Ãœber das Gute und das Böse in der Welt

  • Der Mensch ist nicht von Natur aus oder an sich gut,


    Die Natur selbst kennt kein Gut oder Böse. Das glaube ich jedenfalls. Nur wir sind es, die werten. Dinge, die von Vorteil sind, werten wir als positiv. Was uns schadet ist negativ. Logischerweise ergibt sich daraus ein Problem, nämlich das der verschiedenen Sichtweisen. Intelligent und nachhaltig wären Kompromisse, die zu mindest keinen benachteiligen.
    Dummerweise scheint es aber immer wieder Exemplare zu geben, die aus einem unsozialem Egoismus heraus, sehr viel Priorität auf ihre eigenen Vorteile legen. Für mich ist es letztlich immer eine Frage der "solidaritätfähigkeit" eines jeden einzelnen.
    Und irgendwie scheint auch immer der Grundgedanke der "Arterhaltung" mitzuschwingen. Nur heute dehnt sich das Prinzip auf verschiedene Gesellschaftsebenen aus.
    Jedenfalls wird ein Mensch weder gut oder böse geboren. Es ist das Umfeld, das seine Handlungen wertet, welches über gut und böse bestimmt.


    ...irgendwie verwirrend :rolleyes:

  • Die Natur selbst kennt kein Gut oder Böse. Das glaube ich jedenfalls. Nur wir sind es, die werten. Dinge, die von Vorteil sind, werten wir als positiv. Was uns schadet ist negativ. Logischerweise ergibt sich daraus ein Problem, nämlich das der verschiedenen Sichtweisen. Intelligent und nachhaltig wären Kompromisse, die zu mindest keinen benachteiligen.
    Dummerweise scheint es aber immer wieder Exemplare zu geben, die aus einem unsozialem Egoismus heraus, sehr viel Priorität auf ihre eigenen Vorteile legen. Für mich ist es letztlich immer eine Frage der "solidaritätfähigkeit" eines jeden einzelnen.
    Und irgendwie scheint auch immer der Grundgedanke der "Arterhaltung" mitzuschwingen. Nur heute dehnt sich das Prinzip auf verschiedene Gesellschaftsebenen aus.
    Jedenfalls wird ein Mensch weder gut oder böse geboren. Es ist das Umfeld, das seine Handlungen wertet, welches über gut und böse bestimmt.


    ...irgendwie verwirrend :rolleyes:


    Sehr interessant in diesem Zusammenhang übrigens:
    Jenseits von Gut und Böse (Schmidt-Salomon) – Wikipedia


    Zitat

    Das Buch schlägt Egoismus und Altruismus als naturalistische Alternativen zu Gut und Böse vor, die tatsächlich das Verhalten bestimmen. Ausgehend vom Beispiel der bösen Stiefmutter im Märchen erläutert Schmidt-Salomon Hamiltons Regel: Nach dieser verhalten sich Menschen eher altruistisch als egoistisch, je näher ihnen die Empfänger der Handlung biologisch steht. Der Widerspruch zwischen Altruismus und Egoismus sei aber nur oberflächlich, Altruismus beruhe vielmehr auf rationalen, sozialen und emotionalen Gründen. Erstens sei altruistisches Verhalten im Rahmen der Strategie „Tit for Tat“ gewinnsteigernd. Zweitens fördere altruistisches Verhalten das eigene Sozialprestige bei den Artgenossen und begünstige so die eigene Fortpflanzung. Drittens löse altruistisches Handeln wegen der menschlichen Empathie oder des Mitleids beim Handelnden selbst positive Gefühle aus.
    Eine Kluft zwischen Egoismus und Altruismus entsteht Schmidt-Salomon zufolge erst, wenn durch Ideologie diese Motive ausgeschaltet werden.

  • Erziehung und Bildung verhindert nicht, dass du böse bist.


