Wirtschaftskrise und die Banken

  • Jaja, in dem großen Glauben an einen "guten" Kapitalismus ;)
    Den gibt es aber nicht. Das zu begreifen sind die meisten nicht imstande, da sie das Einfache einfach nicht sehen wollen oder können.


    Ach, Cassia, wenn es doch nur so "einfach" wäre. "Einfache" Dinge wie einem Buch oder einem Führer mit einfachen Regeln, zehn Geboten oder dem Wurfsteinhändler hinterherzulaufen hat selten "einfach" so funktioniert. Zeig mir doch mal den real existierenden Kommunismus. In der Realität sah der nämlich leider so aus und DANN bleibe ich lieber Kapitalist! ÃœBERZEUGTER!


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  • UPDATE: OECD sieht stärkere Konjunkturerholung in Industrieländern



    weiter


    es geht wieder los.:grinbig:


    FRANKFURT (Dow Jones)--Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat ihre Konjunkturprognosen für die Industrieländer zum Teil deutlich erhöht.




    Auch seien die Prognoserisiken weiterhin hoch. "Das globale Outputniveau wird nicht vor dem dritten Quartal 2011 den Stand von Anfang 2008 erreicht haben", sagte der kommissarische OECD-Chefökonom Jorgen Elmeskov in einem Gespräch mit Dow Jones Newswires.
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    Ab 2011 dürfen viele ehm. Ostblockländer der EU nach Deutschland einreisen und arbeiten.

    Einmal editiert, zuletzt von AvniSinanoglu ()


  • Sag doch gleich Avni, die Politiker, die Banken als auch die Medien haben von dieser Krise nichts daraus gelernt, der Kreislauf schließt sich erneut, die ganze Abzocke geht wieder von vorne los, wieder das gleiche, Geld regiert die Welt, schieben wir den Managern wieder mal die Milliönchen in den Allerwertesten, und, und, und.


    Es ist einfach zum kotzen. :mad:

  • Sag doch gleich Avni, die Politiker, die Banken als auch die Medien haben von dieser Krise nichts daraus gelernt, der Kreislauf schließt sich erneut, die ganze Abzocke geht wieder von vorne los, wieder das gleiche, Geld regiert die Welt, schieben wir den Managern wieder mal die Milliönchen in den Allerwertesten, und, und, und.


    Es ist einfach zum kotzen. :mad:


    Die Rohstoffpreise explodieren, dadurch wird die Inflation angezogen. Die Zinsen werden erhöht. Wert des Geldes wird fallen.

  • Jetzt platzt die Dubai-Blase.
    Die Skeptiker gehen von einer 2. Welle der Wirtschaftskrise aus.
    Ich dachte, die stecken voll mit Öl-Geldern, aber wie es scheint, dachten das andere auch und gaben ihnen Kredite ohne Ende, damit sie die größten Hotels, die längsten Edel-Einkaufsmeilen und die wildesten Baupläne verwirklichen konnten.


    Emirat in Finanznöten


    Dubai-Krise stürzt Asiens Börsen ins Minus


    Die Zahlungsprobleme des Emirats Dubai halten die Weltbörsen in Atem: Die Märkte in Fernost schlossen durchweg mit Verlusten. Anleger fürchten die Rückkehr der Finanzkrise.
    ...
    http://www.spiegel.de/wirtscha…men/0,1518,663764,00.html

  • Hi Easydogi,

    das sind 7 Emirate, die sich zu einer Konföderation zusammengeschlossen habe. Nur Abu Dhabi hat eine Menge Öl, Dubai nicht oder nur wenig.

    Dafür hat Dubai eben das Thema Tourismus, Immobilien, diese Inseln im Meer usw. entwickelt.

    Solange es finanzierende Banken gab und das Geld reichlich floß ging es rapide auffärts. Jetzt aber -mit der Finanzkrise- ziehen sich die Banken zurück und bauen Risikoaktiva (also Kredite) ab, da Eigenkapital der Banken knapp ist. Und da bricht die Blase eben zusammen.

    Es ist aber davon auszugehen, dass Abu Dhabi und die anderen Emirate Dubai helfen werden ihre Schulden zu bedienen, da ansonsten alle darunter leiden werden und die Bonität der gesamten UAE leiden wird.
    Wenngleich es auch keine Verpflichtung seitens der anderen Emirate dazu gibt. Insofern bleibt es spannend.

    Man schätzt übrigens, dass alleine Abu Dhabi über USD 800 Milliarden (!!!) an Industriebeteiligungen und Anlagegelder in der ganzen Welt hat.

    Die Abu Dhabi-Leute reiben sich übrigens die Hände, dass Dubai so auf die Fresse gefallen ist, da es erhebliche Differenzen in der Vergangenheit gab.
    Als alles gut lief haben sich die Dubai-Leute wohl sehr arrogant verhalten gegenüber den anderen Emiraten. Tja...Scheiße gelaufen !

  • Martin Feldstein, ehemals vorsitzender des Wirtschaftsberaterstabes von Ronald Reagan, hat in seiner neusten Kolumne bei Project syndicate.org, mal wieder den Finger in die Wunde des Euro gelegt..


