alte' Millionäre mittlerweile wieder 'verarmt' sind, oder besser wieviel 100 000 täglich weiter, oder erstmals ins Elend rutschen tut da nicht zur Sache. :-)


    Es ist halt angenehmer der Illusion des Reichtums zu folgen, als der Realität der Verarmung.:banana75:
    ( Die Realität zu ignorieren, wird natürlich nicht vor den Folgen des Ignorierens bewahren. -Dies werden wir z.B. noch ziemlich saftig bzgl. dem Euro usw. erleben.)


    oder wie hat es wohl mal J.F. Kennedy gesagt:
    'Der größte Feind der Wahrheit ist nicht die Lüge - absichtsvoll, künstlich, unehrlich -, sondern der Mythos - fortdauernd, verführerisch und unrealistisch.'

    Andererseits was soll R.W. Emerson dazu mal gesagt haben:
    'Ach, wenn die Reichen nur so reich wären, als der Arme sich den Reichtum träumt!'


    Und noch einen bzgl. dem Sinn des Lebens:
    'Die Seele findet sich mit der Verzweiflung nicht ab, bevor sie sich nicht allen Illusionen hingegeben hat.'
    (Victor Hugo)


    Nun -
    In diesem Sinne, bis denne.