    Es nutzt sogar! :wink5:


    Ich versuch das mal mit einem Vergleich.
    Ein Ringer muß bei Griffen und Würfen bestimmte Regeln einhalten. Die dienen vorrangig dem Schutz der Sportler. So darf man zB. nicht nur den Kopf des Gegners in den "Schwitzkasten" nehmen, es muß ein Arm des Gegners dazwischen sein.
    Man lernt also, was erlaubt ist, man lernt aber auch, was verboten ist. Es ist echt faszinierend welch intensiven Schmerz man nur allein mit dem Daumen erzeugen kann. :biggrin:
    Der Ringer könnte dieses Wissen natürlich außerhalb des Rings anwenden. Es liegt in seiner Verantwortung es nicht zu tun. Natürlich reden wir auch von den angemessenen Konsequenzen, bei erwischt werden.


    Wissen selbst kann gut (zum Vorteil aller oder eben wenigstens nicht zum Schaden) oder böse verwendet werden.
    Jeder Steinbruch brauch Sprengstoff, jeder Attentäter auch.


    mfg

  • Die Natur selbst kennt kein Gut oder Böse. Das glaube ich jedenfalls.


    vielleicht sind das (gut, böse) so komplexe dinge dass wir sie gar nicht verstehen können. vielleicht ist sogar das was in wahrheit gut ist, etwas was uns selbst widerspricht? oder das was in wahrheit böse ist, etwas was uns gefällt?


    wer weiß, wer weiß ... die götter müssen verrückt sein.


    PS: dass menschen als engel oder teufel auf die welt kommen, glaub ich auch nicht. :wink5:

    Einmal editiert, zuletzt von Mc_D.Liberal ()

  • vielleicht sind das (gut, böse) so komplexe dinge dass wir sie gar nicht verstehen können. vielleicht ist sogar das was in wahrheit gut ist, etwas was uns selbst widerspricht? oder das was in wahrheit böse ist, etwas was uns gefällt?


    Richtig, deswegen ist auch der ganze Strang eigentlich unsinnig. Es gib nicht DAS Gute und DAS Böse.

  • Richtig, deswegen ist auch der ganze Strang eigentlich unsinnig. Es gib nicht DAS Gute und DAS Böse.


    sich mit der komplexität und allen facetten, insbesondere den verschiedenartigkeiten der interpretationen und intentionen zu befassen, sich zu vergegenwärtigen, dass die einteilung in gut und böse allgegenwärtig ist und größtenteils willkürlich, sich also mit den gründen für die bewertungen, die absichten und urheberschaften all dieser unterschiedlichkeiten zu befassen, ist alles andere als unsinnig.


    unsinnig ist allenfalls, die ganze diskussion, in all den gezeigten und noch nicht erfassten facetten, einzig und falsch auf die schlussfolgerung zu reduzieren, dass der strang unsinnig sei, weil es DAS gute und DAS böse nicht gibt, als ob das der gegenstand der diskussion und fragestellung wäre - was eben nicht der fall ist.


    da fehlt es mindestens an der angemessenen würdigung bereits jahrtausende währender versuche, die diesbezügliche dualität des menschlichen daseins zu ergründen.

    7 Mal editiert, zuletzt von A0468 () aus folgendem Grund: form

  • Richtig, deswegen ist auch der ganze Strang eigentlich unsinnig.


    ein bisschen philosophieren ist doch OK.


    meimn beitrag sollte inhaltlich auch nur diskussion erweitern. um den aspekt, dass wenn wir menschen der wahrheit ins auge blicken könnten, wir es villeicht gar nicht veerkraften könnten. vfergleichbar mit einer ameise der man erklärt wie ein teilchbeschleuniger funktioniert und was sich all für dinge mit kernspaltuntg machen lassen.


    ich glaub diese ameise würde so gucken: :shocked: dann so :confused: und dann so :mad5:


    nun ja, vielöleicht auch anders :wink5:
    am besten wir halten uns an die pfadfinder: jeden tag ne gute tat!