    Ãœberlebt die Eurozone die wirtschaftliche Erholung?



    Okay, wenn man zynisch wäre, dann könnte man das abtun, da er als amerikanischer Ökonom, natürlich voreingenommen sein könnte, aber leider ist die Analyse stichhaltig, da er nur das sagt, was man eigentlich wirklich schon seid der Euroeinführung dachte..
    Ist das nur eine schönwetterwährung, und schafft sie es auch wirklich Krisenfest zu sein?
    Die Eurozone hat zwar eine Währung, aber alle Nationalstaaten, aus dennen sie gebildet wird, haben ihre eignen Staatsanleihen.
    Das bietet unglaublich viele angriffspunkte für spekulaten, da man nur stark genug auf den default eines schwachen Mitglieds der Eurozone wetten, und damit die Finanzierungskosten des Staates steigern kann, um die gesamte Eurozone zu destablisieren..
    Denn es stellt sich ja nicht nur die Frage, ob irgendwann ein Staat aus der Eurozone austritt, sondern wie die Staaten der Eurozone reagieren, wenn ein Mitglied ins truddeln gerät?


    Als bsp:
    Sollte ein Bundesstaat in Deutschland so in schwierigkeiten kommen, dass er zahlungsunfähig würde, würden die anderen Bundesstaaten ihm unter die Arme greifen, und wenn das nicht reicht, dann der Bund.
    So ist ein default eines Deutschen Bundesstaates ausgeschlossen.


    Nur wie ist das in Europa?


  • Nur wie ist das in Europa?



    Das eigentliche Problem liegt hier:

    "Eine einheitliche Währung bedingt auch einen einheitlichen Wechselkurs gegenüber anderen Währungen. Das nimmt jedem Land der Eurozone die Möglichkeit natürlicher Marktreaktionen auf ein chronisches Handelsbilanzdefizit. Hätte das betreffende Land seine eigene Währung, würde der Wechselkurs nachgeben, wovon Exporte profitieren und Importe erschwert würden. Ohne eigene Währung sind Senkungen der Reallöhne oder relative Produktivitätszuwächse das einzige Mittel gegen ein chronisches Handelsbilanzdefizit. "

  • Das eigentliche Problem liegt hier:

    "Eine einheitliche Währung bedingt auch einen einheitlichen Wechselkurs gegenüber anderen Währungen. Das nimmt jedem Land der Eurozone die Möglichkeit natürlicher Marktreaktionen auf ein chronisches Handelsbilanzdefizit. Hätte das betreffende Land seine eigene Währung, würde der Wechselkurs nachgeben, wovon Exporte profitieren und Importe erschwert würden. Ohne eigene Währung sind Senkungen der Reallöhne oder relative Produktivitätszuwächse das einzige Mittel gegen ein chronisches Handelsbilanzdefizit. "


    Es ist eines von vielen problemen..
    Für den normalbürger sicherlich das schmerzhafteste, dacord, aber auch die von mir gestellten fragen!
    Da die unterschiedlichen Aufschläge auf die Staatsanleihen ebenfalls druck ausüben, und aus politischer Sicht/haushaltpolitischer Sicht, dass für unsere Volksvertretter nochmehr anreiz wäre, auszutretten.
    Es gibt keine Eurobonds, und EU-Steuern, aus dennen die Rettung von failstates möglich wäre, da der EU-haushalt ja über die Länder kommt..

  • Ich halte von solche Pauschalisierungen nichts vor allem wenn man dies auf 90% + x bezieht. ("Fast keiner").

    Es ist halt einfach so, dass man den großen Volksparteien - wenn man davon noch sprechen kann - einfach aufgrund ihrer Erfahrung mehr zutraut als kleinen Randparteien. Das hat nichts mit Manipulation noch mit Propaganda oder sonstigem zu tun.



    !00%ig ist das das Problem! Man traut ihnen leider immer noch mehrheitlich! Das die Erfahrung darin haben die Leute fuer dumm zu verkaufen unterschreibe ich gern! Von den Dingen ueber die sie zu entscheiden haben verstehen sie aber absolut gar nichts! Da entscheiden sie eben wie das "Fachleute" oder "Experten" empfehlen. Ganz nebenbei springt da eben hier und da noch ein schoener Aufsichtsratsposten heraus oder ein Versorgungsposten bei der EU. Das kann man ja an Herrn Oettinger bestens nachvollziehen der dort fuer Energiefragen zustaendig sein soll. Da kann man ja auch Nachbars Bello auf den Posten setzen, der versteht davon ebensoviel und ist billiger. Braucht nur taeglich Hundefutter! :clap::clap:
    Die kleien Randparteien haben sicherlich nicht die Erfahrung, aber dafuer vielleicht ein paar Leute die etwas ehrlicher und verantwortungsbewusster sind als die derzeit aktive Kaspertruppe!

    Gruesse Icabaru

    2 Mal editiert, zuletzt von Icabaru ()