  • nach wessen urteil und wertmaßstab?


    ich könnte jetzt schreiben ... hör auf dein herz.
    aber vielleicht hört ja ein "massenmörder" auch auf sein herz....
    ich könnte jetzt schreiben ... das bestimmen gesetze und die bibel.
    aber vielleicht sind diese gebote ja auch von "massenmördern" gemacht....
    ich könnte jetzt schreiben ... ich weiß es nicht, und das wird der wahrheit entsprechen. :wink5:


    vielleicht passt auch der satz: quidquid agis, prudenter agas et respice finem (Was auch immer du tust, tue es klug und bedenke das Ende.) ... aber auch das weiß ich nicht.


    was ich aber weiß ist, dass ich in einer welt in der alles nur mittel zum zweck ist und der zweck die mittel heilligt, nicht leben möchte. weil das aus meiner sicht eine welt ohne liebe ist und so eine welt halte ich nicht für lebensfähig.


    aber um konkret zu antworten: dem der pfadfinder.



  • menschen neigen dazu, sich selbst für ihre eigenen taten freibriefe auszustellen.
    liebe und hass liegen ganz eng beeinander ... umschlagende empfindungen können verheerende auswirkungen mit sich bringen.
    hunger, angst, naturkatastrophen, wenn du in einem beiboot nach einem fähruntergang sitzt, und mehr menschen sich daran festhalten und hinein klettern wollen, als die nussschale tragen kann....


    es gibt unzählige entscheidungssituationen, die kaum raum zwischen gut und böse lassen.
    und wenn dann objektiv richtig entschieden wird, kann das für die von den negativen auswirkungen betroffenen böse ausgehen.... und die glücklicheren werden gerettet und finden die entscheidung gut.


    daher ist die wertung über gut und böse eine frage des betrachters und der beroffenen.
    auch die pfadfinder müssten in entsprechenden situationen eine entscheidung mit konsequenzen treffen...


    gut und/oder böse ist also in diesen zusammenhängen nicht eine frage, die diejenigen beantworten, die etwas "gut meinen", sondern definiert sich nach dem urteil und wertmaßstab der betroffenen.
    und die können ein und dieselbe sache diametral entgegen gesetzt bewerten.
    je nach dem, wie sie davon berührt werden.

  • gut und/oder böse ist also in diesen zusammenhängen nicht eine frage, die diejenigen beantworten, die etwas "gut meinen", sondern definiert sich nach dem urteil und wertmaßstab der betroffenen.


    Der blödeste Satz, der nach einer Mega-Katastrophe kommen kann ist: "Aber ich hab es doch nur gut gemeint!"


    Also seiner Frau bequemere Schuhe zu schenken, nur weil sie damit besser den Kasten Bier die Treppe hoch tragen kann, ist ja auch nur gut gemeint.


    Das einzige, was man in diesem Zusammenhang evtl. pauschal als "gutes verhalten" bezeichnen kann, ist die Tatsache, dass sich viele an Gesetz und Ordnung halten. Jetzt könnten wir höchstens noch über diese Gesetze reden....


    mfg

  • (...)
    Also seiner Frau bequemere Schuhe zu schenken, nur weil sie damit besser den Kasten Bier die Treppe hoch tragen kann, ist ja auch nur gut gemeint.
    (...)


    ... und vorausschauend!
    mann stelle sich nur vor, sie käme in ihren pumps ins straucheln und der kasten fiele die treppe runter...
    woher so kurz vor anpfiff ersatz beschaffen?
    die idee mit den bequemeren schuhen ist also eine gute, soviel ist klar ... :cornut:

    3 Mal editiert, zuletzt von A0468 () aus folgendem Grund: pc ....

  • eigentlich hat gun0815 ja schon ne gute antwort geliefert. nun noch mein senf:



    als erstes sind mir dazu szenen aus filmem eingefallen. z.b. titanic (James Cameron) wo die böse, reiche, fiese tante beim schiffuntergang frägt ob "die rettungsboote nach klassen" eingeteilt sind.
    oder batman "dark knight" als der joker am krankenhausbett von "two face" steht (oder so ähnlich, bin mir nicht 100% sicher) und sagt die einzige wahrheit sei das chaos und ihn (oder so ähnlich) zwingt die münze zu werfen mit kopf oder zahl. :wink5:


    ansonsten ist dieses konstruierte beispiel (von dem es noch andere ähnliche gibt), ein beispiel in das man viele aspekte mit einfließen lassen könnte, aber welches faktisch darauf hinausläuft, dass es keine kompromisse gibt und entweder alle oder nur einige, viele sterben müssen. von der lösung sind IMMER alle betroffen.


    ich sehe darin eigentlich kein großes konfliktpotenzial.


    "böse" fände ich es in so einem beispiel nur, wenn alle sich gegenseitig die fresse polieren, 90% dabei über bord gehen und ersaufen und der rest dann beim heimsegeln kentert und von nem hai gefressen wird. :biggrin:


    Bei mir heißt es: Jeden Tag eine böse Tat!


    schön fur dich.... vielleich kannst das ja noch steigern auf zwei böse taten am tag. :smilewinkgrin:

  • [QUOTE=Mc_D.Liberal;629289(...)
    ansonsten ist dieses konstruierte beispiel (von dem es noch andere ähnliche gibt), ein beispiel in das man viele aspekte mit einfließen lassen könnte, aber welches faktisch darauf hinausläuft, dass es keine kompromisse gibt und entweder alle oder nur einige, viele sterben müssen. von der lösung sind IMMER [U]alle[/U] betroffen.
    (...)[/QUOTE]


    du kannst auch beliebige beispiele aus dem alltag nehmen und näher beleuchten.
    beispiel: wenn du beruflich in die situation kommen solltest, menschen entlassen zu müssen, es in deine veratwortung gestellt ist, welche entscheidung du triffst, weil es deine position ist, das zu regeln, hast du zwei möglichkeiten zu beginn: du drückst dich davor und lässt die drecksarbeit andere machen, damit du "gut" bleiben kannst...
    ... oder du stellst dich dem ... und dann hast du - wenn auch weniger martialisch und final - eine entscheidung zu treffen, die für die betroffenen zu extrem bösen folgen führen, oder eben gut ausgehen kann. wie du es drehst oder wendest, zu einem bestimmten teil wirst du in die rolle des bösen schlüpfen müssen. und dich vermutlich auch entsprechend unkommodig fühlen.


    es sind nicht die ultimativen, großen dinge, sondern die kleinen im alltag, die das leben bestimmen - auch und vor allem im sinne von gut und/oder böse.
    für die betroffenen allemal.

    2 Mal editiert, zuletzt von A0468 () aus folgendem Grund: ft

  • du kannst auch beliebige beispiele aus dem alltag nehmen und näher beleuchten.
    beispiel: wenn du beruflich in die situation kommen solltest, menschen entlassen zu müssen, es in deine veratwortung gestellt ist, welche entscheidung du triffst, weil es deine position ist, das zu regeln, hast du zwei möglichkeiten zu beginn: du drückst dich davor und lässt die drecksarbeit andere machen, damit du "gut" bleiben kannst...
    ... oder du stellst dich dem ... und dann hast du - wenn auch weniger martialisch und final - eine entscheidung zu tregffen, die für die betroffenen zu extrem böse folgen führen, oder eben gut ausgehen kann. wie du es drehst oder wendest, zu einem bestimmten teil wirst du in die rolle des bösen schlüpfen müssen. und dich vermutlich auch entsprechend unkommodig fühlen.


    es sind nicht die ultimativen, großen dinge, sondern die kleinen im alltag, die das leben bestimmen - auch und vor allem im sinne von gut und/oder böse.
    für die betroffenen allemal.


    hmmm.... :thinking-020: OK


    stell dir vor:
    ich bin total ausgehungert, habe keine möglichkeiten und gehe und stehle brot.
    ist es gut oder böse wenn der eigentümer des brot mich wegen dieser tat als böse bezeichnet?
    bzw.
    ich bin total ausgehungert, habe keine möglichkeiten und gehe und bitte um brot. der eigentümer sagt: nein, verschwinde!
    ist es gut oder böse wenn ich den eigentümer wegen dieser tat als böse bezeichne?


  • mundraub geht in ordnung, war schon immer meine einstellung. menschen müssen essen, trinken, atmen - selbsterhalt.
    wer nicht gibt, obwohl möglich, wenn not offensichtlich erkennbar ist, kann für sich kaum in anspruch nehmen, "gut" zu sein.


    ob man ihn als böse bezeichnen darf/kann, ist zumindest mal unklar, womöglich hat er eine familie, die auch hungert und nur wenig, das er ihnen mitbringen kann - seine primäre verantwortung ist der erhalt seiner familie - in diesem konstruierten fall.
    dass du ihn aus der emotionalen ungleichgewichtssituation heraus womöglich als böse bezeichnest, ist dein gutes recht... nur ist es eben genau diese problematik, die ich angesprochen habe: der betroffene sieht nur seinen eigenen, ihn selbst betreffenden ausschnitt - und nicht das ganze bild.
    die familie, der dieser mann etwas zu essen nach hause bringt, weil er es beschütz und bewahrt hat, hält ihn vermutlich für einen guten mann.

    2 Mal editiert, zuletzt von A0468 () aus folgendem Grund: ft

  • oder batman "dark knight" als der joker am krankenhausbett von "two face" steht


    Auch in diesem Film, eine Anmerkung des Jokers: "Nur das Chaos ist fair!" ...unsere kleinen Inseln der Ordnung werden durch Chaos durcheinander gebracht. ...sehr inspirierend, diese Gedanken.


    beispiel: wenn du beruflich in die situation kommen solltest, menschen entlassen zu müssen


    Ja, immer ein Problem. Es gibt Fälle, da fällt es leicht, weil der zu entlassende ein Störfaktor innerhalb des Kollektivs war. Es gibt aber auch Situationen, da stehen knallharte wirtschaftliche Entscheidungen auf dem Spiel. Also zwei entlassen und es kann weiter gehen oder doch nicht entlassen und ein Jahr später is die Firma dicht! Da sollte man das geringere Ãœbel wählen und lieber zwei entlassen, damit die anderen 15 ihre Arbeit nicht auch noch verlieren.


    ...und da sind wir dann wieder auf unserer kleinen Insel der Ordnung! Gestört durch Einflüsse, an denen man vllt. noch nicht mal selbst Schuld ist.


    Manchmal möchte ich ja sogar so weit gehen und Entscheidungen nur nach "notwendig" und "überflüssig" zu bewerten. Jedenfalls auf meiner kleinen Insel. Aber selbst dann erwische ich mich im nachhinein dabei, wie ich die getroffenen Entscheidungen als gut oder schlecht bewerte.

    Auf jeden Fall finde ich es gut, dass wir darüber reden. :biggrin:


    mfg

  • dass du ihn aus der emotionalen ungleichgewichtssituation heraus womöglich als böse bezeichnest, ist dein gutes recht...


    hallo PrometheusXL, mein beispiel war absichtlich nicht eindeutig.deshalb gibt es kein richtig oder falsch. aber so, wie ich es gemeint, verstanden, interpretiert habe, und ich denke das geht auch aus dem thread-kontext hervor, meine ich: dass es in beiden fällen böse wärew, den ander4en als böse zu bezeichnen.


    wenn man nämlich sagen würde: "... als böse bezeichnest, ist dein gutes recht..."
    dann könnte man auch sagen es ist mein gutes recht andersgläubige dazu zu zwingen dass sie meinen gott anbeten.
    dann könnte man auch sagen es ist gutes recht dass der hase den fuchs als dieb bezeichnet.
    dann könnte man auch sagen es ist gutes recht andere zu beleidigen weil mir ihre fresse nicht gefällt.


    ich hoffe ihr versteht was ich mein....
    aber gerade dies ist aus meiner sicht nicht gut, den hai als böse zu bezeichnen, weil er kleine fische frisst, als böse zu bezeichnen.


    leben und leben lassen.


    ich findee das ist objektiv und gerecht.